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Weniger Bürokratie durch smarte Prozesse – DATEV kauft DFKI-Spin-off b4value.net aus Kaiserslautern

Der IT-Dienstleister DATEV aus Nürnberg übernimmt das aus dem DFKI
hervorgegangene Start-up b4. DATEV ist eines der führenden europäischen
Softwarehäuser mit Lösungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer,
Rechtsanwälte und Unternehmen, sowie den Public Sector und
Bildungspartner. b4 wurde 2004 am Deutschen Forschungszentrum für
Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kaiserslautern gegründet. Seitdem
arbeitet das Team daran, Technologien und Geschäftsprozesse – welche bis
dato lediglich großen Unternehmen und Konzernen vorbehalten waren – für
Unternehmen jedweder Größe und Branche zugänglich zu machen.

b4 entwickelt Technologien, um digitale Buchhaltungsprozesse zu
vereinfachen und Unternehmen die Implementierung eben jener Prozesse zu
ermöglichen. Dabei sollen sich Architektur und Netzwerkstruktur den sich
wandelnden Marktansprüchen kontinuierlich anpassen und Unternehmen als
Provider befähigen.

Aus der Forschung in die wirtschaftliche Anwendung

Andreas Dengel, Geschäftsführender Direktor des DFKI in Kaiserslautern:
“Über die b4-Plattform hinaus haben wir erfolgreich gemeinsame KI-Basierte
Lösungen bei großen Unternehmen etabliert und können auf eine weitere
Erfolgsgeschichte einer DFKI-Ausgründung verweisen. Für den erfolgreichen
Transfer von vielversprechenden Technologien, Forschungsergebnissen und
Know-how in Wirtschaft und Gesellschaft sind Ausgründungen ein zentraler
Faktor des DFKI”.

Bereits seit 1988 ermutigt das DFKI ambitionierte Forschende zur Gründung
und unterstützt sie dabei aktiv. So sind bisher mehr als 110 Spin-offs mit
mehr als 2500 Arbeitsplätzen aus dem DFKI hervorgegangen. Mehr als die
Hälfte davon sind aktuell als eigenständige Unternehmen aktiv. Viele
weitere wurden – wie b4 – von etablierten Unternehmen übernommen und
bereichern deren Produktportfolio mit innovativen IT-Technologien.

Durch einheitliche digitale Prozesse verbunden: Das TRAFFIQX®-Netzwerk

Zu b4 gehört weiter das TRAFFIQX®-Netzwerk, eines der bedeutendsten
Netzwerke für elektronischen Dokumente- und Datenaustausch in Europa.
Zielgruppe des Netzwerks sind Behörden und Unternehmen. Kleine und
mittelständische Unternehmen repräsentieren europaweit den Löwenanteil.

DATEV zahlt insbesondere als Experte für diese Zielgruppe in das TRAFFIQX®
Netzwerk ein – wodurch die Digitalisierungsquote für alle Marktteilnehmer
gestärkt wird. b4value.net wird TRAFFIQX® auch nach der Übernahme
weiterhin interessierten Marktteilnehmern uneingeschränkt zur Verfügung
stellen.

Vollständige Übernahme bis 2027

In einem ersten Schritt werden rückwirkend zum 1. Januar 2024 zunächst 75
Prozent der Anteile an b4value.net übernommen – 2027 sollen dann die
übrigen 25 Prozent folgen. Die Beteiligung ist für DATEV eine Investition
für künftige Anforderungen von digital transformierten Unternehmen.
Insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der E-Rechnungspflicht in
Deutschland und der zu einem späteren Zeitpunkt zu erwartenden
Meldepflicht steuerrelevanter Rechnungsdaten möchte der IT-Dienstleister
von der b4value.net-Infrastruktur profitieren.

Justin Seidel, Leiter der Marketingabteilung von b4-value.net GmbH: “Die
für ihre wirtschaftliche Stabilität und Verlässlichkeit bekannte
Genossenschaft steht nun zusätzlich für das langfristige Bestehen und die
Zuverlässigkeit von b4value.net und des TRAFFIQX-Netzwerks ein. Rund um
zukunftsfähige Prozesse für die Distribution elektronischer Geschäfts- und
Rechnungsdaten herrscht derzeit große Dynamik im in- und ausländischen
Markt. Um diese Bedürfnisse zu decken, ist TRAFFIQX gemeinsam mit DATEV
optimal aufgestellt.”

b4value.net bleibt eigenständiger Marktteilnehmer. Auch nach der
mehrheitlichen Übernahme durch DATEV wird b4value.net GmbH als rechtlich
selbständiges Unternehmen weiterhin sein eigenes Leistungsportfolio
anbieten. “Das TRAFFIQX-Netzwerk wird interessierten Marktteilnehmern auch
nach dem Vollzug der Transaktion uneingeschränkt zur Verfügung stellen”,
so Seidel.

