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Hereon für die Ohren

Wie bekommen wir den Wandel im Wandel hin? Der Podcast liefert Antworten. Logo: Funke Mediengruppe
Wie bekommen wir den Wandel im Wandel hin? Der Podcast liefert Antworten. Logo: Funke Mediengruppe

Der neue Wissenschafts-Podcast „Klima, Mensch, Wandel“ beleuchtet, wie
sich unser Klima und die Umwelt verändern und wie die Gesellschaft
gegensteuern kann. Er ist ein Audio-Produkt der Funke Mediengruppe mit dem
Helmholtz-Zentrum Hereon. In der ersten Staffel begrüßen wir sechs
spannende Gäste aus der Hereon-Forschung. Ab heuite wird alle zwei Wochen
jeweils donnerstags eine neue Folge des Podcasts erscheinen. Die 6 Folgen
dauern alle zwischen 30 und 50 Minuten.

1.      Folge: „Der Klimawandel vor der Haustür“ mit Dr. Diana Rechid
Die Klimawissenschaftlerin vom Climate Service Center Germany (GERICS) hat
es geschafft, mit ihren Modellierungen einen Blick in die Zukunft zu
werfen. Sie weiß nicht nur, wie sich der Klimawandel bei uns vor der
Haustür auswirken könnte, sondern auch was Städte und Landkreise dagegen
tun sollten. Im Podcast erzählt sie von ihrer Forschung, was grüne und
blaue Infrastruktur ist – und warum sich andere Städte in Sachen Anpassung
ein Beispiel an Leipzig nehmen können.

2.      Folge: „Der Meeresspiegelanstieg und die Vertreibung aus dem
Paradies“ mit Prof. Beate Ratter
Sie ist eine der weltweit führenden Inselforscherinnen und weiß, dass man
die Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit sehen muss. Wollen wir
wirkungsvoll etwas gegen den Klimawandel unternehmen, sollten wir lernen,
wie die Menschen auf Norderney oder auf den Seychellen ticken. In dieser
Folge räumt Ratter mit falschen Vorstellungen zu vermeintlichen
Inselparadiesen auf und erzählt, wer in Sachen ansteigender Meeresspiegel
von wem lernen kann.

3.       Folge: „Eine Milliarde für die Energieforschung“ mit Dr. Daniel
Pröfrock
In dieser Folge ist ein Wissenschaftler zu Gast, der Teil der größten
Klimaschutzprojekte in Deutschland ist: H2Mare. Eine Milliarde Euro
investiert die Bundesregierung in das Projekt. Ziel ist, mit Offshore-
Windkraft grünen Wasserstoff zu erzeugen und damit unabhängiger von
fossilen Energieimporten aus dem Ausland zu werden. Pröfrock gibt
Einblicke, wie die Chancen stehen, dies zu erreichen – und warum
Geisteswissenschaftler manchmal anders auf ein Problem schauen.

4.      Folge: „Ein Meer voll Müll“ mit Dr. Nikoleta Bellou
Das Meer ist voller Müll und im Pazifik schwimmen Plastikinseln von
gigantischer Größe. In dieser Folge ist die fachkundige Küstenforscherin
zu Gast. Sie kann erklären, wie auch die Vermüllung der Meere den
Klimawandel befeuert. Außerdem hat sie sich mehr als 200 Methoden
angeschaut, um den Plastikmüll wieder aus dem Meer zu bekommen – und
erklärt, warum viele davon wohl nie angewandt werden.

5.      Folge: „Die Deutsche Küste im Untergang?“ mit Prof. Corinna Schrum
Sie ist die Leiterin unseres Instituts für Küstensysteme – Analyse und
Modellierung. Und sie erforscht seit langem die Deutschen Küsten und wie
sich der Klimawandel dort auswirkt. Schrum erzählt, warum auch Windkraft
eine endliche Energiequelle ist, bis wohin der Meeresspiegel im Jahr 2050
unwiderruflich steigen wird – und dazu wie wir uns an diese Entwicklung
anpassen müssen, wenn wir nicht „untergehen“ wollen.

