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Medikamenten-Cocktails - der neue Sprit im Alter?“ – Vortrag in der Reihe „Science & Society“

Obwohl Arzneimittel vor ihrem therapeutischen Einsatz eingehend auf ihre
pharmakologische Wirkung im menschlichen Körper untersucht werden, treten
bei deren Anwendung bei verschiedenen Patienten beträchtliche Unterschiede
in ihrer Wirkung oder sogar unerwartete Nebenwirkungen auf. Woran liegt
das? Welche Rolle spielen die persönlichen Merkmale des Patienten dabei
und was ist bei der Einnahme von Medikamenten-Cocktails zu beachten? Dies
erläutert Prof. Dr. med. Julia Stingl (RWTH Aachen) in ihrem Vortrag
„Medikamenten-Cocktails - der neue Sprit im Alter?“ in der öffentlichen
Vortragsreihe „Science & Society“ am 28. September 2023 (16.00 Uhr) im
Hörsaal des Abbe-Zentrums Beutenberg in Jena.

Jena/Aachen. In der Medizin eingesetzte Medikamente sollen uns helfen,
gesund zu werden. Sie können dabei die Beschwerden der Patienten lindern,
den Körper bei der Heilung unterstützen und sogar dazu beitragen,
Krankheiten zu verhindern. Doch jedes noch so heilsame Medikament, das vor
seinem therapeutischen Einsatz eingehend auf seine pharmakologische
Wirkung im menschlichen Körper untersucht wird, kann gleichwohl schädlich
sein und zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, so dass der Arzt bei der
Verschreibung von Medikamenten die möglichen Schäden der Behandlung gegen
den zu erwartenden Nutzen sorgfältig abwägen muss. Denn jeder Mensch ist
individuell, besitzt besondere persönliche Merkmale, wie Alter, Gewicht,
Größe, Geschlecht und Genetik, und reagiert daher anders auf bestimmte
Wirkstoffe.

Doch was passiert, wenn zur Behandlung nicht nur ein Medikament
verschrieben wird? Wenn mit zunehmendem Alter und mehr und mehr Wehwehchen
dem Patienten ein täglicher Medikamenten-Cocktail verabreicht wird? Kann
durch Wechselwirkung mit anderen Medikamenten und möglicher Verstärkung
unerwünschter Nebenwirkungen (Polypharmazie) dann noch sicher die
erwünschte, heilsame Wirkung der eingenommenen Medikamente vorhergesagt
werden? Gibt es bereits Ansätze, das individuelle Risikoprofil des
Patienten mit in den Behandlungsplan einfließen zu lassen? Und welche
zentrale Rolle übernehmen dabei die klinische Pharmakologie und
beispielsweise die Einrichtung von Polypharmazie-Ambulanzen?

Diese und andere wichtige Fragen im Zusammenhang mit der Einnahme von
Medikamenten, gerade bei älteren Menschen, erläutert die klinische
Pharmakologin, Prof. Dr. med. Julia C. Stingl, in ihrem Vortrag zu
„Medikamenten-Cocktails - der neue Sprit im Alter? Wirkung und
Nebenwirkungen bei Multimedikation im Alter“, der im Rahmen der
öffentlichen Vortragsreihe „Science & Society“ am 28. September 2023 im
Hörsaal des Abbe-Zentrums Beutenberg in Jena stattfindet (Beginn: 16 Uhr).

Prof. Stingl, die das Institut für Klinische Pharmakologie an der
Uniklinik der RWTH Aachen leitet, wird dabei insbesondere die Ziele der
klinischen Pharmakologie vorstellen, die die Ursachen für die Variabilität
in der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Arzneimitteltherapien bei
Patienten genauer untersucht. Denn dieses Verständnis soll dazu beitragen,
unter Berücksichtigung der individuellen Risikoprofile der Patienten,
zukünftig bessere Ansätze für eine personalisierte Medizin entwickeln zu
können.

Darüber hinaus wird Prof. Stingl auf aktuelle Studien über Patienten
eingehen, die im Rahmen der Polypharmazie-Ambulanz am Uniklinikum Aachen
gemeinsam mit der Altersmedizin durchgeführt werden. Denn insbesondere bei
älteren Menschen ist das Risiko unerwünschter Wirkungen deutlich erhöht,
da sie meist mehr als nur ein Medikament verschrieben bekommen und auch
Fehler in der Medikation auftreten können. Bei ihnen muss daher die
Kombination von Arzneimitteln unter Berücksichtigung des Alters, ihrer
Pharmakogenetik und Lebensweise (z.B. Pflegebedürftigkeit, Mobilität und
Ernährung) besonders sorgfältig ausgewählt werden, um eine personalisierte
Entscheidung für eine wirksame und auch sichere Therapie treffen zu
können.

