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Hochschule Geisenheim plant Wintersemester 2021/22 als Präsenzsemester

Während die Wissensvermittlung in den vergangenen drei Semestern zum
großen Teil digital erfolgte, soll das Studium an der Hochschule
Geisenheim ab Wintersemester 2021/22 wieder vorwiegend in Präsenz
stattfinden. „Wir planen, soweit wie möglich zum Regelbetrieb
zurückzukehren“, so Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der
Hochschule Geisenheim. „Gerade Praktika, Übungen und Projekte, die
wesentliche Bestandteile unserer praxisorientierten Studiengänge sind,
sollen wieder im gewohnten Umfang angeboten werden.“

Als entscheidenden Faktor für die sichere Durchführung des kommenden
Semesters in Präsenz sieht der Präsident eine hohe Impfquote. Bereits im
Juni konnte die Hochschule allen Mitarbeitenden vor Ort ein Impfangebot
machen. Dazu kamen verschiedene Impfangebote des Landes für die
Bediensteten. Bis zum Semesterstart am 18. Oktober 2021 kann die
Hochschule auch allen aktuellen Studierenden sowie den Erstsemestern des
Wintersemesters 2021/22 eine Impfung anbieten.

Darüber hinaus wird es natürlich auch weiterhin ein umfangreiches
Hygienekonzept für die Veranstaltungen vor Ort geben, das den herrschenden
Rahmenbedingungen kontinuierlich angepasst wird. Dazu gehören
Abstandsregelungen und Regelungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen.
„Dennoch ist es uns wichtig, die Studierenden wieder vor Ort auf den
Campus zu holen und ihnen die Möglichkeit zu geben, im direkten Austausch
mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie den Dozierenden zu lernen;
der soziale Aspekt des Studiums darf nicht länger zu kurz kommen“, betont
Schultz.

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Interdisziplinäre Erweiterung des Masterstudiengangs "Movement and Wellbeing" an der JGU

Öffnung des Studiengangs für Bachelorabsolventinnen und -absolventen der
Sozial-, Gesundheits- und Lebenswissenschaften zum Sommersemester 2022 /
Kooperation mit Partneruniversitäten in China und Indien /
Bewerbungsfrist: 15. November 2021

Der zum Sommersemester 2019 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
(JGU) eingerichtete internationale Masterstudiengang "Sport Science –
Movement and Wellbeing" vermittelt Studierenden Kenntnisse und
Fähigkeiten, wie durch nach wissenschaftlichen Standards evaluierten
Verfahren körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen herbeigeführt
werden kann. Alleinstellungsmerkmal des Studiengangs ist dabei die
Einbeziehung östlicher Bewegungskultur und Philosophie in Verbindung mit
erkenntnistheoretischen und forschungsmethodischen Ansätzen der eher
westlichen Wissenschaftskultur. Dieser Masterstudiengang wird nun zum
Sommersemester 2022 auch für Absolventinnen und Absolventen von
Bachelorstudiengängen mit den Schwerpunkten Sozialwissenschaften,
Gesundheitswissenschaften und Lebenswissenschaften sowie ähnlichen
Studiengängen geöffnet. Die Bewerbungsphase fürs Sommersemester 2022 läuft
vom 1. Oktober bis 15. November 2021.

Auf dem Lehrplan der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des englischsprachigen
Masterstudiengangs "Movement and Wellbeing" stehen Module unter anderem zu
Wissenschaftstheorie, neurowissenschaftlichen Methoden und statistischen
Analyseverfahren, Gesundheitspsychologie und Angewandter Sportpsychologie,
Ernährungsphysiologie und Ernährungskonzepten, der ganzheitlichen
Diagnostik von Leistung und Gesundheit, zum Einfluss von Bewegung auf die
Gehirnaktivität und kognitive Funktionen sowie die Theorie und Praxis
fernöstlicher Maßnahmen wie Traditioneller Chinesischer Medizin, Qigong
und Taiji, Ayurveda und Yoga zur Stabilisierung und Steigerung des
Wohlbefindens. Nicht zuletzt geht es auch um die Organisation und
Strukturen öffentlicher bzw. staatlicher Gesundheitssysteme. Teile des
Studienprogramms werden an Partneruniversitäten in China und Indien
absolviert.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs "Movement and
Wellbeing" können die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in
vielfältiger Weise in verschiedenen Berufsfeldern einbringen, etwa in der
Ausbildung medizinischer Assistenzberufe, in Präventions- und
Rehabilitationseinrichtungen, in der Beratung zu Fragen des
Gesundheitsmanagements sowie in der ganzheitlichen Diagnostik und in
Therapieempfehlungen für Sportler und Patienten.

