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greeny+ und die Vision einer grünen Welt: Indoor-Gardening für jede Lebenssituation

Die Vision von Green Symbolbild
Die Vision von Green Symbolbild

Der Klimawandel bedroht den menschlichen Lebensraum. Auch die konventionelle Landwirtschaft begünstigt diesen. Eine Alternative stellt die ökologische Landwirtschaft dar..Doch die Erzeugnisse aus der herkömmlichen Landwirtschaft erweisen sich als ergiebiger. Viele Landwirte verzichten deswegen auf einen Umstieg auf die Bio-Landwirtschaft. Bio-Produkte aus dem Handel gehen außerdem mit höheren finanziellen Aufwänden für den Verbraucher einher. Menschen mit einem geringen Einkommen können die höherpreisigen Artikel in Bio-Qualität aus finanziellen Gründen nicht erwerben.

 

Die Lösung bieten Indoor-Gardening-Systeme zum fairen Preis. Diese können Verbraucher einfach und bequem in einem Raum ihrer Wahl aufstellen. Ein hochwertiger Aeroponik-Turm erzeugt Obst, Gemüse, Kräuter und Micro-Greens. Ein grüner Daumen ist nicht erforderlich.

 

Hergestellt werden die Hydroponik-Türme von der greeny+-AG aus Frankfurt am Main. Das Unternehmen verfolgt die Vision einer Welt, in der der Mensch achtsam und im Einklang mit der Natur agiert. Indem Verbraucher ihre eigenen Lebensmittel anbauen und auf Pestizide verzichten, ernähren sich diese gesünder und entwickeln ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des Umweltschutzes.

 

Die Pflanzenwachstumssysteme der innovativen Marke unter der Leitung von Tom Maus entstehen im 3D-Drucker. Alle Hydroponik-Türme eignen sich für den Eigenanbau von Lebensmitteln, sind einfach zu bedienen und ermöglichen schnelle Ernteerfolge.

Ein gesunder Lifestyle in jeder Lebenslage: preiswerte Anbausysteme von greeny+

Das interdisziplinäre Team von greeny, bestehend aus Experten aus der Landwirtschaft, der Nachhaltigkeit, der Ernährung, der Wirtschaft, der Kommunikation, der Rechtswirtschaft, dem Design und dem 3D-Druck, entwickelt moderne Pflanzenwachstumssysteme für den heimischen Anbau von Obst und Gemüse.

 

Die platzsparenden Vertical-Farming-Türme ermöglichen es Verbrauchern in der Stadt und auf dem Land, Lebensmittel in Innenräumen anzubauen. Die Nahrungsmittel treten im Vergleich zum herkömmlichen Anbau weder in Kontakt mit Pestiziden noch mit Schadstoffen aus den Böden oder der Luft.

 

Die Anbausysteme zum kleinen Preis entstehen in klimafreundlichen Herstellungsprozessen. Durch den Einsatz moderner 3D-Drucker der führenden Marken Raise3D und Bambu Lab gelingt es greeny+, das benötigte Material gezielt zu berechnen und einen Materialüberschuss zu vermeiden. In der Folge entsteht weniger Müll. Da die Geräte digitale Vorlagen innerhalb kurzer Zeit in physische Objekte verwandeln, fallen die Produktionsschritte zudem effizient aus.

 

Um anderen Unternehmen den Umstieg auf klimafreundliche Herstellungen zu ermöglichen, verleiht greeny+ die 3D-Drucker auf Anfrage. So stellt die Brand die Weichen für eine grüne Zukunft und einen schonenden Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen.

 

Ziel ist es, greeny+ in den nächsten Jahren zu einer Weltmarke auszubauen, die Nutzer weltweit mit Vertical-Farming-Systemen für zuhause ausstattet, das Bewusstsein der Menschen und Unternehmen für den Umweltschutz schult und Verbrauchern eine gesunde Lebensweise ermöglicht.

Tom Maus, der CEO der greeny+-AG, erklärt: „Wir haben uns bei greeny+ grundlegende Überlegungen zu den Ernährungsformen der Zukunft gemacht. Unsere Produkte sollen Generationen einen möglichst gesunden «Lifestyle» ermöglichen, der auch bei der Produktion Wert auf einen achtsamen Umgang mit Ressourcen legt. Mit der Herstellung sämtlicher greeny+ Produkte im 3D-Druck-Verfahren setzen wir neue Maßstäbe für flexible und nachhaltige Innovationen im Einklang mit unserem Planeten.“

Durch die Verwendung der greeny-Produkte beschäftigen sich die Verwender intensiv mit der Pflanzenkultivierung, verbessern ihre Ernährungsgewohnheiten und erleben hautnah, dass der Anbau von Obst und Gemüse Spaß bereitet.

