Die digitale Zukunft der Stadtplanung in Hamburg entdecken: Das Festival des City Science Lab der HafenCity Universität Hamburg bringt internationale und Hamburger Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und Datenexpert:innen im Jupiter und City Science Lab zusammen, um die Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und Klimadaten zu erkunden. In interaktiven Performances, Ausstellungen, Workshops, Serious Games, Dokumentarfilmen, immersiven Erfahrungen und Podiumsdiskussionen können Sie in das Festival eintauchen, mitdiskutieren und mitgestalten.
Präsentiert werden die Ergebnisse eines künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsexperiments. Digitale Tools des City Science Labs in Hamburg wurden genutzt, um den Herausforderungen zu begegnen, die der Klimawandel an nachhaltige Stadtplanung stellt. Drei der entstandenen Projekte, Tree Planting Robot, Citizen A.I. und Good Bye Hamburg, werden im Rahmen des Festivals vorgestellt und durch internationale Arbeiten im Themenfeld gerahmt.
Gäste lernen bei ihrem Festivalbesuch Roboter kennen, die Bäume in Hitzeinseln pflanzen, Bildgeneratoren, die Hamburgs Zukunft entwerfen oder Künstliche Intelligenzen, die von nachhaltigen Gesellschaften träumen. Das Festival findet in Kooperation mit dem Centre for Urban Science & Policy an der Delft University of Technology statt. Gefördert wird es von der Kulturstiftung des Bundes und der Hamburger Kreativgesellschaft.
Weitere Informationen und Anmeldung
Veranstaltungsorte sind Jupiter, Mönckebergstraße 2-4, 20095 Hamburg und das City Science Lab, Hongkongstraße 8, 20457 Hamburg. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung für einzelne Veranstaltungen finden Sie unter https://www.creativecoding.city/de/program
In der Schweiz hat die Paysafecard in den letzten Jahren an Popularität als bevorzugte Zahlungsmethode für Online Bezahlungen stark zugenommen. Dieser innovativer Zahlungsdienstleister bietet eine sichere und bequeme Möglichkeit für Schweizer Kunden, ihre Ein- und Auszahlungen online problemlos zu finanzieren. Die Paysafecard zeichnet sich durch einzigartige Merkmale aus, darunter vollständige Anonymität für die Nutzer, da keine persönlichen Informationen für Transaktionen erforderlich sind. Sie ermöglicht zudem sofortige Einzahlungen und ermöglicht es den Kunden, strenge Budgetgrenzen festzulegen, um verantwortungsvolles Zahlen zu fördern. Mit dem kontinuierlichen Wachstum des Schweizer Online Zahlungssektors wird die Paysafecard aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit und ihres Schwerpunkts auf Datenschutz zur ersten Wahl für jeden Kunden.
Die Entwicklung der Zahlungsmethoden in der Schweiz
Die digitale Zahlungsunternehmen hat sich in der Schweiz in den letzten Jahren stark entwickelt, mit einer erheblichen Verschiebung hin zu Online-Transaktionen. Diese Umwandlung wird von der Schlichtheit und Umgänglichkeit von Online Diensten angetrieben.
Die Schweizer Region hat verschiedene digitale Zahlungsmethoden angenommen - dazu zählen u.a. Kredit- und Prepaid Karten, E-Wallets und Kryptowährungen-, um unkomplizierte Transaktionen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf der Sicherheit und Integrität dieser Zahlungen. Regierungen bzw. Behörden haben strenge Maßnahmen eingesetzt, um Kunden zu schützen und Geldwäsche zu bekämpfen. In diesem Zusammenhang passen sich Schweizer Online Unternehmen andauernd an, um deren Kunden sichere und bequeme Zahlungsmethoden anzubieten, was den allgemeinen Trend zu digitalen Zahlungen im Land widerspiegelt.
Paysafe als Zahlungsmittel: Wie funktioniert es?
Paysafe ist ein sogenanntes e-Wallet bzw. eine prepaid Karte und beliebte Einzahlungsmethode, welche den Nutzern eine sichere und bequeme Online Transaktionsmöglichkeit anbietet und sowohl für eine Ein- als auch eine Auszahlung verwendet werden kann. Sie hat im Grunde eine prepaid Prinzip und funktioniert, indem sie den Kunden einen prepaid Gutschein oder PIN-Code zur Verfügung stellt, den man in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften oder online erwerben kann. Die Kunden können dann diese Gutscheine oder die PIN-Codes verwenden, um Bezahlungen durchzuführen. Eines der Nutzen von Paysafecard liegt in dessen Sicherheitssystem. In diesem Zusammenhang müssen die Nutzer keine persönlichen Informationen bei der Zahlung angeben. Paysafecard bietet auch Datenschutz, da die Transaktionen abgegrenzt sind, was den Schutz der Kundendaten gewährleistet.