Die Referentin

Prof. Stingl ist Fachärztin für Klinische Pharmakologie. Nach Abschluss
ihres Medizinstudiums an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (1997)
arbeitete sie als Ärztin im Bereich der Psychiatrie und Klinischen
Pharmakologie in Berlin. Sie habilitierte 2004 zum Thema
„Pharmakogenetisch basierte Therapieempfehlungen“ an der Charité –
Universitätsmedizin Berlin und wechselte an die Universität zu Köln. Von
2006 bis 2012 war sie als Universitätsprofessorin für das Fach Klinische
Pharmakologie an der Universität Ulm tätig; von 2012 bis 2019 als
Professorin für Translationale Pharmakologie an der Universität Bonn. In
dieser Zeit (ab 2014) hatte sie auch das Amt als Vizepräsidentin und
Leiterin der Abteilung 5 (Forschung) am Bundesinstitut für Arzneimittel
und Medizinprodukte (BfAM) inne. Seit Oktober 2019 leitet sie das Institut
für Klinische Pharmakologie an der Uniklinik der RWTH Aachen.

Sie veröffentlichte auf dem Gebiet der Individualisierten
Arzneimitteltherapie, Arzneimittelsicherheit und Pharmakogenetik ihre
Forschungsergebnisse in etwa 300 wissenschaftlichen Artikeln und
Buchbeiträgen. Darüber hinaus leitet(e) sie zahlreiche
drittmittelgeförderte, internationale Forschungsprojekte sowie europäische
Forschungsverbünde und wurde mit Preisen ausgezeichnet.

Neben ihrer Forschungstätigkeit arbeitet Prof. Stingl in einer Vielzahl
von Gremien und Konsortien mit. Sie ist z.B. seit 2019 Mitglied der
Arbeitsgruppe „Wissen generieren durch Vernetzung von Forschung und
Versorgung“ (Nationale Dekade gegen Krebs, BMBF) und seit 2021 Mitglied im
Executive Committee der Europäischen Fachgesellschaft für Klinische
Pharmakologie. Im Rahmen des „1+ Million Genome“-Projektes der
Europäischen Kommission wurde sie 2023 durch das BMBF als Vertreterin
Deutschlands in die Arbeitsgruppe Pharmakogenetik berufen. Bereits seit
2004 ist sie außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der
Deutschen Ärzteschaft.

Öffentliche Vortragsreihe „Science & Society“

Die zweimal jährlich stattfindende öffentliche Vortragsreihe „Science &
Society“ erweitert die in Jena betriebene naturwissenschaftlich-
medizinische Grundlagenforschung zum Altern um gesellschaftliche und
soziale Aspekte und wird vom Leibniz-Institut für Alternsforschung –
Fritz-Lipmann-Institut (FLI) zusammen mit dem Beutenberg-Campus Jena e.V.
organisiert.

Zu der Veranstaltung sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

Veranstaltungsinformationen

Der „Science & Society“-Vortrag findet am 28. September 2023 in Präsenz im
Hörsaal des Abbe-Zentrums Beutenberg in Jena statt (Beginn: 16.00 Uhr).
Kostenlose Parkplätze stehen unterhalb des Abbe-Zentrums Beutenberg zur
Verfügung. Der Vortrag wird auf Deutsch gehalten. Der Eintritt zur
Veranstaltung ist frei.

Wir bieten auch einen Live-Stream an. Bitte nutzen Sie dafür den Link auf
unserer Webseite: <https://www.leibniz-fli.de/de/news-events/events>

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Gesellschaftlicher Wandel durch eine Circular Economy

Eine Circular Economy unterstützt den Wandel hin zu einer nachhaltigen
Gesellschaft, die Klima und Biodiversität schützt. In einer umfassenden
Kreislaufwirtschaft werden Produkte und Rohstoffe möglichst lange genutzt
und anschließend wiederverwendet – so ändert sich die Art des
Wirtschaftens und Konsumierens. Wie das umgesetzt werden könnte und welche
vielversprechenden Ansätze und Studien es bereits dazu gibt, erklärt Clara
Löw in der neuen Folge des Podcasts „Wenden bitte“ des Öko-Instituts.