Über die greeny+-Community, in der sich Nutzer auf der ganzen Welt miteinander vernetzen, tauschen erfahrene Hobby-Gärtner und Einsteiger Tipps und Tricks zur Pflanzenaufzucht aus. Hochwertiges Saatgut erhalten die Verwender über die greeny-Saatgutbörse.

[Infografik]

Moderne Technologien nutzen: Hydroponik-Türme aus dem 3D-Drucker

Schicht für Schicht entstehen die kompakten Pflanzenwachstumssysteme der Marke greeny im 3D-Drucker. Um einen Materialüberschuss zu vermeiden, werden die benötigen Materialmengen pro Produkt im Vorfeld exakt berechnet.

 

Anschließend erstellt der 3D-Drucker den Artikel präzise auf Basis der vorherigen Berechnungen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Produktionsprozessen werden so ausschließlich die Materialmengen eingesetzt, die benötigt werden. greeny+ gelingt es somit, ressourchenschonende Prozesse fest zu etablieren.

 

Die Marke greeny+ reduziert ferner den Stromverbrauch während des Herstellungsprozesses. Der Grund: Die moderne 3D-Drucktechnologie geht mit einer signifikanten Reduktion des Energiebedarfs während des Produktionsprozesses einher. Auch die Liefer- und Lagerkosten fallen gering aus. Den Preisvorteil gibt greeny direkt an den Endverbraucher weiter, der sich über einfach zu bedienende Hydroponik-Türme zum fairen Preis freut.

Naturbelassene Lebensmittel ernten: der Hydroponik-Turm für Städter

Einer von 15 Männern und eine von 19 Frauen erhalten einmal im Leben die Diagnose Darmkrebs. Allein im Jahr 2020 erkrankten 30.530 Männer und 24.240 Frauen an Krebs, der den Dickdarm oder den Mastdarm betraf. 13.120 Männer und 10.667 verstarben im Jahr 2020 an ihrer Erkrankung.

 

Ein gesunder Lifestyle, darunter eine ausgewogene Ernährungsweise, soll vor dem Darmkrebs und zahlreichen weiteren Erkrankungen schützen. Als mögliche Auslöser gelten rotes Fleisch und hochverarbeitete Lebensmittel wie Wurst oder Tiefkühlpizza.

 

Verbraucher, die ein Gesundheitsbewusstsein aufweisen, setzen deswegen vor allem auf den Verzehr von unbearbeitetem Gemüse, Obst, Kräutern, Micro-Greens und Hülsenfrüchten. Außerdem verzehren sie Vollkornprodukte und Milchprodukte sowie Fisch und wenig Fleisch. Auch eine vegetarische oder vegane Ernährung kann verfolgt werden, sofern die Verbraucher ihre Blutwerte regelmäßig untersuchen lassen.

 

Die Vertical-Farming-Produkte von greeny+ ermöglichen es Verbrauchern sowohl in der Stadt als auch auf dem Land, ihr eigenes Bio-Obst und Bio-Gemüse anzubauen. Synthetische Pestizide und Düngemittel werden nicht eingesetzt. Auch ein eigener Garten oder Balkon ist nicht von Nöten.

 

Ein weiterer Vorteil: Indem sich die Verwender der Hydroponik-Türme mit dem Pflanzenanbau in den Innenräumen beschäftigen, wächst das Interesse an einer gesunden Ernährungsweise. Kinder, die die Pflanzenkultivierung mit ihren Eltern umsetzen, stellen einen Bezug zu naturbelassenen Nahrungsmitteln und ihrer Umwelt her.

 

So steigt zum einen die Chance, dass diese sich auch im Laufe ihres Lebens gesund ernähren. Zum anderen ist zu erwarten, dass diese ein tiefes Verständnis für den ressourcenschonenden Umgang mit der Natur entwickeln und den Umweltschutz vorantreiben.

 

Gleichzeitig agieren die Nutzer der Vertical-Farming-Türme autonom und ernten Bio-Gemüse und -Obst ganzjährig und ortsunabhängig. Durch das faire Preis-Leistungsverhältnis können sich Verbraucher obendrein mit jedem Budget für den Hydroponik-Turm von greeny entscheiden.