6.      Folge: „Permafrostböden: Die unbeachtete Klimakatastrophe“ mit Dr.
Tina Sanders
Für ihre Forschung macht sich die Küstenforscherin auf in die entlegensten
Gebiete der Welt. Dort untersucht sie eine wenig beachtete aber sich
anbahnende Klimakatastrophe: Das Auftauen der Permafrostböden. Sanders
schildert in dieser Folge was passiert, wenn Lachgas freigesetzt wird, ein
Gas, das 300-mal schädlicher ist als CO2. Sie weiß aber auch was wir noch
dagegen tun können.

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Langzeitseen als Motor für die Evolution von Süßwasserschnecken

Radix kobelti, ein fossiler Vertreter aus dem Miozän des Pannon-Sees (nahe Zagreb, Kroatien).  M. Vinarski, A. Schumacher
Radix kobelti, ein fossiler Vertreter aus dem Miozän des Pannon-Sees (nahe Zagreb, Kroatien). M. Vinarski, A. Schumacher

In Millionen Jahre existierenden Langzeitseen entwickelten
Süßwasserschnecken im Laufe der Erdgeschichte eine besonders große
Vielfalt an Arten. Eine neue Publikation des SNSB-Paläobiologen Thomas A.
Neubauer zeigt nun die Bedeutung dieser Ökosysteme für die Evolution von
Süßwasserschnecken in einem globalen Maßstab und über geologische
Zeiträume. Neubauer fasste die Entwicklungsgeschichte von Schnecken in
Süßwasserökosystemen der letzten 340 Millionen Jahre zusammen. Die Analyse
von Literatur und bisher verfügbaren Daten zu Verteilungen und Diversität
von Arten im Laufe der Zeit führte zu einem neuen Verständnis von
langlebigen Seen als Inseln der Evolution.

Schnecken (Gastropoda) sind für Paläontolog:innen ein Glücksfall: Wegen
ihrer harten Schale sind diese Tiere sehr häufig als Fossilien erhalten.
Schnecken bilden daher eine bedeutende und gut vertretene Tiergruppe im
Fossilbefund der Erdgeschichte. Die meisten Schneckenarten lebten im Meer,
aber auch Fossilien von Land- und Süßwasserschnecken finden
Paläontolog:innen häufig.

Thomas A. Neubauer, Konservator an der Bayerischen Staatssammlung für
Paläontologie und Geologie (SNSB-BSPG) stellte die bisher umfangreichste
Datenmenge für fossile Süßwasser-schnecken in einer Übersicht zusammen, um
Muster und Zusammenhänge in deren Entwicklungsgeschichte zu erkennen. Er
analysierte die globale Aus- und Verbreitung von Arten von den frühen
Anfängen im Steinkohlezeitalter (Karbon) vor rund 340 Millionen Jahren bis
ins Eiszeitalter (Pleistozän) vor etwa 12.000 Jahren.

Die neue Studie zur Entwicklungsgeschichte von Süßwasserschnecken hat nun
unter anderem gezeigt: Seen, die über hunderttausende oder mehrere
Millionen Jahre in der Erdgeschichte existierten, waren für Schnecken ein
Motor für deren Evolution. In den sogenannten Langzeitseen entwickelten
die Schnecken eine ganz besonders große Vielfalt an Arten, oftmals mit
speziellen morphologischen Anpassungen. Ein Beispiel aus der jüngeren
erdgeschichtlichen Vergangenheit ist der Pannon-See, der sich etwa vor
11,6 bis 4,5 Millionen Jahren zwischen Österreich im Westen und Rumänien
im Osten erstreckte. Zur Zeit seiner größten Ausdehnung bedeckte der See
eine Fläche von etwa zwei Dritteln der Fläche Deutschlands. Dieser Paläo-
See überliefert die bisher höchste bekannte Vielfalt an Süßwasserschnecken
weltweit. Während den über 7 Millionen Jahren seines Bestehens war der
Pannon-See Heimat von etwa 580 Schneckenarten und brachte viele
einzigartige Evolutionslinien hervor. Auch heute noch existierende
Langzeitseen wie etwa der Ohridsee auf der Balkanhalbinsel, der Baikalsee
in Sibirien sowie der Malawi- und Tanganyika-See in Ostafrika sind
vergleichbare Inseln der Evolution.

