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3D-RealityCapture-ScanLab  Thomas Müller  Klassik Stiftung Weimar

Aktuell werden die überlieferten Kleidungsstücke

3D-RealityCapture-ScanLab  Thomas Müller  Klassik Stiftung Weimar
3D-RealityCapture-ScanLab Thomas Müller Klassik Stiftung Weimar

Aktuell werden die überlieferten Kleidungsstücke Johann Wolfgang von
Goethes in einem umfassenden 3D-Digitalisierungsverfahren aufwendig
dokumentiert. Ziel des Kooperationsprojekts der Klassik Stiftung Weimar
und der Bauhaus-Universität Weimar ist es, qualitativ hochwertige 3D-
Modelle unter anderem für nachfolgende digitale Museumsangebote zu
generieren. Der langfristige Erhalt der originalen Kleidung war die
ausschlaggebende Grundidee, die empfindlichen Museumsobjekte in digitaler
Form für die Zukunft festzuhalten.

Eigens für das Projekt wurden auch Goethes Hofuniform sowie dessen
Reisemantel, aktuelle Highlight-Objekte in der Dauerausstellung
„Lebensfluten – Tatensturm“ im Goethe-Nationalmuseum, vorübergehend
entnommen, um sie mittels des komplexen Digitalisierungsprozesses
dreidimensional zu erfassen. Auf eigens angefertigten Figurinen
fotografiert, bietet diese Präsentation der Kleidungsstücke für alle
Interessierten und Forschenden in Zukunft neue Perspektiven. Die
Montierung in konservatorisch optimaler Form und möglichst zeittypischer
Pose ist eine besondere Prämisse der außergewöhnlichen Kostümpräsentation.

Das Projekt wird seitens der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar
in Kooperation mit der Professur Computer Vision in Engineering, Leitung
Prof. Dr.-Ing. Volker Rodehorst, der Bauhaus-Universität Weimar
durchgeführt. Um einen möglichst objektschonenden Bearbeitungsablauf zu
gewährleisten, wurde das mobile 3D-RealityCapture-ScanLab der Bauhaus-
Universität Weimar für das aufwendige Verfahren temporär im
Textilrestaurierungsatelier eingerichtet. Das 3D-RealityCapture-ScanLab
besteht aus 130 Consumer-DSLM-Kameras. Auf diese Weise wird die
vollständige 3D-Erfassung und photogrammetrische 3D-Rekonstruktion mit
entsprechend steuerbarer Beleuchtungstechnik in möglichst kurzer Zeit
realisiert.

Die aktuell entstehenden hochaufgelösten 3D-Modelle bieten einen optimalen
Ausgangspunkt für die Kreation digitaler Welten rund um die Person Goethe.
Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden zeitnah den
Forschungsgemeinschaften zur Verfügung gestellt und unter anderem auf den
Websites der Kooperationspartner*innen kommuniziert.

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Neuer Leiter der Abteilung „Biodiversität und Naturschutz“ an der LWF: Enno Uhl

Rechts: Enno Uhl, neuer Leiter der der Abteilung „Biodiversität und Naturschutz“ der LWF; Links: Dr. Peter Pröbstle, Präsident der LWF.  Quelle: LWF
Rechts: Enno Uhl, neuer Leiter der der Abteilung „Biodiversität und Naturschutz“ der LWF; Links: Dr. Peter Pröbstle, Präsident der LWF. Quelle: LWF

Neuer Leiter der Abteilung „Biodiversität und
Naturschutz“  an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und
Forstwirtschaft (LWF) ist Enno Uhl. Das hat Landwirtschaftsministerin
Michaela Kaniber entschieden. Der erfahrene Wissenschaftler hat seine
Stelle an der LWF zum 01. März 2024 angetreten.

Enno Uhl, geboren im fränkischen Erlangen, studierte Forstwissenschaft an
der Ludwig-Maximilians-Universität München. Das Forstreferendariat
leistete er in Bayern ab und schloss 2001 mit der Großen Forstlichen
Staatsprüfung ab.

Seine berufliche Laufbahn begann Enno Uhl 2001 an der LWF als Mitarbeiter
im Sachgebiet Waldarbeit und Forsttechnik. Im Jahr 2005 wechselte er an
den Lehrstuhl für Waldwachstumskunde der Technischen Universität München
(TUM), wo er bis 2023 unter anderem das bayerische ertragskundliche
Versuchswesen koordinierte.

Nun kehrt Enno Uhl nach 18 Jahren zu den Wurzeln seiner beruflichen
Karriere an die LWF zurück. Er wird Nachfolger von Alois Zollner der in
den Ruhestand eintrat. „Nach vielen beruflichen Herausforderungen in
Wissenschaft und Lehre an der TUM freue ich mich auf die neuen Aufgaben an
der LWF!“ so der 52-jährige Forstesperte.

„Sein besonderes Interessensgebiet, die Dynamik in Waldökosystemen, wird
ihm auch in den Aufgaben und Projekten der Abteilung „Biodiversität und
Naturschutz“ begegnen, die er nun leiten wird,“ ergänzt Dr. Peter
Pröbstle, Präsident der LWF.

