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Warum personalisierte Werbegeschenke für Unternehmen wichtig sind?

Personalisierte Werbegeschenke Symbolbild

Personalisierte Werbegeschenke Symbolbild

Es gibt viele Gründe, warum Werbegeschenke für Unternehmen von Bedeutung sein können. Einige davon sind, Kundenbeziehungen zu festigen, das Markenbewusstsein zu erhöhen und eine bessere Bindung zum Kunden herzustellen. Trotz der Tatsache, dass online Marketing heutzutage immer wichtiger wird, sind auch traditionelle Werbemittel wie ein personalisiertes Feuerzeug oder eine bedruckte Tasse nach wie vor sehr beliebt bei vielen Menschen.

Hoch die Tassen: Mit Werbegeschenken zur unendlichen Reichweite

 

Individuelle Präsente haben das Potenzial, eine stärkere Bindung zwischen Unternehmen und Kunden zu schaffen. Wenn sich Käufer wertgeschätzt fühlen, steigt die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Einkaufs bei demselben Anbieter. Ferner kann der Einsatz von Werbeartikeln mit Firmenlogo auf Tassen oder dem Feuerzeug zur Bekanntmachung der Marke beitragen. Andere Personen werden aufmerksam darauf und könnten neugierig auf das dahinterliegende Unternehmen werden – ein möglicher Schritt hin zum Ausbau der Bekanntheit am Markt.

 

Es gibt kaum Werbegeschenke, die so beliebt sind wie bedruckte Tassen und personalisierte Feuerzeuge. Diese kleinen Aufmerksamkeiten können dem Kunden viel Freude bereiten –vor allem dann, wenn sie originell und kreativ gestaltet sind. Firmen haben die Möglichkeit, ihre Tassen und Feuerzeuge mit individuellen Motiven oder Sprüchen zu versehen und somit einen bleibenden Eindruck beim Empfänger zu hinterlassen. Dabei sind der Kreativität kaum

die Verwendung von personalisierten Geschenken wie ein personalisiertes Feuerzeug Grenzen gesetzt.

Mit Feuerzeug & Tasse die Marke zur bekanntesten in der Stadt machen

 

In Branchen, in denen viele Unternehmen mit ähnlichen Produkten und Dienstleistungen konkurrieren müssen, kann dazu beitragen, eine einzigartige Positionierung zu erlangen. Durch das Schaffen einer positiven Erinnerung an das Unternehmen können viele Kunden auf besondere Weise erreicht werden. Es ist kein Geheimnis: Menschen schätzen es aufrichtig, wenn sich jemand um sie kümmert und ihnen Aufmerksamkeit schenkt – für Unternehmer bietet dies auch Chancen zur Differenzierung vom Wettbewerb durch den Einsatz individueller Präsente.

Die Macht von Werbegeschenken nutzen

 

Es ist nicht zwangsläufig notwendig, viel Geld für personalisierte Werbegeschenke auszugeben. Schon ein ansprechender Kaffeebecher kann Freude bereiten, da viele Menschen ihren Tag mit einer aromatischen Tasse Kaffee beginnen. Wenn Unternehmen eine Tasse bedrucken lassen, in der Kunden täglich ihren Kaffee zu sich nehmen, erhöht das die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass sie das Unternehmen in Erinnerung behalten. Und bei Bedarf Produkte oder Dienstleistungen von diesem beziehen.

Fazit

 

Unternehmen sollten berücksichtigen, dass ein personalisiertes Werbegeschenk nicht zwangsläufig teuer sein muss, um einen bleibenden Eindruck beim Empfänger zu hinterlassen. Eine sorgsam ausgewählte und durchdachte Gabe kann unabhängig vom Preis eine weitaus positivere Wirkung erzielen.