 

Eine gesunde Ernährung ist somit nicht ausschließlich der von dem Handel als Zielgruppe für Bio-Lebensmittel bestimmten Konsum-Mitte möglich. Vielmehr gelingt es Menschen in jeder Lebenslage, pestizidfreie Kost zu sich zu nehmen und den reinen Geschmack der Produkte zu genießen.

 

Pressekontakt:

greeny+ AG

Schillerstraße 14

60313 Frankfurt am Main

Deutschland

 

Kontaktanfragen:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Quelle: Krebs - Darmkrebs (krebsdaten.de)

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Wuppertal Institut wieder bei „Woche der Umwelt“

Innovationsschau des Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung
Umwelt am 4. und 5. Juni in Berlin

Das Wuppertal Institut präsentiert sich – gemeinsam mit rund 190 weiteren
Ausstellenden – am 4. und 5. Juni bei der „Woche der Umwelt“ im Park des
Schlosses Bellevue in Berlin. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und
die Deutsche Bundesstiftung Umwelt laden ein zu einem attraktiven
Fachprogramm, spannenden Diskussionen und einer großen Innovationsschau
rund um eine nachhaltige Zukunft. Die Expert*innenjury wählte das Institut
wieder als Aussteller aus. In diesem Jahr präsentieren die Forschenden
zwei Stadtwandel-Projekte, veranstalten ein Fachforum zum Thema
Nachhaltigkeitstranformation und beteiligen sich an einem weiteren zu
Kreislaufwirtschaft.

Wuppertal, 25. März 2024: Der Amtssitz des Bundespräsidenten verwandelt
sich am 4. und 5. Juni 2024 bereits zum siebten Mal in eine Zelt- und
Bühnenstadt. Bei der diesjährigen „Woche der Umwelt“ stellen rund 190
Ausstellende sich und ihre innovativen Ideen und Projekte vor.
Besucher*innen erhalten darüber hinaus bei Fachforen und
Podiumsdiskussionen Einblicke in aktuelle Umweltthemen.

Eine Expert*innen-Jury aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft hat
das Wuppertal Institut aus rund 400 Bewerbungen aus ganz Deutschland
ausgewählt. Das Institut ist in diesem Jahr mit gleich vier Beiträgen
vertreten: Forschende des Instituts stellen zwei Projekte für nachhaltigen
Stadtwandel vor, organisieren ein Fachforum zum Thema „Transformation
gestalten, Veränderungen bewältigen“ und beteiligen sich an einem weiteren
zum Thema „Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft in der betrieblichen
Praxis“.

Wissen aus Wuppertal: Reallabore und soziale Innovationen für Stadtwandel,
Fachforen zu Nachhaltigkeitstransformation und Kreislaufwirtschaft

Im Pilotprojekt SInBa (Soziale Innovationen in Bauen, Wohnen,
Stadtentwicklung) betrachten die Forschenden Stadtwandel und den
nachhaltigen Umbau des Gebäudebestands nicht als rein technologischen
Prozess, sondern unter Praxisbedingungen. In den Städten Wuppertal und
Mannheim erproben sie in Realexperimenten konkrete soziale Innovationen,
um den Gebäudebestand nachhaltig umzugestalten. Ziel ist es, ganzheitliche
Lösungen für ökologische und soziale Herausforderungen zu entwickeln –
etwa  für die Themenbereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz,
Wohnungsmangel, Gentrifizierung oder Bezahlbarkeit des Wohnens.

Die LesSON-Projektreihe befasst sich mit lebenswerten Straßen, Orten und
Nachbarschaften. Sie zielt darauf ab, Straßenräume wieder zu
multifunktionalen Räumen mit hoher Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Dazu
entwickelten die Forschenden beispielsweise Umbauvisionen für konkrete
Straßen und erproben sie in der Praxis. Die gewonnenen Erkenntnisse geben
sie in kollaborativen Kommunal-Coachings an Zivilgesellschaft,
Stadtverwaltung und Kommunalpolitik weiter. Auf dieer Basis sollen auch in
weiteren Städten neue Straßenraum-Entwürfe entstehen, die Klimaanpassung,
Verkehrswende und Aufenthaltsqualität gleichermaßen berücksichtigen.