Der Appell vom Paysafe in der Schweiz
Mehrere Faktoren haben zum wachsenden Erfolg Paysafecards bei Schweizer Kunden beigetragen. An erster Stelle steht dessen anspruchsvoller Datenschutz und Sicherheit. Die Schweizer legen Wert auf den Schutz ihrer persönlichen Daten und dass während der Transaktionen keine sensiblen finanziellen Informationen geteilt werden. Da Paysafecard dies ermöglicht, stärkt das Vertrauen, d.h. diese kombinierten Faktoren machen Paysafecard zu einer bevorzugten Wahl für sichere und private Online Transaktionen unter Schweizer Kunden. Zudem hat das sogenannte benutzerfreundliche Interface bei Schweizer Nutzern Anklang gefunden, die eine problemlose Zahlungsmethode suchen.
My Paysafecard: Flexible Online Bezahlungen
Nutzer können Paysafecard verwenden, um Waren und Dienstleistungen auf verschiedene Online-Plattformen zu erwerben. Paysafecard wird von zahlreichen Websites unterstützt, was sicherstellt, dass Nutzer Zugang zu einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen haben. So können Sie Paysafecard für e-Commerce und Online Spiele sowie Streaming Dienste verwenden.
Die Verwendung ist ebenso sehr einfach. Kaufen Sie die Karte, wählen Sie Paysafecard als Ihre Zahlungsmethode und nachdem Sie die PIN eingeben, bestätigen Sie die Zahlung, und der Betrag wird von Ihrem Paysafecard-Guthaben abgezogen.
Erweitertes Schutz- und Sicherheitssystem
Paysafe legt großen Wert auf die Sicherheit der Kundendaten und gewährleistet deren Privatsphäre, indem sie Nutzern erspart, sensible persönliche oder finanzielle Informationen während der Transaktionen preiszugeben. Stattdessen erhalten die Nutzer für jeden Kauf eine eindeutige PIN, wodurch die Sicherheit deren Kundendaten gewährleistet wird. Darüber hinaus schützt Paysafecard die Kundendaten durch ein Verschlüsselungssystem und die Einhaltung strenger finanzieller Vorschriften im Internet. Da Schweizer Kunden ihre Privatsphäre sehr schätzen, stehen sie im Einklang mit dieser Anonymität.
Online Casino Schweiz Paysafe: Verwendung bei Spielen
Paysafe bietet klare Vorteile für Schweizer Spieler. Erstens gewährleistet es erhöhte Sicherheit, damit sie deren Geld im Begriff haben können. Zweitens fördert Paysafecard verantwortungsbewusstes Spielen, was fürs Glücksspiel Unternehmen sehr wichtig ist, da Nutzer ihr Geld kontrollieren können.
Außerdem macht die Verfügbarkeit Online Casino Schweiz Paysafe in verschiedenen Einzelhandelsgeschäften und bei Online Händlern, die Karte für die Schweizer Spieler leicht zugänglich. Auf einem spezialisierten Fachportal können Sie sich ausführlich über die Schweizer Online Casinos mit Paysafecard informieren und interessante Details zu den Zahlungsmitteln erfahren. Außerdem können Sie hier mit Hilfe von Experten das beste Paysafecard Casino auswählen und mit dem Spielen beginnen.
Schlichtheit und Umgänglichkeit
Paysafecard vereinfacht ganz gewiss Online Bezahlungen, insbesondere für Nutzer die keine Kreditkarten besitzen. Kunden können Paysafecard Gutscheine bequem in nahegelegenen Einzelhandelsgeschäften kaufen, ohne ein Bankkonto oder eine Kreditkarte dafür zu benötigen. Bei den Transaktionen geben die Nutzer einfach die eindeutige PIN von ihrem Gutschein ein, wodurch das Geld einfach eingezogen wird, ohne persönliche oder finanzielle Informationen preiszugeben. Die Zugänglichkeit und das benutzerfreundliche Interface von Paysafe haben es zu einer inklusiven und unkomplizierten Zahlungsoption für diejenigen gemacht, die auf der Suche nach problemlosen Online Transaktionen sind.