 

Werbepräsente, wie ein individuell gestaltetes Feuerzeug oder eine bedruckte Tasse erweisen sich als äußerst nützlich im täglichen Gebrauch. Die Tassen werden zum Genuss von Kaffee und Tee verwendet, während das Feuerzeug bei der Entfachung von Kerzen oder Zigaretten behilflich ist. Durch ihre Langlebigkeit stellen sie zudem ideale Werbegeschenke dar und schaffen somit unvergessliche Erinnerungen für lange Zeit.

 

Kunden sind zufriedener und tendieren dazu, ihre positiven Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen – was wiederum potenzielle neue Kundschaft anlockt. Im Vergleich zum herkömmlichen Marketing können Werbegeschenke kostengünstige Alternativen darstellen, die dennoch effektiv dabei helfen können, die Markenpräsenz aufzuwerten sowie Neukunden für das Unternehmen zu gewinnen.

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Langsamer Herzschlag: Eine neue Generation der Kapselschrittmacher verbessert die Lebensqualität


Keine Kabel, nicht spürbar, besonders langlebig: In der Klinik für
Elektrophysiologie/ Rhythmologie unter der Leitung von Prof. Dr. Philipp
Sommer, Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, und
weiteren Zentren bundesweit wird jetzt erstmals eine neue Generation
elektrodenloser Herzschrittmacher mittels Katheter eingesetzt. Neben dem
medizintechnischen Fortschritt versprechen die neuen, nur 38 Millimeter
großen und in die rechte Herzkammer zu platzierenden Mini-Pulsgeber
weniger Komplikationen und dadurch Lebensqualität für viele Patientinnen
und Patienten, die an einer bestimmten, durch einen zu langsamen
Herzrhythmus gekennzeichneten Erkrankung leiden.

Ein niedriger Ruhepuls von unter 60 Schlägen pro Minute ist während des
Schlafs oder bei Sportlern in den allermeisten Fällen ohne Bedeutung. Eine
dauerhaft oder häufig wiederkehrende zu niedrige Herzfrequenz dagegen kann
krank machen, weil Organe und Körper dann zu wenig Sauerstoff erhalten.
Typische Symptome sind Schwindel, Müdigkeit, Atemnot oder Ohnmacht. Der
Fachbegriff heißt Bradykardie. Mit weltweit fast 50 Millionen Betroffenen
zählt sie zu den häufigsten Rhythmusstörungen.

„Dem zu langsamen Herzrhythmus liegt oft eine Herzerkrankung zugrunde“,
sagt Privatdozent Dr. Guram Imnadze, Oberarzt der Klinik für
Elektrophysiologie/Rhythmologie am HDZ NRW. „Die Symptome können aber auch
nach Medikamenteneinnahme oder sogar bei jungen Menschen als
Rhythmuserkrankung auftreten.“ Wenn der Taktgeber des Herzens, der
Sinusknoten, nicht richtig funktioniert oder die Weiterleitung der
elektrischen Impulse in die Herzkammern nachhaltig gestört ist, empfiehlt
der Kardiologe die Implantation eines Herzschrittmachers.

„Die kabellose Schrittmacher-Therapie zählt bereits seit etwa zehn Jahren
zu den Routineeingriffen, die bei bestimmten Patientengruppen und an
ausgewiesenen Zentren durchgeführt werden, sagt Imnadze, der als
Elektrophysiologe gemeinsam mit den Herzspezialisten der Herzchirurgie und
Kardiologie am HDZ NRW etwa 1.300 Schrittmacher- und Defibrillator-
Implantationen jährlich begleitet und hierbei auch elektrodenlose Mini-
Schrittmacher einsetzt. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass diese
Kapselschrittmacher für bestimmte Patientengruppen wie etwa
Dialysepatienten oder Patienten mit vorausgegangenen
Schrittmacherinfektionen eine sehr geeignete Alternative zum
konventionellen Schrittmachersystem darstellen. Typische Probleme, die in
Verbindung mit den Elektroden auftreten können, können beim
Kapselschrittmacher nicht auftreten.“

