6 Gründe, warum internationale Studierende mehr als Google Translate brauchen
Die Zulassung war so gut wie sicher. Abiturzeugnis, Sprachnachweis, Motivationsschreiben, alles lag vor. Dann kam die Nachfrage von uni-assist: Die eingereichte Übersetzung des Abschlusszeugnisses sei nicht anerkennungsfähig. Nachfrist zwei Wochen, Semesterbeginn in fünf.
Solche Fälle enden selten dramatisch, aber sie kosten Zeit, Geld und Nerven. Und sie entstehen fast immer an derselben Stelle: Ein Dokument wurde übersetzt, aber nicht so, wie die empfangende Stelle es verlangt.
Maschinelle Übersetzung ist im Studienalltag ein nützliches Werkzeug. Für einen Zeitungsartikel, eine Speisekarte oder eine erste Orientierung in einem Fachtext leistet sie gute Dienste. Für die Dokumente, an denen ein Aufenthaltstitel oder eine Zulassung hängt, ist sie das falsche Instrument. Hier die sechs Situationen, in denen das regelmäßig sichtbar wird.
1. Amtliche Dokumente brauchen eine beglaubigte Übersetzung
Der wichtigste Punkt ist kein sprachlicher, sondern ein formaler. Behörden, Hochschulen und Versicherungen verlangen bei Zeugnissen, Geburtsurkunden oder Führungszeugnissen in der Regel eine beglaubigte Übersetzung durch einen gerichtlich beeidigten Übersetzer.
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