Verantwortungsbewusstes Zahlen und Kontrolle
Paysafecard unterstützt verantwortungsbewusstes Zahlen, indem es den Nutzer ermöglicht, Limits für dessen Echtgeld festzulegen. Diese Funktion spielt eine entscheidende Rolle bei den gesunden finanziellen Gewohnheiten der Kunden. Indem sie einen bestimmten Betrag auf ihre Paysafe card Gutscheine laden, vermeiden Nutzer Überschreitungen ihrer finanziellen Grenzen bzw. Guthaben, denn so haben sie ein vordefiniertes Budget für Online Transaktionen. Diese selbst auferlegte Grenze fördert finanzielle Kontrolle und verantwortungsbewusstes Verhalten, insbesondere im Kontext der Online Glücksspiele, wo es entscheidend ist, hohe Ausgaben zu vermeiden.
Die Fähigkeit von dem Zahlungssystem Paysafecard, Benutzer dazu zu ermutigen, innerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten zu bleiben, ist ein wertvolles Werkzeug zu verantwortungsbewussten und nachhaltigen Online-Ausgabegewohnheiten.
Herausforderungen und Betrachtungen
Obwohl Paysafecard sicher und bequem, gibt es einige Herausforderungen und Einschränkungen zu beachten. Hier haben sie eine ganz eingeschränkte Liste für die Fakten.
Erstens akzeptieren nicht alle Online-Plattformen Paysafecard als Zahlungsmethode. Nutzer sollten die unterstützten Zahlungsoptionen überprüfen, bevor sie einen Einzahlungsbetrag eingeben und die Zahlung durchführen. Zweitens und schließlich können einige Einzelhändler Gebühren für den Kauf von Paysafecard Guthaben erheben. Um zusätzliche Kosten zu vermeiden, sollten Nutzer Verkaufsstellen suchen, die Gutscheine ohne zusätzliche Gebühren anbieten. Durch Informationsbeschaffung und die Bewältigung dieser potenziellen Herausforderungen können Nutzer die Vorteile von Paysafecard für eine bestimmte Ein- sowie Auszahlung problemlos nutzen.
Fazit: Andauernder Erfolg Paysafecards in der Schweiz
Der Artikel behandelt die Bedeutung von Paysafecard im schweizerischen Zahlungssektor. Paysafecard ermöglicht sichere und private Online-Transaktionen, indem es Nutzern gestattet, persönliche oder finanzielle Informationen nicht preiszugeben. Es vereinfacht Online Zahlungen für Nutzer ohne Kreditkarten und unterstützt verantwortungsbewusstes Zahlen durch festgelegte Limits. Trotz möglicher Herausforderungen sowie Einschränkungen wie der begrenzten Akzeptanz auf allen Plattformen und möglichen Gebühren bleibt Paysafecard eine vertrauenswürdige Wahl für schweizerische Verbraucher. Ihre wachsende Bedeutung liegt in ihrer Fähigkeit, eine sichere und bequeme Zahlungslösung anzubieten, und unterstreicht ihre anhaltende Beliebtheit auf dem schweizerischen Markt, wo Datenschutz und Sicherheit hoch geschätzt werden.
Inszenierung und Besetzung: Musikalische Leitung – Jonathan Bloxham Regie Magdalena Fuchsberger Bühne Valentin Köhler Kostüme Marie Sturminger Licht Clemens Gorzella Dramaturgie Talisa Walser Nachdirigat William Green Chor Mark Daver Dido Eyrún Unnarsdóttir Aeneas Robert Maszl Belinda Tania Lorenzo Castro Zauberin Marcela Rahal Erste Hexe Goar Badalian Zweite Hexe Caroline Vitale Gefolge der Dido / Hexen Opernchor Luzerner Theater Sprecherin Dora Balog Luzerner Sinfonieorchester
Die traurige Liebesgeschichte zwischen der karthagischen Königin Dido und Aeneas, dessen Schiff nach der Zerstörung Trojas an Karthagos Küste zerschellte, ist einer der am häufigsten vertonten Stoffe der ganzen Operngeschichte. Francesco Cavalli, Saverio Mercadante, Georg Friedrich Händel und Hector Berlioz sind alle Komponisten, die diese Episode nach dem 4. Gesang der ‘Aeneis’ von Vergil musiziert haben.
Henry Purcells ‚Dido and Aeneas’
Das Luzerner Sinfonieorchester auf der Bühne
Am bekanntesten ist aber bestimmt Henry Purcells 1689 nach einem Libretto von Nahum Tate entstandene Oper ‘Dido and Aeneas’, die auch eine der ersten durchkomponierten Oper Englands sein soll. Purcell bietet eine sehr emozionale, aber auf das Wesentliche beschränkte Darstellung der Liebe zwischen den beiden Protagonisten von deren Entstehung bis zu Didos Selbstmord.