Der Fokus der Kreislaufwirtschaft sollte darauf liegen, Abfälle zu
vermeiden und Produkte möglichst lange zu verwenden. Dadurch können sich
Kreisläufe verlangsamen und sogar schließen. „Diese Änderungen betreffen
alle Produktions-, Konsum- und Lebensweisen“, erklärt die
Wissenschaftlerin aus dem Bereich Produkte & Stoffströme. „Weniger
Rohstoffe zu verwenden, verringert Umweltauswirkungen, senkt die
Abhängigkeit von anderen Ländern und den Energieverbrauch. All das hilft,
aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und das Klima
zu schützen.“
Zum Podcast „Wieso brauchen wir eine Circular Economy?“ des Öko-Instituts
(https://www.oeko.de/podcast/episode/wieso-brauchen-wir-eine-circular-
economy)

Rohstoffverbrauch reduzieren und international handeln
Eine zirkuläre Wirtschaftsweise kann die Treibhausgasemissionen um bis zu
26 Prozent reduzieren und den Rohstoffkonsum um bis zu 27 Prozent bis zum
Jahr 2045 senken. „Den Rohstoffverbrauch zu reduzieren ist zentral, um das
Ziel der Klimaneutralität zu erreichen“, so Löw. Der
gesamtgesellschaftliche Nutzen einer Circular Economy sei deutlich höher
als die damit einhergehenden sozio-ökonomischen Kosten der Transformation.
Das ergab die umfassende Studie „Modell Deutschland“ des Öko-Instituts für
den WWF.
Die Circular Economy wird in vielen Ländern bereits diskutiert und
umgesetzt: „Von anderen Ländern zu lernen, heißt, anzuerkennen, dass der
gesellschaftliche Wandel dort bereits im Gange ist“, so Löw. Deutschland
müsse sich in den Diskurs einbringen und die Transformation aktiv
gestalten. So könnte Deutschland international auch zusammen mit den
Ländern, wo der Fokus noch auf besserem Abfallmanagement liegt, an einer
Veränderung hin zu langlebigeren Produkten und längeren Nutzungsdauern
arbeiten.

Circular Economy Action Plan: Politisch vorangehen
Innerhalb der Europäischen Union hat die Circular Economy mit dem Circular
Economy Action Plan als Teil des Green New Deal einen hohen Stellenwert
erhalten. Deutschland arbeitet aktuell an der Nationalen
Kreislaufwirtschaftsstrategie, aktuell läuft der öffentliche
Beteiligungsprozess. Clara Löw betont im Podcast, wie wichtig politische
Maßnahmen seien: „Ich glaube nicht, dass sich der Wandel selbst steuert.
Wir brauchen kluge, ambitionierte Politik und dass die
Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Bevölkerung für
Akzeptanz des Wandels werben.“ Ein wichtiger Schritt wäre,
umweltschädliche Subventionen abzuschaffen, Finanzierung, um die
Umstellung auf kreislaufausgerichtetes Wirtschaften zu ermöglichen, und
bestimmte Steuern wie etwa Mehrwertsteuersätze für Reparatur anzupassen.
Außerdem wäre notwendig, Hersteller in Verantwortung zu ziehen, weitere
Vorgaben für Produktdesign auszugestalten und die öffentliche Beschaffung
umzugestalten. Die gesellschaftliche Debatte über einen veränderten Konsum
sollte dringend beginnen, mahnt Löw.

Wissen statt Alltagsberatung
Der Podcast „Wenden bitte!“ des Öko-Instituts richtet sich an alle mit
politischem und ökologischem Interesse aus Politik, Wissenschaft, Medien,
NGOs und Öffentlichkeit. Den Podcast moderieren Nadine Kreutzer,
Journalistin und Moderatorin, und Mandy Schoßig, Leiterin Öffentlichkeit &
Kommunikation am Öko-Institut. Rund eine Stunde lang sprechen sie mit
einem Experten beziehungsweise einer Expertin aus dem Öko-Institut über
anstehende Nachhaltigkeitstransformationen – genug Zeit für die
„Langstrecke der Umweltpodcasts“.

Alle erschienen Episoden des Podcasts: https://www.oeko.de/podcast

Der Podcast ist erhältlich auf allen gängigen Podcast-Portalen – etwa bei
Apple Podcasts sowie bei Spotify

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen
Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der
Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien,
wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal
umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg,
Darmstadt und Berlin vertreten.

www.oeko.de | Podcast | blog.oeko.de | Twitter | Instagram | Onlinemagazin

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Neue BZgA-Aktion „Organ- und Gewebespende. Auch dabei?“

Mit ihrer neuen Aktion „Organ- und Gewebespende. Auch dabei?“ sucht die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem
Patientenbeauftragten der Bundesregierung und den Schauspielern Klaus J.
Behrendt und Dietmar Bär bundesweit Partnerinnen und Partner, die sich
aktiv für die Organ- und Gewebespende engagieren. Angesprochen sind neben
Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Sport- und Kulturvereinen auch
Unternehmen, die sich an der ergebnisoffenen Information ihrer
Mitarbeitenden, Mitglieder oder ihrer Kundschaft mit Gesundheitstagen oder
Online-Angeboten beteiligen.