Daneben organisiert das Wuppertal Institut das Fachforum „Transformation
gestalten, Veränderungen bewältigen“, das am 5. Juni von 15 bis 16 Uhr
stattfindet. Für die gelungene Gestaltung der
Nachhaltigkeitstransformation auf gesellschaftlicher und individueller
Ebene braucht es ein Set an Kompetenzen, geeignete didaktische Instrumente
und Ansätze. Die Konzepte des transformativen Lernens, der transformativen
Bildung und der Reallaborforschung präsentieren seitens des Wuppertal
Instituts Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung
Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren, Matthias Wanner und Julia Brandt
aus dem Forschungsbereich Innovationslabore zusammen mit Dr. Antje Brock
von der Freien Universität Berlin und diskutieren mit weiteren
Expert*innen und dem Publikum.

In einem weiteren Fachforum, das am 5. Juni von 11 bis 12 Uhr stattfindet,
berichten drei Projektunternehmen von ihren Erfahrungen hinsichtlich der
„Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft in der betrieblichen Praxis“.
Dr. Carolin Baedeker diskutiert mit weiteren geladenen Gästen darüber, was
sie anderen Betrieben für die Transformation empfehlen und welche Chancen
und Hindernisse sie auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen. Sie sprechen
auch darüber, was Kreislaufwirtschaft für den Klimaschutz bringt und
welche Vorteile digitale Produktpässe für Verbraucher*innen und
Unternehmen haben.

Woche der Umwelt: Zukunftsthemen auf großer Bühne und mehr als 70
Fachforen
Die Innovationsschau widmet sich aktuellen Aspekten zum Klima-, Umwelt-
und Artenschutz: Es stehen insbesondere die zentralen Herausforderungen
unserer Zeit im Fokus – etwa Klimaneutralität und Energiesicherheit,
Wasserstofftechnologie, Biodiversität und Ressourcenschutz, nachhaltiger
Wandel und sozialer Zusammenhalt. Andere Themen sind Bildung,
Digitalisierung, Infrastruktur und Wirtschaft.
Besucher*innen können aus mehr als 70 Fachforen zu umweltrelevanten Themen
wählen: Die Bandbreite reicht von Nachhaltigkeit in der Textil- und
Modeindustrie über die Vermeidung von Pestiziden und die nationale
Kreislaufwirtschaftsstrategie mit dem umfassenden Konzept einer Circular
Economy bis hin zum nachhaltigen Bauen und Sanieren sowie zu Städten und
Mooren als „Superhelden im Kampf gegen die Klimakrise“.

Weitere Informationen:

Woche der Umwelt 2024
https://www.woche-der-umwelt.de/

Anmeldung zur Woche der Umwelt 2024
www.dbu.de/anmeldung-wdu

Aussteller-Seite des Wuppertal Instituts
https://www.woche-der-umwelt.de/wdu-aussteller/wuppertal-institut-fuer-
klima-umwelt-energie-ggmbh/


Fachforum: Transformation gestalten, Veränderungen bewältigen
https://www.woche-der-umwelt.de/programm/transformation-gestalten-
veraenderungen-bewaeltigen/


Fachforum: Klimaneutralität und Kreislaufwirtschaft in der betrieblichen
Praxis
https://www.woche-der-umwelt.de/programm/klimaneutralitaet-und-
kreislaufwirtschaft-in-der-betrieblichen-praxis/

Projekt SInBa
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/2154

Projekt LesSON I-III
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/907
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/1908
https://wupperinst.org/p/wi/p/s/pd/2106

Alle Ausstellende
https://www.woche-der-umwelt.de/wdu-aussteller/

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Anja Bierwirth, Leiterin des Forschungsbereichs Stadtwandel:
https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/759

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„Demokratie fällt nicht vom Himmel.“

ogo Podcast
ogo Podcast "Säulen der Demokratie" Lehrstuhl für Politische Philosophie, Theorie und Ideengeschichte, Universität Regensburg

Wer Demokratie will, muss sie leben, schützen und verteidigen – und dafür,
zuerst einmal, verstehen. Professorin Dr. Eva Helene Odzuck, Lehrstuhl für
Politische Philosophie, Theorie und Ideengeschichte an der Universität
Regensburg, und Dr. Sarah Rebecca Strömel, Akademische Rätin am Lehrstuhl,
interviewen Expertinnen und Experten zu diesem Thema in ihrem Video-
Podcast „Säulen der Demokratie“.

