Zum Hauptinhalt springen

Bis 15. Januar für Studienplätze zum Sommersemester bewerben an der HWR Berlin

Da geht noch was: Bis kommenden Montag läuft die Bewerbungsfrist um
Studienplätze an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin mit Start
zum Sommersemester 2024.

Berlin, 11. Januar 2024 – Bis zum 15. Januar 2024 läuft die
Bewerbungsphase für Bachelorstudiengänge und ausgewählte
Masterstudiengänge an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR
Berlin), die zum Sommersemester 2024 starten.

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin bietet rund 60 Bachelor-,
Master- und MBA-Studiengänge an in den Bereichen Wirtschafts-,
Verwaltungs-, Rechts- und Sicherheitsmanagement sowie in Fächern der
Ingenieurwissenschaften. Verschiedene Studiermöglichkeiten und -formate
sind an individuellen Lebenssituationen und Voraussetzungen ausgerichtet:
Studiengänge werden als Vollzeitstudium angeboten, in dualer Form als
Kombination aus Hochschulstudium und betrieblichen Praxisphasen und
berufsbegleitend als Abend- oder Fernstudium. Alle Programme haben einen
engen Praxisbezug. Die HWR Berlin unterhält 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten und fördert den internationalen
Studierendenaustausch.

Studiengänge an der HWR Berlin
https://www.hwr-berlin.de/studium/studiengaenge/

Studienwahl
Ein Studiengangs-Finder auf der Website der HWR Berlin dient zur
Orientierung bei der Studiengangssuche.
https://www.hwr-berlin.de/studium/studiengaenge/studiengang-finden/.

Bewerbungsverfahren
Für den Studienstart zum Sommersemester 2024 müssen Erststudierende ihre
Bewerbung in der Regel bis 15. Januar 2024 über das Studienportal der HWR
Berlin einreichen, um am Online-Bewerbungsverfahren teilzunehmen. Alle
Informationen und Links dazu unter:
https://www.hwr-berlin.de/studium/bewerbung/buero-fuer-bewerbung-
zulassung-und-immatrikulation/bewerben-an-der-hwr-berlin/


Gesonderte Bewerbungsverfahren und zum Teil andere Bewerbungsfristen
gelten für duale, internationale und Kooperationsstudiengänge, die
gemeinsam mit öffentlichen Behörden, der Polizei oder anderen Hochschulen
angeboten werden, sowie für weiterführende Studiengänge zum
Masterabschluss oder MBA. Bei dualen Studiengänge legen die
Partnerunternehmen die Bewerbungsfristen fest, auch Vorlesungszeiten und
Studienablauf unterscheiden sich.
https://www.hwr-berlin.de/studium/bewerbung/

Alle Bewerbungsfristen auf einen Blick
https://www.hwr-berlin.de/studium/bewerbung/bewerbungsfristen/#c27713

Unterstützung zu Studienbeginn und im Studium
Die HWR Berlin unterstützt vor allem Studierende im ersten Fachsemester
und ausländische Studierende beim Start ins Studium. Erstsemester-Lotsen
und vielfältige Beratungsangebote und Maßnahmen helfen Studentinnen und
Studenten bei der Studienorganisation, um Abläufe und Hochschulbetrieb
kennenzulernen und von Anbeginn erfolgreich zu meistern. Vor
Semesterbeginn werden wirtschaftsmathematische Vorkurse angeboten.

Vorlesungsbeginn des Sommersemesters 2024
Das Sommersemester beginnt am 1. April 2024.

Alle Informationen rund ums Studium an der HWR Berlin
https://www.hwr-berlin.de/studium/

Beratungsangebote der Allgemeinen Studienberatung
https://www.hwr-berlin.de/studium/beratung/allgemeine-
studienberatung/#c25464

Kontakt
Allgemeine Studienberatung
Tel.: +49 30 30877-1919
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine
fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für
angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen
Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich.
Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber
hinaus. Über 12 000 Studierende sind in über 60 Studiengängen der
Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und
Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-
Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach
prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der
Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten
Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen
Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die
HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz
„Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

  • Aufrufe: 39

Die Grenzen des visuellen Ausdrucks durchdringen: Neue Ausstellung in der Studiengalerie 1.357

Neue Ausstellung in der Studiengalerie 1.357 der Goethe-Universität
Frankfurt zeigt Filme der aus Indien stammenden Künstlerin Pallavi Paul.