"Diese seltenen Ökosysteme sind Archive der Evolution", sagt Neubauer.
"Durch ihre Langlebigkeit – wir sprechen von oft mehreren Millionen Jahren
– unterscheiden sie sich deutlich von den meisten anderen Seen, die
oftmals nur wenige Tausend Jahre alt sind. Sie erlauben einen genaueren
Blick in die Veränderung von Arten durch die Zeit. Zeit spielt für die
Evolution dabei die entscheidende Rolle. Nur in langlebigen Ökosystemen
haben Arten genug Zeit zu 'experimentieren'. Die außergewöhnlichsten
Beispiele für morphologische Veränderungen, besondere ökologische
Anpassungen oder Größenzunahmen in Schnecken kommen aus Langzeitseen.
Ähnliche Beispiele gibt es auch für viele andere Tiergruppen."

Langzeitseen haben die Diversität und Verbreitung von Süßwassergastropoden
weltweit beein-flusst. Ihre Entstehung und Langlebigkeit sind von
tektonischen und klimatischen Prozessen über Millionen von Jahren
bestimmt. Diese alten Ökosysteme sind seltene und wichtige Inseln für die
Entwicklung von Süßwasserorganismen – laut Neubauer eine sogenannte
„ökologische Gelegenheit“, in der sich Tiere und Pflanzen über lange
Zeiträume ungestört entfalten konnten und dies auch heute noch tun.

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DEN feierte 20-jähriges Bestehen im Münsteraner Zoo Sommerfest lockte Mitglieder samt Familien nicht nur aus Nordrhein-Westfalen

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. hat sein 20-jähriges Bestehen mit einem Sommer- und Familienfest im Münsteraner Zoo gefeiert. Mehrere Dutzend Mitglieder waren zusammen mit ihren Angehörigen ins Westfälische gereist, um neben Fachvorträgen die neu errichtete Meranti-Halle kennenzulernen, in der tropische Tiere und Pflanzen auf die Besucher warten und die energietechnisch auf dem neuesten Stand ist. „In Münster ging es natürlich darum, sich wiederzusehen und gemeinsam zu feiern“, sagt der DEN-Vorsitzende Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. „Aber es ist auch diese besondere Mischung aus persönlichem Austausch und Information, welche unser Netzwerk ausmacht.“

 

Der Landesvorstand NRW des DEN rund um seinen Sprecher Dipl.-Ing. Peter Uenning hatte diesen ungewöhnlichen Ort ausgesucht. „Der Münsteraner Zoo ist für Jung und Alt natürlich ein wunderbares Ausflugsziel. Darüber hinaus jedoch ist die neue Meranti-Halle ein ausgesprochen gutes Beispiel für einen vorbildlichen und energieeffizienten Sonderbau, der uns Energieberaterinnen und Energieberater beruflich sehr interessiert,“ so Uenning.

 

Weiterlesen unter: https://deutsches-energieberaternetzwerk.de/den-pm-16-2023/

 

Informationen zu den Bildern:

  1. Dipl.-Ing. Peter Uenning, DEN-Landesvorsitzender NRW, begrüßt die Gäste.
  2. Direktorin Dr. Simone Schehka stellt als Hausherrin ihren Zoo vor und erläutert seine wechselhafte Geschichte.
  3. Zu Gast in der Meranti-Halle (v.l.): Hermann Dannecker (Vorstand DEN), Katja Domschky (Vizepräsidentin der Architektenkammer NRW), Dr. Simone Schehka (Direktorin Zoo Münster), Carsten Lessmann (LBS), Marita Klempnow (Vorständin DEN), Peter Uenning (DEN-Landessprecher NRW).
  4. Das lichtdurchlässige Dach der Meranti-Halle erinnert an einen Schildkröten-Panzer.
  5. Die Meranti-Halle ist die erste klimaneutrale Tropenhalle europaweit.
  6. Hier herrschen dank Geothermie und Photovoltaik tropische Temperaturen.
  7. Eine Bewohnerin der Meranti-Halle, die sich hier wohlzufühlen scheint.
  8. Die Betonarchitektur der Altbauten des Zoos stammt aus den 70er Jahren.
  9. Neben Wissenschaft und Artenschutz gehört auch Erholung zu den wichtigen Aufgaben und Angeboten eines modernen Zoos.