Zwei ganz wesentliche zusätzliche Vorteile bieten jetzt aus Sicht des
Schrittmacher-Spezialisten die neuartigen Systeme, die seit September
verfügbar sind und die Imnadze selbst Anfang September erstmals am HDZ NRW
eingesetzt hat:

1.      Mapping = Sicherheit

„Einmalig ist eine sogenannte Mapping-Funktion, mit der wir noch vor dem
Eingriff die optimale Position in der Herzkammer auslesen und exakt
bestimmen, um das Verfahren besonders präzise und sicher durchführen zu
können. Zudem kann das System - wie seine Vorgänger-Modelle auch - bei
individuellem Bedarf neu positioniert werden.“ Durch dieses Mapping wird
es möglich, die Anzahl der Repositionierungen zu minimieren und das Risiko
für Verletzungen zu reduzieren, weil das Gerät für die Erhebung der
Messwerte noch nicht fest mit dem Herzmuskel in Verbindung gebracht werden
muss.

2.      Batterieleistung = Lebensqualität

Vor allem aber aufgrund der besonders langen Lebensdauer der Aggregate
werden seine Patientinnen und Patienten die fortschrittliche
Medizintechnik zu schätzen wissen, prognostiziert Imnadze: „Normalerweise
steht nach etwa zehn Jahren ein Batteriewechsel an. Das bedeutet für
unsere Patienten, dass sie sich dann einem neuen Eingriff unterziehen
müssen. Die Lebensdauer der neuen Modelle wird nach Einschätzung des
Herstellers (Abbott) auf mehr als 17 Jahre geschätzt.“ Bei der neuen
Generation der Kapselschrittmacher wird eine Entfernung am Ende der
Laufzeit möglich sein. Ein spezielles System steht hierfür zur Verfügung.

Übrigens werde sich der Kreis der Patienten, die von der ebenso
innovativen wie effizienten elektrodenlosen Schrittmachertechnologie
profitieren, in einigen Jahren noch deutlich vergrößern, fügt Imnadze an:
„Bisher sind diese Systeme ausschließlich solchen Patienten vorbehalten,
die eine Stimulation in der rechten Herzkammer benötigen. Die meisten
Betroffenen sind jedoch auf 2-Kammer-Systeme angewiesen. Solche kabellosen
Systeme sind schon entwickelt und werden derzeit im Rahmen
wissenschaftlicher Studien überprüft.“ Im klinischen Einsatz am HDZ NRW
werde damit allerdings erst 2024 zu rechnen sein.

Hintergrundinformation Herzschrittmachertechnologie:

Die ersten Herzschrittmacher in Deutschland wurden 1961 implantiert. Sie
hatten eine Größe von etwa 55 Millimeter Breite und 16 Millimeter Höhe und
mussten einmal pro Woche von außen aufgeladen werden. Moderne Systeme sind
heute deutlich kleiner, haben eine durchschnittliche Lebensdauer von
mehreren Jahren und besitzen integrierte Selbstkontroll- und
Überwachungsfunktionen, auf die telemedizinisch sowohl zur regelmäßigen
Diagnostik als auch über Fernkontrolle zugegriffen werden kann. Der
Einsatz konventioneller Schrittmacher erfolgt minimalinvasiv mit einem
kleinen Schnitt, der unterhalb des Schlüsselbeins durchgeführt wird. In
der so entstehenden „Tasche“ unter der Haut wird das Aggregat eingesetzt,
dessen Elektroden anschließend über eine Vene bis in den Vorhof oder die
Kammer geschoben werden, wo sie Kontakt zum Herzmuskelgewebe haben.

