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Nachhaltigkeitspreis der Dortmund Hochschulen Lehrende beim Impact-Cup ausgezeichnet / Wanderpokal

Erstmals haben die beiden großen Dortmunder Hochschulen ihre Nachhaltigkeitspreise „Impact-Cup“ vergeben. Zum Ende der gemeinsamen Nachhaltigkeitswoche wurden damit engagierte Hochschulangehörige ausgezeichnet. Die Fachhochschule Dortmund vergab ihren Wanderpokal an Prof. Dr. Sabrina Scheidler, die am Fachbereich Wirtschaft unter anderem Nachhaltigkeitsmanagement und Corporate Sustainability (CS) lehrt und forscht.

 

„Sabrina Scheidler vermittelt den Zukunftskräften von morgen, wie nachhaltiges Wirtschaften möglich ist“, lobte Svenja Stepper, Kanzlerin der FH Dortmund, in der Laudatio. Zudem habe sie in der Hochschulentwicklung engagiert den Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen gelenkt und mit einem Team mehrerer Professor*innen den Anstoß für ein Nachhaltigkeitsbüro (CSR-Office) an der FH Dortmund gegeben und den Aufbau maßgeblich vorangetrieben. „Inzwischen sind wir die erste gemeinwohlbilanzierte Hochschule in NRW, in der Lehre sind Nachhaltigkeitsthemen Bestandteil des Curriculums und wir haben in Mobilitätsprojekte und Photovoltaikanlagen investiert“, so die Kanzlerin. „Diesen Weg gehen wir weiter und begleiten aktiv die nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft.“

 

„Nachhaltigkeit ist ein Teamsport“, betonte Sabrina Scheidler in ihren Dankesworten. Sie könne den Preis daher nur stellvertretend annehmen. „Er steht auch für die vielen anderen hier an der Hochschule, die sich engagieren. Darum wird der Pokal seinen Platz am Fachbereich bekommen.“ Die Trophäe – eine Pflanze, über der eine Gießkanne schwebt – wurde von Auszubildenden der TU Dortmund entworfen und gebaut. „Sie ist eine schöne Motivation beim Thema Nachhaltigkeit am Ball zu bleiben“, so Prof. Scheidler. Die TU Dortmund ehrte bei der Preisverleihung in der Mensa „KostBar“ an der FH Dortmund die Theologin Prof. Dr. Claudia Gärtner.

 

Der Impact-Cup ist ein Anerkennungspreis. „Er soll zeigen: Wir sehen euer Engagement, das weit über die normale Arbeit oder die reguläre Studienleistung hinausgeht“, sagt Sebastian Kreimer, Nachhaltigkeitsmanager der FH Dortmund. Der Preis mache auch deutlich, dass die Hochschulen beim Thema Nachhaltigkeit vorangehen, dass sie für die gesellschaftliche Transformation Impulse setzen und einen wissenschaftlichen Background liefern. „Das ist unsere Aufgabe“, so Sebastian Kreimer. Der Impact-Cup der Dortmunder Hochschulen soll von nun an jährlich in wechselnden Kategorien verliehen werden.

 

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Bochu, Sanierung der Fahrbahndecke auf der Wasserstraße

Am Montag, 1. Juni, beginnt die Sanierung der Fahrbahndecke auf der Wasserstraße zwischen
An der Holtbrügge und Hattinger Straße. Die Fahrbahn weist Frostschäden auf und muss vor
der Vollsperrung der A40 und dem hierdurch zu erwartenden Verdrängungsverkehr ertüchtigt
werden. Für zwei Wochen wird die Wasserstraße daher in zwei Abschnitten zu einer
Einbahnstraße in Richtung Hattinger Straße.

Vom Montag, 1. Juli, bis Freitag, 12. Juli, wird der erste Abschnitt der Strecke zwischen An der
Holtbrügge und Franziskusstraße (im Plan rot gekennzeichnet) zu einer Einbahnstraße. Für
die Arbeiten wird nacheinander je eine Fahrbahnhälfte gesperrt. Die Umleitung führt über die
südliche Franziskusstraße, Am Kuhlenkamp und die Straße An der Holtbrügge.

Der zweite Abschnitt betrifft die Strecke zwischen Franziskusstraße und Hattinger Straße
(gelbe Kennzeichnung) in dem Zeitraum vom Samstag, 13. Juli, bis Sonntag, 14. Juli. Die
Umleitung hierfür führt über die Heinrich-König-Straße, Karl-Friedrich-Straße, und An der
Holtbrügge. Die Clevinghausstraße kann in diesem Abschnitt nur aus Richtung Am
Kuhlenkamp und nicht aus Richtung Hattinger Straße angefahren werden kann (die Sperrung
ist im Plan blau gekennzeichnet).

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Kieler Muthesius Kunsthochschule veranstaltet ihre Jahresausstellung "Einblick / Ausblick" vom 18. bis 21. Juli

Vom 18. bis 21. Juli öffnet die Muthesius Kunsthochschule in Kiel ihre
Türen zur Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“. Auf 10.000
Quadratmetern Ausstellungsfläche zeigen Studierende ihre Arbeiten aus
Kunst und Design, während auf dem Campus ein kulturelles Programm mit
Theater- und Filmvorführungen, Installationen, Konzerten, DJ-Sets und
Mitmachaktionen für die ganze Familie veranstaltet wird. Bei freiem
Eintritt können Besucherinnen und Besucher vier Tage lang Einblicke in das
künstlerische Schaffen von Studierenden der Freien Kunst, Kunst auf
Lehramt an Gymnasien, des Kommunikations- und Industriedesigns sowie der
Raumstrategien erhalten, die während des Semesters nicht möglich sind.

