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Zusätzliche EU-Förderung für Berliner Startups in der Gesundheitswirtschaft

Gemeinsame Presseinformation HWR Berlin/Beuth Hochschule

- Berlin erhält rund 52 Mio. Euro zusätzliche, außerordentliche Mittel aus
der REACT-EU Initiative
- Die Beuth Hochschule und die HWR Berlin erhalten EU-Förderung in Höhe
von ca. 1,3 Mio. Euro für innovative Gründungskonzepte in der
Gesundheitswirtschaft
- Ziel ist eine bessere Krisenbewältigung nach der COVID-19-Pandemie und
ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen
-  Startups sollen zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der
Wirtschaft beitragen

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin und die Beuth
Hochschule für Technik Berlin (ab 1. Oktober 2021: Berliner Hochschule für
Technik) haben den Zuschlag für zusätzliche Mittel von ca. 1,3 Mio. Euro
aus der REACT-EU Initiative zur Förderung innovativer Startups erhalten.
Ziel ist die Unterstützung potentieller Startups, die medizinische Themen
aufgreifen und damit einen gesellschaftlichen Beitrag zur Lösung von
Problemen leisten, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind oder
deutlicher hervortraten.

„Wir freuen uns, dass mit der Kooperation die Schnittstellen zwischen den
vorhandenen Kompetenzen an den Hochschulen genutzt werden, um so einen
wichtigen Fokus auf die Gesundheitswirtschaft zu setzen,“ sagt dazu Prof.
Dr. Hartmut Aden, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der HWR
Berlin. Seine Amtskollegin, Prof. Dr.-Ing. Silke Köhler, Vizepräsidentin
für Forschung und Transfer an der Beuth Hochschule, ergänzt: „Durch die
geschaffenen Synergien der beteiligten Kooperationspartner werden
komplementäre Zielgruppen miteinander verknüpft. Daraus resultieren
Startups, die in ihren Teams die nötigen Kompetenzen bündeln, um
langfristig erfolgreich zu gründen und sich am Markt zu etablieren.“

Die unterschiedlichen Kompetenzen der beiden Hochschulen werden in dem
Projekt interdisziplinär gebündelt. Die Beuth Hochschule stellt den
technischen Hintergrund sicher, z.B. in den Bereichen Data Science/AI,
humanoide Robotik, medizinische Informatik, Pharma- und Medizintechnik,
Optometrie und Biotechnologie. Die HWR Berlin ergänzt mit ihren Kernthemen
Betriebswirtschaft und Marketing. Beide Hochschulen runden das Vorhaben
durch die Nutzungsmöglichkeiten der vorhandenen Labore und Werkstätten ab.
Darüber hinaus werden Partner aus der Wirtschaft eingebunden.

„Die Aktivitäten im Berliner Startup-Ökosystem belegen den Trend und die
gesellschaftliche Notwendigkeit der Entwicklung von Gründungsideen in der
Gesundheitswirtschaft,“ verdeutlicht Elli Strauven-Dejean, Leiterin des
Gründungszentrums „Beuth Startup Hub“. Für Christian Gurol, Leiter des
Startup Incubators Berlin an der HWR Berlin, ist besonders bedeutsam, dass
Gründungsteams methodisch unterstützt werden und mit einem Coaching-
Angebot hinsichtlich Krisen-Resilienz und ökologischer Nachhaltigkeit auf
den Markteintritt vorbereitet werden: „In diesem Projekt werden unser
Know-how und die vorhandene Infrastruktur intensiv genutzt. Außerdem wird
ein Reallabor für die Startups geschaffen, um organisatorische und
technische Voraussetzungen für eine valide Bewertung der Akzeptanz und
Wirksamkeit u.a. digitaler Gesundheitsanwendungen zu erarbeiten.“

