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DAAD-Preis 2021 für Rita Hinterleitner aus Österreich Masterstudentin engagiert sich vielfältig in Sachen Nachhaltigkeit

Den DAAD-Preis an der Hochschule Bochum erhielt in diesem Jahr eine Studentin aus der "nahen Ferne": Rita Hinterleitner kommt aus Österreich. Sie überzeugt nicht nur durch ihre sehr guten Leistungen im Masterstudiengang Angewandte Nachhaltigkeit, sondern auch durch ihr Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Sie möchte die Menschen auf dieses Thema aufmerksam machen und aufklären. Dies erreicht sie durch gegenseitigen Austausch und beteiligt sich deswegen gern an zahlreichen Lern- und Arbeitsgruppen. Darüber hinaus unterstützt sie mit ihren Erfahrungen und Fähigkeiten als Designerin und Produktmanagerin verschiedene interdisziplinäre Projekte an der Hochschule Bochum und wirkt bei der Gründung einer studentischen Nachhaltigkeitsberatung an der Hochschule Dortmund mit.

Als Herzensthema hat Rita Hinterleitner neben der Erreichung von sozialen Standards entlang globaler Lieferketten die sozialgerechte und klimafreundliche Ernährung und arbeitet derzeit an einem entsprechenden Kochbuch, welches nicht nur internationale Rezepte enthalten, sondern auch hinsichtlich der Klimawirkung der Zutaten und deren Beschaffung und Produktion aufklären soll. Dieses Kochbuch soll dann unter einer Creative-Commons-Lizenz zur Verfügung gestellt werden.
Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock übereichte die Urkunde anlässlich der Stipendienvergabefeier am 15. November 2021. Der DAAD-Preis wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst seit mehr als 10 Jahren verliehen und ist pro Hochschule mit 1.000 Euro dotiert. Er wird an internationale Studierende mit besonders guten Leistungen vergeben und berücksichtigt auch besonderes soziales Engagement. Der Preis soll dazu beitragen, den großen Zahlen internationaler Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Zudem soll er deutlich machen, dass jede(r) einzelne internationale Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt - eine Bereicherung für beide Seiten also.

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Einladung zur digitalen „8. Menschenrechtswoche 2021“ an der FHWS vom 6. bis 10. Dezember

Die MenschenRECHTE sind deklariert, die MenschenPFLICHTEN stehen im Fokus

„Nicht Menschenrechte werden verletzt, sondern Menschen“: Die Fakultät
Angewandte Sozialwissenschaften lädt zur digitalen „8.
Menschenrechtswoche“ mit deutsch- und englischsprachigen Beiträgen,
Podiumsdiskussionen sowie einem Filmbeitrag ein. Die Veranstaltung der
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt wird von
Montag bis Freitag, 6. bis 10 Dezember, angeboten.

Hintergrund der Veranstaltung bildet die „Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte“ der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948. Die
Lehrenden der Fakultät aus unterschiedlichen Disziplinen, Gäste und
engagierte Studierende tragen zur Gestaltung der Menschenrechtswoche bei.

Zum Programm:

Montag, 6. Dezember:
13.15 - 15.00 Eröffnungsworte Dekanin Prof. Dr. Dagmar Unz und Grußworte
der Fachschaft „Das Coronavirus - Eine Herausforderung für soziale
Entwicklung“
15.15 - 16.45 Jenseits der imperialen Lebensweise. Herausforderungen für
sozial-ökologische Transformationen
18.45 - 20.15 Human rights perspective more than an obligation: The
experience of social work practice with refugees in Jordan