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Die Vermessung der Eiswelt

Eisfelder Südamerikas größer als alle Gletscher der europäischen Alpen
zusammen

Obwohl die beiden riesigen Eisfelder in den Anden Südamerikas mit rund
16.000 Quadratkilometern eine Fläche von der Größe Thüringens bedecken,
ist über diese Patagonische Eiskappe recht wenig bekannt. Das versucht ein
Team um Dr. Johannes Fürst vom Geographischen Institut der Friedrich-
Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gerade zu ändern. Mit den
vorhandenen, eher spärlichen Daten und neuesten Methoden hat die Gruppe
das Volumen der beiden Eisfelder auf 5351 Kubikkilometer im Jahr 2000 neu
eingeschätzt. In diesen beiden Eiskappen steckt demnach vierzigmal mehr
Eis als in allen Gletschern der europäischen Alpen zusammen. Ihre
Erkenntnisse haben die Forscher im Fachmagazin Communications Earth &
Environment veröffentlicht.*

Die Patagonischen Eisfelder stellen die Gletscher Europas also weit in den
Schatten. Das zeigen bereits ihre riesigen Ausdehnungen: Schon das
Nördliche Patagonische Eisfeld ist ungefähr 120 Kilometer lang und an
manchen Stellen 50 bis 70 Kilometer breit. Das Südliche Patagonische
Eisfeld hat mehr als die dreifache Fläche und erstreckt sich bei einer
durchschnittlichen Breite von 30 bis 40 Kilometern rund 350 Kilometer von
Nord nach Süd. Im Durchschnitt sind die Eismassen dort mehr als 250 Meter
dick und damit rund fünfmal mächtiger als die Gletscher der europäischen
Alpen.

Dazu kommt ein außergewöhnliches und zum Teil extremes Klima. Ähnlich wie
in Mitteleuropa wehen die Winde auch in diesen Regionen Südamerikas oft
von West nach Ost und tragen so feuchte Luft von den Ozeanen ins Land
hinein. Der entscheidende Unterschied liegt in den Anden, die sich in
Südamerika von Norden nach Süden erstrecken und so mit Höhen von oft
weniger als 3000 Metern im Süden und teilweise 6000 Metern in den
subtropischen und tropischen Regionen die feuchten, vom Pazifik
hereinströmenden Luftmassen zum Aufsteigen zwingen. Dabei kühlen sie ab,
können weniger Feuchtigkeit halten, und es beginnt je nach Höhenlage und
Jahreszeit zu regnen oder zu schneien.

In den Regionen zwischen der Pazifikküste und den Anden fallen daher
jährlich oft mehr als 3000 Millimeter Niederschlag. Jeder Quadratmeter
Boden bekommt daher im Jahr 3000 Liter Regen, Schnee und Hagel ab. Im
Vergleich erhalten Städte wie Nürnberg mit etwa 550 und München mit rund
930 Litern recht wenig Niederschlag. Westlich der Anden im Süden Chiles
wächst daher in einem meist kühlen Klima ein dichter Regenwald, in dem nur
sehr wenige Menschen leben. In den Hochlagen der Berge regnen sich die
Wolken dann ab, und die Winde bringen dann in die Gebiete östlich der
Anden relativ trockene Luft. Dort erstreckt sich daher über viele hundert
Kilometer eine karge Steppenlandschaft, die ebenfalls nur dünn besiedelt
ist.

Die beiden Patagonischen Eisfelder liegen also in einer recht abgelegenen
Weltregion, in der deutlich weniger Klima- und Geodaten gemessen werden
als zum Beispiel in Mitteleuropa. Obendrein streiten Argentinien und Chile
seit langem über den Verlauf der Grenze, und ausgerechnet im Bereich der
Südlichen Patagonischen Eiskappe haben sie diesen Konflikt auf Eis gelegt
und damit große Teile der Gletscherflächen praktisch zu einem nur sehr
schwer zugänglichen Niemandsland erklärt. Was geographische Messungen dort
fast unmöglich macht.

