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Leuphana stärkt Digital- und Nachhaltigkeitskompetenzen von berufsbegleitend Studierenden

1,3 Mio Euro Förderung für das Projekt „DEGREE“ der Leuphana Professional
School

Digitale Technologien und Know-how rund um Nachhaltigkeitsthemen
entscheiden heute über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von
Unternehmen. Damit insbesondere berufsbegleitend Studierende solche
Kompetenzen erwerben können, entwickelt die Leuphana Professional School
im Rahmen des Projekts "DEGREE" digital studierbare Bildungsprogramme. Das
Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das auf
eine Laufzeit von 15 Monaten angelegte Vorhaben mit einem Betrag von 1,3
Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes
Niedersachsen. Wissenschaftsminister Björn Thümler wird den Förderbescheid
am 12. November persönlich übergeben.

Für die Region Lüneburg mit ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zur
Wirtschaftsmetropole Hamburg können Weiterbildungsangebote, die sich auf
den Erwerb von Digital- und Nachhaltigkeitskompetenzen richten, zu einem
wichtigen Wettbewerbs- und Beschäftigungsfaktor werden. Mit dem Projekt
„DEGREE – Digital Economical Green“ will die Leuphana diese Entwicklung
fördern und künftig digitale Zertifikatsstudien im Zukunftsfeld „Green
Economy“ anbieten, die mit digitalen Serviceangeboten wie Online-
Veranstaltungen oder Videos eng verzahnt werden.

„Die Leuphana beweist bereits zum fünften Mal außerordentliches Engagement
und Kreativität mit Blick auf das, was berufsbegleitend Studierenden
brauchen“, so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur,
Björn Thümler. „Mit diesem komplexen Projekt werden die Angebots- und
Servicestrukturen der Leuphana Professional School für die Zielgruppe der
nicht-traditionellen Studierenden weiter gestärkt und ausgebaut.“

„Mit unserem Angebot nehmen wir vor allem die Region Lüneburg mit ihrer
vom Mittelstand geprägten Wirtschaft in den Blick und wollen dafür sorgen,
dass es Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort gibt“, sagt der
wissenschaftliche Projektleiter Prof. Dr. Jörg Philipp Terhechte.
Projektkoordinatorin Maria Schloßstein ergänzt: „Mit den neu zu
entwickelnden Zertifikatsstudienangeboten wollen wir vor allem diejenigen
ansprechen, die noch keine einschlägigen Studienerfahrungen haben. Sie
sollen sich so vor einem Studium besser orientieren und auch mit
überfachlichen Themen auseinandersetzen können.“

HINWEIS FÜR DIE REDAKTIONEN:
Wissenschaftsminister Björn Thümler wird den Förderbescheid für das
Projekt DEGREE am 12. November um 11 Uhr im Zentralgebäude der Leuphana
(Mezzanin) persönlich übergeben. Wir laden Sie herzlich ein, an der
Übergabe teilzunehmen. Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter der Adresse
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an. Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Über die Leuphana Professional School
Die Leuphana Professional School ist an der Leuphana Universität Lüneburg
für den Weiterbildungsbereich verantwortlich. Mit 21 berufsbegleitenden
Studiengängen, einem großen Angebot an Zertifikatsstudien und über 1.500
Studierenden ist die Leuphana Professional School die größte Anbieterin
akademischer Weiterbildung an öffentlichen Universitäten in
Norddeutschland. Nachhaltige Entwicklung ist seit der Gründung der
Leuphana fest in ihrem Leitbild verankert: Europaweit ist sie die einzige
Universität, die über eine eigene Fakultät für Nachhaltigkeit verfügt.