In den beiden ersten Folgen ihrer Reihe sprachen die
Politikwissenschaftlerinnen mit Professor Dr. Julian Nida-Rümelin über
„Demokratie in Gefahr?“ und mit Professor Dr. Peter Niesen über
„Erinnerungspolitik & Demokratie“. Am 21. März 2024 geht die dritte
Podcast-Folge online. Gast ist dann Professorin Dr. Barbara Zehnpfennig,
das Thema: „Die Grenzen der liberalen Demokratie.“

Im Zeitalter von Fake News, KI-generierten Bildern und Algorithmen, die
extremistische Äußerungen favorisieren, halten es die beiden
Politikwissenschaftlerinnen für wichtiger denn je, aus dem Elfenbeinturm
der Universität herauszutreten und zu zeigen, welchen Beitrag Wissenschaft
für eine sachliche und zivile Debatte leisten kann.

Mit ihrem Format wollen Odzuck und Strömel der Wissenschaft eine Stimme
geben und „differenzierte Perspektiven sowie fundierte Positionen zu den
Grundlagen der Demokratie in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen –
um damit zu einem besseren Verständnis von Demokratie und zu ihrer
Verteidigung und Weiterentwicklung beizutragen“.

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Neun junge Forschende erhalten Carl-Gustav-Carus-Förderpreis

Neun Forschende wurden am Dienstag, 12. März 2024, mit dem Carl-Gustav-Carus-Förderpreis ausgezeichnet.  UKD/Kirsten Lassig
Neun Forschende wurden am Dienstag, 12. März 2024, mit dem Carl-Gustav-Carus-Förderpreis ausgezeichnet. UKD/Kirsten Lassig

Förderung von Forschung und Lehre ist wichtiges Anliegen der Stiftung
Hochschulmedizin. // Auszeichnung für hervorragende Dissertationen und
wissenschaftliche Publikationen. // Fokus liegt auf modernen,
individuellen Therapien und zukunftsgewandten Erkenntnissen für die
Diagnostik.

Immuntherapie und Krebsmedizin – Trendthemen der Medizin beschäftigen auch
die Studierenden sowie angehende Medizinerinnen und Mediziner und
Forschende an der Hochschulmedizin Dresden. Neun von ihnen werden nun für
ihre Forschungsarbeiten beziehungsweise Publikationen mit dem Carl-Gustav-
Carus-Förderpreis der Stiftung Hochschulmedizin Dresden ausgezeichnet.
Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen, die eine Promotion mit
dem Prädikat „summa cum laude“ oder „magna cum laude“ abgeschlossen haben,
können sich für den „Förderpreis für hervorragende Promotionen“ bewerben.
„Engagement, Ehrgeiz und Fleiß tragen wesentlich zu bahnbrechenden
Neuerungen in Diagnostik, Therapie und Prävention in der Medizin bei.
Immer wieder beweisen junge Medizinerinnen und Mediziner aus Dresden, was
das bedeutet und beeindrucken uns mit den Ergebnissen ihrer Arbeit. Davon
profitieren unsere Patientinnen und Patienten“, sagt Prof. Michael
Albrecht, Medizinischer Vorstand am Uniklinikum Dresden.

Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden hat neun Nachwuchsärztinnen und
-ärzte mit dem Carl-Gustav-Carus-Förderpreis 2023 für hervorragende
Dissertationen und wissenschaftliche Publikationen ausgezeichnet. Bei
einer Feierstunde wurden die Preisträger am Dienstag (12. März) von
Vertreterinnen und Vertretern der Stiftung, dem Universitätsklinikum und
der Medizinischen Fakultät sowie der Ostsächsischen Sparkasse, die die
Preisgelder stiftet, geehrt. Zu den neun Preisträgerinnen und Preisträgern
2023 gehören Forschende aus dem klinischen, dem experimentell-
theoretischen, dem experimentell-naturwissenschaftlichen sowie dem
gesundheitswissenschaftlichen Bereich. Die Inhalte der Forschungsarbeiten
sind höchst unterschiedlich. Sie beschäftigen sich mit der Rolle des
angeborenen Immunsystems in der Dermatologie, Pankreaskrebs, natürlichen
Killerzellen in der Immunantwort, der Untersuchung von Bakterien als
Ursache für eine Sepsis, Immunsystemtraining in der Krebsimmuntherapie,
die Rolle von Stammzellen, Deep-Learning in der DNA-Bearbeitung, die Rolle
von Patientinnen und Patienten in der Krebsbehandlung sowie die Behandlung
kritischer Knochendefekte. „Die Fülle der unterschiedlichen Themenbereiche
sowie die Kreativität beim Erkennen wichtiger Fragestellungen für die
Medizin beeindruckt uns immer wieder. Dazu gehört auch die die Fülle der
mit Prädikat abgeschlossenen Arbeiten, die für das Engagement und den
Fleiß unserer Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sprechen. Der
Carl-Gustav-Carus-Förderpreis ist eine passende und anerkennende
Wertschätzung dafür“, resümiert Prof. Esther Troost, Dekanin der
Medizinischen Fakultät der TU Dresden.