Dazu kommt noch ein weiteres Problem: Die Niederschläge nehmen mit jedem
Meter zu, den die Luftmassen an der Westflanke der Anden in die Höhe
steigen. In den Gipfellagen und auf den beiden Patagonischen Eisfeldern
schneit es daher sehr große Mengen. „Wir wissen allerdings nicht, wieviel
Niederschlag dort tatsächlich fällt“, erklärt FAU-Forscher Johannes Fürst.
Dort oben kommen nämlich so große Mengen, dass eine Wetterstation kaum
dauerhaft betrieben werden könnte, weil in dieser abgelegenen Weltregion
Störungen zumindest nicht rasch behoben werden können. Und weil die
riesigen Schneemassen dort immer wieder Teile oder gar die gesamte Mess-
Station zerstören könnten.

Ob dort also 10.000 oder vielleicht sogar 30.000 Liter Niederschlag im
Jahr auf jeden Quadratmeter fallen, ist weitgehend unbekannt.
„Spekulationen über den maximalen Schneefall reichen von weit über 30
Metern bis hin zu 100 Metern pro Jahr“, sagt Johannes Fürst. „Das sind
unvorstellbare Mengen.“ Weil sich dort oben aus diesen Schneemassen mit
der Zeit das Eis der Gletscher bildet, wären solche Zahlen wichtig, um die
Vorgänge besser zu verstehen. Sicher ist jedenfalls eines: Die riesigen
Niederschlagsmengen versorgen die Eiskappe laufend mit sehr viel
Nachschub, der bald wieder talwärts fließt.

Das wiederum lässt die Gletscher, die aus den Patagonischen Eiskappen
kommen, sehr rasch strömen. Während sich das Eis in den europäischen Alpen
nur selten hundert Meter im Jahr nach unten schiebt, überschreiten die
meisten Gletscher der Patagonischen Eisfelder dieses Tempo. Etliche von
ihnen fließen sogar mit mehr als einem Kilometer im Jahr talwärts, einige
erreichen sogar ein Tempo von mehreren Kilometern im Jahr. So hohe
Geschwindigkeiten sind sonst nur von den Gletschern bekannt, die aus den
mit Abstand größten Eiskappen der Erde über Grönland und über der
Antarktis strömen.

Obendrein verlieren die Gletscher der Patagonischen Eisfelder nach Studien
von Matthias Braun vom Institut für Geographie der FAU im Klimawandels
jedes Jahr auch noch durchschnittlich einen Meter Eisdicke. Auch das ist
ein rekordverdächtiger Wert und ein guter Grund dafür, die Patagonischen
Eiskappen möglichst gut im Auge zu behalten und mit den Methoden der
modernen Wissenschaft zu vermessen. Genau das hat Johannes Fürst jetzt in
enger Zusammenarbeit vor allem auch mit chilenischen
Forschungsorganisationen getan. Dabei hat die Gruppe die vorhandenen, oft
nur spärlichen Messungen vor Ort mit den deutlich gröberen Satelliten-
Daten verglichen. Damit wiederum lassen sich die Ergebnisse aus dem
Weltraum kalibrieren und so auch die Eisdicken in abgelegenen Regionen
ohne Vor-Ort-Daten besser abschätzen.

So gewinnt man auch Daten vom Boden unter dem Eis. Damit aber kann man
viel besser einschätzen, wie schnell ein Gletscher in Zukunft schwinden
dürfte. So kann sich unter dem Eis zum Beispiel eine Mulde im Gelände
verbergen. Zieht der Gletscher sich zurück, kann sein Schmelzwasser diese
Vertiefung zu einem See auffüllen. Endet dort die Eisfront, kann das
relativ warme Wasser den Gletscher von unten angreifen. Dadurch kann oben
mehr Eis abbrechen und so den Rückgang des Gletschers weiter
beschleunigen.

Der FAU-Glaziologe und sein Team haben daher gute Gründe, die Patagonische
Eiskappe auch vor Ort zu vermessen. Dabei fliegen sie mit einem Helikopter
über den Gletscher und messen mit Radar-Strahlen die Tiefe des Eises bis
auf wenige Meter genau. Und verbessern so die Daten dieses sehr
dynamischen Eises kräftig. Solche Daten aber sind für die Klimaforschung
sehr wichtig, weil die Patagonischen Eisfelder mit steigenden Temperaturen
sehr rasch Eis verlieren. Da mit jedem Meter Fahrt mit einem Benzin- oder
Diesel-Auto langfristig ein Zuckerwürfel Gletschereis schmilzt, will
Johannes Fürst diese Eisfelder gut im Auge behalten, um gefährliche
Entwicklungen besser als bisher einschätzen zu können.