FRANKFURT. Eine dreiwöchige Ausstellung in der Studiengalerie 1.357 der
Goethe-Universität Frankfurt zeigt einen Einblick in die filmische
Erzählweise von Pallavi Paul. Die in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi
aufgewachsene Künstlerin und Geisteswissenschaftlerin durchdringt die
Grenzen des visuellen Ausdrucks und setzt sich dabei mit komplexen Themen
unserer Zeit auseinander. Diese Auseinandersetzung, an der Schnittstelle
von Dokumentarfilm und Medienkunst, thematisiert historische Bruchmomente
durch Nutzung von gefundenem digitalem Material.

Ausstellung
PALLAVI PAUL: „We Don’t Stop Asking Questions Just Because We´re Dead“
18. Januar bis 7. Februar 2024,
Studiengalerie 1.357, IG-Farben-Haus,
Goethe-Universität Frankfurt
Eröffnung: Mittwoch, 17. Januar, 20 bis 22 Uhr

Pallavi Pauls künstlerische Arbeit öffnet ein Portal zu einer Welt des
Widerstands. Jeder Film ist ein Fenster in die komplexe Landschaft
menschlicher Erfahrungen und regt dazu an, die Grenzen des Denkens zu
erkunden und die Reflexion über die Brüche und Zusammenhänge zwischen
Vergangenheit und Gegenwart zu erweitern.

Die Ausstellung beginnt mit „Shabdkosh / A Dictionary“ von 2014, einem
filmischen Werk, das die semantische Landschaft der Worte in den Fokus
rückt und die konventionelle Sprachnutzung herausfordert. Pallavi Paul
dekonstruiert hier die festgefahrenen Muster der Kommunikation und
ermöglicht einen Einblick in die unerwarteten Facetten der Worte.

In der darauffolgenden Woche liegt der Fokus auf „Long Hair, Short Ideas“,
ebenfalls aus 2014. Dieser Film präsentiert sich als ein intimes
Gedankentagebuch, das durch die subtile visuelle Erzählweise von Pallavi
Paul zu einer poetischen Reflexion über das persönliche Innenleben wird.

Zum Abschluss wird „The Blind Rabbit“ von 2020 gezeigt, ein eindringlicher
Film, der Zensur, Wahrheit und die Konstruktion von Geschichte untersucht.
Pallavi Paul nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die
vielschichtigen Aspekte des kollektiven Gedächtnisses und regt zu einer
kritischen Auseinandersetzung mit der Entstehung von Erinnerungen in
unserer Gesellschaft an.

Die seit 2010 existierende Studiengalerie 1.357 ist ein Lehr- und
Lernprojekt an der Goethe-Universität Frankfurt am Main am
Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften. Die
Studiengalerie versteht sich als Lehr- und Lernort, in dem durch Kunst
aktuelle gesellschaftspolitisch relevante Themen in die Universität
hineingetragen werden. Studierende lernen komplexe Thematiken
international anerkannter Künstler*innen aufzubereiten. Die Studiengalerie
1.357 ist öffentlich zugänglich und richtet sich sowohl an ein
universitäres Publikum als auch an die Frankfurter Öffentlichkeit.
studiengalerie.uni-frankfurt.de

  • Aufrufe: 39

Klein, aber anders als die Großen: Risiken erkennen, Kinder schützen

Auf der Grünen Woche in Berlin nimmt das BfR gesundheitliche Risiken für
Kinder in den Blick

Ob verschluckte Knopfzellen-Batterien oder Koffein in Energydrinks –
welchen gesundheitlichen Risiken sind Kinder und Jugendliche im Alltag
ausgesetzt? Sie gelten zum einen als empfindlicher gegenüber potenziell
gesundheitsschädlichen Stoffen, zum anderen können Substanzen auf Kinder
anders als auf Erwachsene wirken. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
und besonders zu schützen“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel,
Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). „Bei der
Bewertung gesundheitlicher Risiken müssen wir dies berücksichtigen, damit
der Alltag für Kinder noch sicherer wird.“

Vom 19. bis zum 28. Januar 2024 können Besucherinnen und Besucher der
Grünen Woche in Berlin am BfR-Stand in Halle 3.2 spielerisch erfahren,
welche Besonderheiten und Risikofaktoren es bei Kindern gibt und wie diese
verringert werden können. Zahlreiche Spiele, wie zum Beispiel ein XXL-
Wackelturm oder die Jahrmarktattraktion „Hau den Lukas“ sowie interaktive
Infotürme laden zum Mitmachen ein. Kulinarisches Highlight ist die Live-
Kochshow mit TV-Koch Tino Schmidt, der gemeinsam mit Expertinnen und
Experten vom BfR über das Thema „Ernährung von Kindern und Jugendlichen“
informiert.

