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Tobias Erb erhält den Leibniz-Preis 2024

Prof. Dr. Tobias Erb, Direktor am Max-Planck-Institut für Terrestrische
Mikrobiologie und Professor an der Philipps-Universität in Marburg, erhält
den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(DFG). Der Leibniz-Preis gilt als wichtigster Forschungsförderpreis in
Deutschland und ist mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotiert. Die DFG
würdigt damit Tobias Erbs wegweisende Arbeiten auf dem Gebiet der
synthetischen Mikrobiologie.

Tobias Erbs Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der Stoffwechselwege von
Mikroorganismen, vor allem solchen, die an der Umsetzung des
Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) beteiligt sind. An den Schnittstellen
zwischen Molekularbiologie, Biochemie und synthetischer Biologie
untersucht er die Struktur und Funktion mikrobieller Biokatalysatoren
(Enzyme), verändert ihre Eigenschaften mit Methoden der synthetischen
Biologie und baut Stoffwechselwege zusammen, die in der natürlichen
Evolution nicht entstanden sind. Diese Stoffwechselwege setzt Tobias Erb
in natürlichen und künstlichen Zellen ein. Die innovative,
fächerübergreifende Forschung liefert neue Ansätze zur Entwicklung von
Technologien für die Bewältigung der Klimakrise.
„Tobias Erbs Arbeit zeigt beispielhaft, was neuartige wissenschaftliche
Ansätze zur Klärung von Zukunftsfragen der Menschheit beitragen können“,
sagt der Marburger Universitätspräsident Professor Dr. Thomas Nauss.
„Indem Erb den CO2-Stoffwechsel von Mikroorganismen im Detail untersucht,
nachbaut und abwandelt, legt er mit seiner wissenschaftlichen Arbeit das
Fundament, um den Kreislauf klimaschädlicher Treibhausgase zu verstehen.
Die Philipps-Universität ist stolz darauf, dass Professor Erb den
Marburger Wissenschaftscampus als Hochschullehrer und Mitglied des
Zentrums für Synthetische Mikrobiologie prägt!“
Mikroorganismen nutzen Sonnenlicht oder Wasserstoff, um CO2 in Form von
organischen Verbindungen zu fixieren. Damit können sie das problematische
Treibhausgas CO2 als Kohlenstoffquelle nutzbar machen. Mit Tobias Erbs
synthetischen Stoffwechselwegen lässt sich in ähnlicher Weise CO2 aus der
Luft entnehmen – dies aber sogar effizienter als in der Natur - und in
Wertstoffkreisläufe einspeisen. Kürzlich gelang es ihm und seinem Team,
einen künstlichen Chloroplasten zu konstruieren und elektrischen Strom
direkt an Stoffwechselumsetzungen zu koppeln, um den biochemischen
Energieträger ATP zu gewinnen. Aus einfachen Kohlenstoffverbindungen
könnte man damit Wertstoffe auf nachhaltige Weise herstellen. Damit
eröffnet Tobias Erbs Forschung weitreichende Möglichkeiten zur Entwicklung
nachhaltiger Verfahren in der Biotechnologie sowie dem Einfangen von CO2
aus der Atmosphäre.
Tobias Erb wurde 2009 an der Universität Freiburg im Fach Mikrobiologie
promoviert. Nach Forschungsaufenthalten in den USA und der Schweiz
übernahm er 2014 die Leitung der Abteilung „Biochemie und Synthetischer
Metabolismus“ und wurde 2017 Direktor am Max-Planck-Institut für
terrestrische Mikrobiologie. Seit 2022 ist er zudem Professor an der
Philipps-Universität Marburg. Erb wurde 2022 als Mitglied der European
Molecular Biology Organization (EMBO) gewählt und ist seit 2023 Mitglied
der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Tobias Erb wurde
2015 von der Amerikanischen Chemischen Gesellschaft in die Liste der
`Talented 12`aufgenommen und 2016 mit dem Heinz-Maier Leibnitz
Nachwuchspreis der DFG ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem den Otto-
Bayer-Preis in 2019, den Jean-Marie-Lehn-Forcheurs-Prize in 2021 und den
Merck Future Insight Prize in 2022.
Der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG
verliehen. Mit dem Leibniz-Preis ist ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro
verbunden. Das Geld steht den Forschenden in den kommenden sieben Jahren
nach ihren eigenen Vorstellungen für die Forschung zur Verfügung.