Der Publikationspreis sowie die Förderpreise für eine hervorragende
Promotion sind jeweils mit bis zu 1.000 Euro dotiert. Die Zahl der zu
vergebenden Preise richtet sich nach Anzahl und Qualität der eingegangenen
Arbeiten. Die Verleihung erfolgt durch die Stiftung Hochschulmedizin
Dresden gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der TU Dresden.
„Besonderes Forschungsengagement muss besonders gefördert werden. Wir
freuen uns, als Stiftung Hochschulmedizin auch in diesem Jahr einen
Beitrag dazu zu leisten und besonders gute Dissertationen und
wissenschaftliche Publikationen würdigen zu können. Ein Dank geht vor
allem an unseren Partner, die Ostsächsische Sparkasse Dresden, die mit uns
zusammen das Anliegen trägt und unterstützt“, sagt Prof. Andreas Deußen,
Vorstandsmitglied der Stiftung Hochschulmedizin.

In Sachsen haben 2022 mehr als 1.500 Personen ihre Promotion erfolgreich
abgeschlossen – das Bundesland steht damit auf Platz 7 in Deutschland.
Über 13.600 Menschen haben sich in einem laufenden Promotionsverfahren
befunden. Ein Drittel aller Promovierenden strebt einen Doktorgrad im
Bereich der Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften an. An der
Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden gab es 2023
insgesamt 282 abgeschlossene Promotionsverfahren.

Das sind die Preisträger für den Carl-Gustav-Carus-Förderpreis 2023:

       Dr. med. Natalie Wotschel: „Untersuchungen zur granulavermittelten
Zytotoxizität in ErbB2-zielgerichteten transgenen Natürlichen Killerzellen
mit chimärem Antigenrezeptor (CAR) oder Fc-Rezeptor (ADCC)“
       Dr. med. Charlotte Reiche: „Die Rolle von Galectin-9 im duktalen
Adenokarzinom des Pankreas“
       Dr. med. Anna Kopf: „Identifikation, Empfindlichkeitstestung und
in silico-Analysen von Wohlfahrtiimonas chitiniclastica“
       Dr. Lydia Kalafati PhD: „Innate Immune Training of Granulopoesis:
A novel target in cancer immunotherapy“
       Dr. Lukas Schmitt, PhD: „Prediction of designer-recombinases for
DNA editing with generative deep learning“
       Dr. rer. medic. Ludwig Hentschel: „Incorporating the patient’s
voice into cancer care – Patient-reported outcomes from meree assessment
to clinical practice“
       Clara Marie Munz, PhD: „The role of hematopoietic stem cells in
physiological steady-state and emergency hematopoiesis”
       Dr. med. Lisa Schielke: „Die Rolle des angeborenen Immunsystems in
der Pathogenese und systemischen Manifestation der Psoriasis vulgaris.“
       Richard Frank Richter: „Treatment of critical bone defects using
calcium phosphate cement and mesoporous bioactive glass providing
spatiotemporal drug delivery” in Bioactive Materials 28 (2023) (Preis für
die Publikation)

Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden

Die Stiftung Hochschulmedizin Dresden wurde 2012 gegründet. Sie fördert
Projekte am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus und der gleichnamigen
Medizinischen Fakultät Dresden in den Bereichen Krankenversorgung,
Forschung und Lehre. Die Stiftung ist Ansprechpartner für Spenderinnen und
Spender, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie Angehörige und Partner
der Hochschulmedizin Dresden. Die Spenden werden für Vorhaben und Projekte
in den drei Themenschwerpunkten Patientenversorgung, Lehre und Forschung
gesammelt.

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