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Für sichere Tätowiermittel: BfR-Veranstaltung fördert Austausch zwischen Wissenschaft, Gesetzgebung und Praxis

2. Internationale Konferenz zur Sicherheit von Tätowiermitteln findet vom
18. bis 19. November 2021 in Berlin statt

Tätowierungen liegen im Trend. Laut einer repräsentativen Befragung des
Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind rund 12 Prozent der
deutschen Bevölkerung tätowiert. Für viele Menschen gelten Tattoos als
gesundheitlich unbedenklich. Gleichzeitig wird eine Bandbreite
gesundheitlicher Risiken im Zusammenhang mit Tätowiermitteln diskutiert,
vom Auftreten krebserzeugender Stoffe bis hin zu Allergien und
Infektionen. Die notwendigen Anforderungen für eine umfassende Bewertung
der gesundheitlichen Risiken sind Thema der 2. Internationalen Konferenz
zur Sicherheit von Tätowiermitteln. Die vom Bundesinstitut für
Risikobewertung (BfR) organisierte Veranstaltung bringt Expertinnen und
Experten aus den Bereichen Toxikologie, Gesetzgebung und Herstellung
zusammen. „Tätowiermittel und die Langzeitwirkung von Farbpigmenten im
Körper sind bisher noch wenig erforscht,“ sagt BfR-Präsident Professor Dr.
Dr. Andreas Hensel. „Nur Körperschmuck oder ein Risiko, das unter die Haut
geht? Diese Frage muss dringend geklärt werden.“

Ab Januar 2022 werden schrittweise bestimmte Stoffe, die in
Tätowiermitteln und Permanent Make-up verwendet werden, in der
Europäischen Union beschränkt. Trotz Fortschritten bei der Erkennung von
Gesundheitsrisiken durch Tätowierungen benötigen viele Aspekte wie die
Toxizität von Abbauprodukten noch Forschungs- und Aufklärungsarbeit. Die
2. Internationale Konferenz zur Sicherheit von Tätowiermitteln bietet
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Toxikologie,
gesetzgebenden Institutionen sowie Herstellern eine Plattform, um
Kriterien für die toxikologische Bewertung von Tätowiermitteln und ihre
Herstellungsqualität zu definieren. Hierfür sollen Forschungsergebnisse
aus toxikologischer Sicht bewertet sowie Datenlücken herausgefunden und
Ideen entwickelt werden, um sie zu schließen. Darüber hinaus werden die
aktuellen Entwicklungen bei der Regulierung von Tätowiermitteln durch die
Europäische Chemikalienverordnung (REACH) mit Vertreterinnen und
Vertretern der Branche diskutiert.

Die 2. Internationale Konferenz zur Sicherheit von Tätowiermitteln findet
im Rahmen der BfR-Veranstaltung „Herausforderungen für den öffentlichen
Gesundheitsschutz im 21. Jahrhundert“ vom 18. bis 19. November 2021 im
Museum für Naturkunde Berlin statt. Interessierte können sich noch bis zum
17. November für die Online-Teilnahme anmelden:

<https://www.bfr-akademie.de/deutsch/veranstaltungen/2-bfr-tattoo-
konferenz.html
>

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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Sekundärrohstoffe zur Ressourcen- und CO2-Einsparung: IN4climate.NRW entwickelt Lösungen für eine Circular Economy

Eine Circular Economy kann wesentlich zur Defossilisierung und zur
Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens beitragen. Gleichzeitig
spart sie wertvolle Ressourcen ein. In ihrem aktuellen Diskussionspapier
„Circular Economy in der Grundstoffindustrie: Potenziale und notwendige
Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Transformation“ gibt die
Landesinitiative IN4climate.NRW einen Überblick über den aktuellen Stand
und zeigt eine Vision der Circular Economy in der energieintensiven
Industrie auf. Darauf aufbauend leitet sie konkrete Maßnahmenvorschläge
sowie regulatorische und politische  Handlungsempfehlungen zur weiteren
Schließung der Stoffkreisläufe ab.