Dienstag, 7. Dezember:
8.15 - 9.45 Die Doppelfunktion der Psychiatrie
10.00 - 11.30 Von „Lebenswert“ und Menschenrechten. Psychisch kranke
Menschen im Nationalsozialismus
11.45 - 13.15 Menschenrechtsbildung als Beitrag zur tatsächlichen
Verwirklichung der Menschenrechte
13.30 - 15.00 Health for ALL: Rights-based model from DAHW for engaging
vulnerable groups in low and middle income countries
15.15 - 16.45 „Wissenschaft meets Menschenrechte": Der deutsche Diskurs
zur Aufnahme von geflüchteten Menschen nach dem Brand in Moria
18.45 - 20.15 Filmische Dokumentation "Coded Bias", Kooperation mit der
Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen mit anschließender Podiumsdiskussion

Mittwoch, 8. Dezember:
10.00 - 11.30 Würde - Bedeutung am Lebensende
11.45 - 13.15 Praktischer Humanismus - Bestandteil der Vielfalt der
Sozialen Arbeit in Deutschland
13.30 - 15.00 Religion als Herausforderung für eine
menschenrechtsorientierte Soziale Arbeit
15.15 - 16.45 Rassismuskritik als (ein) Kern menschenrechtsbasierter
Sozialer Arbeit
17.00 - 18.30 Diskriminierungsschutz an Hochschulen aktiv gestalten:
Herausforderungen und Möglichkeiten
18.45 - 20.15 Podiumsdiskussion zum Thema: „Diskriminierung und
Hochschule"

Donnerstag, 9. Dezember:
10.00 - 11.30 Zonta sagt „Nein” zur Gewalt gegen Frauen / Hate Speech -
Gewalt in der Sprache
11.45 - 13.15 Psychische Gesundheit von Geflüchteten
13.30 - 15.00 Güteprinzipien in der Anwerbung internationaler
Pflegefachkräfte
15.15 - 16.45 Media, violence & gender - transforming masculinities
17.00 - 18.30 Migration, civil society and global governance: The utopia
of human rights

Freitag, 10. Dezember:
10.00 - 11.30 Unveräußerliche Rechte junger Menschen in professionellen
Organisationen
10.00 - 11.30 Rekrutierung ausländischer Pflegekräfte aus
gewerkschaftlicher Sicht
11.45 - 13.15 The protection of fundamental rights in the European Union -
current challenges and developments
13.30 - 15.00 Klimaschutz und Resilienz vertragen kein Wachstum

Zum Hintergrund der Menschenrechtswoche an der FHWS:
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen, auch in Folge
der Ereignisse des 2. Weltkriegs, die Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte. Damit wurde eine Charta geschaffen, in der grundlegende
Rechte für jeden Menschen festgelegt wurden, in dem wachen Bewusstsein,
was Menschen einander antun können. Weltweit berufen sich Institutionen
auf die vor knapp siebzig Jahren niedergeschriebenen Grundsätze. Sie
legitimieren daraus ihren Auftrag, eine Welt zu gestalten, in der den
Menschen, frei von Furcht und Not, Rede- und Glaubensfreiheit zuteil wird.
Damit verbunden ist der Einsatz für Justizgrundrechte, für
wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, sowie für politische und
geistige Freiheitsrechte.

Die Menschenrechtswoche der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften will
Studierende, Praktizierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
auffordern:
sich bewusst in ihren Wertvorstellungen und Entscheidungen an
menschenrechtsbezogenen Aspekten zu orientieren,
sich mit Aufgaben, Fragen und Dilemmata, die sich aus dem bewussten
Bekenntnis der Sozialen Arbeit zur Menschenrechtsprofession ergeben,
auseinanderzusetzen,
Handlungen wie auch die Berufsgeschichte kritisch zu hinterfragen, um
Missachtung und Verletzung von Menschenrechten auch im professionellen
Handeln aufzudecken und zu verhindern.

