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nklusion: Digitale Ringvorlesung unter dem Titel „Ermutigungen“

Wie lassen sich inklusive Strategien in Bildungseinrichtungen gestalten?
Im Rahmen der offenen Veranstaltungsreihe „Forum Inklusive Bildung“ laden
die Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln und die
Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt Mittelrhein e.V. zu Austausch
und Diskussion ein. Ab dem 27. Oktober 2021 finden mittwochs von 17.30 bis
19.00 Uhr Online-Vorträge unter dem Titel Ermutigungen statt.

„Es braucht Mut, um im exklusiven Bildungssystem inklusive Pädagogik zu
vertreten, über Bedingungen nicht zu resignieren, Veränderungen anzuregen
und Ideen zu verfolgen. Mit den Beiträgen möchten wir wichtige Impulse
dafür liefern“, sagt Prof. Dr. Andrea Platte vom Institut für Kindheit,
Jugend und Familie der TH Köln.

Programm

Die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Sarah Hoedtke von der Hochschule
Niederrhein und Oksana Schulz von der TH Köln stellen am 27. Oktober
Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt „Professionalisierung für die
Migrationsgesellschaft in inklusionsorientierten Kitas“ vor und vertreten
dabei „Verunsicherung als pädagogische Stärke“. Anschließend findet ein
Gespräch mit Projektbeteiligten statt.

Die vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin Marica Bodrožić liest am 10.
November aus ihrem neuesten Buch „Pantherzeit. Vom Innenmaß der Dinge“.
Als Tagebuch im Lockdown begonnen, erzählt „Pantherzeit“, auf welche Weise
jeder einzelne Mensch zählt.

Regisseur Çağdaş Eren Yüksel spricht am 1. Dezember über seinen
Dokumentarfilm „Gleis 11“. Auf der Suche nach der Geschichte seines
Großvaters redet Yüksel darin mit Gastarbeiterinnen und -arbeitern der
ersten Generation. Unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erhalten Sie einen
kostenfreien Streaming-Link für den Film.

Am 8. Dezember stellen Prof. Dr. Matthias Otten vom Institut für
interkulturelle Bildung und Entwicklung der TH Köln und Sebastian Hempel
von der Hochschule RheinMain im Vortrag „Partizipative Lehre an
Hochschulen und das Trilemma der Inklusion“ die Ergebnisse eines
Forschungsprojektes zur partizipativen Lehre vor. Dabei geht es auch um
die Frage, wie Forschung und Theorie in verständlicher Sprache vermittelt
werden können.

Alle Interessierten können kostenlos teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Die Zugangsdaten zu den Online-Vorträgen gibt es unter:
<https://www.th-koeln.de/hochschule/ermutigungen-fragen_87535.php>

Forum Inklusive Bildung

Das Forum Inklusive Bildung ist eine Kooperation zwischen der
Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Mittelrhein e.V.
und dem Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene (KJFE) der
TH Köln, die mit Gastvorträgen, Workshops und Tagungen die regionale
Weiterentwicklung inklusiver Bildung anstoßen und reflektieren will. Die
Ringvorlesung ermöglicht einen Austausch zwischen Akteurinnen und Akteuren
sowie Studierenden der Pädagogik, der Sozialen Arbeit und der
Integrationsarbeit. Das Forum als Veranstaltungsformat zwischen Lehre,
Transfer und Vernetzung besteht seit zwölf Jahren.

Die TH Köln zählt zu den innovativsten Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften. Sie bietet Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland ein inspirierendes Lern-,
Arbeits- und Forschungsumfeld in den Sozial-, Kultur-, Gesellschafts-,
Ingenieur- und Naturwissenschaften. Zurzeit sind rund 27.000 Studierende
in etwa 100 Bachelor- und Masterstudiengängen eingeschrieben. Die TH Köln
gestaltet Soziale Innovation – mit diesem Anspruch begegnen wir den
Herausforderungen der Gesellschaft. Unser interdisziplinäres Denken und
Handeln, unsere regionalen, nationalen und internationalen Aktivitäten
machen uns in vielen Bereichen zur geschätzten Kooperationspartnerin und
Wegbereiterin.

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Woher soll das Fleisch der Zukunft kommen?

CEPLAS: Online-Podiumsdiskussion zur nachhaltigen Ernährung

Ist Tierhaltung ein Auslaufmodell? Hierüber diskutieren am 28. Oktober auf
Einladung des Exzellenzclusters CEPLAS an der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf (HHU) Biologen, Landwirtschafts- und Ernährungsexperten. Die
Onlineveranstaltung ist öffentlich.

Die Landwirtschaft befindet sich in einem grundlegenden Umwälzungsprozess.
Nicht zuletzt stehen deren Ressourcenverbrauch und Treibhausgasbilanz,
aber auch das Tierwohl im Fokus. Es besteht breiter gesellschaftlicher
Konsens, dass insbesondere die Tierhaltung verändert werden muss, um
nachhaltig und zukunftsfähig zu werden.

Aber ist es auch denkbar, auf die Nutztierhaltung ganz zu verzichten?
Welche Auswirkungen hätte das für die Landwirtschaft, für die
Kulturlandschaften und die genetische Vielfalt? Welche Alternativen für
das Fleisch aus dem Stall gibt es? Welchen Beitrag kann die
Pflanzenforschung leisten?

