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Individuelle Software: Lösungen nach Maß für Unternehmen

Individuelle Software Symbolbild
Individuelle Software Symbolbild

Für die Geschäftswelt spielt Software eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der betrieblichen Effizienz und Produktivität. Während viele Unternehmen auf Standardsoftware zurückgreifen, zeigt sich zunehmend, dass maßgeschneiderte Softwarelösungen einen deutlichen Mehrwert bieten können.

 

Diese individuell entwickelten Programme sind speziell darauf ausgerichtet, die einzigartigen Anforderungen und Prozesse eines Unternehmens zu erfüllen. In diesem Artikel wird gezeigt, wie solche personalisierten Softwarelösungen Unternehmen dabei helfen können, ihre Arbeitsabläufe zu optimieren und ihre Produktivität zu maximieren.

 

Maßgeschneiderte Software: Was bedeutet das?

Individuelle Software, auch als maßgeschneiderte oder Custom-Software bekannt, wird speziell entwickelt, um den spezifischen Anforderungen und Vorlieben eines bestimmten Unternehmens gerecht zu werden.

 

Im Gegensatz zu Standardsoftware, die für ein breites Publikum mit allgemeinen Funktionen konzipiert ist, bietet individuelle Software maßgeschneiderte Lösungen, die genau auf die betrieblichen Prozesse und Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt sind.

 

Diese Art der Softwareentwicklung – zum Beispiel von what2do – ermöglicht es Unternehmen, Features zu integrieren, die ideal zu ihren einzigartigen Arbeitsweisen passen, wodurch sie eine größere Kontrolle über ihre technologischen Tools erhalten.

Warum individuelle Softwarelösungen unverzichtbar sind

Die dynamische Geschäftswelt von heute stellt Unternehmen vor immer neue Herausforderungen, die mit standardisierten Softwarelösungen oft nicht effizient bewältigt werden können. Insbesondere in Nischenmärkten oder spezialisierten Branchen, wo starre Prozesse selten eine optimale Abdeckung bieten, erweisen sich maßgeschneiderte Softwarelösungen als unverzichtbar.

 

Sie ermöglichen eine präzise Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse und Abläufe eines Unternehmens und bieten damit eine direkte Lösung für individuelle Herausforderungen. Dies führt nicht nur zu einer verbesserten Effizienz, sondern auch zu einer signifikanten Steigerung der Produktivität durch die optimale Ausrichtung der technologischen Ressourcen.

Vorteile auf den Punkt gebracht: Maßgeschneiderte Software

Der Einsatz von maßgeschneiderter Software bietet zahlreiche Vorteile, die weit über die bloße Anpassung an betriebliche Abläufe hinausgehen. Weil die Software speziell für die Prozesse eines Unternehmens entwickelt wird, kann eine höhere betriebliche Effizienz erreicht werden.

 

Mitarbeiter profitieren von benutzerfreundlichen Schnittstellen und Werkzeugen, die speziell für ihre täglichen Aufgaben konzipiert sind, was wiederum ihre Produktivität steigert. Darüber hinaus bietet individuelle Software eine herausragende Skalierbarkeit und Flexibilität. So ist es für Unternehmen möglich, auf Veränderungen im Markt oder in der internen Struktur schnell und effektiv zu reagieren.

Entwicklung und Implementierung: Ein strategischer Prozess

Die Entwicklung und Implementierung individueller Software ist ein umfassender Prozess, der mit der sorgfältigen Planung und Analyse der spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens beginnt. Wichtig ist die Auswahl eines erfahrenen Softwareentwicklers, der nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein tiefes Verständnis für die Anforderungen der Branche mitbringt.

 

Diese Phase umfasst die Konzeption, das Design und die Entwicklung der Software, gefolgt von rigorosen Tests, um sicherzustellen, dass die Software fehlerfrei funktioniert und genau auf die Unternehmensprozesse abgestimmt ist. Die abschließende Implementierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen, um eine reibungslose Integration und Anwendung im betrieblichen Alltag zu gewährleisten.

Individuelle Software: Investition in die Zukunft

Individuelle Software ist, verglichen mit Standardsoftware, oft mit höheren Anfangsinvestitionen verbunden. Diese Ausgaben rechtfertigen sich jedoch durch signifikante langfristige Vorteile. Individuelle Softwarelösungen sind genau auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten, was zu einer erheblichen Steigerung der Effizienz und Produktivität führt.