Wie arbeiten und forschen Studierende der Kunst und des Designs? Zur
Jahresausstellung „Einblick / Ausblick“  öffnet die Muthesius
Kunsthochschule in Kiel von Donnerstag, 18., bis Sonntag, 21. Juli, ihre
Türen. An diesen Tagen verwandeln sich Ateliers, Werkstätten, Hörsäle,
Studios und Arbeitsräume in eine rund 10.000 Quadratmeter große
Ausstellung: Gäste können vier Tage lang bei freiem Eintritt einmalige
Einblicke erhalten: Mehr als 600 Studierende der Studiengänge Freie Kunst,
Kunst auf Lehramt an Gymnasien, Kommunikations- und Industriedesign sowie
Raumstrategien zeigen ihre im Studienjahr entstandenen Projekte. Wer die
Kunsthochschule besucht, kann sich über die künstlerische und
gestalterische Arbeit aus Kunst und Design informieren – das Spektrum
reicht von Malerei, Zeichnung, Fotografie, Buchgestaltung, Video, Skulptur
und Produktdesign bis hin zur multimedialen Installation.

Begleitet wird die Jahresausstellung von einem mehrtägigen kulturellen
Programm, das Studierende organisiert haben: Es wird Konzerte, DJ-Sets,
Performances, Installationen, Theater- und Filmvorführungen geben,
außerdem Mitmachaktionen für die ganze Familie sowie eine Aftershow-Party
im Bunker-Club Kiel.

„Unsere Jahresausstellung Einblick / Ausblick ist ein rauschendes Fest
voller Kunst und Gestaltung“, sagt Arne Zerbst, Präsident der Muthesius
Kunsthochschule. „Unser Arbeiten in Kunst und Design ist oftmals
Grenzwanderung, Randgang, Abschreiten des Ungewissen; unsere Mittel:
Experimentieren, neue Ideen und Materialien erproben,
künstlerisch–gestalterische Forschung. Als Kunsthochschule bahnen wir den
Weg, wir leisten ikonische Überzeugungsarbeit für eine offene und bessere
Zukunft! Wir gestalten die Welt von morgen – und möchten allen, die zu uns
kommen, unsere Perspektiven zeigen.“

Am Donnerstag, 18. Juli, wird Arne Zerbst um 17 Uhr die Jahresausstellung
im Innenhof der Kunsthochschule feierlich eröffnen. Während der Eröffnung
wird der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für
hervorragende Leistungen internationaler Studierender an deutschen
Hochschulen verliehen.

Öffnungszeiten: Donnerstag, 18. Juli, 17 Uhr: Eröffnung auf dem Innenhof
der Kunsthochschule an der Legienstraße. Alle Räume (die Gallery Cubeplus
am Knooper Weg 104, die Räume der Freien Kunst am Knooper Weg 75 hinter
Boesner und an der Flämischen Straße 6-10) sind im Anschluss an die
Eröffnung sowie an den weiteren Ausstellungstagen von Freitag, 19. Juli,
bis Sonntag, 21. Juli, täglich geöffnet von 11 bis 19 Uhr. Der
Ausstellungsraum spce | Muthesius zeigt ab 17. Juli die Ausstellung „Wir
sehen die Welt mit andren Augen, seitdem wir draußen sind“ mittwochs bis
samstags von 15 bis 18 Uhr.

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Sprachmischung in »Eine runde Sache«: Lesung und Gespräch mit Tomer Gardi und Anne Birkenhauer im Literaturhaus Leipzig

Der israelische Schriftsteller Tomer Gardi (Berlin) liest am Donnerstag,
27. Juni 2024, 17.15 Uhr im Literaturhaus Leipzig aus »Eine runde Sache«.
Im Gespräch mit der Übersetzerin Anne Birkenhauer (Jerusalem) und dem
Literaturwissenschaftler Sebastian Schirrmeister (Hamburg) geht er der
Sprachmischung aus Hebräisch und Deutsch in seinem Roman nach. Für diesen
wurde Gardi 2022 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Der Roman »Eine runde Sache« erzählt in zwei Teilen von den Irrfahrten und
Begegnungen zweier Künstler durch vertraute und unvertraute kulturelle
Räume und literarische Landschaften. Der erste Teil ist in einem
migrantischen Deutsch geschrieben, der zweite Teil wurde von Anne
Birkenhauer aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt. Gehören die so
entstandenen Geschichten zusammen? Bilden sie einen Roman? Der israelische
Autor liest aus seinem Buch und spricht über diese Fragen und die Rolle
der eigenen Spracherfahrungen für sein Schreiben.

Tomer Gardi, Jg. 1974, lebt in Berlin und wurde 2016 mit seinem Roman
»Broken German« bekannt. »Eine runde Sache« erschien 2021 und wurde im
Jahr darauf mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

Anne Birkenhauer, 1961 geboren, studierte Germanistik und Judaistik in
Berlin und Jerusalem und lebt seit 1989 in Israel. Sie ist als
Übersetzerin aus dem Hebräischen sowie als Dozentin tätig.

Sebastian Schirrmeister ist Literaturwissenschaftler an der Universität
Hamburg mit Schwerpunkt jüdische Literaturen.

Die Lesung bildet den Abschluss der Vortragsreihe »Hebräische Literatur im
20. Jahrhundert« des Leibniz-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur
– Simon Dubnow. Diese geht israelisch-deutschen Konstellationen und
Resonanzen in der modernen Literatur nach. Eine Woche zuvor, am 20. Juni,
spricht im Rahmen der Reihe Efrat Gal-Ed (Düsseldorf) über die
Übersetzungen des Werks von Else Lasker-Schüler durch Jehuda Amichai.

Der Eintritt für die Veranstaltungen beträgt 7,00 Euro/ermäßigt 5,00 Euro.

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