Mit ihrer neuen Aktion „Organ- und Gewebespende. Auch dabei?“ sucht die
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem
Patientenbeauftragten der Bundesregierung und den Schauspielern Klaus J.
Behrendt und Dietmar Bär bundesweit Partnerinnen und Partner, die sich
aktiv für die Organ- und Gewebespende engagieren.

Angesprochen sind neben Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, Sport- und
Kulturvereinen auch Unternehmen, die sich an der ergebnisoffenen
Information ihrer Mitarbeitenden, Mitglieder oder ihrer Kundschaft mit
Gesundheitstagen oder Online-Angeboten beteiligen.

Stefan Schwartze, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der
Patientinnen und Patienten: „Organ- und Gewebespende geht uns alle an und
ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Wie schnell kann jeder von uns
in die Situation kommen, selbst ein Spenderorgan zu benötigen. Oder man
muss über die Organentnahme bei einer nahen verwandten Person entscheiden,
weil sich diese zu Lebezeiten nicht dazu geäußert hat. Klaus J. Behrendt
und Dietmar Bär gehen mit gutem Beispiel voran, beide haben sich
informiert und ihre Entscheidung getroffen. Mit ihrem Engagement holen die
beiden das Thema dorthin, wo es hingehört: tief in das Bewusstsein der
Gesellschaft. Gut so!“

Michaela Goecke, Leiterin der Abteilung für themenspezifische
gesundheitliche Aufklärung der BZgA: „Viele Menschen hatten mit dem Thema
Organ- und Gewebespende bislang keine Berührungspunkte – ihnen fehlen die
Auseinandersetzung und Informationen, die eine Entscheidungsfindung
ermöglichen. Hier setzen wir mit unserer Aktion an. ‘Organ- und
Gewebespende. Auch dabei?‘ sorgt dafür, dass am Arbeitsplatz, beim Sport
oder der Kultur Organspende zum Thema wird. Folgen Sie unserem Aufruf der
BZgA gemeinsam mit Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär, zeigen Sie
Verantwortung und machen Sie sich für die Information zur ergebnisoffenen
Aufklärung zur Organ- und Gewebespende stark.“

Ergebnisse der BZgA-Repräsentativbefragung aus dem Jahr 2022 zeigen, dass
knapp 61 Prozent der Befragten bereits eine Entscheidung getroffen haben,
bei etwa 36 Prozent steht die Entscheidung noch aus.

Als Hauptgrund für die fehlende Entscheidung geben 41 Prozent der Personen
ohne getroffene Entscheidung an, sich bisher noch nicht oder nicht
ausreichend mit dem Thema Organ- und Gewebespende beschäftigt zu haben.

Hier setzt die BZgA mit ihrem Unterstützungsangebot für Multiplikatorinnen
und Multiplikatoren an, das unter https://www.organspende-
info.de/multiplikatoren/ zur Verfügung steht. Interessierte können Plakate
und Postkarten mit den beiden Schauspielern kostenfrei bestellen, um im
eigenen Haus auf das Thema aufmerksam zu machen und zur
Entscheidungsfindung und Dokumentation der Entscheidung aufzurufen.
Zusätzlich können Broschüren, Flyer und Organspendeausweise bestellt sowie
weitere Unterstützungsangebote für die hauseigene Kommunikation zur Organ-
und Gewebespende angefragt werden. Auf der Website verfügbar sind ein
Videostatement sowie ein Interview, in denen sich die beiden Schauspieler
direkt an die Menschen richten und erklären, warum ihnen das Engagement
für die Organ- und Gewebespende eine Herzensangelegenheit ist.

Die BZgA informiert mit https://www.organspende-info.de zu allen Fragen
rund um die Organ- und Gewebespende und bietet kostenlos bestellbare
Broschüren, Flyer und Organspendeausweise. Die Plakate und Postkarten zur
Aktion „Organ- und Gewebespende. Auch dabei?!” stehen im Bestellsystem der
BZgA zur Verfügung unter:
• Plakate: https://shop.bzga.de/organspende-plakate-auch-dabei/
• Postkarten: https://shop.bzga.de/organspende-postkarte-auch-dabei/

Persönliche Beratung bietet das kostenfreie BZgA-Infotelefon Organspende,
montags bis freitags unter der Rufnummer 0800 90 40 400 von 9:00 bis 18:00
Uhr. Neben den Informationsangeboten der BZgA können sich Bürgerinnen und
Bürger auch von ihrer Hausärztin und ihrem Hausarzt zur Organ- und
Gewebespende beraten lassen.

