Zum Hauptinhalt springen

Gesucht: Nachwuchskräfte für internationale Zusammenarbeit / Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Das renommierte Mercator Kolleg für
internationale Aufgaben sucht kreative und verantwortungsbewusste
Personen, die die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit mitgestalten
möchten. Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen sowie junge
Berufstätige aller Fachrichtungen können sich ab sofort um einen der 20
Fellowship-Plätze bewerben. Die Studienstiftung des deutschen Volkes und
die Stiftung Mercator bieten das Programm seit 1995 an.

Globale Krisen und Herausforderungen wie der Klimawandel, soziale und
ökonomische Ungleichheiten, künstliche Intelligenz, globale
Migrationsbewegungen oder die Bewältigung einer Pandemie können nur
gemeinsam und staatenübergreifend gelöst werden. Hochschulabsolventinnen
und Hochschulabsolventen aus allen Fachrichtungen bringen sich im Mercator
Kolleg für internationale Aufgaben mit ihrer Expertise für die
Verständigung auf internationaler Ebene ein.

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben bestärkt junge Menschen,
die Verantwortung für die globalen Herausforderungen übernehmen möchten,
qualifiziert und begleitet sie.

Das Kolleg vermittelt seinen Fellows fachliche Grundlagen der
internationalen Zusammenarbeit. Begleitend finden Seminare zur Entwicklung
von Führungs- und Schlüsselkompetenzen sowie ein Angebot zur mentalen
Gesundheit statt.

Das einjährige Fellowship ist eines der wenigen Programme, das in seiner
praxisnahen Ausrichtung große individuelle Gestaltungsfreiräume bietet.
Die Fellows können zwei bis drei Stationen in internationalen
Organisationen verbringen und bearbeiten dort ein Thema ihrer Wahl. So
können sich Kollegiatinnen und Kollegiaten zum Beispiel mit der Frage
befassen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf globale Machtverhältnisse
auswirkt, wie die Finanzierung von Maßnahmen zum Klimaschutz  verbessert
werden kann oder wie in der internationalen Zusammenarbeit die Geschichte
des Kolonialismus bearbeitet wird.

Das Programm fördert Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen,
deren letzter Abschluss nicht länger als fünf Jahre zurückliegt und die
eine verantwortungsvolle Tätigkeit in der internationalen Zusammenarbeit
anstreben. Die Fellows erhalten im Ausland ein monatliches Stipendium in
Höhe von 1.800 Euro. Darüber hinaus stehen ihnen zusätzliche Mittel für
alle weltweiten Reisekosten sowie die Teilnahme an Konferenzen, Coachings
und Sprachkursen zur Verfügung. Eine Bewerbung für das Kollegjahr
2022/2023 ist bis zum 15. Dezember 2021 möglich.

Bewerbungsvoraussetzungen und Online-Bewerbung unter: www.mercator-
kolleg.de

Über das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben ist ein Projekt der
Studienstiftung des deutschen Volkes und der Stiftung Mercator in
Kooperation mit dem Auswärtigen Amt. Rektor des Kollegs ist der ehemalige
Staatssekretär im Auswärtigen Amt und Botschafter in Washington,
Botschafter a. D. Dr. Klaus Scharioth.

In der Schweiz führen die Stiftung Mercator Schweiz und die Schweizerische
Studienstiftung die Initiative in Kooperation mit dem Eidgenössischen
Departement für auswärtige Angelegenheiten durch. Insgesamt sind seit 1995
450 Fellows im Mercator Kolleg für internationale Aufgaben ausgebildet
worden.

  • Aufrufe: 20

Ausgezeichnet mobil: IESE-Projekt »KomMaaS – Kommunale Mobilität as a Service« gewinnt im Bundeswettbewerb

Ein gutes Konzept und die richtige Herangehensweise – Das
Forschungsprojekt »KomMaaS« des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles
Software Engineering IESE mit Kooperationspartnern aus vier
Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz macht es richtig. Am 28.10.2021 wurde
das Projekt für die gelungene Kooperation zur Verbesserung der Mobilität
im Wettbewerb »Gemeinsam erfolgreich. Mobil in ländlichen Räumen«
ausgezeichnet. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hatten
den Wettbewerb im Programm Region gestalten initiiert.

