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IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auch im Juli auf sehr hohem Niveau

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer
heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen
von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli nahezu
unverändert geblieben. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze ging leicht
zurück, liegt aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die
Frühindikatoren deuten auch für die kommenden Monate auf sehr hohe
Insolvenzzahlen hin.

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Lebenswichtiger Herz-Check: Viele Erwachsene mit angeborenem Herzfehler unterversorgt

Repariert, aber nicht geheilt: Erwachsene mit angeborenem Herzfehler
(EMAH) bedürfen der lebenslangen spezialisierten Nachsorge ihres
Herzfehlers. Mehr als der Hälfte der über 350.000 EMAH-Patienten in
Deutschland gelingt das nicht. Dadurch ausbleibende Kontrollen können
folgenreich für Betroffene sein. Bundesweite EMAH-Informationskampagne
sensibilisiert Betroffene und Ärzte für die lebenswichtige Nachsorge

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Den CO2-Fußabdruck eines Industrieprodukts einheitlich, vergleichbar und verständlich berechnen: So geht‘s

Wie lässt sich der CO₂-Fußabdruck eines Produkts standardisiert,
automatisiert und unternehmensübergreifend entlang der Wertschöpfungskette
ermitteln? Und wie gelingt dies in Unternehmen, die dafür nur über
begrenzte (Personal-)Ressourcen verfügen? »PCF Guidance«, der neue
Leitfaden der Plattform Factory-X, an dem das Fraunhofer IWU mitgearbeitet
hat, beschreibt Berechnungsmethoden und enthält konkrete
Berechnungsbeispiele für Fertigungsprozesse wie Fräsen, Schmieden und
additive Fertigung. Es erweitert den Betrachtungsraum auf die industrielle
Fertigung von Produkten, die aus mehreren Teilen oder Baugruppen bestehen
(diskrete Fertigung).

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Passgenaue Förderung treibt grüne Innovationen

Staatliche Förderung kann Unternehmen dabei helfen, umweltfreundliche
Innovationen umzusetzen, wenn das Förderinstrument zum jeweiligen
Innovationsvorhaben passt. Eine aktuelle Studie des ZEW Mannheim und der
Hochschule Augsburg zeigt, dass allgemeine Investitionshilfen von Ländern
und Bund vor allem bei der Verbreitung vorhandener Umwelttechnologien eine
Rolle spielen, etwa wenn Unternehmen fossile Energieträger durch
erneuerbare ersetzen. Spezifische Forschungs- und Entwicklungszuschüsse
des Bundes sind dagegen besonders für neue Produktionsverfahren relevant,
die den CO₂-Ausstoß senken.

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