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Aktueller BfR-Corona-Monitor: Bevölkerung schränkt ihr Freizeitverhalten weniger ein

Befragung zur Risikowahrnehmung beschreibt den aktuellen Umgang der
Bevölkerung mit den Risiken des neuartigen Coronavirus

Nach fast eineinhalb Jahren Pandemie sind für viele Personen die Maßnahmen
zum Schutz vor einer Ansteckung ein fester Bestandteil des Alltags
geworden. So geben im aktuellen BfR-Corona-Monitor des Bundesinstituts für
Risikobewertung (BfR) 96 Prozent der Befragten an, weiterhin eine Maske zu
tragen. Auch auf Abstand zu anderen Personen achten weiterhin 75 Prozent.
„Die überwiegende Mehrheit der Befragten bewertet sowohl die
Abstandsregelung als auch die Quarantänemaßnahmen nach wie vor als
angemessen“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Die
Anzahl derer, die angeben, ihr Zuhause seltener zu verlassen, ist jedoch
in den letzten Wochen merkbar zurückgegangen und liegt derzeit bei 40
Prozent. Nur noch 54 Prozent treffen sich seltener mit Freunden und
Familie.“

Link zu den Ergebnissen: BfR-Corona-Monitor | 20. - 21. Juli 2021

<https://www.bfr.bund.de/cm/343/210720-bfr-corona-monitor.pdf>

Die Tendenz zu mehr Kontakten und zunehmenden Aktivitäten außer Haus ist
nicht mit einem erhöhten Sicherheitsempfinden verbunden. Obwohl immer mehr
Menschen vollständig geimpft sind, fühlen sich laut der aktuellen Erhebung
nur noch 53 Prozent der Befragten sicher oder sehr sicher, dass sie sich
vor einer Corona-Infektion schützen können. Anfang Juni, als die
Infektionszahlen stetig fielen, lag der Anteil bei 62 Prozent.

Die Akzeptanz der Maßnahmen, mit denen die Verbreitung des Coronavirus
eingedämmt werden soll, bleibt trotz der steigenden Impfquote hoch: Die
überwiegende Mehrheit der Befragten bewertet beispielsweise die
Abstandsregelung (88 Prozent) und Quarantänemaßnahmen (88 Prozent) als
angemessen - mit lediglich geringen Unterschieden zwischen den
Altersgruppen. Beim Thema Kontaktbeschränkungen sind hingegen Unterschiede
erkennbar: 59 Prozent der 40- bis 59-Jährigen halten die
Kontaktbeschränkungen für angebracht, in der Gruppe der 14- bis
39-Jährigen finden das 66 Prozent. Dass weiterhin Veranstaltungen abgesagt
werden, finden 78 Prozent der Befragten passend.

Das BfR hat Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus veröffentlicht:

<https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html>

Über den BfR-Corona-Monitor

Der BfR-Corona-Monitor ist eine wiederkehrende (mehrwellige)
repräsentative Befragung zur Risikowahrnehmung der Bevölkerung in
Deutschland gegenüber dem neuartigen Coronavirus. Zwischen dem 24. März
und 26. Mai 2020 wurden dazu jede Woche rund 500 zufällig ausgewählte
Personen per Telefon unter anderem zu ihrer Einschätzung des
Ansteckungsrisikos und zu ihren Schutzmaßnahmen befragt. Seit Juni 2020
wird die Befragung im Zwei-Wochen-Rhythmus mit jeweils rund 1.000
Befragten fortgeführt. Eine Zusammenfassung der Daten wird regelmäßig auf
der Homepage des Bundesinstituts für Risikobewertung veröffentlicht. Mehr
Informationen zur Methode und Stichprobe finden sich in den
Veröffentlichungen zum BfR-Corona-Monitor.

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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Maritime Research Forum 2021 – Call for Papers

Wie kann die maritime Branche dazu beitragen kann, die Klimaziele zu
erreichen und Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit in
Einklang zu bringen?
Senden Sie uns Ihr Abstract bis zum 17.9.2021

Das Deutsche Maritime Zentrum hat 2018 das Maritime Research Forum ins
Leben gerufen. Es handelt sich um ein Veranstaltungsformat, mit dem wir
den unmittelbaren Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft über
Zukunftsthemen und neue Technologien (im maritimen Sektor) befördern
möchten.

Gemeinsam mit unserem diesjährigen Kooperationspartner, dem Bundesamt für
Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), organisieren wir derzeit das dritte
Maritime Research Forum. Es soll am 26. November 2021 in Hamburg
stattfinden. Das Thema lautet: Wie kann die maritime Branche zur
Erreichung der Klimaziele beitragen?