Durch die gezielte Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und
sozialer Aspekte beim flankierenden Coaching werden die Startup-Teams in
die Lage versetzt werden, ihr unternehmerisches Handeln nachhaltig
wirkungsvoll und zukunftsfähig zu gestalten.
Die Partnerschaft mit Wirtschaftsunternehmen und Institutionen bewertet
stellvertretend Dr. Kerstin Rötzler, Referentin Forschungskoordination und
-transfer an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung: „Unsere
bereits bestehende gute Kooperation mit den Gründungszentren beider
Hochschulen wird durch die neue Startup-Förderung auf ein höheres und
solideres Niveau gehoben.“ Zur Realisierung der Gründungsprojekte wurde
bereits ein umfangreiches Mentor*innen-Netzwerk mit dem
Forschungshintergrund Gesundheitswirtschaft aus beiden beteiligten
Hochschulen initiiert.

Ansprechpartner*in für Rückfragen:
Elli Strauven-Dejean, Leiterin Beuth Startup Hub
Telefon: 030 4504-7110, E-Mail: elli.strauven-dejean@beuth-hochschule.de
Christian Gurol, Leiter Startup Incubator Berlin
Telefon: 030 30877-1650, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Informationen zu beiden Hochschulen und ihren Gründungsaktivitäten:
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Die Beuth Hochschule ist der Standort für praxisnahe Lehre und
anwendungsbezogene Forschung und ein ausgewiesener Partner für Industrie
und Wirtschaft. Über 13.000 Studierenden bietet die Hochschule in mehr als
75 Bachelor- und Masterstudiengängen das größte ingenieurwissenschaftliche
Angebot in Berlin-Brandenburg. Das Spektrum reicht von klassischen
Ingenieurdisziplinen bis zu zukunftsweisenden Themen wie Data Science,
Humanoide Robotik, Elektromobilität, Biotechnologie und nachhaltiger
Gebäude. Gemäß dem Motto „Studiere Zukunft“ erarbeitet die Hochschule, die
ab 1. Oktober 2021 Berliner Hochschule für Technik (BHT) heißen wird,
praktische Lösungen für die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen
Herausforderungen der Stadt der Zukunft. www.beuth-hochschule.de

Beuth Startup Hub
Das Beuth Startup Hub ist die Anlaufstelle für Gründungsinteressierte,
Gründer und Gründerinnen. Wir begleiten Dich bei der Unternehmensgründung
- von der ersten Idee bis zum Verfassen des Businessplans. www.beuth-
hochschule.de/gruenden

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin)
Die HWR Berlin ist mit über 11.500 Studierenden eine der großen
Hochschulen für angewandte Wissenschaften – mit ausgeprägtem Praxisbezug,
intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie
einer starken internationalen Ausrichtung. Das Studiengangsportfolio
umfasst Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement
sowie Ingenieurwissenschaften in über 60 Studiengängen auf Bachelor-,
Master- und MBA-Ebene. Die HWR Berlin unterhält 195 aktive Partnerschaften
mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im
Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“. www.hwr-berlin.de

Startup Incubator Berlin - Im Startup Incubator der HWR Berlin werden
Gründungsideen zur Marktreife entwickelt. Dafür unterstützt der Incubator
akademische Gründungsteams mit Know-How, Infrastruktur und Stipendien. Als
Lean-Incubator fokussiert sich die Arbeit mit den Startup-Teams auf
Geschwindigkeit bei der Entwicklung und Überprüfung der Geschäftsmodelle
mit dem Kunden. Das Angebot richtet sich an alle, die erst am Anfang ihres
Gründungsvorhabens stehen oder sich schon in der aktiven Gründungsphase
befinden. Das Gründungszentrum der HWR existiert seit 2009, seit 2017 ist
der Startup Incubator Berlin am Innovationsstandort Siemensstadt 2
ansässig. www.startup-incubator.berlin

