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Erstsemesterstart mit Party in der Westfalenhalle FH Dortmund feiert die neuen Studierenden

In der Westfalenhalle begrüßte Rektorin Prof. Dr. Tamara Appel am Montag, 25. September 2023, die Erstsemester der Fachhochschule Dortmund.

 

Auf der ebenso festlich wie mondän gestalteten Bühne stellte Tamara Appel die Prorektor*innen und Kanzlerin Svenja Stepper den Erstsemestern vor. „Sprechen Sie uns an“, empfahl die Rektorin und versprach: „Wir sind für Sie da.“ Denn die Studienzeit sei eine besondere Zeit im Leben. „Sie lernen und forschen nicht nur, Sie gestalten nicht nur in einem Studienfach, Sie gestalten auch Ihr Leben und das der Gesellschaft. Wir möchten, dass Sie hier eine gute Zeit verbringen: ohne Angst und ohne Sorgen, dafür frei für den Wissenserwerb und für Ihre Persönlichkeitsentwicklung.“

 

Moderatorin Ninia la Grande führte durch die Begrüßungen und bat die AStA-Vorsitzenden Alyssa Blümel und Mehmet Karul sowie Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal ans Mikro. Der gratulierte den Studierenden zu ihrer Entscheidung, ihr Studium an der FH Dortmund zu beginnen. Die FH sei ein wichtiger Teil der Wissenschaftsstadt Dortmund und ein Ort hervorragender, praktischer Lehre. „Nehmt immer eine Portion Gelassenheit mit in die Prüfungen“, legte Mehmet Karul den Erstis ans Herz, und Alyssa Blümel riet: „Sucht euch Kontakte, lernt die Leute an eurem Fachbereich kennen, gründet Lerngruppen.“

 

Nachdem Ninia la Grande mit einem Poetry-Slam-Beitrag das Begrüßungsprogramm abgeschlossen hatte und die Halle kurz umgebaut worden war, traten mit Paula Carolina und Bruckner die musikalischen Acts des Abends die Bühne. Anschließend schickte DJ Max Berk als Dritter seine Beats in die gut gelaunte, feiernde Menge.

 

Im Umgang der Halle kamen die Erstis mit Mitarbeitenden der Fachschaften, von AStA, Studienberatung, CSR-Office, Gleichstellungsbüro, Familienservice, International Office, Zukunftswerkstatt und weiteren Einrichtungen ins Gespräch, bekamen Infomaterial und praktische Goodies und lernten die vielen Facetten der FH Dortmund kennen.

 

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HERBSTGOLD-Festival 2023 in Eisenstadt (Österreich): „Sehnsucht“ begeistert Besucher

Das HERBSTGOLD-Festival, unter der Leitung des international renommierten Geigers und Dirigenten Julian Rachlin, feierte vom 9. bis 24. September 2023 in Eisenstadt bereits seine siebte Ausgabe. Seit 2021 wirkt Julian Rachlin mit ganzem Herzen als Intendant von HERBSTGOLD. Das diesjährige Festivalthema „Sehnsucht" zog rund 5.500 Musik- und Kunstliebhaber aus aller Welt an und präsentierte ein facettenreiches Programm mit erstklassigen Interpreten, spannende Talk-Runden und Veranstaltungen.

„Sehnsucht“ als diesjähriges Festival-Motto
Die Idee zum Leitgedanken des Festivals beschrieb HERBSTGOLD-Intendant Julian Rachlin so: „Das diesjährige Motto erinnert uns daran, dass unsere Sehnsüchte nicht nur individuell sind, sondern dass sie uns auch als Gesellschaft verbinden. Indem wir uns gemeinsam in der Musik verlieren, können wir Hoffnung und Inspiration schöpfen und die Welt um uns herum in einem neuen Licht sehen. Das HERBSTGOLD–Festival lädt uns ein, diese gemeinsame Reise anzutreten, in der die Sehnsucht zur Quelle unserer Stärke wird."

HERBSTGOLD präsentierte auch in diesem Jahr herausragende Künstlerpersönlichkeiten 
Im Rahmen des HERBSTGOLD-Festivals wurden insgesamt dreizehn, mit internationalen Top-Künstlern besetzte Konzerte und Veranstaltungen präsentiert. Zu erleben waren unter anderem der Schauspieler George Hamilton, Angelika Kirchschlager, die Sopranistin Lucy Crowe, die Violinistin Vilde Frang, der Pianist Kirill Gerstein, das Isidore String Quartet sowie das Residenzorchester im Schloss Esterházy Chamber Orchestra of Europe und das Orchester der Mailänder Scala.