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Das Orient-Institut Beirut wird 60

Vom 2. bis 4. Dezember 2021 feiert das Orient-Institut Beirut sein
60-jähriges Bestehen mit einem 2-tägigen akademischen Festprogramm. Neben
Workshops und Podiumsdiskussionen zu historischen und aktuellen Themen der
Arabistik und Islamwissenschaft, die auch die Bibliothek des Orient-
Instituts zur Geltung bringen, wird es Ehrungen langjähriger Weggenossen
und eine Foto-Ausstellung zu den Gründungsjahren des Instituts unter der
Deutschen Morgenländischen Gesellschaft geben.

In diesem Jahr feiert das Orient-Institut Beirut sein 60-jähriges
Bestehen. „Gerade im Angesicht der mannigfachen Krisen, die unser Gastland
Libanon in der letzten Zeit erschüttert haben und noch erschüttern, und
nach der Explosion im letzten Jahr in Beirut, die das Institut schwer
beschädigt hat, wollen wir dieses Jubiläum besonders festlich begehen“,
sagt Institutsdirektorin Birgit Schäbler. „Wir möchten damit vor allem ein
Zeichen der Verbundenheit setzen, indem wir Persönlichkeiten ehren, die
das Institut seit seiner Gründung loyal begleitet und es durch ihre
Forschungen und Veröffentlichungen mit geprägt haben. Das Orient-Institut
folgt seit seiner Gründung und avant la lettre dem aktuellen Motto des
Bildungs- und Forschungsministeriums ‚forschen mit, nicht forschen über‘,
und nichts zeigt dies deutlicher als unser wissenschaftliches Programm und
unsere Buchreihen mit ihren vielfältigen Forschungstraditionen, in denen
die Kolleginnen und Kollegen vertreten sind.“

Eine Foto- und Buchausstellung widmet sich den Anfangsjahren des
Instituts, in denen das ikonische Wörterbuch von Hans Wehr eines der
ersten Werke der Forschungsbibliothek war, die ihm einen Workshop widmet.
Eine Podiumsdiskussion über den „Mehrwert  der Koranwissenschaft“, und
eine Podiumsdiskussion zum aktuellen Verhältnis von Islamwissenschaft und
Islamischer Theologie, die mit dem gegenwärtigen Forschungsschwerpunkt des
Instituts „Relations“ verknüpft ist, runden das akademische Programm ab.

Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://www.orient-
institut.org/fileadmin/user_upload/60_Years_Program_2.pdf


Die MAX WEBER STIFTUNG – DEUTSCHE GEISTESWISSENSCHAFTLICHE INSTITUTE IM
AUSLAND fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der
Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in
ausgewählten Ländern und damit das gegenseitige Verständnis. Sie unterhält
weltweit elf Institute sowie weitere Forschungsgruppen und Büros. Durch
eine unmittelbare Nähe zu den Forschungsgegenständen und im Austausch
unterschiedlicher Perspektiven und Herangehensweisen bietet die Max Weber
Stiftung beste Voraussetzungen für exzellente geistes- und
sozialwissenschaftliche Forschung.

Das ORIENT-INSTITUT BEIRUT ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, das
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird und Teil
der Max Weber Stiftung ist. Es betreibt interdisziplinäre Forschung mit
einem Schwerpunkt auf der arabischen Welt in Westasien/Nordafrika. Seine
Forschungsgemeinschaft setzt sich aus Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern aus der ganzen Welt zusammen, die geistes- und
sozialwissenschaftliche Forschung über diese Region betreiben. Das
aktuelle Forschungsprofil des Orient-Instituts Beirut widmet sich dem
Thema „Beziehungen“.

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Ungehobene Datenschätze: Eintauchen in das Geoportal der Bundesanstalt für Gewässerkunde

Der Bedarf von Wissenschaft, Behörden und Wirtschaft an Geodaten wächst.
Mit dem Geoportal, dem gewässerkundlichen, geografischen Informations- und
Analysesystem der BfG, können Datenbestände des Bundes und der Länder
kostenfrei recherchiert und heruntergeladen werden. Verbesserte
Funktionalitäten erleichtern den Zugang für die Nutzer/-innen.