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Präsident Usbekistan Shavkat Mirziyoyev: Architekt des Wandels in Usbekistan

In den letzten Jahren hat sich Usbekistan, mit einer Bevölkerung von 36 Millionen Menschen, auf der internationalen Bühne erheblich verändert. Das Land hat den Weg des internationalen Handels, des Tourismus und der Anziehung ausländischer Investitionen eingeschlagen und sich damit von seiner früheren abgeschotteten und autoritären Haltung entfernt. Präsident Usbekistan Shavkat Mirziyoyevs Aufstieg zur Präsidentschaft im Jahr 2016 markierte einen Wendepunkt, indem er weitreichende Reformen initiierte, die Usbekistan zu einer offenen und aufstrebenden Wirtschaft machten. Seine jüngste Wiederwahl bis 2030 mit überwältigenden 87 Prozent der Stimmen festigt seine maßgebliche Rolle in dieser transformatorischen Reise.

Das Phänomen Präsident Usbekistan Mirziyoyev: Initiator des Wandels

Prezident Mirziyoyev O'zbekistonda yangi davr ochdi – NDT | Qalampir.uz

Geboren 1957 in eine Familie von Medizinern, prägte Präsident Usbekistan Shavkat Mirziyoyevs Bildung in Bewässerung und landwirtschaftlicher Mechanisierung seinen Weg zur Präsidentschaft. Seine vielfältige administrative Karriere - von der Akademie bis hin zu verschiedenen Regierungsämtern - befähigte ihn, die wirtschaftlichen Herausforderungen Usbekistans zu verstehen. Als er 2016 sein Amt antrat, trieb Mirziyoyev rasch weitreichende Reformen voran.

Wirtschaftlicher Aufschwung durch ausländische Investitionen

Mirziyoyevs Fokus auf die Anziehung ausländischer Investitionen und die Privatisierung staatlicher Unternehmen sollte die usbekische Wirtschaft wiederbeleben. Deutschland erwies sich als entscheidender europäischer Partner, indem es in den letzten Jahren über 2,5 Milliarden US-Dollar in das Land investierte. Etwa 200 Unternehmen mit deutschen Beteiligungen, darunter Branchenriesen wie MAN, CLAAS, Knauf und Falk Porsche Fiberglass, sind nun in Usbekistan tätig.

Umgestaltung der globalen Handelsdynamik

Usbekistan, historisch bekannt für den Export von Gütern wie Baumwolle, Uran, Gold, Obst und Gemüse, erlebte eine signifikante Veränderung in den Handelsdynamiken. Mirziyoyevs Reformen beendeten Zwangsarbeitspraktiken auf Baumwollfeldern und förderten private und ausländische Investitionen in die Textilindustrie. Deutschland, der größte europäische Handelspartner Usbekistans, verzeichnete bilaterale Handelsvolumina von 1,2 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr, mit beachtlichen 929 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr dieses Jahres.

Förderung nachhaltiger Energieinitiativen

Shavkat Mirziyoyev: Har bir rahbar o'z ish uslubini o'zgartirsa, qishloqda,  mahallada o'zgarish bo'lsa, iqtisodiyot ham rivojlanadi - Review.uz

Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Wirtschaft zu modernisieren, strebte Mirziyoyev an, den Anteil erneuerbarer Energien an Usbekistans Energiemix bis 2030 auf 40 Prozent zu erhöhen. In Zusammenarbeit mit europäischen, chinesischen und nahöstlichen Partnern initiierte Usbekistan zahlreiche Solar- und Windkraftanlagen und signalisierte damit eine deutliche Verschiebung hin zu nachhaltigen Energiequellen.

Usbekistans Entwicklungsstrategie

Präsident Usbekistan Mirziyoyevs Unterstützung der Strategie Usbekistan 2030 - eine umfassende Entwicklungsstrategie, die in Zusammenarbeit mit Ministerien, Parlamentariern und Experten erarbeitet wurde - skizzierte ehrgeizige Ziele. Dazu gehören eine Verdoppelung des Bruttoinlandsprodukts bis 2030, die Steigerung der Exporte, die Verbesserung von Bildung und Gesundheitswesen sowie die Erhöhung der Bürgergehälter über den globalen Durchschnitt. Usbekistan strebt an, 110 Milliarden US-Dollar an ausländischen Investitionen anzuziehen, wobei Deutschland als zuverlässiger Partner gilt.

Shavkat Mirziyoyevs vorausschauende Führung hat Usbekistan als dynamische und fortschrittliche Nation positioniert, bereit für signifikantes Wachstum und internationale Anerkennung durch Offenheit, ausländische Investitionen und nachhaltige Entwicklung.