HERBSTGOLD-Intendant Julian Rachlin selbst trat vielfältig als Dirigent, Solist und Kammermusiker in Erscheinung und resümiert über sein drittes HERBSTGOLD-Festival als Intendant: „Ein fantastisches Festival ging zu Ende und wenngleich das Motto ,Sehnsucht` dieses Jahr im Zentrum stand, erwarte ich schon sehnsüchtig das kommende Jahr hier in Eisenstadt! Das außergewöhnliche Ambiente im Schloss Esterházy und die exzellente Akustik im Haydnsaal sind weltweit einzigartig. Ich fühle mich außerordentlich beschenkt an diesem für die Klassik so bedeutenden Ort musikalisch gestalten zu können. Und ich bedanke mich bei einem großartigen Publikum, das diese Reise mit uns gemeinsam unternimmt.“ 

Als diesjähriges Prélude und selten aufgeführtes musikalisches Kleinod wurde die Haydn-Oper „Acide“ gefeiert. Zusammen mit dem Chamber Orchestra of Europe eröffnete Julian Rachlin dann das diesjährige HERBSTGOLD-Festival, mit einem beeindruckenden Konzert, bei dem Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 und Tschaikowskis Sinfonie Nr. 5 auf dem Programm standen. Ebenfalls vom Chamber Orchestra of Europe begleitet, begeisterte die englische Sopranistin Lucy Crowe das Publikum mit Arien von Carl Maria von Weber unter der Leitung von Maxim Emelyanychev, einem der herausragenden russischen Dirigenten der jüngeren Generation. Beide Konzerte mit dem Chamber Orchestra of Europe als Residenzorchester wurden mit großer Resonanz live auf medici TV übertragen und sind dort weiterhin abrufbar.

An der Seite von Pianist Kirill Gerstein glänzte Julian Rachlin dann auch als Kammermusiker, unter anderem mit César Francks beliebter A-Dur Violinsonate. Für weitere kammermusikalische Höhepunkte sorgte die norwegische Geigerin Vilde Frang zusammen mit ihren herausragenden und weltweit bekannten musikalischen Freunden.

HERBSTGOLD-Festival feiert Vielfalt der Musik
Jazzpianist Danny Grissett und sein All-Star-Jazz-Quartett brachten frischen Wind in beliebte Jazzstandards. Musikalische Vielfalt und Exzellenz zeigten sich auch durch das Isidore String Quartet, das Werke von Haydn, Mendelssohn und Brahms darbot, sowie durch Angelika Kirchschlager, die das Programm um einen satirischen Liederabend mit ihrem Klavierpartner Julius Drake und dem Wiener Kabarettisten Alfred Dorfer als Rezitator bereicherte. Das Janoska Ensemble trat zusammen mit dem Roma-Kinderchor Čhavorenge auf und begeisterte das Publikum.

Eine besondere Überraschung bot der legendäre Hollywood-Schauspieler George Hamilton, der nicht nur als Rezitator auftrat, sondern auch an einer Talk-Runde zum Thema „Sehnsucht“ teilnahm, moderiert von Kulturjournalist Heinz Sichrovsky.

Intime Begegnungen und Gespräche mit den Künstlern und Kulturschaffenden
Das HERBSTGOLD-Festival ermöglichte auch in diesem Jahr wieder intime Begegnungen mit den Künstlern, wie bei der Talk-Runde, bei der HERBSTGOLD-Intendant Julian Rachlin, Simon Fletcher (General Manager des Chamber Orchestra of Europe) und Stefan Ottrubay (Vorsitzender der Esterhazy Privatstiftung) unter der Moderation von Ursula Magnes (Musikchefin von radio klassik Stephansdom) über das Thema „Europa" diskutierten.

Das Abschlusskonzert wurde von Julian Rachlin gemeinsam mit der renommierten Filarmonica della Scala unter der Leitung des temperamentvollen kolumbianischen Dirigenten Andrés Orozco-Estrada gestaltet und bot neben Mozarts G-Dur-Violinkonzert auch Dvořáks Sinfonie Nr. 7 als fulminanten Festival-Ausklang.