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IWG ruft Hilfsprogramm für Überschwemmungsopfer ins Leben IWG bietet Betroffenen eine zweiwöchige kostenfreie Nutzung der Co-Working Plätze in den nahegelegenen Regus, HQ, Signature und Spaces Standorten

IWG nimmt mit großer Betroffenheit die erheblichen Auswirkungen der Überschwemmungen in einigen Städten und Landkreisen zur Kenntnis. IWG möchte Mitarbeiter und Unternehmen in den betroffenen Gebieten unterstützen und ruft das „IWG German Flood Relief Program/IWG Deutsches Hilfsprogramm für Überschwemmungsopfer“ ins Leben. Damit erhalten Betroffene eine zweiwöchige, kostenfreie Nutzung der Co-Working Plätze bzw. Business Loungen in den nahegelegenen Business Centern. Die Center bieten einen Zugang zu einer IT-Infrastruktur sowie die Möglichkeit, in dieser Zeit wieder online zu gehen, um Angelegenheiten in einem professionellen Geschäftsumfeld wahrzunehmen.

Hilfsprogramm für Überschwemmungsopfer

Interessierte können einfach in einem der IWG Standorte vorbeikommen und einen der flexiblen Arbeitsplätze nutzen. Dieser bietet einen Internetzugang, die Möglichkeit, Smartphones, Laptops oder weitere Geräte aufzuladen und eine Tasse Kaffee zu trinken. IWG wird für diese zweiwöchige Phase keine Gebühren für diese Dienstleistungen berechnen. Erforderlich für die Nutzung ist lediglich eine Anmeldung an der Rezeption vor Ort unter dem Stichwort „IWG German Flood Relief Programm/IWG Hilfsprogramm für Überschwemmungsopfer“.

Nach einer kurzen Angabe von grundlegenden Informationen wie Name, Firma, E-Mail, Telefon und einige weitere Daten können die Betroffenen anschließend sofort loslegen. Die Geschäftszeiten der IWG Center sind Montags bis Freitags von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends. In dieser Zeit steht IWG mit seinen flexiblen Büroflächen zur Verfügung. Die IWG Center weisen zudem tagesspezifisch aus, ob eine Nutzung möglich ist. Abhängig von der Buchungslage in den einzelnen Business Center, empfiehlt sich eine Anmeldung vorab (sofern örtlich möglich).

Wo kann das Hilfsprogramm genutzt werden?

Das Hilfsprogramm richtet sich vor allem an betroffene Nutzer, die derzeit ihre Wohnungen oder Arbeitsplätze verloren haben. In der Nähe von betroffenen überschwemmten Gebieten finden sich IWG Center an folgenden Standorten:

  • Bonn, Köln, Düsseldorf, Neuss, Euskirchen
  • Dortmund, Essen, Wuppertal
  • Frankfurt, Wiesbaden, Eschborn
  • Nürnberg, München, Augsburg, Stuttgart

Gerne unterstützen auch weitere IWG Center in anderen Regionen Deutschlands.

Weitere Informationen finden Sie auf iwgplc.com  

 

Über IWG  

IWG ist ein internationaler Betreiber von führenden Workspace Providern. Unsere Unternehmen helfen mehr als 2,5 Millionen Menschen und deren Unternehmen dabei, produktiver zu arbeiten. Dies gelingt uns, indem wir eine große Auswahl an professionellen, inspirierenden und gemeinschaftlichen Arbeitsräumen, Communities und Dienstleistungen bieten.   

Die Digitalisierung sowie neue Technologien verändern die Arbeitswelt zunehmend. Menschen möchten für ihre persönliche Produktivität den Vorteil nutzen, zu leben und zu arbeiten, wo und wie sie möchten. Unternehmen wünschen sich wiederum finanzielle und strategische Vorteile. Zu unseren Kunden zählen sowohl Start-up-Unternehmen als auch kleine bis mittelgroße Unternehmen sowie große multinationale Konzerne mit einzigartigen Geschäftszielen, Mitarbeitern und Ambitionen. Sie wollen Arbeitsräume und Communities, die ihren Bedürfnissen entsprechen. Sie wollen Auswahl.   