Mobil zu sein ist Voraussetzung, um am gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Um Mobilitätsprobleme zu lösen, sind
Kooperationen oft entscheidend, gerade in ländlichen Regionen. Das
Fraunhofer IESE und die Projektbeteiligten aus den rheinland-pfälzischen
Verbandsgemeinden Betzdorf-Gebhardshain, Otterbach/Otterberg, Höhr-
Grenzhausen sowie Oberes Glantal wissen beides und haben ihr Projekt
KomMaaS eingereicht:

Das Ziel von KomMaaS (Kommunale Mobilität as a Service) ist die
Verbesserung der kommunalen Mobilität in ländlichen Regionen, indem
niedrigschwellige Mobilitätskonzepte durch digitale Lösungen erweitert und
vernetzt werden. Der Startpunkt der Vernetzung ist die Digitalisierung von
Bürgerbusangeboten. Hierfür hat das Fraunhofer IESE gemeinsam mit den
Bürger*innen der Partnergemeinden ein Konzept und zwei Prototypen als
konkrete Software-Lösungen realisiert, die die Planung und Durchführung
von Fahrten von Bürgerbussen unterstützen: »PlanBar« zur besseren Planung
und »FahrBar« zur optimierten Durchführung von Bürgerbusfahrten.

Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung,
Verkehr und Verwaltung hatte aus 45 Bewerbungen die 20 besten in
Kooperation umgesetzten Mobilitätsprojekte ausgewählt. Dr. Markus Kerber,
Staatssekretär im BMI, lobt das Engagement der Gewinnerinnen und Gewinner:
»Die im Wettbewerb ausgezeichneten Kooperationsprojekte gehen voran und
zeigen bundesweit, wie Mobilität aussehen kann! Hier ist die Zukunft schon
in die Praxis eingezogen. Das wollen wir würdigen und wir wollen zum
Nachahmen animieren!«

Das Projekt KomMaaS und die anderen Gewinnerprojekte werden im Online-
Nachschlagewerk für Mobilitätslösungen Mobilikon vorgestellt. Unter den
Gewinnerinnen und Gewinnern werden zusätzlich drei Sonderpreise vergeben:
Für die drei besten Projekte wurde jeweils ein Kurzfilm produziert, der
den Eintrag auf Mobilikon ergänzt und die Projekte in besonderer Weise
würdigt. »Die erfolgreich umgesetzten Kooperationsprojekte können auch in
anderen Kommunen Schule machen«, ergänzt der Leiter des BBSR, Dr. Markus
Eltges. »Mobilikon zeigt an diesen und vielen weiteren Beispielen, wie
solche Maßnahmen die Mobilität vor Ort verbessern. Das Online-
Nachschlagewerk beschreibt die Maßnahmen sehr anschaulich, um
Verantwortliche in Kommunen bei der Umsetzung ähnlicher Projekte zu
unterstützen.«

  • Aufrufe: 14

Unstatistik des Monats: Brustkrebsmonat Oktober – Rosa Schleifchen statt Information

Die Unstatistik des Monats Oktober sind Veröffentlichungen zum
"Brustkrebsmonat Oktober". Wie eine Googlesuche zeigt, enthalten sie kaum
Informationen über den Nutzen und Schaden des Mammographie-Screenings.
Statt wissenschaftlicher Ergebnisse über Früherkennung finden sich rosa
Schleifchen und Teddybären.

Oktober ist Brustkrebsmonat. Man würde denken, dass in diesem Monat Frauen
besonders gut informiert werden. Wir haben dazu „Brustkrebsmonat Oktober
2021“ in Google eingegeben und uns die Einträge auf der ersten Seite
angesehen. Alle bewerben die Früherkennung, keiner davon berichtet jedoch,
was die wissenschaftlichen Studien über deren Nutzen und Schaden
herausgefunden haben. Bevor wir uns die Einträge ansehen, ist es gut,
einen Blick auf die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien mit bisher über
500.000 Frauen zu werfen. Sie zeigen: Wenn 1.000 Frauen ab 50 Jahren zum
Screening gehen, dann sterben 4 der Frauen innerhalb von etwa 11 Jahren an
Brustkrebs, und bei Frauen, die nicht zum Screening gehen, sind es 5. Es
stirbt also eine Frau von je 1.000 weniger an Brustkrebs.