Kinder verhalten sich anders als Erwachsene. Das gilt insbesondere für
Kleinkinder, die oft Dinge in den Mund nehmen. Auf diese Weise können sie
vermehrt Stoffe aufnehmen, sich mit Reinigern oder Pflanzen vergiften oder
Münzen und Batterien verschlucken. Bei älteren Kindern und Jugendlichen
hingegen können Energydrinks, Tattoos oder E-Zigaretten gesundheitliche
Risiken bergen. Dies muss bei der Risikobewertung sowie bei der Festlegung
von Richtwerten bedacht werden, denn Substanzen können auf Kinder anders
als auf Erwachsene wirken.

Auf der Grünen Woche macht das BfR die besonderen Risikofaktoren für
Kinder erlebbar, die neben einem anderen Verhalten eine höhere Exposition
und eine höhere Empfindlichkeit im Vergleich zu Erwachsenen umfasst. Möbel
und Exponate am Stand sind dank riesiger Bauklotzformen nicht zu übersehen
und lassen durch die verdrehten Größenverhältnisse auch die Erwachsenen in
eine kleinere Rolle schlüpfen, so dass sie sich wie Kinder fühlen. Das
Geschicklichkeitsspiel „Der heiße Draht“ veranschaulicht beispielsweise
die höhere Empfindlichkeit von Kindern im Vergleich zu Erwachsenen, denn
die Wirkung von Stoffen auf den Körper oder ein bestimmtes Organ kann bei
Kindern stärker oder anders sein. Das sich entwickelnde Gewebe reagiert
häufig empfindlicher gegenüber Stoffen. Zudem gibt es bei der Entwicklung
mancher Körperfunktionen Zeiträume, in denen Störungen zu bleibenden
Veränderungen führen können.

Bei der Jahrmarktattraktion „Hau den Lukas“ geht es nicht um die Größe
oder Stärke der Person, sondern um den Impuls. Sie verdeutlicht den
Risikofaktor Exposition: Kinder können stärker mit bestimmten Stoffen
belastet sein. Je jünger Kinder sind, desto höher ist ihr Energiebedarf,
vor allem wegen des größeren Bewegungsdrangs und des Wachstums. Um diesen
Energiebedarf zu decken, müssen Kinder im Verhältnis zu ihrem
Körpergewicht eine größere Nahrungsmenge zu sich nehmen.

Darüber hinaus vermitteln Touchscreens, Videos und Comics am BfR-Stand
wertvolles Wissen rund um die Themen Vergiftungen sowie Haushaltsmittel
und Chemikalien und zeigen, wie sich gesundheitliche Risiken von Kindern
im Alltag verringern lassen.



Weitere Informationen zum BfR auf der Grünen Woche:

Der BfR-Stand befindet sich in Halle 3.2 „ErlebnisBauernhof“, Nr. 303.

Die Grüne Woche findet vom 19.01. bis zum 28.01.2024 in Berlin statt.

https://www.bfr-akademie.de/deutsch/veranstaltungen/igw2024.html

https://www.gruenewoche.de/de/



Weitere Informationen auf der BfR-Website:

Risiken erkennen, Kinder schützen
https://www.bfr.bund.de/de/risiken_erkennen__kinder_schuetzen-313659.html

Küchenhygiene Informationsmaterial
https://www.bfr.bund.de/de/kuechenhygiene-193719.html

Gesundheitliche Bewertung von Spielzeug
https://www.bfr.bund.de/de/gesundheitliche_bewertung_von_spielzeug-7527.html

Broschüre Vergiftungsunfälle bei Kindern
https://www.bfr.bund.de/cm/350/risiko-vergiftungsunfaelle-bei-kindern.pdf

BfR-App: Vergiftungsunfälle bei Kindern
https://www.bfr.bund.de/de/apps_vergiftungsunfaelle.html