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Nikolausüberraschung der Höhenrettung an der Kinderklinik

Die Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren aus über 30 Städten
Deutschlands starten auch in diesem Jahr rund um den Nikolaustag eine
große Überraschungsaktion. // Mit einem ganz besonderen Erlebnis spenden
sie Kindern und Jugendlichen Trost und machen Mut, um über die für sie so
schwierige Zeit hinwegzukommen. // Am Uniklinikum kletterte der Nikolaus
die Fassade empor und überraschte Patientinnen und Patienten.

Am heutigen Nikolaustag, dem 6. Dezember, gab es eine ganz besondere
Überraschung für die kleinen Patientinnen und Patienten auf den
Kinderstationen des Uniklinikums Dresden. Die Höhenretter der Feuer- und
Rettungswache Löbtau waren vor Ort und brachten einen versierten Kletterer
im Nikolauskostüm mit. Er stieg am Gebäude der Kinderklinik an einem Seil
in die vierte Etage empor und überreichte den Kindern auf den Stationen
kleine Geschenke. In den Beuteln fanden sie unter anderem ein Kuscheltier
und Malsachen.
Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von fünf Stationen der
Kinderklinik und Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Dresden sowie der Kinderkrebsstation freuten sich über die Aktion - vor
allem für die knapp 70 Kinder und ihre Eltern war der Nikolausbesuch eine
große Überraschung.

Dr. Michael Katzsch, Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes:
„Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit an dieser gemeinsamen Aktion
der deutschen Berufsfeuerwehren teilzunehmen und den Kindern diese ganz
besondere Freude zu machen.“ Prof. Michael Albrecht, Medizinischer
Vorstand am Uniklinikum, begrüßt die Aktion ebenfalls: „Im Klinikalltag
ist eine solche Ablenkung für die kleinen Patientinnen und Patienten sehr
willkommen, auch das hilft bei der Genesung – ein großer Dank an die
Feuerwehr Dresden.“

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Global Tipping Points Report liefert umfassende Bewertung von Kipppunkten, deren Risiken & gesellschaftlichen Chancen

Kipppunkte stellen einige der größten Risiken für die lebenserhaltenden
Systeme der Erde und die Stabilität unserer Gesellschaft dar. In einem
bislang einmaligen Vorhaben hat ein großes internationales Forschungsteam
heute auf der COP28 einen umfassenden Bericht über Kipppunkte im Erdsystem
und ihre potenziellen Auswirkungen sowie Möglichkeiten für
gesellschaftliche Veränderungen veröffentlicht. Mehr als 200 Forschende
aus aller Welt haben an dem "Global Tipping Points Report" mitgewirkt. Der
über 500 Seiten umfassende Bericht ist ein maßgeblicher Leitfaden zum
aktuellen Wissensstand über Kipppunkte.

"Dieser Bericht ist der bisher umfassendste Überblick über Kipppunkte im
Erdsystem", erklärt Sina Loriani vom Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung (PIK), einer der Hauptautoren des Berichts. "Das
Überschreiten von Kippunkten kann grundlegende und mitunter abrupte
Veränderungen auslösen, die das Schicksal wesentlicher Teile unseres
Erdsystems für die nächsten Hunderte oder Tausende von Jahren unumkehrbar
bestimmen könnten. Diese Kipppunkt-Risiken sind potenziell verheerend und
sollten mit Blick auf heutige und künftige Generationen sehr ernst
genommen werden, trotz der verbleibenden wissenschaftlichen
Unsicherheiten."

+++ 5 Kippsysteme derzeit gefährdet, 3 weitere in Gefahr bei
Überschreitung von 1.5°C +++

Fünf große Kippsysteme laufen bereits Gefahr, bei der derzeitigen globalen
Erwärmung ihren jeweiligen Kipppunkt zu überschreiten, so die Forschenden
in ihrem Bericht: Der grönländische und der westantarktische Eisschild,
die subpolare Wirbelzirkulation im Nordatlantik, Warmwasserkorallenriffe
und einige Permafrost-Gebiete. Wenn die globale Erwärmung auf 1,5°C
ansteigt, könnten mit borealen Wäldern, Mangroven und Seegraswiesen drei
weitere Systeme in den 2030er Jahren vom Kippen bedroht sein.

In dem Bericht fassen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
Informationen über Kippsysteme und die damit verbundenen
Temperaturschwellen aus Studien über Klimaveränderungen in der
Erdgeschichte, heutigen Erdbeobachtungen und Computersimulationen
zusammen. Die Autoren weisen darauf hin, dass systematischere
Untersuchungen, wie das vom PIK geleitete Tipping Point Modelling
Intercomparison Project (TIPMIP), erforderlich sind, um in Zukunft
genauere Erkenntnisse über Kipppunkte und die damit verbundenen
wissenschaftlichen Unsicherheiten zu gewinnen.