 

Ebenso sind Anpassungen und Erweiterungen einfacher zu handhaben, was zusätzliche Kosten für Upgrades oder neue Softwarelizenzen minimiert. Unternehmen, die in maßgeschneiderte Software investieren, profitieren somit von einer optimierten Arbeitsumgebung, die speziell darauf ausgelegt ist, ihre operativen Ziele zu unterstützen und ihr Wachstum langfristig zu sichern.

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Blockchain auch weiterhin nur Nischentechnologie

Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) nutzen
Blockchain-Anwendungen kaum. So wird die Blockchain-Technologie in weniger
als einem Prozent aller Unternehmen aktiv eingesetzt. Unternehmen aus der
Finanzindustrie, dem Informations- und Kommunikationssektor sowie
Beratungsfirmen gehören dabei zu den Unternehmen, die die Blockchain
überdurchschnittlich häufig nutzen.

So bilden sich insbesondere in den wichtigen Finanzzentren sogenannte
Blockchain-Cluster. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der
Technischen Universität München, der Universität Mannheim und des ZEW
Mannheim, die auf einer Analyse der Webseiten von rund 1,4 Millionen
Unternehmen aus der DACH-Region mit Hilfe von Deep-Learning-Methoden
basiert.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Blockchain von unter einem Prozent
aller analysierten Unternehmen genutzt wird. Damit ist die Technologie
auch 15 Jahre nach ihrer Einführung auch weiterhin eine
Nischentechnologie, wobei die Finanzbranche aber auch ICT- und
Beratungsunternehmen Blockchain durchaus stellenweise einsetzen“, sagt
Prof. Dr. Hanna Hottenrott, Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs
„Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ und Mitautorin der Studie.

Cluster stützen Blockchain

Die Bildung von Blockchain-Clustern in Finanzzentren hat mehrere Vorteile.
Zunächst ermöglicht die Nähe zu anderen Unternehmen, die an ähnlichen
Technologien arbeiten, den Austausch von Wissen, Ressourcen und macht
Kooperationen damit wahrscheinlicher. Auch die geringe Entfernung zu
potentiellen Kunden spielt dabei eine wichtige Rolle. „Dies erklärt auch,
dass neu gegründete Blockchain Start-Ups sich vorzugsweise in der Nähe von
Unternehmen und Instituten aus der Finanzindustrie ansiedeln, die bereits
die neuartige Blockchain-Datenbanktechnologie einsetzen oder eine hohe
Wahrscheinlichkeit besitzen, dies in nächster Zeit zu tun“ erklärt
Christoph Gschnaidtner, Mitautor der Studie und Forscher an der TU
München. Zusätzlich kann die Nähe zu Finanzzentren den Zugang zu Kapital
und Investitionen erleichtern. „Insgesamt tragen Blockchain-Cluster dazu
bei, die Verbreitung der Blockchain-Technologie zu fördern, indem sie ein
Umfeld schaffen, das Innovation, Zusammenarbeit und Wachstum in diesem
Bereich unterstützt“, erläutert ZEW-Innovationsexpertin Prof. Dr. Hanna
Hottenrott.

Webanalyse mit Hilfe von Deep Learning

Die Daten wurden durch die Analyse von Textinhalten auf offiziellen
Webseiten von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
erhoben. Die Forscher/innen nutzten dabei eine Stichprobe von fast 1,4
Millionen Unternehmen aus der ORBIS-Datenbank. Textpassagen auf den
Webseiten wurden dann nach vordefinierten und Blockchain-bezogenen
Schlüsselwörtern durchsucht. Anschließend wurde ein maschinelles
Sprachmodell (NLP) mit Hilfe von Deep-Learning-Verfahren trainiert, um den
Kontext zu verstehen, in dem diese Schlüsselwörter auf den Websites
erwähnt werden. Hierdurch konnte der genaue Einsatz der Blockchain-
Technologie identifiziert und Aussagen über die Verbreitung der
Technologie getroffen werden. Diese innovative Vorgehensweise bietet sich
insbesondere für neuartige digitale Technologien wie Blockchain an, die
mit herkömmlichen Methoden der Innovationsforschung nur schwer zu erfassen
sind.