Download über unsere Homepage unter u.a. Link.

 

 

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss über 1.000 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.

 

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DiSerHub Consilium fördert branchenübergreifende Zusammenarbeit für die Zukunft der Automobilindustrie

Unter dem Motto "Digitale Services und Geschäftsmodelle neu gedacht" fand
am 28.09.2023 das erste digitale DiSerHub Consilium statt. Für mehr als
150 Teilnehmer:innen aus allen Bereichen der Automobilbranche bot die
Veranstaltung ein Forum für vielfältige Themen rund um den Wandel vom
Automobilhersteller zum Mobilitätsanbieter.

Aachen, 28.09.2023. Mehr als 150 Teilnehmer:innen aus allen Bereichen der
Automobilbranche folgten am 28. September 2023 der Einladung zum digitalen
DiSerHub Consilium. Die fünf Partner des Forschungsprojekts DiSerHub boten
mit der digitalen Veranstaltung erstmals ein Forum für alle Stakeholder
der Automobilindustrie, vom Produzenten, über den Zulieferer, Autohändler
und Versicherer bis hin zu digitalen Infrastrukturanbietern. Unter dem
Motto „Automobilindustrie gemeinsam nachhaltig gestalten“ diskutierte man
nutzerzentrierte Ansätze, digitale Services und Geschäftsmodelle für den
erfolgreichen Wandel vom Automobilhersteller zum Mobilitätsanbieter und
erarbeitete Lösungen für die Zukunft der Automobilindustrie.

Im Mittelpunkt der digitalen Konferenz standen konkrete Lösungen für die
Praxis, vorgestellt von Expert:innen aus allen Bereichen der
Automobilindustrie. In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion vermittelten
sie ein Bild zu den vielfältigen Herausforderungen und Chancen entlang des
gesamten Lebenszyklus eines Automobils, teilten ihre Erfahrungen und
berichteten zu Best Practices aus Produktion, Vertrieb, Nutzung und
Verwertung von Automobilen. Mit Themen, die Unternehmen aktuell bewegen,
gaben sie Impulse zur Gestaltung des Wandels, verdeutlichten die Bedeutung
der Digitalisierung für Innovation und Veränderung.

Philip Busch, abat+ GmbH, beleuchtete in seinem Vortrag „Die Hölle der
Legacy-Software: Gibt es ein Entkommen?“ Chancen und Risiken von
historisch gewachsenen Softwaresystemen für die Innovation und
Anpassungsfähigkeit von Automotive-Unternehmen. Um Erlebnis und
Personalisierung als Gamechanger für Kaufentscheidungen in der Mobilität
ging es im Vortrag von Michael Wolters, banbutsu dcp GmbH. Lennard und
Dirk Vos von der Autohaus Lackmann GmbH zeigten mit ihrem Vortrag „Die
digitale Servicetransformation im Autohaus: Vom Besetztzeichen zum Online-
Erlebnis“, wie der Autokauf der Zukunft im Handel aussieht und Christoph
Nützel, Futurice GmbH, sprach über die Macht der Daten und wie sie von
Unternehmen genutzt werden können, um profitabel zu wachsen. In den
Nachmittag startete Johannes-Nikolaus Nießen, P3 Group, mit der
Entstehungsgeschichte von „Electric Routes“, einer Ladeplanungs-App, die
es von einer während der Coronazeit entstandenen Idee zum erfolgreichen
Produkt geschafft hat. Wie man im Netzwerk den ÖPNV datenbasiert
nachhaltig gestalten kann, zeigte Jonathan Behm, Neue Mobilität Paderborn
e. V., in seinem Vortrag „Leere Busse im Stundentakt“ und dem Aspekt einer
nachhaltigen Verwertung von Altfahrzeugen mithilfe der Digitalisierung
widmete sich Philip Staufenbiel, LRP-Autorecycling Leipzig GmbH.