Durch unsere Unternehmen Regus, Spaces, No18, Basepoint, Open Office und Signature bieten wir unseren Kunden diese Auswahl und dienen der gesamten Arbeitswelt. Wir schaffen einen persönlichen, finanziellen und strategischen Mehrwert für Unternehmen jeder Größenordnung. Angefangen bei einigen der spannendsten Unternehmen und namhaftesten Organisationen der Welt bis hin zu Einzelpersonen und der nächsten Generation von Marktführern. All diese nutzen den Vorteil des flexiblen Arbeitens, um ihre Produktivität, Effizienz, Agilität und Marktnähe zu steigern. Besuchen Sie uns auf www.iwgplc.com.   

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Die ersten vier Fellows des MIP.labor wollen harte Themen mit kreativen Formaten in die Öffentlichkeit bringen

Mathematik, Informatik und Physik: Mit der Berufung von drei Fellows und
einem Junior-Fellow nimmt das MIP.labor, die neue Ideenwerkstatt für
Wissenschaftskommunikation an der Freien Universität Berlin, von der Klaus
Tschira Stiftung gefördert den Betrieb auf.

Berlin, 28.07.2021. Die ersten Fellows des MIP.labor haben sich viel
vorgenommen: Die Wissenschaftsjournalist*innen wollen neue Formate
entwickeln, um auch harte Themen aus der Mathematik, Informatik und Physik
speziell jungen Zielgruppen nahezubringen. Es geht um eine kreative
Auseinandersetzung mit komplexen Inhalten. Dafür haben die Fellows jeweils
sechs Monate Zeit, stehen in engem Austausch mit Wissenschaftler*innen
ihres Themas und werden von Software-Spezialist*innen des MIP.labor
unterstützt. Ausgewählt wurden die Fellows vom Beirat des MIP.labor.

Den Anfang macht die Physikerin und Philosophin Johanna Michaels. Sie
steht noch am Anfang ihrer Karriere als Wissenschaftsjournalistin und ist
Anfang Juli als Junior-Fellow angetreten. Gerade widmet sie sich intensiv
der Recherche zu ihrem Thema „Raumwahrnehmung" und testet gemeinsam mit
dem Softwarespezialisten Stefan Auerbach erste Visualisierungen in einer
Virtual Reality-Umgebung. Die Nutzer*innen sollen die verschiedenen
physikalischen und mathematischen Räume mit Hilfe einer 3D-Brille betreten
können und so am eigenen Leib erfahren, wie sich eine fremde Geometrie
anfühlt.
„Viele unterschätzen, wie wichtig Kreativität für
Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten ist. Wir müssen nicht nur
besonders sorgfältig recherchieren, einordnen, hinterfragen - wir müssen
auch Menschen für die Auseinandersetzung mit Wissenschaft begeistern. Das
MIP.labor bietet mir die Chance, hierfür neue Wege zu finden. Ich freue
mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so Johanna Michaels.

Im September wird Christoph Drösser seine Zeit als Fellow beginnen. Der
Mathematiker war viele Jahre lang Redakteur der Wochenzeitschrift „DIE
ZEIT“ und gründete dort unter anderem das Magazin „ZEIT WISSEN“. Seit 2014
lebt und arbeitet er als freier Wissenschaftsjournalist und -autor in San
Francisco. Er wird sich mit den mathematischen Konzepten von Fairness und
Vorurteilen beschäftigen, die wichtig für Algorithmen der Künstlichen
Intelligenz sind. Der promovierte Philosoph und Physiker Reinhart Brüning
- der dritte Fellow - ist als freier Wissenschaftsjournalist vor allem für
Hörfunk und Fernsehen tätig, z.B. für das ZDF und die WDR-
Wissenschaftssendung „Quarks“. Er wird sich dem Thema Blockchain widmen,
einerseits den Grundlagen dieser Technologie und andererseits den
vielfältigen Anwendungen.  Der Biologe Rüdiger Braun, der vierte MIP
.labor-Fellow, berichtet als Journalist vor allem über Themen aus dem
lebenswissenschaftlichen Bereich. Braun ist mit vielfältigen Beiträgen in
den Bereichen Printmedien, Radio und Fernsehen zu Hause. Im MIP.labor wird
er das Thema „Rhythmus“ mit Methoden der Mathematik und der
Computeranimation interaktiv erfahrbar machen.