Kabellose Herzschrittmacher sind seit rund einem Jahrzehnt im klinischen
Einsatz. Sie werden mittels Herzkatheter über die Leistenvene in der
rechten Herzkammer platziert und dort an der Herzwand fixiert. Da das
Aggregat somit direkt vor Ort ist und keine transvenös zum Herzen führende
Elektroden benötigt werden, sind Komplikationen wie Infektionen an der
Haut, Sondenbrüche oder fehlplatzierte Elektroden nicht zu befürchten.
(Quellen: Springer Medizin, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie)

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Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und
Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-
Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, mit 35.000 Patientinnen und Patienten
pro Jahr, davon 14.600 in stationärer Behandlung, zu den größten und
modernsten Zentren seiner Art in Europa. Unter einem Dach arbeiten fünf
Universitätskliniken und drei Universitäts-Institute seit mehr als 30
Jahren interdisziplinär zusammen. Das HDZ NRW ist seit 1989
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum. Die Professorenschaft des
HDZ NRW ist zusätzlich seit 2023 Mitglied der Medizinischen Fakultät OWL
der Universität Bielefeld. Die Einrichtung ist bekannt als größtes
Herztransplantationszentrum in Deutschland.

Die Klinik für Elektrophysiologie/Rhythmologie des HDZ NRW ist
spezialisiert auf die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit einem
Leistungsspektrum von rd. 1.700 Ablationen jährlich. In der Klinik werden
elektrophysiologische Untersuchungen mittels modernster, strahlungsarmer
Technologie zur Behandlung von Rhythmusstörungen durchgeführt.

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Neuer BZgA-Grippe-Impfcheck gibt Auskunft, ob eine Grippeschutzimpfung empfohlen ist

Mit ihrer Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ rufen die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI)
zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf. Eine Impfung ab Oktober und bis
Mitte Dezember ist wichtig, um rechtzeitig vor der nächsten Grippewelle
bestmöglich vor Influenzaviren geschützt zu sein. Ob eine
Grippeschutzimpfung empfohlen wird, dazu gibt der neue BZgA-Grippe-
Impfcheck Auskunft unter https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/grippe-
impfcheck. Zudem bietet der Grippe-Impfcheck Informationen rund um die
Grippeschutzimpfung.

Mit ihrer Kampagne „Wir kommen der Grippe zuvor“ rufen die Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Robert Koch-Institut (RKI)
zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf. Eine Impfung ab Oktober und bis
Mitte Dezember ist wichtig, um rechtzeitig vor der nächsten Grippewelle
bestmöglich vor Influenzaviren geschützt zu sein.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeschutzimpfung für
Personen ab 60 Jahren, chronisch kranke Menschen aller Altersstufen und
Schwangere sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen –
denn vor allem bei diesen Gruppen kann die Grippe zu ernsthaften
Komplikationen wie einer Lungenentzündung führen und schwer oder sogar
tödlich verlaufen. Auch Medizin- und Pflegepersonal, das häufig engen
Kontakt zu gesundheitlich besonders gefährdeten Gruppen hat, sollte sich
impfen lassen. Ob eine Grippeschutzimpfung empfohlen wird, dazu gibt der
neue BZgA-Grippe-Impfcheck Auskunft unter https://www.impfen-
info.de/grippeimpfung/grippe-impfcheck. Zudem bietet der Grippe-Impfcheck
Informationen rund um die Grippeschutzimpfung.

Grippeschutzimpfung und Corona-Auffrischimpfung an einem Termin
Für viele Gruppen mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko empfiehlt die STIKO
zudem die Corona-Auffrischimpfung mit einem Varianten-angepassten
Impfstoff. Dazu gehören Personen ab 60 Jahre, Menschen mit bestimmten
Vorerkrankungen ab einem Alter von sechs Monaten, Pflege- und
Gesundheitspersonal sowie Angehörige von gesundheitlich besonders
gefährdeten Personen. Gut zu wissen: Die Grippeschutzimpfung kann meist am
gleichen Termin wie die Auffrischimpfung gegen COVID-19 durchgeführt
werden. Laut STIKO sollen in der Regel zwölf Monate seit der letzten
COVID-19-Impfung oder Infektion mit dem Coronavirus vergangen sein. Wenn
dieser Abstand unterschritten wird, ist nicht mit vermehrten
Nebenwirkungen zu rechnen. Der Corona-Impfcheck der BZgA informiert, ob
eine Corona-Schutzimpfung empfohlen ist:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/der-corona-
impfcheck/
.