Die Ergebnisse der BZgA-Repräsentativbefragung „Einstellung, Wissen und
Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organ- und Gewebespende in
Deutschland 2022“:
https://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/organ-und-
gewebespende/

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Herzbericht: Sterbefälle wegen Koronarer Herzkrankheit und Herzschwäche leicht rückläufig

Auswirkung der Covid-Pandemie auf Krankenhausaufnahmen sowie auf
herzmedizinische Diagnostik und Therapien: Deutsche Herzstiftung mahnt
Verfügbarkeit von stationärer Versorgung in Krisenzeiten an

Durchblutungsstörungen durch Herzkranzgefäßverengungen, die sogenannte
Koronare Herzkrankheit (KHK), sind nach wie vor die häufigste Todesursache
in Deutschland. Nach den Zahlen des aktuellen Deutschen Herzberichts 2022
starben im Jahr 2021 insgesamt 121.172 Menschen an den Folgen der KHK
(davon 45.181 am akuten Herzinfarkt). Die Sterberate lag damit bei 129,7
an KHK Gestorbenen pro 100.000 Einwohner (EW) (Herzinfarkt: 48,1 pro
100.000 EW). „Damit ist die KHK-Sterblichkeit gegenüber dem Vorjahr leicht
gesunken. Dieser Trend setzt sich, ähnlich wie bei der Herzinsuffizienz,
seit 2011 fort“, berichtet Prof. Dr. med. Thomas Voigtländer,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, bei der Vorstellung des
neuen Herzberichts 2022. Dieser kann unter
<https://herzstiftung.de/herzbericht> kostenfrei als PDF, E-Paper oder
Printexemplar angefordert werden.
Dieser Trend entsteht, vom Rückgang der Zahl der Raucher einmal abgesehen,
insbesondere durch „Verbesserungen der präventiven, rehabilitativen und
therapeutischen Maßnahmen“, erklären die Autoren im Herzbericht. Dazu
zählen u.a. interventionelle Verfahren wie die Stent-Therapie bei akutem
Herzinfarkt (Notfall-PCI), verbesserte Medikamente und Abläufe in der
Rettungskette und ebenso eine bessere Kenntnis der Risikofaktoren für KHK
und Herzinfarkt.

Trotz Besserung: Sterblichkeit durch KHK und Herzschwäche „weiterhin hoch“
„Auch bei der Sterblichkeitsrate der Herzinsuffizienz, deren Hauptursachen
die KHK und der Herzinfarkt sind, sind vor allem die lebensverlängernden
Effekte von Therapien bedeutsam für den kontinuierlichen Rückgang dieser
schwerwiegenden Herzerkrankung seit 2011“, erklärt Prof. Voigtländer. Bei
den medikamentösen Therapien sind hierbei insbesondere die Cholesterin-
Senkung und die Diabetesbehandlung zu nennen, bei den Schrittmacher-
Therapien die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) und implantierbare
Kardioverter/Defibrillatoren (ICD) zur Verhütung des plötzlichen Herztods.
Im Berichtsjahr 2021 starben dennoch 35.131 Menschen an Herzinsuffizienz
(2020: 34.855). 2011 lag die Zahl der Gestorbenen allerdings noch bei
45.428 bei einer Sterberate von 60,7 pro 100.000 EW. Dies konnte im Jahr
2021 auf 35,8 gesenkt werden. „Insgesamt ist die Sterblichkeit der beiden
Erkrankungen KHK und Herzschwäche leider weiterhin hoch“, gibt Voigtländer
zu bedenken. Schließlich stellten beide Herzkrankheiten die
Haupttodesursachen für den plötzlichen Herztod mit jährlich über 65.000
Todesfällen in Deutschland. „Angesichts des hohen Leistungsniveaus in der
Herzmedizin zeigt das, dass wir weitere Hebel in der Prävention aktivieren
müssen. Diese sollten bereits im Kindesalter ansetzen, zum Beispiel
institutionalisiert in Kita und Schulen oder in Form von frühen Screenings
für kardiovaskuläre Risikokrankheiten von Herzinfarkt und Schlaganfall“,
betont der Kardiologe Prof. Voigtländer, Ärztlicher Direktor des
Agaplesion Bethanien-Krankenhauses in Frankfurt am Main.