Der Exzellenzcluster für Pflanzenzüchtungsforschung CEPLAS an der HHU will
in mehreren Impulsvorträgen und einer Diskussionsrunde beleuchten, ob eine
nachhaltige Landwirtschaft ohne Tierhaltung möglich und sinnvoll ist und
welche Alternativen es für die Fleischproduktion gibt.

Referentinnen und Referenten:
- Sen.-Prof. Dr. Peter Westhoff, HHU
- Prof. Dr. Urs Niggli, Präsident des Instituts für Agrarökologie
- Prof. Dr. Petra Kluger, Hochschule Reutlingen, Professorin für Tissue
Engineering und Biofabrication
- Prof. Dr. Matias Zurbriggen, HHU, Leiter des Instituts für Synthetische
Biologie und Mitglied bei CEPLAS

Moderation: Lena Bauer, Journalistin

Onlineveranstaltung „Tierhaltung als Auslaufmodell – Woher soll das
Fleisch der Zukunft kommen?“

Wann: 28. Oktober 2021, 17:00 bis 19:00 Uhr

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.ceplas.eu/de/entdecken
/oeffentliche-veranstaltungen/tierhaltung-als-auslaufmodell-woher-soll-
das-fleisch-der-zukunft-kommen/


Nach der Anmeldung wird der Link zur Online-Veranstaltung verschickt. Die
Teilnahme ist kostenfrei

Wenn vorab schon Fragen zum Thema gestellt werden sollen, die in die
Diskussion einfließen werden, können diese Fragen per E-Mail an
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. eingereicht werden.

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Hightech-Medizintechnik ist zurück in Düsseldorf: Smarte, miniaturisierte Lösungen für Diagnostik und Therapie

Die COVID-Pandemie hat deutlich gezeigt, wie wichtig moderne
Hochtechnologien sind, um Forschung und Entwicklung, z.B. für Medikamente,
Impfstoffe oder Diagnosegeräte, schnell und effektiv voranzutreiben. Aus
diesem Grund wächst die Nachfrage nach medizinischen Komponenten und
innovativen Verfahren weiterhin rasant. Der vom IVAM Fachverband für
Mikrotechnik organisierte Marktplatz „Hightech for Medical Devices“ ist
mit 42 ausstellenden Unternehmen und Instituten der größte
Gemeinschaftsstand der COMPAMED.

In diesem Jahr ist der IVAM-Bereich in der Halle 13 zu finden. Die
Aussteller kommen aus Deutschland, Finnland, Österreich, der Schweiz,
Griechenland, Spanien, den Niederlanden, Frankreich und den USA.

Die COMPAMED 2021 wird, angegliedert an die Messe MEDICA im hybriden
Konzept, bestehend aus der Kombination von Ausstellung und Live-
Plattformen für Fachbesucher auf dem Düsseldorfer Messegelände plus
digitaler Angebote, durchgeführt.

Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen zeigen vor Ort verschiedenste
Lösungen für die Medizintechnik. Zu den präsentierten Innovationen zählen
vielfältige Mikrokomponenten, Sensoren, Aktoren und Sensorsysteme,
Mikropumpen, Beschichtungen, smarte Textilien sowie Fertigungs- und
Bearbeitungsverfahren und Dienstleistungen.

Zusätzlich gibt das COMPAMED HIGH-TECH Forum in Halle 13 Einblicke in
Forschung und Entwicklung, erläutert Technologie-Trends der Branche und
liefert Informationen zu den relevanten Auslandsmärkten für
Medizintechnik. Rund 50 internationale Referenten und Moderatoren
präsentieren an allen vier Messetagen Expertenvorträge, Diskussionsrunden
und Matchmaking-Sessions zur Kontaktanbahnung. Die etablierten
Themenschwerpunkte der letzten Jahre bleiben weiterhin im Trend und sind
auch in diesem Jahr wieder auf dem Forum mit einer Session präsent:
„Printed Electronics/ Integrated Next Generation Diagnostics“, „Laser and
Photonics Applications“, „Smart Sensor Solutions“, „Microfluidics for
Challenges in Point-of-Care Diagnostics and Life Sciences“.

Innovative Sensoren

Die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH entwickelt, optimiert
und fertigt Mikrosysteme für kundenspezifische silizium-basierte Sensoren
und Sensorsysteme. Das Spektrum für medizinische Sensoren erstreckt sich
dabei über ortsauflösende Detektoren für hochenergetische Strahlung, Kraft
und Drucksensoren sowie optische Sensoren und Baugruppen von ultraviolett
über sichtbar und nahinfrarot bis in den mittleren Infrarotbereich. Eine
herausragende Lösung ist der optisch arbeitende Im-Ohr-Sensor, mit dem
zahlreiche Vitalparameter, inklusive Blutdruckänderungen, erfasst werden
können.

ES Systems ist ein Entwickler und Hersteller hochwertiger Sensoren auf
Basis von Mikroelektronik-Technologien. Die MEMS-basierten Sensoren von ES
Systems messen Druck, Flüssigkeitseigenschaften und Temperatur. Das
Unternehmen produziert für die Bereiche Industrie-, Medizin- und Luft- und
Raumfahrt, sowohl eigenständige als auch in Geräten integrierte
Komponenten. ES Systems entwickelt innovative intelligente, autonome,
stromsparende und drahtlose Sensoren, die sich ideal für die Integration
in IoT eignen und an aktuellen Anforderungen und Entwicklungen
ausgerichtet sind.

