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Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2022: Studierende entwickeln Ideen für Lebensmittel mit ökologischem Mehrwert

Beim Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland werden seit 2010 die besten
Ideen für innovative Lebensmittelprodukte gesucht, die auch in
ökologischer Hinsicht überzeugen. Der Forschungskreis der
Ernährungsindustrie e.V. (FEI) fordert ab sofort wieder Teams von
Studierenden an deutschen Hochschulen auf, sich mit ihrer Produktidee für
TROPHELIA Deutschland 2022 anzumelden.

Teilnehmen können Studentinnen und Studenten der
Lebensmittelwissenschaften sowie von angrenzenden Disziplinen, die an
ihrer Hochschule wissenschaftlich betreut werden. Im Team entwickeln sie
Ideen für nachhaltig produzierte Food-Innovationen.

Anmeldungen von Teams nimmt der FEI gern bis zum 13. Dezember 2021
entgegen; das neue Online-Anmeldeformular wird spätestens Ende November
veröffentlicht. Von den angemeldeten Teams werden bis zum 28. Januar 2022
die Produktdossiers erwartet, in denen die Ideen umfassend beschrieben
werden; diese werden anschließend von einer unabhängigen Jury bewertet.
Aufgrund der Dossier-Bewertungen werden bis Mitte März die sechs besten
Teams ausgewählt, die am 26. April 2022 ihre Produktideen beim Finale von
TROPHELIA Deutschland präsentieren können. Nachdem die Wettbewerbe 2020
und 2021 als rein digitale Formate durchgeführt werden mussten, wird das
Finale 2022 wieder als Präsenzveranstaltung im Universitätsclub Bonn
geplant.

Nähere Informationen zu der Ausschreibung stehen unter www.fei-
bonn.de/trophelia-2022 bereit.

Mit dem Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland fördert der FEI den
studentischen Nachwuchs an Hochschulen in ganz Deutschland und gibt ihm
die Möglichkeit, kreativ Ideen für ein Lebensmittel der Zukunft zu
entwickeln und zu präsentieren und somit praxisnahe Erfahrungen für den
Start ins Berufsleben zu sammeln.

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NRW-Wirtschaftsminister wird Schirmherr des 7. Wittener Preises für Gesundheitsvisionäre

Prof. Dr. Andreas Pinkwart unterstützt den Start-up-Wettbewerb um digitale
Gesundheitsprodukte der Universität Witten/Herdecke

Am 4. November 2021 wird der Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre
vergeben. Gestiftet aus dem Kuratorium der Universität Witten/Herdecke und
organisiert von einem interdisziplinären studentischen Team in Kooperation
mit dem vom Land NRW geförderten Projekt ATLAS Digitale
Gesundheitswirtschaft, richtet sich der Start-up Pitch-Wettbewerb unter
der Leitung von Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko an Entrepreneure sowie
Intrapreneure, die kreative digitale Lösungen für die Prävention und
Therapie von chronischen Erkrankungen entwickelt haben.

Schirmherr in diesem Jahr ist Prof. Andreas Pinkwart, Minister für
Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-
Westfalen. „Digitale Innovationen sind ein Wachstumstreiber für die
gesamte Gesundheitswirtschaft und ergänzen die Versorgung durch digitale
und individua­lisierte Angebote. Ich freue mich, dass die Universität
Witten/Herdecke in diesem Jahr bereits zum siebten Mal den Wittener Preis
für Gesundheitsvisionäre vergibt und zukunftsweisende Projekte
auszeichnet. Dass man hier ein gutes Gespür für Innovationen von morgen
hat, zeigen die erfolgreichen Preisträger der vergangenen Jahre. Mehrere
von ihnen sind bereits offiziell als digitale Gesundheitsanwendung
zertifiziert“, so der Minister.

Der Preis wird erneut von einer Expertenjury aus Wissenschaft, Wirtschaft
und Gesundheitsversorgung unter acht Finalisten vergeben. Dr. Oliver
Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Optimedis AG, wird als
Keynote-Speaker erwartet.