Sterblichkeit von Rhythmusstörungen und Klappenerkrankungen: Plateau
erreicht?
Im Unterschied zu KHK und Herzinsuffizienz steigt die Sterblichkeit durch
Herzrhythmusstörungen und Herzklappenerkrankungen seit 2011 tendenziell
an. Allerdings sieht der Herzstiftungs-Vorsitzende mit dem Beginn der
Covid-19-Pandemie „ein Plateau erreicht“. So stieg die Zahl der Todesfälle
durch Rhythmusstörungen nur noch relativ gering von 27.369 (2020) auf
28.219 im Jahr 2021 (Sterberate 2020: 28,1 pro 100.000 EW; 2021: 28,5). An
Herzklappenerkrankungen starben 19.872 Menschen im Jahr 2020 verglichen
mit 20.453 im Jahr 2021 (Sterberate 2020: 20,2; 2021: 20,5). Als mögliche
Gründe für das Erreichen dieses Plateaus führt der Herzspezialist
insbesondere verbesserte Therapien der Aortenklappenstenose an – sowohl
chirurgisch als auch mit Hilfe katheterbasierter Verfahren wie TAVI
(Transkatheter-Aortenklappenimplantation) an. Bei den Rhythmusstörungen
sei das mit Hilfe der Vorhofflimmer-Ablation (katheterbasiert/chirurgisch)
und Schrittmachertherapien erreicht worden. (Sowohl die
Aortenklappenstenose als auch Vorhofflimmern erhöhen bei Nicht-Behandlung
die Gefahr für Herzinsuffizienz und Komplikationen wie Schlaganfall im
Fall des Vorhofflimmerns.)
Allerdings könnte die Covid-19-Pandemie als neu hinzugekommene
Todesursache (seit 2020) einen Einfluss auf die Sterblichkeitsangaben für
das Jahr 2021 insgesamt haben, denn insbesondere ältere Personen starben
an Covid-19. „Alle Personen mit dieser Todesursache hätten, wären sie im
Jahr vorher verstorben, eine andere Todesursache gehabt – und viele dieser
Personen hätten vermutlich eine kardiovaskuläre Todesursache“, so die
Einordnung durch die Autoren im neuen Herzbericht.

Rückgang von Klinikeinweisungen: Kliniken wegen Covid-Pandemie gemieden?
Nahezu alle Herzkrankheiten weisen in den Krankenhausaufnahmen
(vollstationäre Hospitalisationsrate) im Jahr 2021 eine deutliche Abnahme
gegenüber 2019 auf. Bei der KHK sank die Zahl der Krankenhausaufnahmen um
14,6 %, bei Herzklappenkrankheiten um 8,5 %, bei Herzrhythmusstörungen um
10,4 %, bei Herzschwäche um 12,8 % und bei den angeborenen Fehlbildungen
um 9,0 %. „Ein Auslöser für diese Abnahme stationärer Krankenhausaufnahmen
dürfte die wegen der Pandemie häufiger gemiedene Hospitalisierung gewesen
sein“, erklärt Voigtländer. „Denn es stellt sich wie bereits im Jahr 2020
erneut die Frage, in welchem Maß Patienten aus Sorge vor einer SARS-
CoV-2-Infektion auf eine Klinikaufnahme verzichtet und dadurch eine
Verschlechterung ihrer Herzerkrankung riskiert haben.“

„Stark unter Druck“: Patientenversorgung in Zeiten von Pandemie und Krisen
Kritsch bewertet die Deutsche Herzstiftung, dass auch im Jahr 2021
Kliniken aufgrund der Pandemie ihre Aufnahmen zeitweise auf Notfälle
beschränken mussten, um Kapazitäten für Intensivpatienten freizuhalten. So
wurden auch 2021 sogenannte „elektive“, d. h. planbare operative
Eingriffe, weniger häufig durchgeführt (Daten des IQTIG*): Am markantesten
war das von 2018 zu 2021 der Fall bei chirurgischen Eingriffen wie dem
isolierten Aortenklappenersatz (-27,1 %) und der Bypassoperation (-26,2
%). Zu deutlich weniger Eingriffen gegenüber 2018 kam es auch bei
katheterbasierten (interventionellen) Eingriffen wie der
Koronarangiographie (-4,3 %), bei Kathetereingriffen wie PCI
(Herzgefäßaufdehnung durch Stent/Ballon) (-3,3 %) oder Schrittmacher-/ICD-
Eingriffe (-4,4 %/-11,6 %). „Zwar verfügt Deutschland über medizinische
Versorgungsstrukturen, die auch während der Pandemie funktionierten. Aber
das Herunterfahren von Diagnostik und Therapie in der Pandemie setzte die
Versorgung in Kliniken und Ambulanzen stark unter Druck – auch die
herzmedizinische“, betont der Herzstiftungs-Vorsitzende Prof. Voigtländer.
„Wie sich diese reduzierte Versorgung bundesweit auf die Sterblichkeit
durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken wird, bleibt abzuwarten und
bedarf wissenschaftlicher Analysen.“ Pandemie-Lockdowns und die
medizinische Versorgung einschränkende Maßnahmen dürften jedenfalls „nicht
dazu führen, dass Patienten mit Herzbeschwerden sich bei der
Inanspruchnahme medizinischer Versorgung in den Kliniken zurückhalten“, so
der Kardiologe. Denn auf das Gesundheitswesen kämen längst weitere
Herausforderungen bei der Versorgung von Herz-Kreislauf-Patienten hinzu:
eine Bevölkerung mit einem zunehmenden Anteil an über 65- und über
80-Jährigen, Extremwetterlagen mit Hitzewellen oder etwa der
Fachkräftemangel im Krankenhauswesen. „Es muss der Politik gelingen,
besonders den vulnerablen Gruppen wie Kindern und schwer herzkranken
Menschen auch in Krisenzeiten weiterhin Zugang zur stationären Behandlung
zu gewährleisten.“