Im interdisziplinären Geschäftsfeld „Health“ am Fraunhofer-Institut für
Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS entwickeln das Institut
smarte biomedizinische Sensorsysteme der nächsten Generation für
medizinische Implantate, In-situ Diagnostik und nicht-invasive Healthcare
Anwendungen. Diese werden spezifisch an die Anforderungen der
Zielapplikation in den Bereichen Medizin, Life Science, Biotechnologie,
Lebensmittel-, Pharma- und Umwelttechnik angepasst. Das IMS unterstützt
seine Kunden von der Entwicklung bis zur Zulassung.

Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung ist die Innovative Sensor Technology IST
AG einer der global führenden Anbieter von physikalischen, chemischen und
biologischen Sensoren. Die IST AG ist auf die Entwicklung und Herstellung
von Temperatursensoren, thermischen Strömungssensoren, Feuchtesensoren und
-modulen, Leitfähigkeitssensoren, Biosensoren und peristaltischen
Mikropumpen spezialisiert. Neben Standardsensoren bietet das Unternehmen
auch kundenspezifische Anpassungen der Sensoren auf individuelle
Applikationsbedürfnisse an - bis hin zur gemeinsamen Neuentwicklung von
Technologien.

Jobst Technologies GmbH präsentiert Biosensoren für Glukose, Laktat und
Pyruvat: Die Sensoren ermöglichen eine kontinuierliche Vollblut- und
subkutane simultane Glukose- und Laktatüberwachung. Das schnelle
Ansprechverhalten der Sensoren wird auch in Blutgasanalysatoren genutzt,
wobei die hervorragende Stabilität des miniaturisierten Glukose- und
Laktatsensors einen robusten Langzeiteinsatz ermöglicht. Das geringe
Volumen ermöglicht neuartige Überwachungssysteme, z.B. unter Verwendung
von Mikrodialysesonden oder Mikronadeln. Anwendungen wie Hämodialyse und
ECMO profitieren von den Biosensoren.

Miniaturisierung, neue Beacon-Technology, passive Sensortransponder mit
geringerem Stromverbrauch für Implantate, spezielle Datenlogger für
Temperaturmonitoring (Steri/Cryo) und intelligente Integrationsmethoden
machen drahtlose Sensoren zu einem Beschleuniger und Grundelement des IoT.
Mit einem eigenen Entwicklungsteam, Eigenproduktion und kumulativer
Erfahrung ist die microsensys GmbH in der Lage, Lösungen umzusetzen und
wichtige Komponenten für reibungslose Anwendungsfunktionalität in
Pharmazeutika und Gesundheitswesen, Logistik, Einrichtung und
Werkzeugmanagement zu liefern.

Die Sensirion AG ist Hersteller von innovativen Sensoren, die Gas- und
Flüssigkeitsdurchfluss, Differenzdruck, Feuchte, Temperatur, volatile
organische Verbindungen (VOC), CO2 und Feinstaub (PM2.5) messen und
steuern. Die Durchfluss- und Umweltsensoren ermöglichen sichere und
zuverlässige Geräte im Bereich der Beatmung, Anästhesie,
Medikamentenabgabe, Diagnostik und E-Health-Applikationen. Die Produkt-
Highlights der COMPAMED 2021 sind die Flow-Plattform für respiratorische
Geräte, kleinste Flow-Sensoren für intelligente Inhalatoren und E-Health-
Applikationen sowie ein Flüssigkeitssensor für die Medikamentenabgabe.

Mikrofluidische Pumpen und Systeme

Die HNP Mikrosysteme GmbH bietet weltweit Pumpen, die kleinste
Flüssigkeitsmengen äußerst präzise dosieren. Fünf Baureihen ermöglichen
kleinste Dosiervolumina ab 0,25 µl und Volumenströme von 1 µl/h bis 1152
ml/min. Der Einsatzbereich sind Laborautomation, Pharmaproduktion,
Medizin- und Analysetechnik, wie Probenaufbereitung zur Bestimmung von
Blutparametern oder Krankheitserregern (u.a. SARS-CoV-2). HNPM entwickelt
OEM-Pumpen und bietet kompakte, funktionsbereite Dosiersysteme für
Analyse, Forschung und Entwicklung: Das Produkt LiquiDoS ist die
funktionale Lösung für Dosieraufgaben im Labor.

microLIQUID unterstützt seine Partner bei Produktanforderungen und in
allen Phasen des Produktlebenszyklus. Dazu zählen der Prozess des Designs
und die Entwicklung neuer Technologien und deren erfolgreiche Umsetzung in
vollautomatisierte mikrofluidische Systeme zu etablieren. microLIQUIDS-
Biowissenschaftler und Mikrofluidik-Ingenieure konzentrieren sich auf die
Entwicklung von Diagnostika und vielen anderen Life-Science-Anwendungen.