Die neue Produktion am Luzerner Theater
Maestro Jonathan Bloxham dirigiert auf der Bühne das Luzerner Sinfonieorchester
In der neuen Inszenierung am Luzerner Theater werden die zahlreichen Nuancen dieses wunderbaren Werks tadellos ans Licht gebracht. Jonathan Bloxham und das Luzerner Sinfonieorchester sind immer imstande, das authentische Klanggebilde dieser Partitur zu vermitteln: und besonders auch, wie mühelos der englische Komponist jede Phase von Freude, Glück und Hoffnung, Verzweiflung, Trauer und Tod musiziert. Auf der Bühne und nicht im Graben spielt das Luzerner Sinfonieorchester nicht auf historischen, sondern auf modernen Instrumenten, mit Cembalo, Cello und Theorbe wird jedoch das Continuo gebildet. Die Musiker sind immer all’unisono mit dem Maestro und imstande Musik zu spielen, die das Innenleben der Figuren, alle Gefühle, sowie die Spannung und die ganze Tragik von Didos Schicksal in allen Nuancen zeichnet. Wirkungsvoll sind auch die Momente mit der Zauberin, die Dido kein Glück gönnen will – wir wissen, wie sie sich freut, wenn Aeneas die Königin am Ende verlässt.
Eine ausgezeichnete Dido
Die Sopranistin Eyrún Unnarsdóttir als Dido
Eyrún Unnarsdóttir ist stimmlich grossartig als glücklos liebende Dido. Die isländische Sopranistin drückt sehr differenziert alle Empfindungen ihrer tragischen Rolle aus und vermittelt mit grossem Einfühlungsvermögen und Tiefe, aber ohne je zu forcieren, Freude, Verliebtheit, Liebe und Leidenschaft anfänglich, dann Frust und Enttäuschung, und am Schluss die Verzweiflung, in deren Abgrund sich die sittenstrenge Frau stürzt, nachdem sie sich in Aeneas hoffnungslos verliebt: Purcell stellt ja Didos Liebe musikalisch-psychologisch in allen Farben dar. Es ist einfach herzergreifend, wie die Sängerin das berühmte Lamento, das wunderbare „When I am laid in earth’ (eine Paradearie von Sängerinnen wie Jessye Norman, Janet Baker oder Joyce Di Donato) interpretiert, bevor sie in den Freitod geht. Gut sind auch Robert Maszl als Aeneas,Tania Lorenzo Castro als Belinda, Janina Staub als Zweite Frau und Marcela Rahai als Zauberin, die zusammen mit allen anderen Sängern und mit dem grossartigen Opernchor des Luzerner Theater ein perfekt in Einklang stehendes Ensemble bilden.
Das Magnet der Inszenierung ist eigentlich das Bühnenbild
Das imposante Bühnenbild von Valentin Köhler
Die Inszenierung ist sicher interessant und unterhaltsam, aber ausser dem sich von der Sprache des Librettos stark unterscheidenden Didos Monolog auf Deutsch (Autorin: Carolyn Amann, Sprecherin: Dora Balog) noch vor dem Beginn der Oper im Foyer des Theaters, bleiben der österreichischen Regisseurin Magdalena Fuchsberger nicht viele Optionen und Perspektiven übrig. Sie hat einen imposanten, raumfüllenden Rahmen zu Verfügung, der jede Nuance und die ganze Intimität der Oper zu ersticken scheint. Mit den Balken der alten Mosterei hat der Bühnenbildner Valentin Köhler ein Haus ins Haus im Saal des Luzerner Theaters eingebaut. Auch Marie Stürmingers Kostüme passen zum Esprit der ganzen Inszenierung.
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
Besetzung und Programm: Bayerisches Staatsorchester Vladimir Jurowski Dirigent Yefim Bronfman Klavier Richard Wagner (1813–1883) Vorspiel zu Tristan und Isolde Robert Schumann (1810–1856) Klavierkonzert a-Moll op. 54 Anton Bruckner (1824–1896) Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 Romantische
Über den Dirigenten
Vladimir Jurowski Foto Wilfried Hösl
Das Engagement gegen den Klimawandel steht für Vladimir Jurowski weit oben auf der Tagesordnung. Spezielle Programme zu diesem Themenkreis hat er mit seinen Orchestern schon präsentiert. Und er versucht, auch in seinem Alltag ein Zeichen zu setzen. Deshalb hat er die Verantwortung beim Glyndebourne und beim Enescu Festival sowie beim Akademischen Staatsorchester Moskau abgegeben und konzentriert sich ganz auf seine beiden deutschen Chefpositionen: beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und an der Bayerischen Staatsoper. «Ich möchte meinen persönlichen CO2-Abdruck reduzieren », bekennt Jurowski. «Seit 2017 fahre ich innerhalb Europas nur noch Zug.». Anmerkung des Autors: Dies als Vorinformation zum zweiten Teil der Rezension.