Die Anzahl der Frauen, die insgesamt an Krebs (einschließlich Brustkrebs)
sterben, ändert sich jedoch nicht; es sind 22 in beiden Gruppen. Das
heißt, in der Screening-Gruppe stirbt eine Frau weniger mit der Diagnose
Brustkrebs, aber eine Frau mehr an einem anderen Krebs. Insgesamt gibt es
also keinen Nachweis, dass durch Früherkennung Leben gerettet oder
verlängert werden.

Frauen, die zum Screening gehen, müssen aber mit zweierlei Schaden
rechnen. Je 100 von 1.000 erhalten unnötige Biopsien aufgrund falscher
Alarme, und 5 Frauen wird die Brust unnötigerweise teilweise oder ganz
entfernt. Diese Information sollte man im Brustkrebsmonat Oktober
erwarten, damit Frauen eine informierte Entscheidung für oder gegen
Früherkennung treffen können (s. dazu auch die „Faktenbox zur Brustkrebs-
Früherkennung durch Mammographie-Screening“ des von „Unstatistiker“ Prof.
Dr. Gerd Gigerenzer geleiteten Harding-Zentrum für Risikokompetenz).

Google-Trefferseiten informieren so gut wie nicht über den Nutzen und
Schaden des Screenings

Was sagen nun die Ergebnisse bzw. Webseiten der Googlesuche? Euronews.com
gibt keinerlei Information über den Nutzen und Schaden des Screenings.
Stattdessen bewirbt die Webseite rosa Schleifen und einen Rosa-Enten-
Korso. Auf der Webseite womens.es wird dagegen eine Zahl genannt:
Früherkennung „reduziert die Sterbewahrscheinlichkeit um 25 Prozent“.
Heißt das, dass von je 100 Frauen 25 weniger an Brustkrebs sterben? Nein.
Diese Zahl kommt dadurch zustande, dass man die Reduktion von 5 auf 4 in
1.000 Frauen als „20 Prozent weniger“ mitgeteilt und auf 25 Prozent
aufgerundet hat. Hier rechnet man wohl, dass Lesern der Unterschied
zwischen einem relativen Risiko (25 Prozent weniger) und einem absoluten
Risiko (1 in 1.000) nicht bekannt ist. Studien zeigen in der Tat, dass
viele Frauen (und Männer) diesen Trick nicht durchschauen.

Auf der nächsten Webseite lädt die Krebsliga Ostschweiz zum Mammographie-
Screening ein, gibt viele Zahlen an (wie über die Anzahl der an Brustkrebs
erkrankten Frauen und Männer) aber keine einzige über Nutzen und Schaden.
Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und
Verbraucherschutz in Brandenburg rät auf seiner Webseite wiederum zur
Früherkennung, berichtet viele Zahlen, wie das Durchschnittsalter in dem
Frauen erkranken, aber keine, die eine informierte Entscheidung ermöglicht
– ganz anders als in der Faktenbox. Die Betriebskrankenkasse HMR rät unter
anderem zur Selbst-Tastuntersuchung der Brust, ohne zu erwähnen, dass
Studien zeigen, dass diese die Brustkrebssterblichkeit nicht verringert,
aber falsche Alarme und unnötige Ängste auslösen kann. Die Webseite
empfiehlt auch Mammographie, wiederum ohne Information über Nutzen und
Schaden. Früherkennung wird zudem auch falsch als „Vorsorge“ bezeichnet –
was weit verbreitet ist und einer der Gründe, warum viele Menschen denken,
dass Mammographie Krebs verhindern würde. Impfung ist Vorsorge und
verhindert Erkrankungen; Früherkennung bedeutet dagegen, dass eine schon
vorhandene Erkrankung erkannt wird. Auf den restlichen Webseiten ging es
so weiter — ganz ohne Information über Nutzen und Schaden, dafür aber mit
Promis, rosa Schleifchen, Teddybären und Flamingos.

Da bei einer Google-Suche verschiedene Nutzer verschiedene Ergebnisse auf
der ersten Seite erhalten, sollten Sie es einmal selbst versuchen.
Verlässliche Information finden die meisten von uns jedoch erst auf den
späteren Seiten. Nur gehen etwa 90 Prozent aller Klicks auf die erste
Seite.