Die ausgezeichneten Visionäre der vergangenen Jahre konnten die gewonnenen
Preisgelder unter anderem für die Zertifizierung zum Medizinprodukt
einsetzen, sodass inzwischen bereits drei PfG-Gewinner erfolgreich in das
DiGa-Verzeichnis aufgenommen wurden und jetzt zur innovativen
Gesundheitsversorgung in Deutschland beitragen. In 2019 konnten sich die
Preisträger am NRW-Landesgemeinschaftsstand der MEDICA präsentieren und so
rele­vante Kontakte zu späteren Projektpartnern herstellen.

Der „Wittener Preis für Gesundheitsvisionäre“ zeichnet ausgearbeitete
Projektideen für Neuentwicklungen wie auch bestehende Produkte mit einem
Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro aus. Der 1. Platz erhält 5.000 Euro,
auf den 2. Platz warten 3.000 Euro, der Drittplatzierte sowie Empfänger
des Publikumspreises können sich über jeweils 1.000 Euro freuen.

Eine Anmeldung als Zuschauer (unter Einhaltung der 3G-Regeln) ist noch bis
zum 3. November möglich: https://www.eventbrite.com/e/wittener-preis-fur-
gesundheitsvisionarinnen-2021-tickets-169822187735


Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter:

https://www.gesundheitsvisionaere.de/

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Volker Hinz goes BSB: Die Bayerische Staatsbibliothek erwirbt das fotografische Gesamtwerk von Volker Hinz

Die Bayerische Staatsbibliothek hat das Fotoarchiv von Volker Hinz
(1947‒2019) mit rund 1,3 Millionen Aufnahmen erworben. Es umfasst das
gesamte fotografische Lebenswerk von Volker Hinz für das Wochenmagazin
stern sowie eine Vielzahl freier Arbeiten. Mit diesem herausragenden
Zeugnis der Fotografie Deutschlands baut die Bibliothek ihr umfangreiches
Bildarchiv, das größte in öffentlicher Hand in Deutschland, weiter aus.

Das analoge Archiv von Volker Hinz besteht aus Schwarz-weiß- und
Farbnegativen, Dias und Fine Art Prints. Ergänzend dazu übernimmt die
Bayerische Staatsbibliothek die umfangreiche Fotobibliothek des
Fotografen. Die Bayerische Staatsbibliothek wird dieses einzigartige
Archiv als Ganzes dauerhaft bewahren, Schritt für Schritt digitalisieren
und weltweit zugänglich machen.

Der 1947 in Hamburg-Blankenese geborene Volker Hinz wurde mit 24 Jahren
Leiter der „Sven Simon Bildagentur“ in Bonn, 1974 kam er zum Wochenmagazin
stern nach Hamburg. Für die Zeitschrift arbeitete Volker Hinz mit kurzer
Unterbrechung 38 Jahre ‒ davon acht Jahre in New York. Seine zahlreichen
Bildreportagen für den stern, insbesondere seine viel beachteten Portraits
berühmter Persönlichkeiten machten Volker Hinz weit über Deutschland
hinaus bekannt. Viele seiner Bilder sind heute Teil des kollektiven
Gedächtnisses seiner Zeit. „Der Fotograf“ ‒ so das Credo von
Volker Hinz ‒ „darf nicht langweilen. Langweilige Bilder gibt es genug.“

Dr. Klaus Ceynowa, Generaldirektor der Bayerischen Staatsbibliothek: „Wir
sind stolz und glücklich, das fotografische Werk von Volker Hinz, das
seine Arbeiten für den stern umfasst und zugleich weit darüber hinausgeht,
jetzt für unser Bildarchiv erwerben zu können. Dies unterstreicht
nachdrücklich den Anspruch der Bibliothek, eines der europaweit
bedeutendsten zeitgeschichtlichen Fotoarchive Europas zu kuratieren. Durch
seine sukzessive Digitalisierung soll dieser Bilderkosmos für die künftige
weltweite Sichtbarkeit und Nutzung aktiviert werden.“

Zum Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek
Das Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek umfasst mehr als 18
Millionen vorwiegend dokumentarische Aufnahmen mit zeitgeschichtlichem
Schwerpunkt. Es handelt sich damit um das größte Bildarchiv in
öffentlicher Hand in Deutschland. Den Hauptfonds macht das 2019
übernommene Fotoarchiv des Magazins stern mit mehr als 15 Millionen
Bildern aus. Der Bestand wird in den nächsten Jahren sukzessive
digitalisiert.

