Innovationspartnerschaft M2Aind startet in die 2. Förderphase für weitere vier Jahre
Die Hochschule Mannheim freut sich über eine Fortführung der
Innovationspartnerschaft M2Aind. Bereits im Juli 2021 begann mit der
Zusage durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung die zweite
Förderphase des groß angelegten Verbundprojektes mit 43 Industriepartner,
davon 25 KMU´s in der Rhein-Main-Neckar-Region. Nun sind die ersten neuen
Forschungsprojekte angelaufen, die auf die Ergebnisse der seit 2017
wachsenden Aktivitäten aufbauen. Für diese Intensivierungsphase stellt das
BMBF bis 2025 insgesamt 4,7 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich
beteiligen sich Unternehmen finanziell mit rund 1,3 Millionen Euro an den
Forschungsarbeiten.
2. Förderphase 2021-2025
M2Aind „Sichere und effektive Wirkstoffe durch digitale Analytik und
ressourcenschonende Produktion“ wird Forschungsarbeiten fortführen und
weiterentwickeln. Neben einem Schwerpunkt im Bereich von
Produktionsprozessen in der Chemie- und Pharmaindustrie wird M2Aind auch
aktiv in den Feldern der Bio- und Lebensmittelproduktion forschen, um den
präventiven Gesundheitsgedanken (Ernährung) u.a. durch innovative
Überwachungstechnologien zur Qualitätssicherung bei der
Lebensmittelherstellung aufzugreifen. Die bisherigen Schwerpunkte der
Innovationspartnerschaft sollen in der Intensivierungsphase mit dem Fokus
der Digitalisierung (multimodale Datenintegration,
Automatisierungsprozesse und Machine-/Deep Learning) fortgeführt werden.
Die Innovationspartnerschaft verfolgt zahlreiche innovative Ansätze an der
Schnittstelle zwischen Informations- und Kommunikationstechnologie
(IKTech) und Biomedizin, um der Gesundheitsindustrie digitale Technologien
für die ressourcenschonende Produktion von Wirkstoffen sowie Lösungen für
die Suche nach sicheren und effektiven Wirkstoffen für die Bekämpfung von
Volkskrankheiten anbieten zu können.
Innovationspartnerschaft M2Aind
M2Aind hat in den ersten vier Jahren Laufzeit viel erreicht. Es wurden
komplexe Forschungsfragen im Bereich Niedermolekulare Wirkstoffe,
Molekulare Humane Organoid- und Gewebeanalytik und Echtzeitsensoren und
Echtzeitanalytik analysiert, erforscht und optimiert. Die
Innovationspartnerschaft hat es geschafft, im regionalen Innovations-
Ökosystem Alleinstellungsmerkmale für ihre technologischen Kompetenzen zu
entwickeln und nimmt mittlerweile in bedeutenden Forschungsfeldern einen
(inter-)nationalen Spitzenplatz ein. M2Aind hat bis Ende 2020 mehr als 50
Folgeprojekte mit Kooperationspartnern in der Industrie oder gefördert
durch die öffentliche Hand angestoßen. 12 angemeldete Schutzrechte bis
April 2021 unterstreichen das Innovationspotenzial. Zahlreiche in M2Aind
entwickelte Technologien sind in die Industrie transferiert worden bzw.
werden über den Technologietransfer der Hochschule als Dienstleistungen
angeboten.
In mehr als 20 Promotionsprojekten mit Bezug zum M2Aind-Innovationsprofil
waren wissenschaftliche Nachwuchskräfte bisher in die Forschungsarbeiten
eingebunden, 12 davon haben ihren Doktortitel bereits. Ausdruck für die
wissenschaftliche Qualität der M2Aind-Forschung sind darüber hinaus
zahlreiche Publikationen in (international) anerkannten wissenschaftlichen
Fachzeitschriften (insgesamt >50 Peer-Review-Publikationen).
Mit dem BMBF Programm „Starke Fachhochschulen-Impuls für die Region (FH-
Impuls), in dessen Rahmen M2Aind verortet ist, fördert das BMBF gezielt
forschungsstarke Fachhochschulen. Ziel ist es, Forschungskooperationen von
Hochschulen mit regionalen mittelständischen Unternehmen zu intensivieren
und auf eine langfristige Basis zu stellen.
Weitere Informationen auf der Website Innovationspartnerschaft M2Aind:
www.m2aind.hsmannheim.de.
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