Zum Konzert
Richard Wagner(1813–1883) Vorspiel zu Tristan und Isolde
Richard Wagners Vorspiel zu seiner bahnbrechenden Oper “Tristan und Isolde” ist ein episches Meisterwerk, das die Grenzen der klassischen Musik sprengt und den Hörer auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt und einen unauslöschlichen Eindruck hinterlässt., was schon mit dem mysteriösen weltberühmten «Tristan Akkord» beginnt.
Ein Vorspiel der Leidenschaft
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
Das Vorspiel zu “Tristan und Isolde” ist ein musikalisches Manifest der Leidenschaft. Schon die ersten Takte, gespielt von den Streichern des Bayerischen Staatsorchesters, ziehen den Hörer unweigerlich in eine Welt intensiver Gefühle. Jurowski versteht es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und die emotionalen Nuancen dieses Stücks zu betonen. Die dynamische Bandbreite reicht von zarten, sehnsuchtsvollen Passagen bis hin zu kraftvollen, stürmischen Momenten.
Die Klangpalette des Bayerischen Staatsorchesters
Das Orchester, das dieses Jahr sein 500jähriges Bestehen feiern darf, unter der Leitung von Vladimir Jurowski zeigt in dieser Aufführung eine beeindruckende Klangvielfalt und technische Präzision. Die Streicher glänzen mit ihrer warmen und zugleich intensiven Darbietung, während die Bläser mit expressiver Brillanz punkten. Die Harmonie und das Zusammenspiel des Orchesters sind bemerkenswert und verleihen der Aufführung eine unvergleichliche Tiefe.
Vladimir Jurowskis Interpretation
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
Jurowski ist zweifellos ein Dirigent von Weltklasse. Seine Interpretation des Vorspiels zu “Tristan und Isolde” ist geprägt von einem tiefen Verständnis für Wagners musikalische Sprache. Er führt das Orchester mit einer Mischung aus Präzision und emotionaler Intensität, die die Essenz dieses Werks einfängt. Die Langsamkeit und Geduld, mit der er die melodischen Linien entwickelt, erzeugen eine fast hypnotische Wirkung, die den Hörer in den Bann zieht.
Die emotionale Reise
Wagners Werk ist eine musikalische Reise in die dunkelsten und tiefsten Emotionen der menschlichen Seele. Es ist eine Reise durch die Leidenschaft, die Sehnsucht, die Verzweiflung und die Ekstase. Jurowski und das Bayerische Staatsorchester navigieren durch diese emotionalen Abgründe mit bemerkenswerter Sensibilität und Intensität. In den Momenten der Ekstase fühlt man sich, als ob die Musik den Hörer in die Höhe hebt, während die Verzweiflung einen tiefen Abgrund öffnet.
Die Spannung bis zum Schluss
Das Vorspiel zu “Tristan und Isolde” ist keine leichte Kost. Es ist ein Stück, das den Hörer herausfordert und emotional erschöpft. Die Aufführung unter Jurowski hält die Spannung bis zum letzten Ton aufrecht. Der dramatische Höhepunkt, der sich langsam aufbaut und schließlich in einem kraftvollen Crescendo gipfelt, hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.
Fazit: Eine unvergessliche Aufführung
Die Aufführung des Vorspiels zu “Tristan und Isolde” durch das Bayerische Staatsorchester unter der Leitung von Vladimir Jurowski war ein triumphales Ereignis und hat gezeigt, dass Wagners Musik auch heute noch die Kraft hat, die tiefsten Emotionen in den Menschen hervorzurufen. Unter der einfühlsamen Leitung des 1972 geborenen Dirigenten und mit der Brillanz des Bayerischen Staatsorchesters wurde diese Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis, das noch lange in den Herzen der Zuhörer nachhallt. Es ist eine Erinnerung an die universelle Kraft der Musik, die in der Lage ist, die Grenzen des Verstandes zu überschreiten und direkt in die Seele zu sprechen.
Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Der Konzertflügel wird ins Zentrum geschoben und hergerichtet für den heutigen Solisten, den vielfach preisgekrönten Grandseigneur der 88 Tasten, Yefim Bronfman.
Er setzt sich hin, tauscht ein paar Blicke mit Dirigent und Konzertmeister und baut dann seine Konzentration und Spannung auf und schon gehts los.
