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Weiterentwicklung des Bachelorangebotes am Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft

Zum Wintersemester 2021/22 startet der Studiengang „Nachhaltige Ökonomie
und Management“ (B.A.) als Weiterentwicklung des bewährten
Bachelorprogramms „Unternehmensmanagement“. Das neue Curriculum verknüpft
grundlegende wirtschaftswissenschaftliche Inhalte mit Nachhaltigkeit und
modernen Managementmethoden.

„Mit der Weiterentwicklung des Studiengangs zu Nachhaltiger Ökonomie und
Management integrieren wir neue, nachhaltige Wirtschaftsansätze in das
Studium. Die Studierenden profitieren von unserer langjährigen Erfahrung
in nachhaltigen Kontexten. Die Anpassung des Studiengangs spiegelt den
Stand der Forschung ebenso wie den Bedarf aus der Praxis wieder.“, erklärt
der neuberufene Studiengangsleiter Uwe Demele, Professor für Responsible
Business Management & Ecological Sustainability. Die zukunftsweisende,
praxisorientierte und interdisziplinäre Verknüpfung von Wirtschaft,
Nachhaltigkeit und Management ist in dieser Form einzigartig.

Ein großer Vorteil des neuen Curriculums ist die Vielfalt individueller
Studienverläufe: Studierende bestimmen durch die Auswahl eines eigenen
Praxisprojektes in Unternehmen oder anderen Organisationen sowie durch
Vertiefungsrichtungen selbst, welche Interessen sie im Rahmen des Studiums
verfolgen möchten. Dabei werden die Studierenden durch die Lehrenden des
Fachbereichs fachkundig in ihrem Lernprozess begleitet und auf einen
erfolgreichen Berufseinstieg oder anschließende Masterprogramme
vorbereitet. Prof. Demele ergänzt: „Am Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft
ist es uns durch regionale Netzwerke möglich, alle interessierten
Studierenden in relevante Forschungs- und Transferprojekte einzubinden.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.hnee.de/noem.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachkontakt
Uwe Demele
Professor Responsible Business Management & Ecological Sustainability
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Pressekontakt
Johanna Köhle
Leiterin Hochschulkommunikation
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Über die HNEE
Die HNEE ist national wie international Impulsgeberin für nachhaltige
Entwicklung. Rund 2.300 Studierende aus 57 Ländern studieren und mehr als
260 Beschäftigte forschen, lehren und arbeiten an der modernen
Campushochschule inmitten einer ausgedehnten Naturlandschaft vor den Toren
Berlins. An den vier Fachbereichen Wald und Umwelt, Landschaftsnutzung und
Naturschutz, Holzingenieurwesen und Nachhaltige Wirtschaft können in
aktuell 19 und zum Teil deutschlandweit einzigartigen Studiengängen
Kompetenzen in den Bereichen Naturschutz, Waldwirtschaft, Ökolandbau,
Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und
nachhaltiges Tourismusmanagement erworben werden.

www.hnee.de

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Digitalisierung und soziales Zusammenleben

„Soziale Arbeit und die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung“ –
so das Thema des Expertengespräches, das die SRH Hochschule für Gesundheit
kostenfrei veranstalten wird.

Die Digitalisierung ist ein Thema, das unsere Gesellschaft, unser
Arbeitsleben und den Blick darauf entscheidend verändert. Dies wurde durch
die Corona-Pandemie zusätzlich verstärkt.
Am 15. Juli 2021 wird die SRH Hochschule für Gesundheit um 17:00 Uhr eine
kostenfreie Online-Veranstaltung zum Thema „Soziale Arbeit und die
aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung“ veranstalten.

Eine Gesellschaft im digitalen Wandel
Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf die Kommunikation und das
Zusammenleben? Haben sich digitale Kommunikationsformate aufgrund der
Corona-Pandemie in der Sozialen Arbeit verändert? Welche Strategien gibt
es und wie verhält es sich mit dem Datenschutz? All dies wird Prof. Dr.
Sandra Meusel, Studiengangsleiterin im Bachelor-Studiengang Soziale
Arbeit, in einer interaktiven Veranstaltung gemeinsam mit Epert:innen
klären. Dabei erfahren Interessierte auch, welche Bedeutung bzw.
Berücksichtigung das Themenfeld Digitalisierung im Studiengang Soziale
Arbeit (B. A,) an der SRH Hochschule für Gesundheit hat.

Ein Studium nah am Menschen
Es sind Megatrends, wie Demografischer Wandel, Digitalisierung und
Globalisierung, die unsere Gesellschaft und vor allem die Menschen, die
sich tagtäglich mit den Folgen auseinandersetzen, vor zahlreiche
Herausforderungen stellen. Mehr noch, es ist zu beobachten, dass dadurch
das soziale Konfliktpotenzial steigt. Ungleiche Möglichkeiten zur
Lebensführung und ein Mangel an Bildung, Gesundheit, Beschäftigung oder
Einkommen sind dabei lediglich eine Auswahl potenzieller Wirkfaktoren.