Kunstprojekte und Pan O‘Gusto
Zusätzlich zur klassischen Musik bot das Festival ein breites Spektrum an Veranstaltungen, darunter auch die HERBSTGOLD-Kunstprojekte mit der Installation SALA TERRENA der Künstlerin Anna Artaker (Gartenfront und Festivalbühne) sowie dem Fahnenprojekt UNIVERSELLE SEHNSUCHT des Künstlerduo Claudia Plank & Hans Werner Poschauko auf dem Schlossvorplatz, für die Kurator Vitus Weh von NOW Esterhazy Contemporary verantwortlich zeichnet. Das kulinarische Festival Pan O'Gusto rundete auch in diesem Jahr das Gesamterlebnis ab.

Ausblick auf das HERBSTGOLD-Festival 2024
Stefan Ottrubay,
Vorsitzender der Esterhazy Privatstiftung, betont die Bedeutung des HERBSTGOLD-Festivals für das Burgenland als wichtigen Standort für Kunst und Kultur und freut sich über den anhaltenden Erfolg des Festivals: „Meine Wünsche und Erwartungen an das diesjährige Festival sind weit übertroffen worden. Der Zuspruch ist stabil und äußerst erfreulich. Wir sehen uns darin bestätigt, dem Publikum ein Gesamtkonzept, das die Sinne Hören und Sehen im Besonderen und Genießen im Allgemeinen umschließt, wozu auch Pan O’Gusto gehört, darzubieten. Wir können uns hier alle an den Künsten, zu denen der Mensch fähig ist, erfreuen. Ich danke Julian Rachlin für die sinnlich musikalische Umsetzung und blicke freudig auf 2024.“

 

HERBSTGOLD 2024 findet vom 11. bis 22. September unter dem Motto „Verführung“ statt.

 

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Weltherztag: Volkskrankheit Vorhofflimmern frühzeitig erkennen und behandeln

Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an Vorhofflimmern, der
häufigsten Herzrhythmusstörung. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
(AFNET) forscht seit 20 Jahren für eine frühere Erkennung und bessere
Behandlung dieser Volkskrankheit und klärt über Risiken und
Behandlungsmöglichkeiten auf. Eine neue Broschüre bietet Informationen für
Betroffene und interessierte.

Herzrasen, Herzstolpern, Luftnot – so macht sich bei vielen Menschen ein
Anfall von Vorhofflimmern bemerkbar. Manche leiden sehr unter den
Beschwerden und kommen als Notfall ins Krankenhaus. Andere Betroffene
spüren keinerlei Symptome. Um Vorhofflimmern zweifelsfrei nachzuweisen,
ist ein EKG nötig. Das macht die Diagnose manchmal schwierig. Denn die
Rhythmusstörung tritt bei vielen Menschen anfallsartig auf, und meistens
endet solch ein Anfall genauso plötzlich, wie er begonnen hat. Aber auch
wenn Vorhofflimmern nur sporadisch auftritt und auch wenn es keine
Beschwerden macht, harmlos ist es trotzdem nicht.

Der Herzspezialist und AFNET Vorstand Prof. Andreas Goette, Paderborn,
erläutert die Tücken des Vorhofflimmerns: „Während des Flimmerns können
sich im Herzvorhof Blutgerinnsel bilden. Gelangt ein solches Gerinnsel
durch die Blutbahn ins Gehirn, kann es dort ein Blutgefäß verschließen und
einen Schlaganfall auslösen. Um dies zu verhindern, benötigen Menschen mit
Vorhofflimmern rechtzeitig eine gerinnungshemmende Behandlung, auch
Blutverdünnung genannt. Leider wird die Rhythmusstörung in vielen Fällen
zu spät erkannt, nämlich erst dann, wenn es bereits zum Schlaganfall oder
einer anderen Komplikation gekommen ist.“

Forschung verbessert Diagnostik und Therapie

Smartwatches und Fitnessarmbänder, sogenannte Wearables, können heutzutage
helfen, versteckte Rhythmusstörungen zu entdecken. Das Kompetenznetz
Vorhofflimmern hat in einer Studie ein freiwilliges Screening-Verfahren
getestet, in dem ältere Menschen, bei denen bis dahin keine
Rhythmusstörung bekannt war, mit Hilfe eines Armbands und einer Smartphone
App ihren Herzrhythmus überwachten. Die Studie zeigte, dass ein Screening
mit Wearables gut funktioniert, und fand Rhythmusstörungen bei fünf
Prozent der Teilnehmenden (Smart in OAC – AFNET 9).