https://www.nature.com/articles/s43247-023-01193-7

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Strohhalm oder Blasebalg: Hilfsmittel zum Eier ausblasen schützen vor Lebensmittelinfektionen

Kleinkinder sollten besser gar nicht mit rohen Eiern hantieren

Mit Malereien oder bunten Aufklebern verziert sind ausgeblasene Eier ein
beliebter Osterschmuck. Allerdings sollten die Eier möglichst nicht mit
dem Mund, sondern mit einem Strohhalm oder einem anderen Hilfsmittel
ausgepustet werden. So lässt sich das Risiko von Infektionen mit
Salmonellen oder anderen Durchfallerregern reduzieren. „Vor allem bei
kleinen Kindern ist Vorsicht angebracht, weil ihre Abwehrkräfte gegen
entsprechende Erreger noch nicht vollständig ausgebildet sind“, sagt
Professor Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für
Risikobewertung (BfR).

Bei Eiern finden sich die Infektionserreger wie Salmonellen oder
Campylobacter vor allem außen auf der Schale; in seltenen Fällen können
Salmonellen auch im Inneren vorkommen. Beim Hantieren mit den rohen Eiern,
vor allem beim Auspusten mit dem Mund, können die Erreger in den Körper
gelangen. Abhängig von der aufgenommenen Dosis und der individuellen
Empfindlichkeit können sie dann eine Durchfallerkrankung zur Folge haben,
die mitunter schwerwiegend verläuft. Die Salmonellose und die
Campylobacteriose gehören zu den häufigsten Infektionserkrankungen in
Deutschland, wobei neben Eiern auch andere Infektionsquellen, wie z. B.
frisches Hühnerfleisch ursächlich sind. Generell ist zu berücksichtigen,
dass nur ein kleiner Teil der Infektionen überhaupt gemeldet und damit
erfasst wird, weil viele Betroffene die Beschwerden zu Hause auskurieren,
ohne einen Arzt zu konsultieren.

Aufgrund der Infektionsgefahr empfiehlt das BfR, grundsätzlich nur optisch
saubere und frische Eier auszupusten. Eier haben ein vorgeschriebenes
Mindesthaltbarkeitsdatum von 28 Tagen nach dem Legen, diese Zeitspanne
sollte also noch möglichst lang sein. Die Eier sollten zudem mit lauwarmem
Wasser und etwas Spülmittel abgewaschen werden. Auch die Werkzeuge zum
Anbohren der Eier sollten sauber sein – und nach Gebrauch wieder gründlich
gereinigt werden.

Wenn es an das eigentliche Ausblasen geht, sollten Verbraucherinnen und
Verbraucher besser auf Hilfsmittel zurückgreifen. Das können zum Beispiel
dünne Strohhalme sein. Im Handel sind auch kleine Blasebälge erhältlich,
mit denen Eigelb und -klar aus der Schale gepustet werden können. Ei-
Reste, die an der Schale hängen bleiben, sollten wiederum mit Wasser und
Spülmittel entfernt werden.

Beim anschließenden Bemalen und Verzieren der Eier gilt es, grundlegende
Hygiene-Regeln einzuhalten, also zum Beispiel verschmutzte Arbeitsflächen
gründlich zu reinigen oder die Hände nach dem Basteln mit Wasser und Seife
zu waschen. Das ausgeblasene rohe Ei kann als Eimasse zum Backen oder auch
als Ei-Speise verwendet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass es vor
dem Verzehr gründlich durcherhitzt wird.

Wer auf das Ausblasen, aber nicht auf die Eier verzichten möchte, kann
bereits ausgeblasene Exemplare kaufen, in Form von Gänseeiern auch in XXL.
Weitere Alternativen sind Eier aus anderen Materialien, etwa aus Holz,
Styropor oder Kunststoff - oder einfach klassisch das hart gekochte Ei.

Weitere Informationen auf der BfR-Website zu Lebensmittelinfektionen:

Fragen und Antworten zu Ostereiern
<https://www.bfr.bund.de/de/ausgewaehlte_fragen_und_antworten_zu_ostereiern-240516.html>

Verbrauchertipp: Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt
<https://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_lebensmittelinfektionen_im_privathaushalt.pdf>

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Webauftritt für Unternehmen: Viele greifen zu WordPress

Webauftritt für Unternehmen SYMBOLBILD
Webauftritt für Unternehmen Symbolbild

Ein überzeugender Online-Auftritt ist für Unternehmen heutzutage ein Muss. Ob es um die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen geht oder um die Pflege des Kundenkontakts – eine gut gestaltete Website ist das Aushängeschild jedes modernen Unternehmens.