Zu wenige Menschen mit erhöhtem gesundheitlichem Risiko befolgen
Impfempfehlung gegen Influenza
Nach ausgewählten Ergebnissen der BZgA-Repräsentativbefragung 2022 zum
Infektionsschutz lassen sich nur 58 Prozent der über 60-Jährigen, 50
Prozent der chronisch Kranken und lediglich ein Drittel der im
medizinischen Bereich mit Patientenkontakt Tätigen jedes Jahr gegen Grippe
impfen. Zwar wissen die meisten Befragten mit erhöhtem Risiko, dass sie
sich jedes Jahr gegen Grippe impfen lassen sollten und über 60-Jährige
schätzen die Grippeimpfung häufiger als „besonders wichtig“ oder „wichtig“
ein. Doch immer noch denken viele, dass die Grippe keine schwere Krankheit
sei. Einige wissen zudem nicht, dass sie zu einer Gruppe mit erhöhtem
gesundheitlichem Risiko gehören oder haben Zweifel an der Wirksamkeit der
Impfung. Angst vor Nebenwirkungen oder fehlende Hinweise auf die
Notwendigkeit der Impfung waren weitere Gründe, die Befragte von einer
Impfung abhielten.
Für die BZgA-Repräsentativbefragung „Einstellungen, Wissen und Verhalten
hinsichtlich der Impfung gegen saisonale Grippe (Influenza) von Personen
mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko“ wurden 5.000 Personen im Alter von
16 bis 85 Jahren von Juli bis August 2022 befragt. Ein besonderer
Schwerpunkt der Befragung lag auf den Gruppen mit erhöhtem
gesundheitlichem Risiko, für die eine Grippeimpfung gemäß STIKO empfohlen
ist.

„Wir kommen der Grippe zuvor”
Um bundesweit auf die Bedeutung der Grippeschutzimpfung hinzuweisen,
Wissenslücken der Bevölkerung zu schließen und Vorbehalte gegenüber der
Impfung abzubauen, starten die BZgA und das RKI im Oktober ihre Kampagne
„Wir kommen der Grippe zuvor” mit ihren großflächigen Plakatmotiven für
die öffentliche Wahrnehmung. Ergänzend sollen Poster und Broschüren in
Arztpraxen sowie Anzeigen in Zeitschriften zur Impfung motivieren. Die
Informationsmaterialien zur Grippeschutzimpfung sowie Broschüren und
Poster können online abgerufen oder kostenfrei im BZgA-Shop bestellt
werden: https://shop.bzga.de/alle-kategorien/impfungen-und-persoenlicher-
infektionsschutz/grippeimpfung


Weitere Informationen zum Thema Grippeschutz:
https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/
https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza/
https://www.impfen-info.de/grippeimpfung/grippe-impfcheck

Information des Paul-Ehrlich-Instituts zu Grippeimpfstoffen:
https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-
meldungen/2023/230926-influenzasaison-2023-2024-freigabe-
grippeimpfstoffdosen.html

Pressemotive „Wir kommen der Grippe zuvor”:
https://www.bzga.de/presse/pressemotive/impfaufklaerung-und-hygiene/

Weiterführende Informationen zum Thema Corona-Schutzimpfung:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/impfung-gegen-
covid-19/

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/der-corona-
impfcheck/


Infoblatt der BZgA-Repräsentativbefragung 2022 zum Infektionsschutz
„Einstellungen, Wissen und Verhalten zur Impfung gegen saisonale Grippe
(Influenza) von Personen mit erhöhtem gesundheitlichen Risiko“:
https://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/infektionsschutz/