Im „Brustkrebsmonat“ fehlen auch 2021 ausgewogene Informationen

Im Oktober 2014 hatten wir schon einmal über die Kommerzialisierung des
Brustkrebsmonats berichtet und auch über die fehlenden oder irreführenden
Zahlen über Nutzen und Schaden. Im Oktober 2021 ist es genauso. In einer
Gesellschaft, in der man über Gendersternchen streitet, wird zugleich die
Praxis geduldet, Frauen die wissenschaftlichen Ergebnisse über
Früherkennung vorzuenthalten. Frauen und Frauenorganisationen sollten
endlich die rosa Schleifchen zerreißen und sich das nicht gefallen lassen.
Jede Frau soll selbst informiert entscheiden können, statt emotional von
Teddybären und kommerziellen Interessen gesteuert zu werden.

  • Aufrufe: 93

Studieren für einen Tag Frankfurt UAS gibt bei der „Sneak Peek Studium“ Einblick in den Hochschulalltag

Wie funktioniert ein Studium? Wie läuft eine Vorlesung ab und was muss man
in einem Seminar beachten? Vom 5. November bis 3. Dezember 2021 erhalten
Schüler/-innen ab der 11. Jahrgangsstufe bei der „Sneak Peek Studium –
Studieren für einen Tag“ einen kompakten Einblick in den Hochschulalltag
an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Die
Teilnehmenden begleiten einen Studierenden oder eine Studierende aus einem
höheren Semester zu Lehrveranstaltungen in den Studiengängen
Geodatenmanagement, Geodatenmanagement dual oder Real Estate und Integrale
Gebäudetechnik/Facility Management. Anschließend haben sie die
Gelegenheit, in kleiner Runde Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist
kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Informationen zur
„Sneak Peek Studium“ sowie zur Anmeldung unter: <https://www.frankfurt-
university.de/?id=10085>.

Termine: „Sneak Peek Studium – Studieren für einen Tag“
5. November bis 3. Dezember 2021
Veranstaltungsort: Frankfurt University of Applied Sciences,
Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main. Der genaue Treffpunkt wird bei
der Anmeldung bekannt gegeben.

Programm

Geodatenmanagement
5. November, 12. November, 19. November, 26. November und 3. Dezember 2021
08:15 bis 08.30 Uhr | Treffen mit Studierender
08:30 bis 10:00 Uhr | Fernerkundung (Vorlesung)
10:15 bis 11:45 Uhr | Geoinformation Vertiefung / GIS-Analyse (Seminar)
11:45 bis 12:15 Uhr | Reflektionsgespräch mit Studierender

Geodatenmanagement dual
9. November und 16. November 2021
15:45 bis 16:00 Uhr | Treffen mit Studierender
16:00 bis 19:15 Uhr | Bodenordnung (Vorlesung und Übung)
19:45 bis 19:45 Uhr | Reflektionsgespräch mit Studierender

24. November und 1. Dezember 2021
10:00 bis 10:15 Uhr | Treffen mit Studierender
10:15 bis 13:30 Uhr | Technische Infrastruktur – Energie (Seminaristische
Lehrveranstaltung mit Übung)
13:30 bis 14:00 Uhr | Reflektionsgespräch mit Studierender

Real Estate und Integrale Gebäudetechnik/Facility Management
10. November, 17. November und 24. November 2021
08:15 bis 08:30 Uhr | Treffen mit Studierendem
08:30 bis 10:00 Uhr | Ingenieurmathematik (Vorlesung)
10:00 bis 10:30 Uhr | Reflektionsgespräch mit Studierendem

16. November und 23. November 2021
15:45 bis 16:00 Uhr | Treffen mit Studierendem
16:00 bis 19:15 Uhr | Studienprojekt "Environmental University Workspaces"
(Seminar)
19:15 bis 19:45 Uhr | Reflektionsgespräch mit Studierendem

Kontakt: Frankfurt University of Applied Sciences, Student Support and
Services (StuPort), Barbara Rudloff, Telefon: +49 69 1533-3640, E-Mail:
<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.as.de>

Weitere Informationen zum Studienangebot der Frankfurt UAS unter <www
.frankfurt-university.de/studium>.

  • Aufrufe: 12