Hier kommt WordPress ins Spiel: Als eines der führenden Content-Management-Systeme (CMS) weltweit bietet es eine ideale Plattform für Unternehmen jeder Größe. Dieser Artikel soll zeigen, warum WordPress so beliebt ist und wie es Unternehmen hilft, im digitalen Raum erfolgreich und sichtbar zu sein. Dabei werden die vielfältigen Vorteile, die WordPress bietet, ausführlich beleuchtet.

 

WordPress: Das System im Überblick

WordPress begann seine Reise als einfaches Blogging-Tool im Jahr 2003 und hat sich seitdem zu einem umfassenden Content-Management-System entwickelt. Heute ist es das Rückgrat von über 40 % aller Websites im Internet. Diese beeindruckende Verbreitung verdankt WordPress seiner benutzerfreundlichen Oberfläche und einer Vielzahl von Funktionen, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Webentwickler geeignet sind. Ein Experte für WordPress kommt in vielen Unternehmen zum Einsatz.

 

Das System macht das Erstellen von Blogs, Unternehmenswebseiten, Portfolios und sogar E-Commerce-Plattformen ganz einfach möglich. Dank seiner Open-Source-Natur wird WordPress konstant von einer aktiven Community weiterentwickelt, die regelmäßig neue Funktionen, Themes und Plug-ins zur Verfügung stellt, um die Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit des Systems zu erweitern.

Die Vorteile von WordPress für Unternehmen

WordPress bietet eine Fülle von Vorteilen, die es zu einer attraktiven Option für Unternehmen machen. Ein Hauptvorteil ist die Benutzerfreundlichkeit und einfache Bedienbarkeit. Mit seiner intuitiven Benutzeroberfläche können selbst Anfänger ohne technische Vorkenntnisse Inhalte effizient verwalten und aktualisieren.

Anpassungsfähigkeit und Flexibilität

Die Flexibilität von WordPress ist ein weiterer entscheidender Faktor. Eine riesige Auswahl an Themes und Plug-ins ermöglicht es Unternehmen, ihre Websites individuell zu gestalten und zu erweitern. Ob es darum geht, das Design anzupassen, Funktionalitäten wie Kontaktformulare hinzuzufügen oder spezifische Funktionen für E-Commerce zu integrieren – die Anpassungsmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Kosteneffizienz

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kosteneffizienz. WordPress selbst ist kostenlos, und es gibt eine Vielzahl kostenloser Themes und Plug-ins. Selbst bei Bedarf an maßgeschneiderten Lösungen bleibt WordPress eine kostengünstige Option im Vergleich zu anderen Plattformen. Für Unternehmen bedeutet dies eine reduzierte finanzielle Belastung, insbesondere für Start-ups oder kleinere Unternehmen.

SEO im Blick

Außerdem ist WordPress aus SEO-Sicht eine ausgezeichnete Wahl. Die Plattform ist bekannt für ihre SEO-freundliche Struktur. Mit Plug-ins wie Yoast SEO können Unternehmen ihre Inhalte leicht für Suchmaschinen optimieren, was die Sichtbarkeit und Reichweite im Internet verbessert.

 

Diese Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität, Kosteneffizienz und SEO-Vorteilen macht WordPress zu einer idealen Lösung für Unternehmen jeder Größe, die im digitalen Raum wachsen und erfolgreich sein wollen.

Hürden bei der Nutzung von WordPress

Obwohl WordPress viel zu bieten hat, gibt es besonders für Anfänger gewisse Hürden, die es zu bewältigen gilt. Bedenken zur Sicherheit stehen oft im Mittelpunkt, da populäre Systeme Ziel von Cyberangriffen sein können. Glücklicherweise bietet WordPress regelmäßige Updates und eine Vielzahl von Sicherheits-Plug-ins, um Websites zu schützen.

 

Die Wartung der Website ist eine weitere Herausforderung, insbesondere bei regelmäßigen Updates von WordPress selbst, Themes und Plug-ins. Hier helfen Managed-WordPress-Hosting-Services, die automatische Updates und technische Unterstützung bieten.

 

Die Integration von WordPress mit anderen Systemen und Diensten erfordert manchmal technische Expertise, doch dank einer umfangreichen Dokumentation und einer aktiven Entwicklergemeinschaft lassen sich Lösungen meist unkompliziert finden.

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