"Unsere Analyse zeigt übereinstimmende Kernaussagen in der bisher
veröffentlichten Forschung zu Kipppunkten im Erdsystem auf. Sie
verdeutlicht, dass der gegenwärtige Klimawandel und der Verlust der Natur
grundlegende Veränderungen in Schlüsselelementen des Erdsystems
verursachen könnten, mit weitreichenden Folgen für Milliarden von Menschen
auf der ganzen Welt", sagt Jonathan Donges vom PIK, einer der Hauptautoren
des Berichts. "Zu diesen Auswirkungen gehören ein beschleunigter Anstieg
des Meeresspiegels, veränderte Wettermuster und geringere
landwirtschaftliche Erträge – diese haben das Potenzial, negative soziale
Kipppunkte auszulösen, die zu gewaltsamen Konflikten oder dem
Zusammenbruch politischer Institutionen führen könnten. Kipppunkte sind
auch nicht unabhängig voneinander, sondern stehen in enger Wechselwirkung:
Die Überschreitung eines Kipppunkts im Erdsystem oder in der Gesellschaft
könnte wiederum ein anderes Kippsystem destabilisieren, wodurch
Kippkaskaden möglich werden."

+++ Mehr als 200 Forschende aus der ganzen Welt am 500-seitigen Bericht
beteiligt +++

Unter der Leitung der Universität Exeter haben mehr als 200 Forschende aus
verschiedenen wissenschaftlichen Institutionen die verfügbaren Belege für
die Veränderungen des Erdsystems für den Global Tipping Points Bericht
zusammengetragen und geprüft. Das Forschungsteam unterstreicht, dass
positive Kipppunkte für den notwendigen transformativen Wandel hin zum
raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und der Verringerung der
Emissionen aus der Landnutzung entscheidend sein können, um den Planeten
zu stabilisieren und negative Auswirkungen von Erdysstem-Kipppunkten auf
Gesellschaften zu vermeiden. Wenn man die Erkenntnisse über Kippdynamiken
auf Gesellschaftssysteme anwendet, zeigt sich, dass solche wünschenswerten
Veränderungen unter den richtigen Bedingungen selbstverstärkend wirken
können. Ein Großteil des Berichts hebt daher die Potenziale für abrupte
soziale und technologische Veränderungen hervor und verdeutlicht, dass
solche nichtlinearen Veränderungen bereits heute auf den Märkten für
erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge zu beobachten sind. Der Bericht
hebt mehrere Optionen zur Beschleunigung der Transformation hervor, wie
etwa koordinierte Anstrengungen, um positive gesellschaftliche Kipppunkte
in den Sektoren Energie, Verkehr und Ernährung auszulösen, und das
Vertiefen von Wissen über Kipppunkte in einem IPCC-Sonderbericht.

"Die Welt befindet sich nicht mehr in einem Zustand des schrittweisen und
linearen Wandels", fasst PIK-Direktor Johan Rockström zusammen. "Das
bedeutet, wir müssen einen rasanten und tiefgreifenden Wandel über mehrere
Sektoren und Regionen hinweg auslösen, indem wir aus den fossilen
Brennstoffen aussteigen und gleichzeitig positive soziale und
wirtschaftliche Kipppunkte nutzen. Die Anreize und Hebel für eine
Transformation müssen sich so grundlegend ändern, dass wir als
Gesellschaft einen neuen, nachhaltigen Kurs einschlagen. Der Global
Tipping Points Bericht bietet den ersten umfassenden Leitfaden, um uns
über die bevorstehenden Gefahren und Chancen aufzuklären.“

Report: T.M. Lenton, D.I. Armstrong McKay, S. Loriani, J.F. Abrams, S.J.
Lade, J.F. Donges, M. Milkoreit, T. Powell, S.R. Smith, C. Zimm, J.E.
Buxton, L. Laybourn, A. Ghadiali, J. Dyke (eds) (2023): The Global Tipping
Points Report 2023. University of Exeter, Exeter, UK.

Webseite zum Report: https://global-tipping-points.org/

Originalpublikation:
T.M. Lenton, D.I. Armstrong McKay, S. Loriani, J.F. Abrams, S.J. Lade,
J.F. Donges, M. Milkoreit, T. Powell, S.R. Smith, C. Zimm, J.E. Buxton, L.
Laybourn, A. Ghadiali, J. Dyke (eds) (2023): The Global Tipping Points
Report 2023. University of Exeter, Exeter, UK.

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