Das oberste Ziel im Experimentierlabor ist das Ausprobieren von Neuem.
Hierbei dürfen die Fellows sich an Unbekanntes herantasten, können
scheinbar verrückte Ideen ausprobieren und auch mal einen Ansatz wieder
verwerfen. Ganz ähnlich wie es auch Wissenschaftler*innen bei ihrer Arbeit
in einem Labor tun.Zum Hintergrund:

Die Freie Universität Berlin im Südwesten der Hauptstadt ist eine junge,
dynamische und international ausgerichtete Spitzenuniversität. Sie wurde
in allen drei Runden des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder
mit dem Titel einer Exzellenzuniversität ausgezeichnet; zuletzt im Verbund
mit den beiden anderen großen Berliner Universitäten und der Charité –
Universitätsmedizin Berlin. An der Hochschule forschen und lehren 470
Professorinnen und Professoren in einem breiten Spektrum an Fächern der
Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Natur- und
Lebenswissenschaften. Gegründet wurde die Hochschule 1948 von Studierenden
und Professoren als freiheitliche Antwort auf die Verfolgung
systemkritischer Studenten an der Universität Unter den Linden im
damaligen sowjetischen Sektor der geteilten Stadt. Die Freie Universität
ist nach Zahlen der Alexander von Humboldt-Stiftung und des Deutschen
Akademischen Austauschdienstes hierzulande beliebtester Ort für
Spitzenforscherinnen und -forscher und für Studierende aus dem Ausland.
Von dort kommt ein Fünftel der etwa 30.000 Studierenden und ein Drittel
der 4.000 Doktoranden.

Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik
und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie
wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940–2015)
mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind:
Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite
Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen
und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog
zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter:
www.klaus-tschira-stiftung.de

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Klasse 10f der Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt gewinnt Hauptpreis des BZgA-Klassenwettbewerbs "Klar bleiben"

Der Hauptpreis des Wettbewerbs „Klar bleiben“ der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Höhe von 1.000 Euro für die
Klassenkasse geht in diesem Jahr an die Klasse 10f der Wilhelm-Sattler-
Realschule Schweinfurt in Bayern. „Klar bleiben“ richtet sich an
Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 10 als Beitrag zur
Reduzierung des Rauschtrinkens im Jugendalter. Im Schuljahr 2020/2021
wurde der Wettbewerb zum fünften Mal durchgeführt. Trotz der besonderen
Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie beteiligten sich 84
Schulklassen an dem Präventionswettbewerb.

Der Hauptpreis des Wettbewerbs „Klar bleiben“ der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Höhe von 1.000 Euro für die
Klassenkasse geht in diesem Jahr an die Klasse 10f der Wilhelm-Sattler-
Realschule Schweinfurt in Bayern. „Klar bleiben“ richtet sich an
Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 10 als Beitrag zur
Reduzierung des Rauschtrinkens im Jugendalter. Im Schuljahr 2020/2021
wurde der Wettbewerb zum fünften Mal durchgeführt. Trotz der besonderen
Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie beteiligten sich 84
Schulklassen an dem Präventionswettbewerb.