  • Aufrufe: 37

Grüne Woche 2024 – DFKI zeigt Erdbeerpflückroboter erstmals der Öffentlichkeit

In drei Hallen stellt das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche
Intelligenz auf der Internationalen Grünen Woche, die vom 19. bis zum 28.
Januar 2024 in Berlin stattfindet, neue Technologien für die
Landwirtschaft vor. Aus dem Bereich Robotik kommt dabei ein
Erdbeerpflückroboter, den das DFKI erstmals der Öffentlichkeit zeigt. In
Halle 23a am Gemeinschaftsstand des Kuratoriums für Technik und Bauwesen
in der Landwirtschaft e.V. ist für den smarten Roboter extra eine Reihe
von Erdbeerpflanzen ausgebracht. Entwickelt wird das System im Projekt
RoLand, koordiniert vom Robotics Innovation Center des DFKI Bremen.

Im Robotics Innovation Center Bremen (RIC) wird derzeit im Projekt RoLand
(Robotische Systeme in der Landwirtschaft) ein kostengünstiges, kleines
und mobiles System entwickelt, das selbstständig Obst ernten soll. Das
konkrete Anwendungsszenario ist die Erdbeerernte im freien Feld, die die
Obstbauern vor zunehmende Herausforderung stellt. Landwirtschaftliche
Betriebe, wie der im Projekt assoziierte Erdbeerhof Glantz, beklagten
einen Rückgang von Saisonarbeitskräften auf der einen sowie gestiegene
Löhne auf der anderen Seite, sagt DFKI-Projektleiter Dipl.-Ing. Heiner
Peters: „Hier setzt unser Roboter an. Er soll die Helfenden bei der Ernte
unterstützen und sie entlasten. Er kann bei Bedarf parallel arbeiten oder
auch nachts eingesetzt werden.“

KI erkennt reife Früchte

Das System ermöglicht eine kostengünstige Automatisierung in der
Landwirtschaft. Auf größeren Feldern ist der Einsatz mehrerer Roboter
denkbar. Die technischen Komponenten des Erdbeerpflückroboters sind eine
mobile Plattform, ein Fruchterkennungssystem und ein Erntegreifer.
Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) erkennt der Roboter, welche Früchte
reif genug sind, gepflückt zu werden. Potenziell lässt sich diese KI-
Methodik auch auf andere Obstsorten übertragen.

Auf der Grünen Woche wird das System zunächst mit nur einem Greifarm zu
sehen sein, langfristig sind auf beiden Seiten Greifer geplant. Eine der
Herausforderungen für die Forschenden liegt darin, die Roboterarme in die
Lage zu versetzen, einerseits reife Erdbeeren sauber vom Stil zu trennen,
sie andererseits dabei aber nicht zu zerdrücken. Diese Probleme werden im
Projekt derzeit adressiert. Peters: „Unser Ziel ist es, zum Projektende
mit jedem Greifer in sechs Sekunden eine Erdbeere zu pflücken, also
insgesamt alle drei Sekunden eine. Das entspricht in etwa der menschlichen
Pflückleistung.“

RoLand wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über
eine Laufzeit von drei Jahren mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro
gefördert. (1.10.21 – 30.9.24). Das Robotics Innovation Center des DFKI
koordiniert das Projekt. Projektbeteiligte sind das Forschungs- und
Transferzentrum (FTZ) der Hochschule für Angewandte Wissenschaft (HAW)
Hamburg, die Othmerding Maschinenbau GmbH & Co.KG sowie der Glantz
Erdbeerhof.

Weitere Informationen:
https://robotik.dfki-bremen.de/de/forschung/projekte/roland /

Ort: Halle 23a, Sonderschauhalle des BMEL – Roboter in der Landwirtschaft
Stand: Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V.
(KTBL)
Kontakt DFKI: Dipl.-Ing. Heiner Peters
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die weiteren DFKI-Beteiligungen auf der Grünen Woche:

In Halle 3.2, Innovationsforum Landtechnik, präsentieren Forschende aus
Niedersachsen und Kaiserslautern ein gemeinsames offenes KI-Ökosystem für
die Agrar- und Ernährungswirtschaft, das in dem Leuchtturm-Projekt Agri-
Gaia und seinem Schwesterprojekt NaLamKI entsteht.

Während bei der von Agri-Gaia entwickelten Daten-Plattform der Fokus auf
Business-to-Business (B2B)-Anwendungen für Landtechnikhersteller und KI-
Entwickler liegt, adressiert NaLamKI vorrangig die Anwendung von KI-
Diensten für Landwirtinnen und Landwirte. Auf diese Weise entsteht ein
offener KI-Standard für die Agrar- und Ernährungswirtschaft, der von den
unterschiedlichen Ausrichtungen profitiert.