VICI AG International präsentiert True Nano™ UHPLC, ein komplettes
Chromatographie-System auf kleiner Stellfläche. Mit echten 360µm-Fittings
im Nanobereich und extrem niedrigen Flussraten ermöglicht dieses System
splitfreie Injektionen nah am Detektor/MS. Diese Fittings ermöglichen die
Verwendung von Säulen mit höherer Auflösung, die mit kleineren Partikeln
gepackt sind und somit eine höhere Trennbodenzahl erreichen. Jede M-Pumpe
verfügt über integrierte Druckmessumformer, die die unterschiedliche
Kompressibilität der beiden Lösungsmittel in Gradientensystemen in
Echtzeit überwachen und anpassen.

Hightech-Mikroelektronik, Optoelektronik und elektronische Komponenten

Die AEMtec GmbH ist europäischer Anbieter für micro- und optoelektronische
Anwendungen entwickelt, qualifiziert und produziert komplexe micro- und
optoelektronische Module für den Medizinsektor wie Wearables, Handheld-
Geräte, Diagnostik, Medizinisches Equipment, bildgebende und akustische
Systeme. Speziell in Zeiten, die durch Pandemien beeinflusst werden, ist
der Einsatz zuverlässiger Mikrotechnologien von hoher Wichtigkeit. AEMtec
verfügt über ein breites Technologiespektrum (UBM, SBA, Dicing, COB, FC,
SMT, Box-Build) und ist langjährig von den Kunden als kompetenter Partner
zur Miniaturisierung von hochwertigen Modulen anerkannt.

Art of Technology ist ein unabhängiger Spezialist für kundenspezifisches,
elektronisches Design und Entwicklung von eingebetteten Systemen
insbesondere für medizinische Geräte, intelligente Implantate,
Datenkommunikationssysteme, Raumfahrtanwendungen und andere extreme
Umgebungen, in denen hohe Zuverlässigkeit erforderlich ist. Die Expertise
liegt u.a. in der System-Miniaturisierung, der Kostenoptimierung, der
Kryptographie u. Sicherheitselektronik.

Die CorTec GmbH ermöglicht die Kommunikation mit dem Nervensystem zur
Heilung von Krankheiten. Die Brain-Interchange-Technologie ist ein
implantierbares System zur Messung und Stimulation von Gehirnaktivität im
Langzeit-Einsatz. Das Closed-Loop-System steuert sich dabei selbst: Nach
erfolgter Stimulation analysiert das System echtzeitnah das Feedback des
Gehirns.
Daneben liefert CorTec auch einzelne Komponenten: flexible Elektroden oder
hochkanalige Kapselungen zusammen mit Elektronik und Software. Diese
zeichnen sich durch dieselben Eigenschaften aus: hohe Präzision, hohe
Design-Flexibilität, hohe Kanalzahl.
Von der Entwicklung und dem Engineering über die Produktion bis hin zum
Test kundenspezifischer Anwendungen beherrscht die Microdul AG sämtliche
Prozesse aller Entwicklungszyklen.
Der Hersteller verfügt über ein breites und tiefes Know-how in der
vielfältigen Welt der Mikroelektronik, das mit den drei Geschäftsbereichen
Semiconductors, Mikromodule und Dickschichttechnik in überzeugende
Produkte und Dienstleistungen umgesetzt wird. Microdul's Prozesse sind
nach ISO 9001 und 13485 zertifiziert.

Die Optiprint AG präsentiert auf der Compamed 2021 seine
Produktneuigkeiten Das Unternehmen zeigt auf der Messe u.a. Flex- und
Starrflex-Leiterplatten, Ultra dünne Starre Multilayer Leiterplatten für
Interposer Anwendungen (Chip-Packaging Solutions), Feinstleiterstrukturen
< 25µm, Leiterplatten mit Ticer – Widerstandsfolie oder FaradFlex
Kapazitätsfolie, DIG, EPIG oder ISIG - Alternativ-Oberflächen zu ENEPIG –
sehr gut geeignet für Golddrahtbonden bei Flex-, Starrflex- und
Hochfrequenzleiterplatten.

Turck duotec entwickelt, fertigt und schützt Elektronik für die
Medizintechnik. Ein eingesetztes Schutzverfahren ist die autoklavierbare
Umspritzung. Der Vorteil: Ein homogener Kunststoffkörper aus
biokompatiblem Kunststoff wird um die Elektronik gelegt und ein Schutzgrad
von mindestens IP68 erreicht. Die Elektronik weist eine thermische und
chemische Beständigkeit gegenüber der Reinigung und Sterilisation auf. Die
Geräte lassen sich wiederverwenden, in Labortests wurden mehr als 1.000
Autoklavierzyklen erreicht. Auch ist eine mediendichte Integration von
Kontaktstiften und Teflonkabeln möglich.

Optische Komponenten, Systeme und Baugruppen

ams OSRAM ist ein zuverlässiger Partner für optische Innovationen. Das
Unternehmen entwickelt bezahlbare, miniaturisierte Lösungen für
zuverlässige und präzise Ergebnisse. Das Portfolio umfasst Komponenten und
Lösungen für industrielle medizinische Anwendungen, als auch für
individuelle und mobile Anwendungen. Die wichtigsten Anwendungen und
Technologien reichen von UV-C-Desinfektion, Point-of-Care-Diagnostik, MRI,
Röntgen, Spektralmessung, CMOS-Bildgebung und Lateral Flow Testing.