Die Standardbehandlung von Vorhofflimmern beinhaltet eine Blutverdünnung
sowie eine Regulierung der Herzfrequenz und die Behandlung eventueller
Begleiterkrankungen wie zum Beispiel Bluthochdruck. Aber auch mit dieser
empfohlenen Behandlung sterben Patient:innen mit Vorhofflimmern im
Durchschnitt nach wie vor früher als Menschen ohne Vorhofflimmern. Eine
große Studie des AFNET hat den Nutzen einer frühzeitigen
rhythmuserhaltende Behandlung untersucht und hat folgendes herausgefunden:
Patient:innen mit neu aufgetretenem Vorhofflimmern, bei denen zusätzlich
zur Standardbehandlung konsequent versucht wurde, den normalen
Herzrhythmus durch Medikamente oder eine Katheterablation (ein Eingriff,
bei dem die Ursprungsorte der Rhythmusstörung im Herzvorhof unschädlich
gemacht werden) wieder herzustellen, erlitten weniger Komplikationen als
diejenigen, die ausschließlich die Standardbehandlung erhielten. Diese
Ergebnisse sind inzwischen in die Behandlungsempfehlungen eingeflossen und
haben dazu geführt, dass neuerdings immer mehr Vorhofflimmerpatient:innen
in einem frühen Stadium rhythmuserhaltende Maßnahmen bekommen (EAST –
AFNET 4).

Auch die gerinnungshemmende Behandlung für spezielle Patient:innengruppen
stand in AFNET Studien auf dem Prüfstand, beispielweise für Patient:innen
nach einer Katheterablation (AXAFA – AFNET 5) und für nierenkranke
Vorhofflimmerpatient:innen (AXADIA – AFNET 8). Eine weitere Studie hat
außerdem gezeigt, dass eine Blutverdünnung nur dann sinnvoll ist, wenn
Vorhofflimmern tatsächlich im EKG bestätigt wurde, aber nicht bei ganz
kurzen Vorhofrhythmusstörungen, die eine Vorstufe von Vorhofflimmern
darstellen (NOAH – AFNET 6).

„In den wissenschaftsinitiierten Studien des AFNET untersuchen wir neue
Diagnose- und Therapieformen für Vorhofflimmern und andere
Herzerkrankungen. Durch unsere Forschung wollen wir das Leben der
betroffenen Menschen zu verbessern. Mit diesem Ziel arbeiten wir im
Kompetenznetz Vorhofflimmern seit zwei Jahrzehnten zusammen.“ sagt Prof.
Goette.

Broschüre liefert Informationen für Betroffene und Interessierte

Den Ärzt:innen und Wissenschaftler:innen des AFNET ist neben der Forschung
auch die Aufklärung der Betroffenen und Interessierten ein wichtiges
Anliegen. In der Broschüre „Vorhofflimmern – Herz aus dem Takt“
informieren sie seit 18 Jahren über Vorhofflimmern und dessen Behandlung.
Die Broschüre hat damit eine fast genauso lange Tradition wie das
Kompetenznetz Vorhofflimmern selbst, das in diesem Jahr sein 20jähriges
Bestehen feiert. Jetzt ist die fünfte aktualisierte Neuauflage der
Broschüre erschienen.

Prof. Goette erklärt: „Durch allgemeinverständliche Aufklärung wollen wir
das Bewusstsein für diese keineswegs harmlose Rhythmusstörung schärfen und
verdeutlichen, wie wichtig frühe Erkennung und eine individuell
abgestimmte Therapie sind. Außerdem ist eine Behandlung umso
erfolgreicher, je besser die Betroffenen über ihre Krankheit und die
Behandlungsmöglichkeiten Bescheid wissen. Mit dieser Broschüre liefern wir
unabhängige und verständliche Informationen auf dem aktuellen Stand der
Forschung. Wir hoffen, dass wir damit zu einer optimalen Behandlung
beitragen können.“

Bestellung oder Download der Broschüre unter
https://www.kompetenznetz-
vorhofflimmern.de/de/patienteninformation/patientenbroschuere

Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET)

Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V. (AFNET) ist ein interdisziplinäres
Forschungsnetz, in dem Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen aus Kliniken
und Praxen deutschlandweit zusammenarbeiten. Ziel des Netzwerks ist es,
die Behandlung und Versorgung von Patient:innen mit Vorhofflimmern in
Deutschland, Europa und weltweit durch koordinierte Forschung zu
verbessern. Dazu führt das Kompetenznetz Vorhofflimmern e.V.
wissenschaftsinitiierte, nicht-kommerzielle, klinische Studien
(investigator initiated trials = IIT), Register auf nationaler und
internationaler Ebene sowie translationale Forschungsprojekte durch. Der
Verein ist aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
geförderten Kompetenznetz Vorhofflimmern hervorgegangen. Seit Januar 2015
werden einzelne Projekte und Infrastrukturen des AFNET vom Deutschen
Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) sowie einige Projekte aus EU-
Forschungsmitteln gefördert. Das AFNET verfügt über langjährige Erfahrung
in der Behandlung von Vorhofflimmern, unterstützt aber auch
Forschungsarbeiten in anderen Bereichen, die für die kardiovaskuläre
Versorgung relevant sind. Die Erkenntnisse aus der mittlerweile 20jährigen
klinischen und translationalen Forschung des Forschungsnetzes haben das
Leben von Patient:innen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessert und
Behandlungsleitlinien beeinflusst.

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Studienstart für fast 1400 Erstsemester Hochschule Bochum begrüßte Neue in der BlueBox

Damit hatten die meisten Hochschulangehörigen nicht gerechnet: Mit insgesamt 1390 Erstsemestern zum Wintersemester 2023/24 liegt die Hochschule Bochum deutlich über den Zahlen der Studienstarter vom Vorjahr. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Wytzisk-Arens begrüßte sie am 25. September 2023 in bewährter Weise in drei Veranstaltungen in der BlueBox: zunächst hieß er die neuen Bachelor-Studierenden der Fachbereiche Bau- und Umweltingenieurwesen, Geodäsie sowie Elektrotechnik und Informatik inklusive der Nachhaltigkeits-Studiengänge willkommen, sodann die der Fachbereiche Architektur, Mechatronik und Maschinenbau sowie Wirtschaft. Am späten Nachmittag schließlich gab es eine eigene Begrüßung für die neuen Masterstudierenden.

Die neuen Studierenden konnten einen Eindruck von den zahlreichen Möglichkeiten bekommen, die sich ihnen an der Hochschule im Studium und darüber hinaus bieten. Dabei sprachen der Präsident und der Moderator des Tages, Hochschuldezernent Thorsten Bordan, sowohl die Stärken und Besonderheiten der Hochschule wie Praxisnähe, persönliche Atmosphäre, die Möglichkeit zum Lehramtsstudium wie auch die Forschungsstärke etwa auf dem Feld der nachhaltigen Entwicklung und der regenerativen Energien an. Sie luden auch ein, die zahlreichen Beratungs- und Unterstützungsangebote der BO wahrzunehmen. So stellten sie Ansprechpartner*innen wie Alevtyna Hnenna, beim International Office zuständig für Auslandsstudium und -praktikum, Silke Kujawski von den als Brücke zwischen Hochschule und beruflicher Praxis agierenden Career Services und Brigitte Kriebel zum Thema Familiengerechte Hochschule vor. Eine besondere Perspektive für Masterstudierenden bot der Vorstandsvorsitzende des Promotionskollegs NRW Prof. Dr. Martin Sternberg, , der Möglichkeiten und Wege präsentierte, nach dem Master auch noch einen Doktortitel zu erwerben.

Mit dem Ende der offiziellen Begrüßung wurde es dann am Vormittag für die neuen Bachelorstudierenden nochmal richtig lebendig. Denn auf dem sonnenbeschienenen Platz zwischen BlueBox und Seminargebäude H erwarteten sie zahlreiche Stände mit Informationen, interessanten studentischen Projekten, Hochschulinstitutionen wie AStA und Fachschaften, dem Akademischen Förderungswerk, der Hochschulbibliothek und vieles mehr.

Eine ganz besondere Premiere dürften einige Besucher im Trubel gar nicht mitbekommen haben: ct das Radio, Campusradio aller Bochumer Hochschulen berichtete live vor Ort mit einem mobilen Studio, sammelte Eindrücke und O-Töne, beschallte während seiner dreistündigen Sendung zum Teil den Platz und fing dabei die Straßenfestatmosphäre des Vormittags ein.

Für die meisten Erstsemester war der Studienstart damit übrigens noch nicht vorbei. Nachmittags gab es für sie in ihren Fachbereichen Orientierungsinfos und schließlich auch ein geselliges Beisammensein am Grill und bei Getränken…


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