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
Da scheint sich, beim Intro, auch Consuelo Velázquez, die Komponistin von «Besame mucho» bedient zu haben. Dann, ganz zu Beginn unvermittelt eine Kaskade von Akkorden, die nur hier in dieser Form erscheint, es folgt eine unvergessliche Melodie, die gleich vorherrschend wird und aus der sich fast alles Folgende entwickeln wird: Der Beginn von Schumanns einzigem Klavierkonzert ist spektakulär. Darf man vielleicht die feurigen Akkorde zu Anfang dem lebhaften Florestan in Schumann zuordnen, das beherrschende Hauptthema aber Clara? Oder kann man den langsamen Teil (andante espressivo) des Kopfsatzes als Liebesduett deuten? Wird der unstete Florestan endlich von der sanften Clara sozusagen gezähmt? Vielleicht, vielleicht auch nicht, reizvoll sind solche Spekulationen allemal. Die Entstehung dieses erzromantischen Konzerts ist jedenfalls einigermaßen unromantisch verlaufen, es wurde keineswegs in einer einzigen kurzen, intensiven und inspirierten Arbeitsphase geschaffen. Begonnen wurde es 1841 etwa ein halbes Jahr nach der Hochzeit der Schumanns und zwar als einsätzige Fantasie mit jenem eigenen langsamen Mittelteil, dem “Liebesduett”, und einem eigenen Finale. In dieser Form konnte das Stück weder aufgeführt noch verlegt werden, der Markt verlangte unerbittlich dreisätzige Konzerte. 1845 fügte Schumann nahtlos zwei weitere Sätze an: das traumhaft schöne Intermezzo und das ohne Pause folgende optimistische, vorwärtsdrängende Finale (allegro vivace). Insgesamt war das Werk jetzt etwa doppelt so lang geworden. Die Uraufführung war im Dezember 1845 in Leipzig, natürlich mit Clara am Flügel.
Keine Komposition für eitle Egomanen
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
Das Konzert ist von Schumann sehr bewusst nicht für mehr oder weniger eitle Virtuosen geschrieben worden und Franz Liszt z.B. hat es anfangs deswegen auch nicht spielen wollen. Vielleicht noch mehr als Beethovens Violinkonzert, dem es in diesem Punkte ähnelt, setzt dieses Klavierkonzert auf den Dialog zwischen dem Solisten und dem Orchester. Beide Seiten müssen sehr aufmerksam und flexibel sein. Zeitweise vertauschen sich die Rollen, wenn das Klavier das Orchester begleitet. Anderswo wird es richtiggehend kammermusikalisch, wenn das Klavier mit einzelnen Instrumenten aus dem Orchester Zwiegespräche hält. Die Zeitgenossen nahmen sehr wohl wahr, dass Schumann neue Wege ging, auch wenn sein Konzert wiederum in einer Tradition steht und er Anregungen von Beethoven (3.Klavierkonzert), Mendelssohn, Schubert und Bach bezog.
Auch im Zusammenhang mit diesem Konzert sind Schumann Schwächen bei der Orchestrierung vorgeworfen worden. Ganz unberechtigt sind sie nicht, viel Erfahrung hatte er nicht, als er mit der ursprünglichen Fantasie begann. Vielleicht macht es sogar den besonderen Charme dieses Meisterwerks aus, dass es eben nicht ganz perfekt ist, sondern ein wenig grün und jugendlich geblieben ist. Und im Ganzen jugendlich frisch sollte es meiner Meinung nach gespielt werden und eben nicht schmalzig-schmachtend bis hin zur völligen Gedankenverlorenheit und Lethargie. Bruno Walter (“Von der Musik und vom Musizieren”) hat z.B. auf eine unselige Aufführungstradition hingewiesen, die bis zum heutigen Tage nicht ausgerottet ist: Nach den fallenden Akkorden ganz zu Anfang wird das Tempo für das “Clara-Thema” gewöhnlich sofort gedrosselt, obwohl das in der Partitur überhaupt nicht so notiert ist. Erst sehr viel später wird das Thema langsamer verlangt, ein Kontrast geht also dann entweder verloren oder es muss wiederum noch langsamer, noch schmachtender gespielt werden … Ein wenig Schmachten, ein wenig Sehnsucht muss sein, aber nicht im Übermaß. Auch unbändige Lebenslust und Drama haben hier ihren Platz, und wie sich zeigt, sind diese verschiedenen Elemente in diesem Konzert nicht einfach im Gleichgewicht zu halten. Der Solist bewegte sich mit schlafwandlerischer Sicherheit und Grandezza durch die Partitur und es wirkte alles jung und frisch. Grossartig vor allem die Sequenzen, wo die ebenso brillanten Solist*innen (Klarinette, Oboe usw.) des Orchesters mit dem 1958 in Taschkent geborenen Solisten Yefim Bronfman traten.