Ländervergleich: Höhere Herzinfarktsterblichkeit in ostdeutschen
Bundesländern
Regionale Unterschiede in der Sterblichkeit und bei den
Krankenhausaufnahmen wegen Herzkrankheiten bestehen fort, wie der Deutsche
Herzbericht 2022 erneut dokumentiert. Die höchste Sterbeziffer
(altersstandardisiert) eines Bundeslandes kann bei Herzinsuffizienz, KHK
oder Herzrhythmusstörungen nahezu doppelt so hoch sein wie die niedrigste
Sterbeziffer eines anderen Landes. Ein Blick auf die Todesrate durch KHK
und akuten Herzinfarkt zeigt, dass östliche Bundesländer weiterhin die
höchste Sterblichkeit aufweisen. So hat Sachsen-Anhalt wie im Vorjahr auch
2021 die höchste Sterbeziffer mit 179 an KHK Gestorbenen pro 100.000 EW
(Herzinfarkt: 65 Gestorbene), gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 175
an KHK Gestorbenen (Herzinfarkt: 68 Gestorbene) und Sachsen mit 163 KHK-
Verstorbenen pro 100.000 EW (Herzinfarkt: 61 Gestorbene). In den
ostdeutschen Bundesländern einschließlich Berlin ist die
Infarktsterblichkeit im Vergleich zu den restlichen Bundesländern damit
höher. Am niedrigsten ist die KHK-Sterblichkeit in Hamburg (KHK: 98;
Herzinfarkt: 37 Gestorbene pro 100.000 EW), Schleswig-Holstein (KHK: 106;
Herzinfarkt: 29) und Baden-Württemberg (KHK: 118; Herzinfarkt: 48). Für
diese Unterschiede kommen nach Einschätzung der Herzberichts-Autoren
insbesondere ein Einfluss sozioökonomischer Faktoren als Erklärung in
Betracht sowie ein unterschiedliches Risikoprofil der Bevölkerung,
möglicherweise aufgrund des höheren Anteils an über 65-Jährigen, die ein
höheres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen aufweisen.
Auffällig ist, dass auch 2021 die geringste Versorgungsdichte mit
zugelassenen Kardiologen (vertragsärztliche Versorgung) in den östlichen
Bundesländern Thüringen mit 34.572 EW pro Kardiologe, Mecklenburg-
Vorpommern mit 31.591 EW und Sachsen-Anhalt mit 26.781 EW pro Kardiologe
liegt. „Inwiefern dieses Versorgungsgefälle ein Indikator für Lücken in
der ambulanten kardiologischen Versorgung ist und dies mit Ursache für
eine höhere Morbidität und Sterblichkeit sein könnte, ist zwar spekulativ,
sollte aber aufgearbeitet werden“, erklärt Voigtländer. Die höchste
Kardiologen-Versorgungsdichte lag 2021 in Bremen mit 15.732 Einwohnern
(EW) pro Kardiologe, im Saarland mit 15.844 EW, in Hamburg mit 21.557 EW
und in Rheinland-Pfalz mit 22.318 EW pro Kardiologe.