Berliner Glas entwickelt, fertigt und montiert leistungsfähige opto-
mechanische und opto-elektronische Baugruppen und Systeme nach ISO 13485.
Internationale Medizingerätehersteller erhalten Unterstützung von der Idee
bis zum Serienprodukt, damit Innovationen beschleunigt an den Markt
gelangen. Berliner Glas bietet ein umfassendes Angebot an OEM-Lösungen für
Life Sciences, Dentaltechnik sowie für die Endoskopie und Chirurgie, wie
z.B. autoklavierbare Objektive, Prismenbaugruppen und Kameras für
medizinische Bildgebung in 3D, mit 4K-Auflösung und Fluoreszenzoption.

Die FISBA AG ist Innovator in der Entwicklung und Herstellung von
Mikrolinsen, Verbundelementen und Mikrosystemen und ermöglicht
ultrakompakte bildgebende Lösungen für Life-Science-Anwendungen. Die
hochpräzise Fertigung bietet die Möglichkeit zur Produktion von
Mikrolinsen ab einem Durchmesser von 0,3 mm. Die FISBA FISCam ist eine
Mikrokamera für minimalinvasive Chirurgie und Diagnostik und überzeugt mit
ihrer hohen Auflösung und ihrem kompakten Design. FISBA RGBeam ist ein
adaptierbares Lasermodul mit effizienter Kopplung und anpassbarer
Wellenlänge.

Kundenspezifische Lösungen in Healthcare und Life Science für eine bessere
Zukunft: Als Entwicklungspartner für neue oder Build-To-Print Produkte,
entwickelt Jenoptik gemeinsam mit ihren Kunden markt- und
kundenspezifische Lösungen. Kunden profitieren dabei von den
Kernkompetenzen der Jenoptik im Bereich der Biophotonik sowie den
umfangreichen Kenntnissen des Marktes und seinen regulatorischen
Anforderungen. Jenoptik präsentiert neben ihren Kernkompetenzen in der
Biophotonik, konkrete Lösungen für Anwendungen in den Bereichen Life
Sciences, Augenheilkunde und Dermatologie.

Die Mikrop AG ist Hersteller von miniaturisierter Optik für Hightech-
Anwendungen. Das Kerngeschäft bildet seit 35 Jahren die Entwicklung,
Fertigung und Montage von miniaturisierter Optik. Gefertigt werden
sphärische Linsen, Optik-Baugruppen sowie hochwertige Miniaturobjektive.
Die Produkte erfüllen Anforderungen mit höchster Präzision und werden in
Durchmessern von 0.3 mm bis 15 mm angeboten.

Die SwissOptic AG, ein Unternehmen der Berliner Glas Gruppe, ist Anbieter
optischer Schlüsselkomponenten, Baugruppen und Systeme. Internationale
Medizingerätehersteller unterstützt das Unternehmen von der Idee bis zum
Serienprodukt, damit Innovationen schnell an den Markt gelangen. Das
Angebot an OEM-Lösungen basiert auf einem breiten Technologieportfolio,
welches laufend erweitert und auf den neuesten Stand gebracht wird. Dies
erlaubt die Umsetzung von Ideen am Rande des technisch Machbaren.

Perfektion bis ins Detail: Zünd precision optics ist zuverlässiger Partner
in der Medizintechnik für planare optische Einzelkomponenten und Systeme
in höchster Qualität von 0.2 mm bis 50 mm in den verschiedensten Formen.
Die Wertschöpfung umfasst das Schleifen, Läppen, Polieren, Beschichten,
Lackieren und Verkitten von optischen Gläsern, Quarzen und Glaskeramiken.
Zünd unterstützt bei der Entwicklung von Komponenten und Baugruppen mit
höchster Präzision und Sauberkeitsanforderungen vom Prototyp bis zur
Serie.

Die OptaSensor GmbH bietet eine der kleinsten kommerziell erhältlichen
Digitalkameras mit hoher Auflösung für die Einweg-Endoskopie. Mit nur
1x1mm Größe basiert die Kamera auf Wafer Level Packaging, hochwertiger
Wafer Level Optik und einem integrierten NIR-Sperrfilter.
Mit diesem winzigen Design ist es möglich, OsirisM in medizinische Einweg-
Endoskopanwendungen wie Ureteroskope, Bronchoskope oder Arthroskope in
kleinster Größe zu integrieren.
Darüber hinaus ist auch eine OsirisM-Stereoversion für Mikro-3D-
Bildgebungslösungen verfügbar.

Miniaturisierte Bauteile und hochpräzise Verfahren für die Herstellung von
hochwertigen Medizingeräten

Beutter GmbH & Co. KG ist Spezialist für feinmechanische Komponenten hoher
Fertigungstiefe in kleinen und mittleren Serien. Das Unternehmen beliefert
alle Bereiche der Medizintechnik und ist nach ISO 13485:2016 zertifiziert.
Bei der Produktion kommen alle dedizierten Bearbeitungstechnologien
(Drehen, Fräsen, Schleifen, Honen) sowie die Montage von Baugruppen und
Verpackungen unter Reinraumbedingungen zum Einsatz. Beutter arbeitet mit
ständig kontrollierten und zertifizierten Lieferanten zusammen. Die eigene
Designunterstützung für Kundenprodukte rundet das Portfolio ab.
Das Unternehmen fertigt Einzelteile und Baugruppen z.B. für
medizintechnische Instrumente, Implantate bis Risikoklasse III und
Prothesen.