Nie zu viel Schmelz oder gar penetrant süss
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
So macht Bronfman, technisch ungemein brillant in seiner unprätentiösen Art, trotz allen romantischen Schwungs und Überschwangs, nie eine überkandidelte Diva aus dem Stück (was man sonst leider verhältnismäßig oft erleben kann). Der Mann aus Usbekistan gehört nicht zu den Interpreten, für die ‚Romantik‘ eine Art permanente Ekstase bedeutet. Zwar werden die unterschiedlichen Affektlagen von ihm mit aller Deutlichkeit aufgezeigt (auch ihre Brüche und plötzlichen Wechsel). Er begeht allerdings nie den Fehler, es zu ‚überschminken‘ und dadurch Gefahr zu laufen, Schumann in seinem Gefühlsüberschwang der Lächerlichkeit preiszugeben. Insgesamt ist das eine sehr starke, sehr emotionale Interpretation, aber vollständig frei von ‚künstlicher Aufregung‘ und gerade deshalb in ihrer Empfindsamkeit glaubwürdig. Das hat überhaupt nichts ‚Ranschmeißerisches‘ an sich, übertrieben Heroisches oder gar Martialisches, wie man das öfter hören kann. Gleichzeitig wirkt die Interpretation trotz aller Brüche im Stück sehr organisch. Es gibt also nicht lediglich einen Wechsel von Affekten, sondern einen durchdachten Aufbau, der am Ende klar macht, dass es sich trotz aller Überraschungen im Stück um ein ‚Großes Ganzes‘ handelt.
Perfekte Tempovariierung durch den Pianisten
Bayerisches Staatsorchester Konzertimpression von Peter Fischli
Der Grossmeister der Tasten weiß immer sehr genau, wo man bremsen und wo man ein bisschen Gas geben muss, um das Ganze zum Strömen zu bringen. So passiert es ihm beispielsweise nie, dass er erst mit großer Agogik Spannung aufbaut, um dann im entscheidenden Moment durch eine unbedachte Verzögerung (oder – je nachdem – eine fehlende Verzögerung) die ganze Dramatik sinnlos verpuffen zu lassen. Der Mann am Klavier ist vollkommen frei von dieser ‚Verlegenheits-Agogik‘, die man manchmal bei Pianisten beobachten kann, die sich über die Konstruktion eines Stückes nicht übermäßig intensiv den Kopf zerbrochen haben, aber ‚gefühlsmäßig‘ etwas unternehmen wollen – und es dann ausgerechnet an den ‚falschen‘ Stellen tun, und der ganze Aufbau dann kollabiert. Diese perfekte Umsetzung gelingt natürlich auch dank der Unterstützung von Dirigent Jurowski und des ausgezeichneten Orchesters, welche auf Augen- respektive Ohrenhöhe mit dem introvertierten Tastenakrobat agieren. Besonders erwähnenswert auch der Dialog der Oboen mit dem Piano.
Alles in allem eine glanzvolle Demonstration ihres Könnens durch die Protagonist*innen, die vom Auditorium mit entsprechendem Applaus gewürdigt wurde und schliesslich in einer stehenden Ovation endete, die Bronfman mit einer kurzen Zugabe verdankte. Das Publikum begab sich aufgewühlt und beeindruckt in der Foyers und auf den Vorplatz des KKLzur Pause.
Unvorhersehbarer 2. Konzertteil nach der Pause
Die Sinfonie Nr. 4 von Gustav Anton Bruckner ist für ihre atemberaubende Schönheit und ihre klangliche Pracht bekannt. Das Orchester begann die Aufführung mit beeindruckendem Können, und die Zuhörer waren in die magische Welt der Musik vertieft.
Der unerwartete Zwischenfall
Die beiden Aktivisten kleben sich am Dirigentenpult fest, während das Orchester weiterspielt
Etwa in der Mitte der Sinfonie, als das Orchester die subtilen Klänge von Bruckners Komposition interpretierte, stürmten plötzlich zwei Klimaaktivisten auf die Bühne. Eine Frau und ein Mann, die zuvor unauffällig im Publikum gesessen hatten, setzten sich vor das Orchester und klebten sich ans Dirigentenpult.
Die Forderungen der Aktivisten
Die Aktivisten riefen Parolen wie “Klimaaktion jetzt!” und “Rettet unseren Planeten!” und forderten die sofortige Aufmerksamkeit der Konzertbesucher. Sie argumentierten, dass die Kunst und Musik eine Plattform für soziale Veränderungen bieten und dass es an der Zeit sei, die Klimakrise zu adressieren. Trotz der Überraschung und Verwirrung im Saal gelang es den Aktivisten, ihre Botschaft leidenschaftlich zu vermitteln.