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Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Notfall- und Akutversorgung aus?

nnovatives Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Magdeburg untersucht
Verbindung zwischen Wetter und Inanspruchnahme von Notaufnahmen in
Deutschland

Wie wirken sich Wetterphänomene auf die bundesweite Notfall- und
Akutversorgung aus? Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter der
Leitung von Prof. Dr. med. Felix Walcher, Direktor der Universitätsklinik
für Unfallchirurgie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, geht
dieser Frage in dem Projekt „KlimaNot“ auf den Grund. Ein
interdisziplinäres Team aus den Bereichen Medizin, Informatik und
Mathematik untersucht die konkreten Auswirkungen von Klimawandel-bedingten
Wetterveränderungen auf die Inanspruchnahme von Notaufnahmen bei
bestimmten Wetterkonstellationen. Dabei werden auch die Auswirkungen auf
verschiedene Patientengruppen und regionale Unterschiede betrachtet. Ziel
ist es, evidenzbasierte Maßnahmen für eine verbesserte Versorgungsplanung
zu entwickeln.

„Wetterereignisse, insbesondere Hitzeperioden und extreme Hitze, haben
einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der
Bevölkerung“, erklärt Walcher. „Das Projekt KlimaNot ermöglicht es uns,
die Zusammenhänge zwischen klimatischen Veränderungen und der
Inanspruchnahme von Notfallversorgung präzise zu erfassen. Unsere
Untersuchungen sollen dazu beitragen, die Gesundheitsversorgung besser an
die Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen und präventive Maßnahmen zu
entwickeln“, so der Notfallmediziner.

Das Projekt kombiniert Behandlungsdaten des AKTIN-Notaufnahmeregisters aus
derzeit 50 Notaufnahmen mit Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes und
führt zusätzlich prospektive Datenerhebungen in drei Kliniken der
Altersmedizin durch. Schließlich werden geografische Gegebenheiten anhand
von Daten aus der Notaufnahme des Klinikums Stuttgart analysiert. Auf
Grundlage dieser Erkenntnisse werden Handlungsempfehlungen und Leitfäden
erarbeitet.

Gleichzeitig entwickeln Informatikerinnen und Informatiker des
Universitätsklinikums Aachen in Zusammenarbeit mit mathematischen
Modellierern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine Web-
Applikation, die eine Einschätzung des Einflusses von markanten
Wetterlagen auf die Notfallversorgung ermöglicht.

Partner von KlimaNot sind das Robert Koch-Institut, das Institut für
Mathematische Optimierung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, das
Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart sowie das Universitätsklinikum
Aachen. Das Projekt „KlimaNot“ wird durch den Innovationsfonds des
Gemeinsamen Bundesausschusses über einen Zeitraum von drei Jahren mit ca.
1,8 Millionen Euro gefördert. Förderkennzeichen: 01VSF23017.

Weitere Informationen unter
https://innovationsfonds.g-ba.de/projekte/versorgungsforschung/klimanot-
auswirkungen-des-klimawandels-auf-die-notfall-und-akutversorgung-analysen-
und-modellierungen-zur-evidenzbasierten-versorgungsplanung.593


Das AKTIN-Notaufnahmeregister wird gefördert durch das Bundesministerium
für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Netzwerks
Universitätsmedizin 2.0: „NUM 2.0“, Nr. 01KX2121, Projekt: AKTIN@NUM

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Viel mehr als nur Scans! – Handschriftenportal bringt mittelalterliche Handschriften aus Greifswald ins Netz

Die ältesten Bücher Greifswalds können über ein weiteres, neues Portal
digital abgerufen werden. Das Handschriftenportal (HSP) ist das zentrale
Online-Portal für handgeschriebene Bücher aus Mittelalter und Neuzeit.
Diese Bücher sind unikale Kulturobjekte und einmalige historische Quellen.
Die teilnehmenden Bibliotheken aus ganz Deutschland stellen über das
Portal ihre historischen Werke der Öffentlichkeit und der Forschung zur
Verfügung.

Die Universitätsbibliothek Greifswald stellt zusammen mit der
Staatsbibliothek zu Berlin und der Universitätsbibliothek Leipzig am 18.
April 2024 um 18.00 Uhr im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg das
Greifswalder Projekt zur Handschriftendigitalisierung und die neue
Plattform vor.