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Radiologische Weiterbildung mit digitalen Fallsammlungen – Bundesärztekammer modifiziert Musterweiterbildungsordnung


In diesem Juni hat die Bundesärztekammer die Musterweiterbildungsordnung
modifiziert und dabei festgelegt, dass in der radiologischen Weiterbildung
auch zertifizierte, digitale Fallsammlungen genutzt werden können. Konkret
dürfen nun bis zu einem Drittel der 1.500 in der radiologischen
Weiterbildung zu bearbeitenden Fälle im Bereich Mammadiagnostik durch
digitale Fallsammlungen angerechnet werden. Allerdings muss für die
Fallsammlungen das Einverständnis der jeweiligen Landesärztekammer
vorliegen.

Alternative Weiterbildungsformen nehmen in der Radiologie einen immer
größeren Raum ein, etwa in Form von Lernmodellen wie dem „Blended
Learning“, was die Vorteile onlinebasierten Lernens mit dem Lernen in
Präsenz an Patientinnen und Patienten kombiniert, also der klassischen
radiologischen Weiterbildung. Angewendet werden solche Lernkonzepte zum
Beispiel am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am
Universitätsklinikum Würzburg. Hier haben Institutsleiter Univ.-Prof. Dr.
med. Thorsten Bley und seine Mitarbeiterinnen, die beiden Oberärztinnen
Dr. Stephanie Sauer und Dr. Sara Christner, die digital und interaktiv
aufbereitete Fallsammlung „Blended Learning Mammadiagnostik“ initiiert und
umgesetzt. Das Ziel war dabei, den eigenen Weiterbildungsassistentinnen
und -assistenten mit Einverständnis der Landesärztekammer Bayern die
Möglichkeit zu geben, die in der Weiterbildungsordnung definierten
Richtzahlen im Bereich Mammadiagnostik in Teilen digital anrechnen zu
lassen.

„Bei uns in Würzburg war es bis vor einiger Zeit so, dass die
Weiterzubildenden sechs Monate in die Mammadiagnostik rotierten, um die
notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu erlangen“, beschreibt Professor
Thorsten Bley die bisherige Weiterbildung in seinem Institut und der
Radiologie allgemein. „Dabei entschied der Zufall, welche Krankheiten die
in dieser Zeit vorstelligen Patientinnen mitbringen und somit von den
Weiterzubildenden während ihrer Rotation zu befunden waren.“ Demgegenüber
lernen die Würzburger Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten nun
mit der strukturiert aufgebauten Mammafallsammlung des Instituts anhand
eines breiten Spektrums von insgesamt 500 Mammografiebefunden mit
einfachen bis komplizierten, häufigen bis seltenen Pathologien die
Mammadiagnostik kennen, bevor sie mit der eigentlichen Rotation beginnen.
So starten sie besser vorbereitet in die Rotation als es zuvor der Fall
war.

Während der Rotation werden die weiteren geforderten eintausend
Mammografiebefunde im Rahmen der Patientenbehandlung gestellt. „Dass die
Bundesärztekammer unser modernes, didaktisches Konzept anerkennt und die
Musterweiterbildungsordnung so schnell modifiziert hat, ist ein absolutes
Novum und sehr erfreulich“, sagt Dr. Stephanie Sauer. „Diesen Schritt
haben wir vor etwa anderthalb Jahren parallel zur Veröffentlichung unserer
Fallsammlung angestoßen.“

Die Fallsammlung „Blended Learning Mammadiagnostik“ steht auf der
digitalen Lernplattform „conrad“ der Deutschen Röntgengesellschaft zur
Verfügung. Bislang nutzen 35 medizinische Einrichtung in Deutschland die
Würzburger Fallsammlung für ihre Weiterbildungsassistentinnen und
-assistenten.
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