Reaktion des Publikums
Am Freitagabend haben ein Aktivist und eine Aktivistin von Renovate Switzerland ein Konzert im KKL gestört
Die Reaktion des Publikums war gespalten. Einige Besucher unterstützten die Aktion und erhoben sich von ihren Sitzen, um Solidarität zu zeigen. Andere waren jedoch irritiert über die Störung und $äusserten ihren Unmut auch verbal. Die Stimmung im Saal wurde angespannt, weil die Konzertbesucher unterschiedlicher Meinung waren.
Das Orchester setzt die Aufführung fort
Trotz des Zwischenfalls spielte das Bayerische Staatsorchester weiter. Dirigent Vladimir Jurowski versuchte, die Ruhe wiederherzustellen und die Aufführung fortzusetzen. Das Orchester zeigte bemerkenswerte Professionalität und ließ sich nicht von der Unterbrechung ablenken und spielte den Satz zu Ende.
Dirigent Vladimir Jurowski lässt die beiden reden – und reicht ihnen danach die Hand
Dann unterhielt sich Jurowski mit der aktiveren Aktivistin und vereinbarte mit ihr folgendes: Ich lasse Euch eure Anliegen vortragen, wenn ihr danach die Bühne räumt, damit wir das Konzert zu Ende spielen können. Also deklamierte die Renovate Switzerland Vertreterin ihre Botschaft, unterbrochen von teils sich selbst disqualifizierenden Zwischenrufen und Unmutsäusserungen einiger Zuschauer*innen. Dann intervenierte der Dirigent recht resolut, dass man die Frau ausreden lassen soll, dies sei Teil des Deals, den er mit ihr getroffen habe.Als die Aktivistin ausgeredet hatte, verliessen sie und ihr Kollege die Bühne und wurde vor den Konzertsaal geführt, worauf die Musiker*innen wieder ihre Kernaufgabe wahrnahmen und den Schlussatz von Bruckners Sinfonie spielten, für den sie einen langanhaltenden Applaus und eine stehende Ovation erhielten, mit einer Spezialakklamatioon für den in jeder Lage souveränen Dirigenten.
Unflätige Anpöbeleien der Platzanweiser*innen
Nach dem Konzert benahmen sich einige der Konzertbesucher*innen völlig daneben, liessen sie ihren Ärger über das Geschehen an den völlig unschuldigen Platzanweiser*innen aus. So pöbelte z.B. ein Herr, Typ «Wichtiger Manager» eine der Damen folgendermassen an (wortgetreu): Sind Sie eigentlich nicht imstande solche «Arschlöcher» am Zutritt zum Konzertsaal zu hindern. Wer mit A… gemeint war, muss ich wohl nicht weiter erläutern. Die meisten der Damen mussten solche, oder ähnliche verbale Anwürfe über sich ergehen lassen, meist von Damen und Herren der «gehobenen» Gesellschaft. Wäre ich noch jünger und in besserer körperlicher Verfassung gewesen, hätte ich sicher den Mut gehabt, mich verbal schützend vor die attackierten Damen zu stellen, obwohl ich mich überhaupt nicht gern auf Diskussionen auf solch tiefem intellektuellen und moralischen Niveau einlasse. So nahm ich halt den Ärger mit nach Hause und mach ihm jetzt hier ein bisschen Luft.
Schlussfolgerung Diskussion und Nachwirkungen
Der Vorfall wird sicherlich weiterhin in der Luzerner Kunstwelt diskutiert werden. Er wirft Fragen zur Verantwortung von Künstlern und Kulturinstitutionen auf, sich zu gesellschaftlichen Anliegen zu äußern und gleichzeitig die Erwartungen ihres Publikums zu respektieren und könnte, hoffentlich, zu einer breiteren Diskussion über die Rolle von Kunst und Kultur in der Klimabewegung führen. Einige werden argumentieren, dass Kunst eine Plattform für soziale und politische Botschaften bieten sollte, während andere die Aktion als unangebracht während eines Konzerts ansehen. Dieser Zwischenfall wird zweifellos weiterhin in der Kunst- und Kulturwelt diskutiert werden und zeigt die anhaltende Relevanz von Kunst als Plattform für soziale Veränderungen.
Ein grosses Kränzchen winden kann man sicher dem Meister am Pult, Vladimir Jurowski, der mit seinem Eingreifen, besonnenen Handeln und geschickten Verhandeln mit den Aktivisten ein totales Desaster verhindern konnte und den Abend gerettet hat.