Fast alle Umweltinformationen besitzen heute einen direkten oder
indirekten Raumbezug. Damit gewinnen sogenannte Geodaten zunehmend an
Bedeutung für Forschung, Behörden und die Wirtschaft. Daten spielen aber
auch im Journalismus eine zunehmend wichtige Rolle. Mit dem Geoportal der
BfG, können Sie selbst die Geodaten der BfG erkunden. Ein Großteil der
Informationen und Daten sind unmittelbar über die Metadaten-Recherche,
sowie über Fach- und Kartenanwendungen zugänglich.

Die BfG hat ihr Geoportal rundherum erneuert. Die Fachleute der BfG haben
dabei insbesondere die Suchfunktionen weiter optimiert. Auch die
Ergebnisanzeige wurde modernisiert und neu gestaltet. Eine weitere
wichtige Verbesserung ist die Einführung des Facetten-Filters, über
welchen Nutzer/-innen die Trefferanzeige jetzt genauer eingrenzen können.

Die letzte umfassende Überarbeitung fand im Juni 2020 statt. Damals wurde
die Startseite grundlegend erneuert, mit einem besonderen Augenmerk auf
eine einfache und intuitive Nutzung. Als zentrales Element erhielt die
Metadatensuche ein Update und die Fach- und Kartenanwendungen werden den
Nutzer/-innen nun über eine moderne Kacheloptik übersichtlich präsentiert.
Einen Überblick zu den Leistungen des Portals und zwei ausgewählten
Anwendungen finden Sie in drei Produkt-Steckbriefen.

„Durch unsere langjährige hydrologische und ökologische Praxis sowie die
Tätigkeiten an den Wasserstraßen des Bundes und auch in den
Einzugsgebieten ist ein umfangreicher Bestand an gewässerkundlichen
Informationen entstanden. Darin stecken unsere Erfahrung und unser Wissen.
Mit dem Geoportal leisten wir einen substanziellen Beitrag zur
Verfügbarkeit umweltbezogener Daten im Dienst der Allgemeinheit. Das haben
nicht zuletzt die vergangenen Monate gezeigt. Es freut mich, dass z. B.
die auf Landesdaten basierenden Hochwassergefahren- und
Hochwasserrisikokarten im Kontext der Sturzflutereignisse an Ahr und Erft
von unterschiedlichsten Anwenderkreisen sehr stark gefragt waren“, sagt
Birgit Esser, Leiterin der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Ohne Metadaten haben Geodaten wenig Wert
Metadaten, auch Metainformationen genannt, sind "Daten über Daten". Sie
stellen eine strukturierte Beschreibung der eigentlichen Geodaten und
Geodienste dar und erlauben es den Nutzer/-innen, die eigentlichen
Ressourcen aufzufinden, zu beurteilen, einzuordnen und schlussendlich
abzurufen und zu verwenden. Zudem sind Metadaten ein elementarer Baustein
einer funktionierenden Geodateninfrastruktur, in der Geodaten vernetzt
über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Das Geoportal der BfG ist
ein aktiver Knoten im Netz der nationalen und internationalen
Geodateninfrastruktur, wodurch die Metadaten der BfG auch in anderen
Portalen (z. B. Geoportal-DE) auffindbar sind.

Neben der Metadatenrecherche werden über das Geoportal der BfG webbasierte
und zum Teil kartengestützte Anwendung präsentiert und zugänglich gemacht,
die ganz konkrete Fragestellungen aus der Gewässerkunde adressieren, etwa
Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten in Deutschland.

Die BfG betreibt das Geoportal seit dem Jahr 2005. Seither haben sich die
Messtechnik, die Menge an verfügbaren Daten, aber auch die Möglichkeiten
zur Informationsverarbeitung drastisch verbessert. Auch in Zukunft
arbeiten die BfG-Fachleute an neuen Diensten sowie einer kontinuierlichen
Weiterentwicklung des Portals.

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