Electromag SA ist ein führender Experte in der Entwicklung und Herstellung
von bürstenlosen DC Motoren für anspruchsvolle medizinische Anwendungen.
Electromag Motoren zeichnen sich durch ihre Laufruhe und ihren niedrigen
Vibrationspegel bei Drehzahlen bis zu 100’000 U/min aus. Zudem sind die
Motoren für ihre Zuverlässigkeit bekannt und bieten bis 92% Wirkungsgrad.
Das Unternehmen liefert Motoren nach ISO 9001 und 13485 Zertifizierung an
Hersteller medizinischer Geräte in den Bereichen Intensiv- und
Heimbeatmung, Chirurgie und Zahnmedizin.

Die imbut GmbH ist spezialisiert auf hochleitfähige Fäden und
Funktionsgarne. Zu den Produkten gehören der ELITEX, ein leitfähiger
Polyamidfaden mit reiner Silberbeschichtung. Der ELITEX SC (Skin Contact)
eignet sich für medizinische Anwendungen mit hohen Ansprüchen an Isolation
und Korrosionsschutz. hiTEX ist der leitfähige Faden mit sehr
gleichmäßigen Widerständen.
Sensoren aus leitfähigen Fäden lassen sich in verschiedenste
Trägermaterialien integrieren, gestatten hochqualitative Signale ohne
Fixierung am Körper. Sie verursachen weniger Hautirritation, sind flexibel
und waschbar.

IMT Masken und Teilungen AG entwickelt und produziert kundenspezifische
Mikrofluidik-Komponenten, optische Komponenten sowie Sensoren in Glas und
Quarz.
Das Unternehmen bietet Leistungen in den Bereichen strukturierter
metallischer & dielektrischer Schichten, Ätzen von Kanälen und
Nanostrukturen, Integration von „on-chip“-Elektroden, Wellenleitern,
optischen Filtern und strukturierten- (bio-) funktionalisierten
Materialien.
Typische Anwendungsbereiche sind Sequenzierung, LOAC, Organ-on-a-Chip,
Einzelzellen-Detektion/–Analyse, HTS und Glaskomponenten für medizinische
Instrumente.

Die LightFab GmbH liefert 3D Präzisionsteile aus Quarzglas und anderen
Gläsern an Anwender in unterschiedlichsten Branchen: 3D-Mikrofluidiken für
die Zellbehandlung, Düsen zur Zerstäubung, Optofluidiken für Diagnostik,
Bauteile für Endoskope oder andere optische Instrumente werden anhand der
CAD-Daten des Kunden als Prototyp oder in Serien hergestellt. Der LightFab
3D-Printer beherrscht dank UKP-Lasertechnik neben dem ultrapräzisen 3D
Druck von Glas auch das Schweißen im Inneren von Glas, die Herstellung von
Wellenleitern und die additive Mehrphotonenpolymerisation.

PI Ceramic, ein Tochterunternehmen der Physik Instrumente (PI) mit Sitz in
Lederhose, Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen für
piezoelektrische Keramikprodukte. Im Bereich der Medizintechnik entwickelt
PI Ceramic piezoelektrische Aktoren und Sensorkomponenten für Anwendungen
wie therapeutischen Ultraschall, Mikrofluidik, Ultraschallsensoren,
medizinische Implantate und diagnostische Bildgebung. Mit fast 30 Jahren
Erfahrung bietet PI Ceramic piezokeramische Lösungen von miniaturisierten
bis hin zu großen Elementen sowie ein fundiertes Knowhow im Bereich der
Assemblierung.

Vulkam ist ein innovatives Industrieunternehmen, das sich auf die
Entwicklung und Herstellung von Teilen aus amorphen metallischen
Legierungen Vulkalloys spezialisiert hat. Sie erfüllen die strengsten
Anforderungen der mikromechanischen Industrie. Die aus Vulkalloys
hergestellten Komponenten erreichen konkurrenzlose Eigenschaften: hohe
mechanische Festigkeit, Härte, Flexibilität, Elastizität,
Biokompatibilität. Das einzigartige, patentierte Verfahren ermöglicht die
Miniaturisierung von Instrumenten, Implantaten und medizinischen Geräten.

Mikrofilter, Mikromembranen, Mikrotiterplatten und mikrofluidische Chips
werden in einer Vielzahl von Anwendungen in der Medizintechnik, Vorsorge
und Therapie, Analytik oder Biotechnologie eingesetzt.  Die präzise und
reproduzierbare Einstellung der Strukturgrößen und -geometrien sowie der
Schichtdicken ist dabei von entscheidender Bedeutung. Die temicon GmbH
deckt die Bereiche Werkzeugentwicklung, Prototyping, Kleinserien bis hin
zur Serienlieferung im Maßstab von über 100.000 Teilen ab.

Umfassende Medizintechnik-Lösungen der Zukunft

Das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS ist auf Smart
Systems Integration unter Nutzung von Mikro- und Nanotechnologien
fokussiert. Das Fraunhofer ENAS arbeitet in den drei Geschäftsfeldern
Micro and Nano Systems, Green and Wireless Systems und Micro- and
Nanoelectronics/ Back-end of Line.