Krankenhausaufnahmen: Wo leben die meisten KHK- und Herzinfarktpatienten?
Ganz anders sind die Unterschiede bei den Krankenhausaufnahmen
(vollstationäre altersstandardisierte Hospitalisationsrate): Sachsen weist
hier die niedrigsten Hospitalisationsraten bei KHK mit 410 und bei
Herzinfarkt mit 170 vollstationären Aufnahmen pro 100.000 EW auf, während
die höchste Rate für KHK in Berlin mit 752 und für Herzinfarkt in Bremen
mit 275 vollstationären Aufnahmen pro 100.00 EW festzustellen ist. Für
eine Interpretation dieser Unterschiede zwischen den Ländern müssten auch
soziodemografische und andere Einflussfaktoren wie Beschäftigungsquote,
Erwerbs- und Bildungsstand sowie Risikoprofil aufgrund von Raucheranteil,
Übergewicht/BMI und Begleiterkrankungen  wie Bluthochdruck, Diabetes und
Fettstoffwechselstörungen einbezogen werden. Die Autoren des Herzberichts
geben zu bedenken, dass eine Berücksichtigung dieser Faktoren „mangels
valider Daten“ jedoch nicht möglich ist. „Solche Daten müssten von Seiten
der Sozial- und Gesundheitsministerien der Länder erhoben werden, um den
teils ausgeprägten regionalen Gefällen noch genauer auf den Grund gehen zu
können“, fordert der Herzstiftungs-Vorsitzende.

Aktiv in Sachsen-Anhalt und im Rems-Murr-Kreis: Was bewirken
Aufklärungsaktionen?
Als weiterhin unverzichtbaren Baustein in der Eindämmung der
Herzinfarktsterblichkeit auf Landes- und Kommunalebene unterstützt die
Herzstiftung Register zur medizinischen Versorgung im kardiovaskulären
Bereich. Zudem werden regelmäßig landesweite Aufklärungskampagnen mit
Aktionsbündnissen aus Behörden, Ärztenetzwerken, Krankenkassen und
Gesundheitsorganisationen gefördert. Themen, über die sie informieren,
sind die Vorsorge, Ursachen und Symptome von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sowie richtiges Notfallverhalten. Dieses Ziel verfolgt seit Jahren
beispielsweise die als „Herzwoche“ angelegte Aufklärungskampagne in
Sachsen-Anhalt mit Fokus auf die Prävention von Herzinfarkt und anderen
Herzkrankheiten. Mit Erfolg: Sachsen-Anhalt konnte seine Herzinfarkt-
Mortalität kontinuierlich senken: von 69,3 Herzinfarkt-Verstorbenen pro
100.000 EW (2018) auf 66,3 (2020) und zuletzt 64,9 (2021) Gestorbene pro
100.000 EW.
Die mit Unterstützung der Deutschen Herzstiftung gestartete Herzinfarkt-
Kampagne „Rems-Murr-Kreis gegen den Herzinfarkt“ hat über die Jahre rund
100 Vorträge und Wiederbelebungsschulungen durchgeführt. Mit dem Ergebnis
könnte das Aufklärungsprojekt, initiiert von engagierten Kardiologen der
Region und Partnern wie DRK, AOK und Rems-Murr-Kliniken, Vorbild für
andere Landkreise sein. Denn die Überlebenschancen von
Herzinfarktpatienten im Rems-Murr-Kreis erhöhte sich merklich. Und die
Zeit, bis sich Betroffene mit Herzinfarkt bei der Rettungsleitstelle
meldeten, verkürzte sich. Auch die Quote der Wiederbelebung durch
Ersthelfer vor Ort konnte deutlich gesteigert werden. „Solche Aktionen und
landesweite Kampagnen ermöglichen Aufklärung über den Herzinfarkt in einem
regionalen Bündnis aus Ärztinnen und Ärzten, Rettungsdiensten, Kliniken,
Krankenkassen und weiteren Partnern. Sie können Modellcharakter für
Projekte in vielen Landkreisen und Städten haben“, betont der Frankfurter
Kardiologe Voigtländer.
(wi)

*IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im
Gesundheitswesen): Institut im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses
(G-BA)

Der Deutsche Herzbericht wird von der Deutschen Herzstiftung zusammen mit
den ärztlichen Fachgesellschaften, den Deutschen Gesellschaften für
Kardiologie (DGK), für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), für
Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler (DGPK) sowie für
Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DGPR)
alljährlich herausgegeben.

Der Deutsche Herzbericht 2022 ist kostenfrei (PDF, E-Paper, Printexemplar)
erhältlich unter: <https://herzstiftung.de/herzbericht>
Herzinfarkt-Risikotest und HerzFit-App: Die Herzstiftung bietet unter
<https://herzstiftung.de/risiko> einen kostenfreien Herzinfarkt-Risikotest
an und informiert über ihre HerzFit-App unter <https://herzstiftung.de
/herzfit-app>
Infos für Patienten zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen bietet die Herzstiftung
kostenfrei unter <https://herzstiftung.de> an.

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