Der Klimaschutz ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit. Mit dem
Pariser Abkommen hat sich die internationale Staatengemeinschaft im Jahr
2015 dazu verpflichtet, den Anstieg der durchschnittlichen Erderwärmung
deutlich unter 2° C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu halten. Die
Einigung basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die seit 1988 im
Rahmen des Weltklimarates (IPCC) in internationaler Kooperation erarbeitet
werden und die Auswirkungen des menschgemachten Klimawandels für Umwelt,
Gesellschaft und Wirtschaft dokumentieren. Deutschland selbst will bis
2045 den Klimaschutz massiv vorantreiben. So sollen etwa die
Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent gegenüber dem Jahr 1990
reduziert werden. Bis 2040 sollen die Treibhausgase um 88 Prozent
gemindert und bis 2045 eine Treibhausgasneutralität erreicht werden.

Was bedeutet dies für die maritime Branche? Wir rufen Sie auf, zu zeigen,
wie die maritime Branche dazu beitragen kann, die Klimaziele zu erreichen
und Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit in Einklang
zu bringen.

Wir möchten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die
Möglichkeit geben, ihre Arbeiten/Ideen der maritimen Wirtschaft
vorzustellen, Kontakte zu knüpfen und ggf. Projekte in die Umsetzung zu
bringen. Denn die ehrgeizigen Klimaziele werden wir nur erreichen, wenn
die Ergebnisse aus der Wissenschaft für Wirtschaft, Politik und
Gesellschaft nutzbar gemacht werden können. Mit dem Maritimen Research
Forum möchten wir einen Beitrag dazu leisten.

Themenfeld
Zeigen Sie uns Ihre Arbeit, die die maritime Branche auf der Reise zur
Erreichung der Klimaziele voranbringt! Reichen Sie schon fortgeschrittene
Forschungsarbeiten zum Thema „Wie kann die maritime Branche zur Erreichung
der Klimaziele beitragen?“ ein.

Themenfelder können sein:
Meereskunde
Innovative Technologien, Materialien und Komponenten
Schiffskonstruktion und -fertigung
Intelligente Verkehrsmanagementsysteme
Verkehrsinfrastruktur (Stichwort: Hinterlandanbindung)
Vernetzter und automatisierter Schiffstransport

Organisatorisches
Wenn Sie Ihre aktuellen Forschungsergebnisse als Posterpräsentation auf
dem Maritime Research Forum im Rahmen eines World Cafés vorstellen
möchten, senden Sie uns bitte bis zum 17. September 2021 eine Kurzfassung
Ihrer Arbeit (Abstract, maximal 1.500 Zeichen) an folgende Adresse: MRF
@dmz-maritim.de
Reichen Sie diesen Call gerne auch an Ihre Kolleginnen und Kollegen
weiter.

Eine Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten des Bundesamts für
Seeschifffahrt und Hydrographie und des Deutschen Maritimen Zentrums, wird
auf Basis der eingereichten Beiträge die Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler aussuchen, die ihre Arbeit im Rahmen des World Cafés
präsentieren dürfen.

Für die von der Jury ausgewählten Präsentierenden des World Cafés können
die Reisekosten (Bahnfahrt 2. Klasse) erstattet und ein Zuschuss zu den
Übernachtungskosten gewährt werden.

Zielgruppe
Der Zielgedanke des Maritime Research Forum ist: Wissenschaft trifft
Wirtschaft. Jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll die
Möglichkeit gegeben werden, sich mit Akteuren der maritimen Branche
auszutauschen.

Der Aufruf richtet sich vornehmlich an Forschende aus den Bereichen:

Schiffbau und Meerestechnik
Meereskunde
Logistik
Verkehrsinfrastruktur
Wasserbau
Schifffahrt
Materialwissenschaften
Biochemie
Physik
Maschinenbau
Umweltwissenschaften

Veranstaltungsort und Zeit
Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation werden wir den Veranstaltungsort
kurzfristig bekannt geben. Nach derzeitigem Stand soll das Forum als
Präsenz-Veranstaltung mit rund 100 Personen am 26. November 2021 in
Hamburg stattfinden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Ihre Ansprechpartner*innen beim Deutschen Maritimen Zentrum sind:

Für inhaltliche Fragen:
Runa Jörgens (Referentin Schifffahrt)
Telefon: +49 40 9999 698 - 71
E-Mail: Joergens[at]dmz-maritim.de

Ralf Plump (Referent Schiffs- und Meerestechnik)
Telefon: +49 40 9999 698 81
E-Mail:  Plump[at]dmz-maritim.de

Ihre Ansprechpartner beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
für inhaltliche Fragen sind:

Dr. Bernd Brügge (Abteilungsleiter Meereskunde und Vizepräsident des BSH)
Telefon: +49 40 31903000
E-Mail:  Bernd.Bruegge[at]bsh.de

Jörg Kaufmann (Abteilungsleiter Schifffahrt)
Telefon: +49 40 31907000
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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