Leuchtturmprojekt Agri-Gaia

Das Leuchtturm-Verbundprojekt Agri-Gaia arbeitet gemeinsam mit Partnern
sowie einer wachsenden Zahl von Unterstützenden aus Verbänden, Forschung,
Politik und Industrie daran, eine offene, dezentrale Infrastruktur für die
Entwicklung und den Austausch von KI-Algorithmen in der Landwirtschaft zu
entwickeln. Die Leitung hat das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche
Intelligenz (DFKI) inne.

Anhand von katalogisierten, interoperablen Entwicklungsplattformen
ermöglicht es Agri-Gaia, dass branchenspezifische Datensätze und KI-
Bausteine als leicht verwendbare Module für agrarwirtschaftliche Prozesse
ausgetauscht werden können. Agri-Gaia schließt damit den Kreis von der
Sensordatenaufnahme im Feld über das Trainieren der Algorithmen auf
entsprechenden Servern bis zu deren kontinuierlicher Aktualisierung und
Optimierung.

Das Ökosystem wird auf Basis der Gaia-X Infrastruktur aufgebaut, die die
Anforderungen der Branche - und damit des Agri-Gaia Ökosystems –
hinsichtlich Datenhoheit, Dezentralität und Multi-Cloud, Edge-Support
sowie Service-Bereitstellung ideal erfüllt. Agri-Gaia demonstriert über
Use-Cases, wie die Branche durch das Ökosystem in die Lage versetzt wird,
die zentralen Fragen effizienter anzugehen und gleichzeitig nachhaltiger
in der Landwirtschaft arbeiten zu können.

Agri-Gaia wird mit 11,75 Millionen Euro vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und läuft von Januar 2021 bis
Dezember 2024. Zu den Partnern zählen: AgBrain GmbH, Agrotech Valley Forum
e.V., Amazonen-Werke H.Dreyer GmbH & Co.KG, Robert Bosch GmbH, CLAAS
E-Systems KGaA mbH & Co KG, Hochschule Osnabrück, Josef Kotte Landtechnik
GmbH & Co. KG, Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG, LMIS AG,
Universität Osnabrück und Wernsing Feinkost GmbH.

NaLamKI: KI-Dienste für Endkunden

Das zentrale Ziel des Verbundprojektes NaLamKI (Nachhaltige Landwirtschaft
mittels KI) ist es, eine Datenplattform zu schaffen, über die KI-Dienste
den Endkunden - Landwirtinnen und Landwirten - angeboten werden können. So
soll die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebe gesteigert
werden, aber auch die Nachhaltigkeit.

In die KI-Dienste fließen ausgewertete Daten aus konventionellen wie
autonomen Landmaschinen, Satelliten und Drohnen ein, die in einer
Software-Service Plattform zusammengeführt und deren Ergebnisse über
offene Schnittstellen zugänglich gemacht werden. NaLamKI bietet eine
sichere Plattform für Landwirtinnen und Landwirte sowie KI-
Serviceanbieter. Ihnen werden KI-Anwendungen bereitgestellt, die die
großflächige Analyse ihrer Pflanzen- und Bodenbestände ermöglichen. So
können Prozesse, wie etwa Bewässerung, Düngung und Schädlingsbekämpfung,
nachhaltiger gestaltet sowie Wachstum und Ernteertrag gesteigert werden.

NaLamKI wird mit knapp 10 Millionen Euro vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und läuft von Januar 2021 bis
Dezember 2024. Das Verbundprojekt wird geleitet vom Fraunhofer-Institut
für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, Berlin zusammen mit der
John Deere GmbH & Co KG, Intelligent Solutions Group, Kaiserslautern.

Zu den Partnern zählen: DFKI, Julius-Kühn-Institut (JKI),
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen; Universität Hohenheim,
Rheinland-Pfälzische Technische Universität, Fraunhofer Gesellschaft zur
Förderung der Angewandten Forschung E.V., Optoprecision GmbH, NT Neue
Technologien AG, Robot Markers GmbH, Planet Labs Germany GmbH.

Ort: Halle 3.2 (Erlebnis Bauernhof)
Stand: Innovationsforum Landtechnik

Weitere Informationen:

https://www.agri-gaia.de/

  • Aufrufe: 27