Mit über 500 Mitarbeitern zählt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik
ILT weltweit auf seinem Gebiet zu den bedeutendsten Auftragsforschungs-
und Entwicklungsinstituten. Die Kernkompetenzen umfassen die Entwicklung
neuer Laserstrahlquellen und -komponenten, Lasermess- und Prüftechnik
sowie Laserfertigungstechnik. Auf diesem Gebiet entwickelt das ILT
neuartige Verfahren und Systeme für mikrofluidische Sorting- und
Screeninganwendungen, Applikatoren für therapeutische Laserbehandlungen
sowie Quellen für die kombinierte UV-Plasmabehandlung zur
Oberflächensterilisation.

Hahn-Schickard entwickelt branchenübergreifend intelligente Produkte im
Bereich der Mikrosystemtechnik von der ersten Idee über die Fertigung bis
zum finalen Produkt.
Das Unternehmen besitzt jahrelange Erfahrung als Partner der Industrie und
bietet Sicherheit bei der Entwicklung intelligenter MEMS-Produkte und
Systeme für die Medizintechnik. Hahn-Schickard unterstützt seine Kunden
effizient bei der Markteinführung neuer Produkte.

Ausgehend vom ursprünglichen Hintergrund der Uhrenindustrie, besitzt
Statice starke Kompetenzen im Bereich der Mikrotechnologien und sammelte
im Laufe der Jahre viel Erfahrung auf dem Gebiet der Biomaterialien und
der angewandten Mechatronik für medizinische Bereiche. Durch
Fertigungsdienstleistung hilft Statice seinen Kunden auf den Markt zu
kommen. Statice ist nach ISO 13485 zertifiziert. Die Kompetenzfelder sind
Biomaterialien, Elektronik, Mechanik, Mechatronik, Zerspanung, Montage,
Spritzguss, Mikrofluidik und Fertigung.

Das finnische VTT ist F&E-Partner für Lab-on-Chip-Diagnostik und Wearable-
Technologieanwendungen, von der frühen Konzeptentwicklung bis zum
Upscaling der Massenfertigung. Mit einer einzigartigen
Pilotfertigungsinfrastruktur und langjähriger Erfahrung in gedruckter
Elektronik, Biosensoren, drahtloser Kommunikation und Materialwissenschaft
entwickelt VTT maßgeschneiderte Lösungen für Ihre
Technologieanforderungen. Das Unternehmen bietet Lösungen für Wearables
und Diagnostik der nächsten Generation auf Basis nachhaltiger Materialien
und Elektronik, einschließlich digitaler Lösungen, die durch maschinelles
Lernen und KI ermöglicht werden.

Hightech-Beschichtungen und Textilien

Textilien für Medizin und Medizintechnik erfordern besondere Merkmale –
Sensorik oder Aktorik, kraftflussgerechte Konstruktion, anwendungsgerechte
Porengrößen, große innere Oberfläche oder strukturelle Vielseitigkeit. Das
Textilforschungsinstitut entwickelt Textilien für Monitoring von
Körperfunktionen; Dekubitusprohylaxe und CPT; Druckentlastung und
verbesserter physiologischer Komfort in Bandagen und Orthesen; Implantate,
z. B. patientenspezifisch oder web- und sticktechnische Verarbeitung von
Shape-Memory-Materialien und medizinische Saugtücher.

SCS - Specialty Coating Systems ist spezialisiert auf geeignete konforme
Beschichtungen für medizinische Instrumente und Geräte. Dies ist besonders
wichtig, wenn ein hervorragender dielektrischer sowie ein Barrierenschutz
erforderlich sind, wie z. B. für Sensoren, elektrochirurgische
Instrumente, implantierbare Elektronik und Technologien für Infusionen und
die Schmerztherapie. Eine bevorzugte Beschichtungslösung ist Parylene,
eine dünne, transparente, biokompatible Beschichtung, die selbst strikte
Materialanforderungen übertrifft.

Effizientes Netzwerk beschleunigt Geschäftsprozesse

Der IVAM Fachverband für Mikrotechnik unterstützt als internationales
Hightech-Netzwerk seit mehr als 25 Jahren Unternehmen und Institute aus
aller Welt. Zu den zentralen Aufgaben des Verbandes gehört es, Synergien
zu schaffen und die Mitglieder beim Wissensaustausch, bei
gemeinschaftlichen Projekten und beim Aufbau von Kontakten untereinander
und mit potenziellen Kunden zu unterstützen. Durch zielgerichtetes
Technologiemarketing beschleunigt IVAM die Umsetzung innovativer Ideen in
marktfähige Produkte.

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„Bunt, klein, überall.“ – Flensburger Phänomenta und IOW laden zur Finissage der Mikroplastik-Wanderausstellung ein

Wie kommt Mikroplastik in die Ostsee und wie erforscht man das? Damit
beschäftigt sich die Ausstellung „Bunt, klein, überall. Mikroplastik – Vom
Fluss ins Meer“, die seit August 2020 durch Norddeutschland tourt und
zuletzt für 12 Monate in der Phänomenta in Flensburg zu sehen war. Am 1.
November 2021 findet die Ausstellung hier nun ihren Abschluss mit einer
öffentlichen Veranstaltung von 18 – 20 Uhr, in deren Rahmen Experten vom
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und aus der Region
Flensburg über aktuelle Forschung und Perspektiven zur (Mikro)Plastik-
Vermeidung berichten. Der Eintritt ist frei; es gelten die AHA- und die
3G-Regel. Eine vorherige Anmeldung wird erbeten.