Daniela Ludwig, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sagt: „Liebe Klasse
10f, herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Hauptpreises. Mein Dank und
Gratulation gehen an alle Schülerinnen und Schüler, die an diesem
Wettbewerb teilgenommen haben. Großartig, dass Ihr Euch engagiert. Das
Interesse zeigt, dass dieses Thema in unsere Schulen gehört und wie groß
der Gesprächsbedarf hierzu ist. Sucht ist in unserer Gesellschaft kein
Randproblem, es ist ein Massenphänomen. Offen darüber zu reden und ein
entsprechendes Bewusstsein zu entwickeln, trägt dazu bei, einen
selbstbestimmten Lebensweg ohne Abhängigkeit gehen zu können.“

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung, betont: „Suchtprävention an Schulen ist ein
wichtiger Baustein, um eine gesunde und gesundheitsförderliche Lebenswelt
für unsere Kinder zu schaffen. Der Wettbewerb regt Jugendliche im
Klassenverband an, den eigenen Umgang mit Alkohol zu reflektieren. Die
Zielsetzung ist, den Verzicht auf riskanten Alkoholkonsum als soziale Norm
zu etablieren. Dazu bietet ‚Klar bleiben‘ didaktische Elemente, die sich
auch in die digitale Unterrichtsgestaltung einbinden lassen. Mein
herzlicher Glückwunsch geht an die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10f
der Wilhelm-Sattler-Realschule für die erfolgreiche Teilnahme.“

Dr. Florian Reuther, Direktor des Verbandes der Privaten
Krankenversicherung e.V. (PKV), ergänzt: „Jugendlichen auch in virtuellen
Formaten einen risikobewussten Umgang mit Alkohol zu vermitteln, war für
viele Schulen eine neue Herausforderung. Umso erfreulicher, dass viele
Lehrkräfte diese wichtige Aufgabe in der Corona-Pandemie übernommen haben.
Wir gratulieren der Klasse 10f der Wilhelm-Sattler-Realschule Schweinfurt
zu ihrem Erfolg und danken allen Beteiligten am Wettbewerb für ihren
Einsatz, um die Risiken des Alkoholkonsums zu verringern.“

Der Wettbewerb „Klar bleiben“ wurde vom Institut für Therapie- und
Gesundheitsforschung (IFT-Nord) im Rahmen der BZgA-Jugendkampagne
„Alkohol? Kenn dein Limit.“ mit Unterstützung des Verbandes der Privaten
Krankenversicherung e.V. (PKV) entwickelt und als wirksam evaluiert. Im
Rahmen des Wettbewerbs verpflichten sich die teilnehmenden Schulklassen,
sechs Wochen lang auf Rauschtrinken – den Konsum größerer Mengen Alkohol –
zu verzichten. Im Unterricht haben Lehrkräfte die Möglichkeit, mit den
„Klar bleiben“-Materialien interaktiv und jugendgerecht zum Thema „Risiken
des Alkoholkonsums“ zu arbeiten. Die Teilnahme am Wettbewerb im nächsten
Schuljahr ist ab dem 01. Januar 2022 möglich. Auf der Website abrufbare
Filme „Klar bleiben – kurz erklärt“ erläutern interessierten Lehrkräften,
Fachkräften und Schülerinnen und Schülern alles Wissenswerte rund um den
Wettbewerb.

Weiterführende Informationen zum Klassenwettbewerb „Klar bleiben – Feiern
ohne Alkoholrausch“ unter: http://www.klar-bleiben.de

Die Kampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ im Internet:
http://www.kenn-dein-limit.info
http://facebook.com/alkoholkenndeinlimit
http://youtube.com/alkoholkenndeinlimit
http://instagram.com/alkohol_kenndeinlimit

Medien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur
Suchtprävention für Lehrkräfte:
http://www.bzga.de/infomaterialien/unterrichtsmaterialien/

Bestellung der kostenlosen BZgA-Materialien unter:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: http://www.bzga.de/infomaterialien
Fax: 0221/8992257
E-Mail: bestellung(at)bzga.de

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