Dabei richtet sie ihren Fokus auf die verstärkte Nutzung von Sekundär-
gegenüber Primärrohstoffen in der Grundstoffindustrie. Inhaltlich getragen
wird das Papier von 21 Partnern aus Unternehmen und Verbänden
energieintensiver Branchen sowie namhaften Forschungseinrichtungen.

„Global betrachtet herrscht in den meisten Sektoren noch eine lineare
Wirtschaftsweise vor“, erklärt Dr. Henning Wilts, Abteilungsleiter
Kreislaufwirtschaft beim Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und
Mitautor des Diskussionspapiers. „Die Circular Economy bietet als
Gegenmodell gleich mehrere Vorteile: Sie hat das Potenzial, emissionsärmer
und damit klimaschonender zu sein. Gleichzeitig reduziert sie den
Ressourcenverbrauch – und verringert damit die Rohstoffabhängigkeit aus
dem Ausland und wirkt steigenden Rohstoffpreisen entgegen.“

Industrielle Symbiosen ausbauen und an die Transformation anpassen

Zwar werden in der Industrie bereits heute Sekundärrohstoffe – also
Reststoffe und Nebenerzeugnisse aus der Grundstoffindustrie sowie
recycelte Abfälle – als Rohstoffe eingesetzt. Gerade in Industrieländern
wie Nordrhein-Westfalen sind die Stoffströme vieler Industriezweige lokal
eng vernetzt. Dennoch könnten ihre Nutzungspotenziale in vielen Branchen
noch viel effektiver ausgeschöpft werden, um den Materialkreislauf zu
schließen. Dazu bedarf es industrieller Symbiosen, also sektor- und
branchenübergreifender Kooperationen, entlang der gesamten
Wertschöpfungskette.

„Dort, wo Circular-Economy-Modelle bereits etabliert sind, steht die
Grundstoffindustrie vor der Herausforderung, sich an neue
Produktionsprozesse anzupassen“, erläutert Dr. Iris Rieth,
Projektmanagerin bei IN4climate.NRW und Mitautorin des aktuellen Papiers.
„Denn die Stoffströme zwischen den Branchen werden sich im Zuge der
industriellen Transformation in Richtung Klimaneutralität verändern.“ Ein
Beispiel hierfür ist die Verzahnung von Stahl- und Zementindustrie:
Bislang nutzt die Zementindustrie den Hüttensand aus der Stahlherstellung
als Sekundärrohstoff. Im Zuge der Transformation fällt dieses Nebenprodukt
weg, sodass für die Zementindustrie alternative Hauptbestandteile
ähnlicher Güte erschlossen werden müssen.

Konkrete Empfehlungen und Forderungen an Industrie und Politik

Das aktuelle Diskussionspapier von IN4climate.NRW gibt einen Überblick
über die gegenwärtigen Stoffströme in bzw. zwischen den verschiedenen
Grundstoffbranchen Chemie und Petrochemie, Stahl, Aluminium, Energie,
Papier, Glas, Zement und Kalk. Potenziale zur Schließung der
Stoffkreisläufe sehen die AutorInnen einerseits in der technologischen
Entwicklung der Materialtrennung und des Recyclings sowie im Ausbau der
Nutzung von Nebenerzeugnissen und Reststoffen. Die größten Hemmnisse
liegen ihrer Einschätzung nach auf politischer und regulatorischer Seite.
Denn die Circular Economy ist als Mittel zur Rohstoffsicherung und zum
Klimaschutz noch nicht ausreichend politisch verankert. So gilt es
beispielsweise, ihr in Förderprogrammen für die energieintensive Industrie
ein höheres Gewicht zu geben. Daher formulieren die VerfasserInnen in
ihrem Diskussionspapier auch politische Handlungsempfehlungen.  „Zur
Etablierung einer Circular Economy ist eine Strukturierung in Politik und
Verwaltung erforderlich, die Abfall- und Umweltwirtschaft,
Wirtschaftskonzepte und Rohstoffsicherung zu einer ganzheitlichen Lösung
verbindet. Nach kurzfristigen Anreizsystemen brauchen wir die
Rahmenbedingungen für einen sich selbsttragenden Markt“, fasst Samir
Khayat, Leiter der Initiative IN4climate.NRW, die Voraussetzungen zur
Erreichung einer funktionierenden Circular Economy zusammen.