Der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit richtet sich daher an
Studieninteressierte, die bereit sind, professionelle Aufgaben im
Sozialwesen zu übernehmen. Dazu gehört, Menschen zu unterstützen, die von
sozialen Problemen bedroht oder betroffen sind. In diesem Sinne wird dazu
beigetragen, dass Menschen Krisen gar nicht erst aufbrechen bzw. sie bei
der Bewältigung unterstützt werden.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Interessierte können sich kostenfrei und unverbindlich für die
Veranstaltung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. anmelden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/sandra-meusel/

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Social Cohesion in Times of Crisis: erste Summer School des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ)

Vom 05. – 07. Juli 2021 findet digital die erste Summer School des vor
rund einem Jahr gegründeten Forschungsinstituts Gesellschaftlicher
Zusammenhalt statt. Ihr Thema: Gesellschaftlicher Zusammenhalt in
Krisenzeiten. Die künftig jeden Sommer stattfindende Veranstaltung ist
Bestandteil der Karriereentwicklung des Forschungsinstituts.

„Die Sommerschule ist ein wichtiges zentrales Angebot des FGZ für die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um sich mit den zentralen Themen,
Ansätzen und Fragestellungen vertraut zu machen und um voneinander zu
lernen. Die Sommerschule bietet Raum für gemeinsame Diskussionen und neue
Forschungsinitiativen“, so die geschäftsführende Sprecherin des FGZ,
Nicole Deitelhoff, die die Sommerschule mit einem Grußwort eröffnen wird.

Die Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen interessiert
die Frage, wie sich Vertrauen in demokratische, rechtsstaatliche
Institutionen und in verschiedene Mitglieder der Gesellschaft,
insbesondere Minderheiten, während der Corona-Krise entwickelt hat.
Welchen Einfluss hat sie auf Ereignisse, Einstellungen und Handlungen, die
die Demokratie bedrohen? Wie wirkt sie auf Verschwörungsmythen und das
Wachstum gruppenbasierter Menschenfeindlichkeit und Gewalt? Welche
Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Solidarität und Sozialkapital in der
Gesellschaft? Welche Maßnahmen auf der Ebene von Politik, Wirtschaft und
Zivilgesellschaft bzw. welche gesellschaftlichen Teilsysteme und deren
Institutionen (z. B. Gesundheit, Justiz, Bildung oder Religion) tragen
dazu bei, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Krisenzeiten zu erhalten?
Dabei liegt der Focus der Summer School auch auf dem sozialen Zusammenhalt
in Krisen allgemein und historischen Bezügen.

Die Summer School bietet eine wissenschaftliche Arena für ein breites
Spektrum von Methoden und Ansätzen. Sie analysiert sowohl historische und
aktuelle, als auch globale und regionale Unterschiede des
gesellschaftlichen Zusammenhalts und blickt auf Risiken und sich
abzeichnende Krisen.

Das FGZ ist ein Verbund aus deutschlandweit elf Hochschulen und
Forschungseinrichtungen. Es wurde am 1. Juni 2020 gegründet. Ihm gehören
die Technische Universität Berlin, die Universitäten Bielefeld, Bremen,
Frankfurt, Halle-Wittenberg, Hannover, Konstanz und Leipzig sowie das
Soziologische Forschungsinstitut Göttingen, das Leibniz -Institut für
Medienforschung Hamburg und das Institut für Demokratie und
Zivilgesellschaft Jena an. Aufgabe des FGZ ist es, zu ergründen, wie die
gegenwärtigen politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen
Dynamiken gesellschaftlichen Zusammenhalt herausfordern und neu
hervorbringen. Darüber hinaus geht das Institut der Frage nach, wie
gesellschaftlicher Zusammenhalt in verschiedenen historischen Epochen und
in verschiedenen Weltregionen verstanden und immer wieder neu ausgehandelt
wurde und wird.

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Bessere Tests und schnellere Entwicklung von Impfstoffen: Mikrofluidik ist die Schlüsseltechnologie gegen Pandemiem

Das COMPAMED Innovationsforum widmete sich in diesem Jahr mit
internationaler Beteiligung dem Themenkomplex „Mikrofluidik für mobile
Diagnostik und Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten“ und stellte
vor, wie mikrofluidische Verfahren helfen können, beispielsweise die
brandaktuellen Herausforderungen einer weltweiten Pandemie in Zukunft
besser und schneller lösen zu können.