Über die Bayerische Staatsbibliothek
Die Bayerische Staatsbibliothek, gegründet 1558 durch Herzog Albrecht V.,
ist mit rund 34,5 Millionen Medieneinheiten die größte wissenschaftliche
Universalbibliothek Deutschlands und eine der international bedeutendsten
Forschungsbibliotheken. Mit rund 2,7 Millionen digitalisierten Werken
verfügt die Bayerische Staatsbibliothek über den größten digitalen
Datenbestand aller deutschen Bibliotheken. Die Bibliothek bietet
vielfältige Dienste im Bereich innovativer digitaler Nutzungsszenarien an.

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FHM-Projekt verbindet Theater und Wissenschaft / Erster Workshop im Rahmen des EU-Projektes THENOVA

Das EU-geförderte Projekt „Theater-based training for supporting
innovations in enterprises“ (THENOVA) der Fachhochschule des Mittelstands
(FHM) geht neue Wege der Wissensvermittlung mit den Methoden des Theaters.
Unterstützt wird die Hochschule dabei von Dramaturgen und Schauspielern
aus dem Kölner Künstlernetzwerk Bayenwerft Kunsthaus Rhenania. Das Ziel
ist es, speziell im Bereich der beruflichen Weiterbildung neue Wege zu
erproben, auf denen wissenschaftliche Lehre und Weiterbildung mit den
Methoden des Theaters und der Performance bereichert werden können.

Innovation benötigt Freiraum – wer Innovationen im Unternehmen fördern
will, muss sich um ein offenes kommunikatives Setting bemühen. Das EU-
Projekt „Theater-based training for supporting innovations in enterprises“
(THENOVA) an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ermöglicht seinen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sich diese Offenheit mit den Mitteln des
Theaters zu erschließen. Damit geht die FHM neue Wege im Bereich der
betrieblichen Personalbildung von kleinen und mittleren Unternehmen, um
sie so in der Förderung ihrer Innovationsfähigkeit zu unterstützten.

Im Rahmen eines fünftätigen Intensiv-Trainings haben sich jetzt 15
Trainerinnen und Trainer aus den Projekt-Partnerländern Griechenland,
Polen, Österreich und Deutschland vom 11. Bis 15 Oktober von Schauspielern
aus dem Rhenania Netzwerk in Köln schulen lassen.

Das straffe Programm sah klassische Schauspiel-Übungen im Bereich der
Körperwahrnehmung, des Stimmtrainings, von Gruppenwahrnehmungen und der
Schulung des kommunikativen Verhaltens in verschiedenen Szenen-Settings
vor. Leitthemen waren dabei die im Personaltraining besonders wichtigen
Themen Innovation Management, Team Building, Kommunikation,
Selbstbestimmung und Motivation.
„Neue Ideen sind im ersten Schritt immer ungeschützt und von Ablehnung
bedroht“, sagt Prof. Dr. Christoph Brake, Wissenschaftlicher Leiter des
Projektes an der FHM. „Daher benötigen Unternehmen eine Art
Willkommenskultur für das Neue und das bedeutet eine gewisse geistige
Offenheit, die auch außerhalb der eigenen Komfortzone besteht und durch
die Innovationen erst möglich werden.“ Die Teilnehmer/-innen aus den
Unternehmen seien zunächst etwas überrascht von der Intensität der Übungen
gewesen, so Brake weiter. „Sie brachten aber alle eine große Offenheit mit
und wurden schon nach den ersten Stunden in den Sog der Begeisterung für
diese neuen Erfahrungen gezogen, die völlig neue Perspektiven in der
beruflichen Weiterbildung und der Personalbildung bedeuten.“

Alle Übungen wurden in direkt anschließenden Feedback-Runden resümiert und
im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit für die Förderung der
Innovationsfähigkeit von Unternehmen hin analysiert. Für dieses Training
stand neben dem Forum der FHM Köln und dem Atelier im Kunsthaus-Rhenania
auch das Metropol Theater in Köln zur Verfügung.

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