Originalpublikation:
https://www.in4climate.nrw/fileadmin/Nachrichten/2021/Diskussionspapier_CE
/in4climatenrw-diskussionspapier-circular-economy-sekundaerrohstoffe-
grundstoffindustrie.pdf

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Studieninfotag 2021 - Schülerinnen und Schüler erleben die Uni Ulm online

Beim virtuellen Studieninfotag am Mittwoch, 17. November (9:00 – 15:15
Uhr) können sich Schülerinnen und Schüler aus Ober- und Kursstufe über die
Studiengänge der Uni Ulm informieren und Fragen rund um Studium und Beruf
stellen. Eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung auf www.uni-
ulm.de/studieninfotag ist nicht erforderlich!

Was hat Elektrotechnik mit dem Eiffelturm zu tun? Was ist das „Travelling-
Salesman-Problem“? Und wie sehen eigentlich Informatik-Labore aus? Beim
Studieninfotag am Mittwoch, 17. November (9:00 – 15:15 Uhr), können sich
Schülerinnen und Schüler über die Studiengänge der Uni Ulm informieren,
bei einer digitalen Führung den Campus kennenlernen und Fragen rund um
Studium und Beruf stellen. Bereits zum zweiten Mal findet der
Studieninfotag rein virtuell statt. Eine Anmeldung zur Online-
Veranstaltung auf www.uni-ulm.de/studieninfotag ist nicht erforderlich!

Am Studieninfotag erhalten Schülerinnen und Schüler der abschlussnahen
Jahrgänge aus Ober- und Kursstufe einen Überblick über die
Studienmöglichkeiten an der Universität Ulm. Die Angebote reichen von
medizinischen Fächern über Psychologie und die klassischen
Naturwissenschaften wie Biologie oder Physik bis hin zu Elektrotechnik,
Informatik und Wirtschaftswissenschaften. Auch die Job-Aussichten für
Absolventinnen und Absolventen werden beleuchtet. Im Chat können die
Studieninteressierten Fragen an die Studienberaterinnen und -berater
stellen und mit Studierenden sowie Lehrenden in Kontakt kommen.

Im Programmpunkt „Wissenschaft erleben“ stellen Uni-Angehörige ausgewählte
Themen unterschiedlicher Studienfächer vor. Beispielweise zeigen
Studierende des Fachs „Computational Science and Engineering“ (CSE)
Modellierungs- und Simulationsprojekte. Der Vortrag „Chemie rund um die
Uhr“ gewährt Einblicke in Alltagsprobleme aus naturwissenschaftlicher
Sicht und bei „Elektrotechnik Live Erleben!“ gibt es spannende Projekte
wie einen LED-Eiffelturm oder eine so genannte Snake-Platine zu sehen.

Der Studieninfotag thematisiert aber auch allgemeine Fragen rund um das
Unileben – beispielsweise zur Studienplatzvergabe und zur Wohnungssuche,
aber auch zur Finanzierung des Studiums oder zur Organisation eines
Auslandssemesters. Eine Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit Ulm berät zu
Überbrückungsmöglichkeiten für die Zeit zwischen Abitur und Studium.

Organisiert wird der virtuelle Studieninfotag von der Zentralen
Studienberatung der Uni Ulm. Die Begrüßung übernimmt per Videobotschaft
die Vizepräsidentin für Lehre, Professorin Olga Pollatos. Alle
Informationen, das Programm sowie die Zugänge zu den einzelnen
Veranstaltungsteilen finden Sie auf https://www.uni-ulm.de/studieninfotag.

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