Minister Hoch zu Besuch an der WHU in Vallendar
Der rheinland-pfälzische Minister für Wissenschaft und Gesundheit Clemens
Hoch besuchte die WHU und informierte sich über das besondere Angebot und
die besonderen Herausforderungen einer privaten Wirtschaftshochschule in
Rheinland-Pfalz. An der Wachstumsstrategie der Hochschule zur Steigerung
der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zeigte er sich sehr interessiert.
Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit in Rheinland-Pfalz,
besuchte die WHU – Otto Beisheim School of Management zu einem offenen
ersten Austausch mit WHU Rektor Prof. Dr. Markus Rudolf. Auch wenn die
1984 gegründete WHU als private Hochschule nicht auf Gelder von Land und
Bund angewiesen ist, spielt sie in der Hochschullandschaft des Landes eine
wichtige Rolle. Denn viele zukünftige Top-Manager, Unternehmer und Start-
up-Gründer suchen nach einer Ausbildung an einer der renommierten
internationalen Business Schools, von denen die besten und bekanntesten in
Frankreich, Spanien, Italien, Großbritannien, in den USA. und auch in
China zu finden sind. Sie heißen HEC Paris, London Business School, SDA
Bocconi (Italien) oder Yale School of Management (USA). “Wir bieten eine
solch hochklassige Management-Ausbildung hier in Rheinland-Pfalz an, wobei
wir mit den internationalen Top-Schulen kooperieren und unsere
Studierenden für Auslandssemester und Pflichtpraktika auch in die ganze
Welt schicken,“ erläuterte Rektor Markus Rudolf dem Minister. „Und wir
ziehen natürlich Studierende aus der ganzen Welt an, die hier
international hoch angesehene Abschlüsse machen können. Wir exportieren
sozusagen Bildung.“
„Mit der WHU am Mittelrhein in der Region Koblenz haben wir eine private
Hochschule, die international eine hohe Reputation genießt und Studierende
aus ganz Deutschland und darüber hinaus anzieht. Sie steht nicht in
Konkurrenz, sondern ergänzt das breit gefächerte Studienangebot unserer
staatlichen Hochschulen“, so Wissenschaftsminister Clemens Hoch. „Ich
freue mich, dass sie in Rheinland-Pfalz ihre Heimat hat und hier ihre
Aktivitäten auch weiter ausbauen möchte.“
Auf die Studiengebühren angesprochen, stellte Markus Rudolf klar, dass ein
Studium an der WHU für Bewerber, die sich dafür qualifizerien, niemals an
der Finanzierung scheitert. Denn nur 40 Prozent der Studierenden würden
die Studiengebühren regulär bezahlen, alle anderen beanspruchten eines der
vielfältigen Stipendien oder eine der Finanzierungsmöglichkeiten, sei es
ein Studienkredit der Sparkasse Koblenz oder eine Finanzierung durch Brain
Capital. Bei Letzterer zahlen die Teilnehmer nach ihrem Studium über 10
Jahre einen fixen Prozentsatz ihres Einkommens zurück, allerdings nur,
wenn dieses über 30.000 Euro jährlich liegt.
Beeindruckt zeigte sich der Minister von der Geschwindigkeit, mit der die
WHU auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie reagiert hatte: „Sie
haben besonders schnell und professionell auf online-Angebote gewechselt
und aus der Not eine Tugend gemacht, in dem Sie z.B. eigens für den online
Unterricht ein Video-Studio eingerichtet haben.“
Maßgeblich für die WHU sind gute Platzierungen in internationalen
Hochschulrankings wie jenen der Financial Times oder von The Economist.
Denn Interessenten entscheiden meist nach diesen Rankings, an welcher
Business School sie studieren wollen. „Im deutschen Vergleich liegt die
WHU in den Rankings seit Jahren in der Spitzenklasse, aber international
hat Deutschland hier Aufholbedarf. Unser Ziel ist es, in die Top 10 in
Europa vorzurücken,“ so Markus Rudolf. Um dies zu erreichen, müsse die
Hochschule wachsen und werde dies mithilfe selbst generierter Umsätze auch
tun. Gespräche mit den Bürgermeistermeistern der Stadt- und der
Verbandsgemeinde Vallendar über eine mögliche Ausweitung der
Gebäudeinfrastruktur liefen bereits.
„Rheinland-Pfalz ist sich bewusst, welchen Beitrag die privaten
Hochschulen in unserer Wissenschaftslandschaft leisten. Ich bedanke mich
für den interessanten Einblick, den mir die WHU heute geboten hat und
freue mich auf eine gute Zusammenarbeit“, so Minister Hoch.
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