Den Abschluss des Tages bildete eine Podiumssitzung zwischen Jonathan
Behm, Johannes-Nikolaus Nießen und Tamas Halbrucker, GEOTAB GmbH. Die
Experten diskutierten zur Zukunft der Automobilbranche mit Fokus auf
digitale Services. In diesem Rahmen ging es um die Bedeutung von
Netzwerken, die alle Stakeholder zusammenbringen und so Innovationen
beschleunigen, um Nachhaltigkeit, die nicht nur eine Herausforderung,
sondern vor allem eine Chance für eine lebenswerte Zukunft ist, als auch
um individuelle Herausforderungen, etwa, wie gemeinschaftliche Ziele auch
bei unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen realisiert werden
können. Überzeugungsarbeit zu leisten und Erfolgserlebnisse zu schaffen
sahen die Beteiligten als ein zentrales Thema für eine erfolgreiche
Zukunft der Automobilbranche. Veränderungsmanagement sei wichtig, um alle
Stakeholder abzuholen und Verständnis zu schaffen. Dazu tragen die
Unternehmen einerseits mit der Kommunikation auf unterschiedlichen Ebenen
bei, andererseits spielt auch die Berichterstattung in den Medien eine
entscheidende Rolle.

Das DiSerHub-Consilium eröffnete den Teilnehmer:innen erstmals die
Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen branchenübergreifend zu betrachten
und gemeinschaftlich an digitalen Lösungen für die Zukunft der
Automobilindustrie zu arbeiten. Die Initiatoren der Veranstaltung zeigten
sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung:

„Wie das gesamte Projekt bietet auch das DiSerHub Consilium eine sehr
leicht zugängliche Plattform für alle Bereiche der Automobilindustrie, die
vom Strukturwandel betroffen sind: vom Hersteller bis hin zum
Tankstellenbetreiber. Unser Angebot der branchenübergreifenden Vernetzung
ist bis dato einmalig und mit vielen Wortbeiträgen sowie angeregten
Diskussionen war die Aufbruchstimmung beim DiSerHub Consilium deutlich
spürbar,“ freut sich Franziska Sommer, FIR e. V. an der RWTH Aachen, und
verantwortliche Organisatorin des DiSerHub Consiliums. „Die Veranstaltung
hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Synergien zu nutzen und Energien
gemeinschaftlich auf ein Ziel auszurichten, um die komplette
Wertschöpfungskette der Automobilindustrie in Deutschland für die Zukunft
zu stärken. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden die
branchenübergreifende Zusammenarbeit mit weiteren Vernetzungsangeboten
fördern“, bestätigt auch DiSerHub-Projektleiter Lennardt Söhngen,
ebenfalls FIR e. V. an der RWTH Aachen.

Das öffentlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
geförderte Projekt DiSerHub startete im September 2022. Mit einem
nachhaltigen Transformationskonzept, gezieltem Wissenstransfer sowie
Vernetzungsangeboten innerhalb eines bundesweit aktiven Hubs wollen die
fünf Projektpartner den Strukturwandel in der Automobilindustrie fördern:
das FIR an der RWTH Aachen als Konsortialführer, die Universität Paderborn
mit dem Heinz Nixdorf Institut und dem SICP – Software Innovation Campus
Paderborn, das An-Institut für Transfer und Weiterbildung GmbH (TUCed),
Chemnitz, das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) der Hochschule für
Wirtschaft und Umwelt (HfWU), Geislingen, sowie die Fraunhofer-Allianz
autoMOBILproduktion, Chemnitz. Sie bauen einen bundesweit verfügbaren
Transformationshub auf, der als zentrale Anlaufstelle alle am
Strukturwandel beteiligten Unternehmen, Personen und Institutionen
vereint: Zulieferer, Autohändler, Kfz-Werkstätten, Versicherer,
Finanzierer, Tankstellen, Bürger:innen, Städte und Kommunen. Ihnen bietet
DiSerHub eine Kommunikations- und Kollaborationsplattform, um die digitale
Transformation voranzutreiben und so Weichen für die zukünftige
Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie zu stellen.

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