Das digitale Forum brachte mehr als 120 Interessierte und Vortragende im
Rahmen eines Webinars und späteren Networkings miteinander in den Dialog.
Die Coronapandemie zeigt aktuell, wie wichtig Hightech-Innovationen sind,
um schnell und effektiv Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Die
Entwicklung der neuen Impfstoffe, die nun im Kampf gegen COVID-19 zur
Verfügung stehen, konnte auch aufgrund dieser innovativen Verfahren im
Rekordtempo umgesetzt werden.

Dr. Holger Becker von microfluidic ChipShop erläuterte einführend, dass
Mikrofluidik ebenfalls eine entscheidende Rolle bei aktuell besonders
gefragten molekularbiologischen Testmethoden wie PCR-, Antigen- und
Antikörpertests spielt und das Potenzial bietet hier entscheidende
Zeitvorteile bei der Entwicklungsgeschwindigkeit bieten kann.

Mikrofluidische Elemente und Strukturen bieten enorme Vorteile bei der
Fertigung von Diagnostik-Produkten

Luis Fernández vom spanischen Unternehmen microLIQUID ist Spezialist für
kundenspezifische mikrofluidische Elemente und betonte, dass diese
Bauteile viele Vorteile bei Entwicklungsprozessen bieten, denn sie sind
günstig, eignen sich für hohen Durchsatz und hohe Automatisierbarkeit und
bieten verbesserte Sensitivität.

Dr. Alexios Paul Tzannis, von IMT Masken und Teilungen aus der Schweiz
erläuterte Herausforderungen und Möglichkeiten von funktionalen
Oberflächen, z.B. für Biosensoren in mikrofluidischen Flusszellen zur
Diagnostik. Besonders vielversprechend ist die Kombination aus Glas und
einer komplexen Struktur auf oder in dem Glas kombiniert mit neuen
Methoden, die es erlaubt, neue Verbrauchsmaterialien für Diagnostik und
Life Sciences herzustellen sowie eine skalierbare Volumenanfertigung zu
realisieren.

Jacques Pechdimaljian vom französischen Unternehmen Fluigent ergänzte,
dass es einen großen Markt für mikrofluidische Produkte gibt: von der
Life-Science-Forschung über klinische Forschung  im Bereich Human- und
Tiermedizin bis zur industriellen Forschung, insbesondere für Point-of-
Care und Point-of-use Anwendungen, wie z.B. Schnelltests.

John Watson vom britischen Pumpenhersteller TTP Ventus erläuterte, wie
Anwender die richtige Pumpe für ein kompaktes und mobiles POC-
Diagnosesystem auswählen sollten. Die besonders kompakte Scheibenpumpe des
Unternehmens eignet sich beispielsweise für den Einsatz in mobilen PCR-
Diagnosegeräten, dem „Goldstandard“ der Diagnostik.

Schlüsseltechnologien ermöglichen beschleunigte Entwicklung und optimierte
Verteilung von Vakzinen

Wie lässt sich das aktuelle Problem der mangelnden Impfstoffverfügbarkeit
lösen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass bald erste „Auffrischungen“
notwendig werden? Christoph Wessendorf von memetis und Florian Siemenroth
von Bartels Mikrotechnik arbeiten gemeinsam an Lösungen zur
Miniaturisierung der aktiven Flusskontrolle, um höhere Sensitivität und
hohe Spezifität bei Testmessungen, beispielsweise des Antikörperstatus, zu
ermöglichen. Mikrofluidik könnte so dabei helfen, individuell
festzustellen, wann eine Folgeimpfung nötig ist, um die knappen MRNA-
Impfstoffe möglichst effizient zu verteilen.

Dr. Gina Greco vom Schweizer Sensorhersteller Sensirion erläuterte die
Rolle von innovativen Sensoren, die im Zusammenspiel mit Mikrofluidik, die
Schlüsseltechnologie bieten, die es ermöglicht, Impfstoffe und andere
Medikamente innerhalb eines Jahres zu entwickeln. Indem ein
Durchflusssensor beispielsweise Luftbläschen im System detektiert, wird
ein stabilisierter und pulsationsfreier Fluss garantiert. Eine
kontinuierliche Optimierung von Laborequipment bietet daher enormes
Potenzial für schnelle und zuverlässige Testergebnisse in der Medikamenten
und Impfstoffentwicklung.

Die Veranstaltungsreihe COMPAMED Innovationsforum wird organisiert vom
IVAM Fachverband für Mikrotechnik und der Messe Düsseldorf und
thematisiert einmal im Jahr aktuelle medizintechnische Herausforderungen.
Der Dialog zwischen Fachleuten beleuchtet Innovationen und gibt einen
Ausblick auf Trendthemen der COMPAMED, die jährlich im Herbst in
Düsseldorf stattfindet.

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