Gemeinsame Pressemitteilung:
Phänomenta Flensburg | Stadt Flensburg | Leibniz-Institut für
Ostseefoschung Warnemünde

Zu den geladenen Experten der Finissage gehören Matthias Labrenz und Hagen
Radtke vom IOW, die einige der wichtigsten Ergebnisse des
Forschungsprojektes MicroCatchBalt vorstellen, auf dem die Ausstellung
fußt. Karl Walther, Leiter des Schlei Informations- und Erlebniszentrums
(SIEZ), wird über Ursachen, Folgen und Maßnahmen zur Bekämpfung der 2018
bekannt gewordenen, versehentlichen Einleitung von Mikroplastik in die
Schlei berichten. Jens Eggers von der Kläranlage Flensburg stellt den
aktuellen Stand der Technik und die Perspektiven zur Vermeidung von
Mikroplastik im Abwasser vor. Abschließend berichtet Geoffrey Warlies vom
Technischen Betriebszentrum der Stadt Flensburg über eine Kampagne, mit
der die Stadt den Plastikanteil im Bioabfall reduzieren will. Den
Schlusspunkt setzt eine allgemeine Frage- und Diskussionsrunde, in der
auch das Publikum zu Wort kommen kann.

„Wir – das sind die Ausstellungsmacher und die Organisatoren hier vor Ort
– freuen uns sehr, dass wir zu dieser spannenden Diskussionsveranstaltung
live in unser Haus einladen können und nicht auf eine Online-Veranstaltung
zurückgreifen müssen“, sagt Achim Englert, Geschäftsführer der Phänomenta.
„Die Besuchsmöglichkeiten der Mikroplastik- usstellung hier bei uns waren
– wie so Vieles – durch die Pandemie stark eingeschränkt, selbst wenn es
uns über spezielle Angebote immer wieder gelungen ist, beispielsweise
Schulklassen einzuladen. Mit der Abschlussveranstaltung wollen wir jetzt
die Chance nutzen, dieses wichtige Umweltthema, das in letzter Zeit etwas
aus dem Blick geraten ist, wieder öffentlich zu beleuchten.“

Teilnahmebedingungen: Der Eintritt zur Abschlussveranstaltung ist frei.
Allerdings ist die Anzahl der Besucher:innen auf 50 begrenzt, weshalb um
eine vorherige Anmeldung unter <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.> gebeten wird.
Es gelten die AHA- und die 3G-Regel.

Die in der Phänomenta präsentierte Wanderausstellung „Bunt, klein,
überall. Mikroplastik – Vom Fluss ins Meer“ entstand im Rahmen des vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts
MicroCatch_Balt, das exemplarisch über einen Zeitraum von drei Jahren die
Mikroplastik-Belastung der Warnow, eines typischen norddeutschen
Ostseezuflusses, sowie den Transport von Mikroplastik in die Ostsee
untersucht hat. Besucher:innen erhalten einen umfassenden Einblick in
aktuelle Mikroplastikforschung des IOW. Dazu zählen die möglichst
kontaminationsfreie Probennahme, die aufwendige Trennung der Proben, die
komplexe Analyse der extrahierten Mikroplastik-Partikel bis hin zu einer
Zusammenfassung erster Ergebnisse.

Ein interaktiver Multitouch-Tisch zeigt die wichtigsten Projektinhalte. So
können die Besucher:innen beispielweise herausfinden, wie viel und welche
Mikroplastikarten am häufigsten nachgewiesen werden konnten und welchen
Einfluss die Windrichtung, das Gewicht der Partikel und der Flusslauf auf
den Transport von Mikroplastik in Richtung Ostsee haben. Für die Umsetzung
der Daten und Informationen in interaktive Ausstellungselemente und
Visualisierungen war das Fraunhofer Institut für Graphische
Datenverarbeitung IGD in Rostock verantwortlich. Ergänzt wird die
Ausstellung durch sechs großformatige Poster, die allgemeine Informationen
zur Belastung der Meere mit Mikroplastik enthalten und generell auf
Quellen, Transportwege, Gefahrenpotentiale für die Meeresumwelt und
mögliche Lösungsstrategien eingehen.

Nach Abschluss der Ausstellungsphase in der Phänomenta wandert die
Ausstellung weiter und soll ab April 2022 für 2 Monate im Museum für Jagd
und Fischerei in München gezeigt werden. Weitere Kampagnen in Kiel,
Rostock und Stralsund sind in Vorbereitung.

Das Projekt MicroCatch_Balt wird von 2018 – 2021 vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsschwerpunktes „Plastik in
der Umwelt“ gefördert und vom IOW koordiniert. Weitere Projektpartner sind
das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden, das Forschungszentrum
Jülich, das Thünen-Institut für Landwirtschaft und ländliche Räume sowie
das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung Rostock.

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