Die Universitätsbibliothek Greifswald (UBG)und die Bibliothek des
Geistlichen Ministeriums zu Greifswald als historische Kirchenbibliothek
besitzen einen reichen Bestand an mittelalterlichen Manuskripten. Diese
Sammlungen sind ein bedeutender Teil der Bildungs- und Kulturgeschichte
Mecklenburg-Vorpommerns. In einem durch die Deutsche
Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt digitalisierte die
Universitätsbibliothek Greifswald (UBG) die wertvollen Werke und
präsentiert die Ergebnisse über die Digitale Bibliothek Mecklenburg-
Vorpommern und im Handschriftenportal.

Im Projekt wurden 104 Handschriftenbände des Geistlichen Ministeriums zu
Greifswald sowie 55 Bände aus den Beständen der Universitätsbibliothek
Greifswald digitalisiert. Insgesamt ergab das 83.375 Bilddateien zu 72.293
Seiten. Zusammen mit bereits zuvor digitalisierten Werken stehen nunmehr
165 Handschriften, die in Greifswald aufbewahrt werden, über die Digitale
Bibliothek M-V und das Handschriftenportal zur Verfügung.

Die Digitalisierung mittelalterlichen Handschriften ist eine besondere
Herausforderung. Bevor sie gescannt werden können, arbeiten Buchbinder und
Restauratoren Bücher mit Wasserschäden, losen Blättern oder defekten
Einbänden auf. Zusätzlich müssen die Mitarbeitenden besonders sorgsam mit
den wertvollen Unikaten umgehen.

Weitere Bestände neuzeitlicher Texte befinden sich oft noch unerkannt in
Bibliotheken und Archiven. Tauf- und Sterberegister, Akten, Protokolle und
Mitschriften aus der Stadt- und Universitätsgeschichte Greifswalds warten
auf die Digitalisierung. Die Erfahrungen der vergangenen Monate zeigen,
dass durch die Zugänglichkeit über das Handschriftenportal auch die
Nutzungszahlen deutlich steigen. Zudem entstehen neue
Bearbeitungsmöglichkeiten: Nutzer*innen können digitalisierte
Handschriftenfragmente vergleichen und sie virtuell wieder zusammenfügen.

Auch die Datenmengen sind eine Herausforderung. Um mit den Beständen
inhaltlich arbeiten zu können, müssen neue Suchmöglichkeiten gefunden
werden. Erste Schritte sind durch Handschriftentexterkennung erfolgt: Die
Universitätsbibliothek Greifswald ist mit der Software Transkribus seit
2015 an mehreren DFG-Projekten beteiligt. Doch die Weiterentwicklung
dieser KI ist kein Selbstläufer, insbesondere die Mittelalterlichen
Handschriften erfordern Expertinnen und Experten, die die Texterkennung
auf verschiedene Sprach- (Latein, Niederdeutsch, Mittelhochdeutsch) und
Schriftmodelle trainieren. Die Universität Greifswald hält die
entsprechenden Plattformen bereit und nimmt eng vernetzt mit
Forscher*innen an diesen Entwicklungen teil.

Das Kooperationsprojekt Handschriftenportal wird von Dr. Robert Giel,
Referatsleiter für die Abendländischen Handschriften an der
Staatsbibliothek zu Berlin, geleitet. Dr. Christoph Mackert,
stellvertretender Gesamtprojektleiter, hat 2000 das Handschriftenzentrum
der Universitätsbibliothek Leipzig mitbegründet, das in vielen Projekten,
wie auch bereits für das Stadtarchiv Stralsund, Handschriftenbestände
erschließt und digitalisiert. Bruno Blüggel leitet das
Digitalisierungszentrum der Universitätsbibliothek Greifswald und
koordinierte mehrere drittmittelfinanzierte Digitalisierungsprojekte. Alle
drei werden Impulsvorträge während der Veranstaltung am 18. April 2024
halten und anschließend auf dem Podium mit Interessierten über die
Digitalisierung von Kulturgut diskutieren. Die Veranstaltung kann auch
online verfolgt werden: Zugang zum virtuellen Hörsaal des Alfried Krupp
Wissenschaftskollegs. https://www.wiko-greifswald.de/programm/digitale-
veranstaltungen/zugang-zum-digitalen-hoersaal/zugang-zum-digitalen-
hoersaal-ab-14/

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