Enno Uhl ist 52 Jahre alt, verheiratet, Vater zweier Kinder und lebt in
Landshut. In seiner Freizeit sucht er Entspannung und Herausforderung beim
Singen in verschiedenen Chören, beim Kajakfahren oder als aktiver
Hüttenwart bei den Naturfreunden.

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Studiengang Master in Auditing der Hochschule Mainz wird mit Premium- Siegel der FIBAA ausgezeichnet

Der Master in Auditing bildet im Rahmen der AuditXcellene-Initiative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften aus.  Hochschule Mainz
Der Master in Auditing bildet im Rahmen der AuditXcellene-Initiative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften aus. Hochschule Mainz

Der Studiengang "Master in Auditing", den die Hochschule Mainz seit
2012 erfolgreich in Kooperation mit der Frankfurt School of Finance &
Management durchführt, erhält die Reakkreditierung der FIBAA sowie die
Anerkennung gemäß § 8a WPO ohne Auflagen.

Besonders erfreulich: Der Studiengang erhält das Premium-Siegel der FIBAA
- eine Auszeichnung, die nur wenige Studiengänge deutschlandweit verliehen
bekommen. Das Premium-Siegel wird im Rahmen des FIBAA-Akkreditierungs- und
Zertifizierungsverfahrens vergeben, wenn ein Studiengang eine exzellente
Qualität in Studium und Lehre aufweist.

„Ich freue mich über das im Wortsinne ausgezeichnete Ergebnis der
Reakkreditierung des Studiengangs „Master in Auditing“ und gratuliere
allen Beteiligten sehr herzlich. Diese Auszeichnung macht uns stolz und
zeigt die erfolgreiche die Zusammenarbeit der Hochschule Mainz und der
Frankfurt School of Finance & Management“, betont Prof. Dr. Susanne
Weissman, Präsidentin der Hochschule Mainz.

Auch der Studiengangleiter der Hochschule Mainz, Prof. Dr. Karsten Lorenz,
freut sich sehr über die Reakkreditierung und die Auszeichnung: „Die
Reakkreditierung des Studiengangs ohne Auflagen und die Verleihung des
Premium-Siegels der FIBAA ist ein toller Erfolg für alle Beteiligten. Wir
danken allen, die uns bei der Reakkreditierung unterstützt haben. Mein
besonderer Dank geht an Prof. Dr. Edgar Löw, der seitens der Frankfurt
School of Finance & Management den Studiengang leitet, für die
vertrauensvolle Zusammenarbeit, und an die Dozentinnen und Dozenten, die
über viele Jahre durch ihren Einsatz die sehr hohe Qualität der Lehre im
Studiengang gewährleisten."


Der Master in Auditing bildet im Rahmen der AuditXcellene-Initiative
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
aus. Ausgerichtet auf die Anforderungen des § 8a WPO ist der
berufsintegrierende Studiengang so konzipiert, dass die Studierenden ihre
im Studium erbrachten Prüfungsleistungen bei drei von sieben Prüfungen des
Wirtschaftsprüfungsexamens anerkannt bekommen. Auf die vier verbleibenden
Prüfungen bereitet der Studiengang gezielt vor.

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Einzigartiger Wickler für die Entwicklung elastischer Filamentgarne im Technikum des ITA

Einzigartiger Wickler für die Entwicklung elastischer Filamentgarne  ITA Institut für Textiltechnik
Einzigartiger Wickler für die Entwicklung elastischer Filamentgarne ITA Institut für Textiltechnik

Seit dem 01.03.2024 ist das Technikum des Instituts für Textiltechnik der
RWTH Aachen University (ITA) mit einem weiteren, weltweit einzigartigen
Wickler ausgestattet. Dieser Wickler des Herstellers Comoli Fermo S.r.l.,
Paruzzaro, Italien, ermöglicht die Entwicklung elastischer Garne für
zahlreiche und innovative Anwendungsbereiche.

Mono- und Multifilamentgarne können in einem Geschwindigkeitsbereich von
100 bis 3.200 m/min auf Hülsen mit einer industriellen Standardgröße von
73,6 mm x 83,8 mm x 115,5 mm gesponnen werden. Der Einsatz dieser Spulen
ermöglicht eine unmittelbare Weiterverarbeitung entlang der textilen
Prozesskette, zum Beispiel zur Herstellung elastischer Kombinationsgarne
oder in Strickereien. Durch die hohe Flexibilität dieses Wicklers in
Kombination mit den am ITA vorhandenen Spinnanlagen sind Versuche mit
Materialmengen von wenigen hundert Gramm bis zu mehreren hundert Kilogramm
möglich. Zur aktuellen Forschung am ITA gehört die Verarbeitung von
CO2-enthaltenden sowie zumindest teilweise biobasierten thermoplastischen
Polyurethanen (TPU) zu elastischen Filamentgarnen.

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