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Bildungsfreistellung: Erleichterung bei Beantragung

zfh setzt Projekt zur Digitalisierung der Prozesse zur
Bildungsfreistellung erfolgreich um

Fernstudierenden im zfh-Verbund steht jetzt ein moderndes Tool zur
Beantragung der Bildungsfreistellung zur Verfügung: Die Formulare, die sie
dazu benötigen, werden nun automatisch und individuell zugeschnitten
generiert und sind digital auf der Homepage abrufbar. Dies erleichtert es
ihnen, die Möglichkeit der Bildungsfreistellung zu nutzen.

Die Optimierung im Bereich der Bildungsfreistellung wurde durch das
Projekt "Bildungsfreistellung – Modernisierung des Services für
Studierende, der internen Abläufe und der Datengenerierung" möglich. Das
rheinland-pfälzische Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit (MWG) hat
das Projekt gefördert. Die Finanzierung erfolgte im Rahmen der
Förderrichtlinie zur Programmlinie 2 „Student life Cycle“ Fördermaßnahme
(D) „Stärkung der digitalen Strukturen, Kompetenzen und Prozesse an den
Hochschulen einschließlich der Verwaltungen“. Das Projekt wurde jetzt vom
zfh erfolgreich abgeschlossen.

Nachhaltige Digitalisierung und Automatisierung sorgen jetzt für eine
deutliche Reduzierung des Verwaltungsaufwands. Die Erwartungen der
Studierenden, schnell und unkompliziert digital an die nötigen
Informationen, Bescheide und Unterlagen zu gelangen, werden erfüllt. Das
zfh hat dazu ein datenbankbasiertes Formularmanagement auf Basis seines
bereits etablierten zfh-Studienfinders aufgesetzt.

Auch für das zfh als Bildungseinrichtung wird die Arbeit im Hinblick auf
die Berichtspflicht gegenüber dem Ministerium für Arbeit, Soziales,
Transformation und Digitalisierung (MASTD) erleichtert. Die Daten, die das
zfh dafür benötigt, sind in den Prozess integriert und werden aus den
Angaben der Fernstudierenden generiert.

Bildungsfreistellung – auch Bildungsurlaub oder Bildungszeit – ist
zusätzlicher, bezahlter Urlaub, den Arbeitgeber ihren Mitarbeitenden zum
Zweck einer Weiterbildung gewähren. Auch Fernstudierenden im zfh-Verbund
steht in vielen Fällen eine Freistellung von der Arbeit zu. Das gilt für
die Zeit der Präsenzphasen an den Hochschulen, aber auch für online
durchgeführte Veranstaltungen.

Gesetze zur Bildungsfreistellung, zu Bildungsurlaub oder -zeit regeln
entsprechende Voraussetzungen, die in den einzelnen Bundesländern
variieren. Maßgeblich hierfür ist der Ort des Arbeitsplatzes. Dabei sorgen
die Bildungsträger für eine Anerkennung ihrer Weiterbildungsangebote nach
dem jeweiligen Gesetz. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können die
Teilnehmenden bei ihren Arbeitgebern eine Bildungsfreistellung, einen
Bildungsurlaub oder eine Bildungszeit beantragen.

Das neue Tool finden zfh-Fernstudierende unter:
<https://www.zfh.de/studium/studierende/bildungsfreistellung/#c800>

Über das zfh
Das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund bildet gemeinsam mit
21 staatlichen Hochschulen den zfh-Hochschulverbund. Das zfh ist eine
wissenschaftliche Institution des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in
Koblenz und basiert auf einem 1998 ratifizierten Staatsvertrag der
Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Neben den 15
Hochschulen dieser drei Bundesländer haben sich weitere Hochschulen aus
Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein
dem Verbund angeschlossen. Das erfahrene Team des zfh fördert und
unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer
Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 100 berufsbegleitenden
Fernstudienangeboten in wirtschaftswissenschaftlichen,
technischen/naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen
Fachrichtungen ist der zfh-Verbund bundesweit größter Anbieter von
Fernstudiengängen an Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle zfh-
Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder
Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen ACQUIN, AHPGS,
ASIIN, AQAS, FIBAA bzw. ZEvA zertifiziert und somit international
anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein
umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat.
Derzeit über 6.000 Fernstudierende an den Hochschulen des zfh-Verbunds
eingeschrieben.

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Zahngesundheit für Tiere

Zahngesundheit für Tiere Symbolbild von Bird auf Pexels
Zahngesundheit für Tiere Symbolbild von Bird auf Pexels

Genau wie bei Menschen ist auch bei unseren Vierbeinern das Thema Zahngesundheit nicht zu unterschätzen. Schmerzen in diesem Bereich wirken sich auf die Lebensqualität aus und so ist es gut zu wissen, dass es wie für den Menschen auch für Tiere Ärzte gibt, die sich rein auf die Zahngesundheit spezialisiert haben. In diesem Betrag geht es um Wissenswertes zum Thema tierische Zahngesundheit.

  • Der Tierzahnarzt und sein Tätigkeitsfeld

Wie beim Menschen, gibt es für Tiere Praxen, die sich auf die Zahnheilkunde spezialisiert haben. Ein Beispiel dafür ist der Tierzahnarzt in 51491 Overath. In diesem Tierzahnzentrum werden Leistungen wie konservierende Zahnheilkunde/Zahnerhaltung, Prophylaxe/Vorsorge, Prothetik/Zahnersatz, Kieferorthopädie, Mundhöhlen- und Gesichtstumore, Stomatologie/Mundhöhlenkrankheiten, Implantologie, zahnärztliche Chirurgie, Endodontie/Zahnmarkerkrankungen, Kiefer-, Mund- und Gesichtschirurgie, ästhetische Zahnmedizin und Parodontologie angeboten.

  • Tierfutter im Fokus

Immer wieder ein Thema in dem Tierzahnzentrum ist das Futter der Vierbeiner. Neue Angebote und Trends laden zum Hinterfragen alter Gewohnheiten ein. Beispielsweise etabliert sich gerade ein Nachhaltigkeit-Trend beim Haustier-Futter. Es geht darum, die eigenen Werte zu leben und dabei die Tiergesundheit nicht aus dem Blick zu verlieren.

  • Zusammenhang von Ernährung und Tierzahngesundheit

Gepflegte Zähne sind ein Aushängeschild – nicht nur beim Menschen.

Sie stehen für Sauberkeit, Gesundheit sowie für gute Ernährung. Blitzt das Gebiss ihres vierbeinigen Lieblings, dann kommt das für viele Menschen einem Lächeln gleich. Das zeigt auch die Verantwortung, die Tierhaltern in Bezug auf die Zähne ihres Tieres zukommt. Handeln diese dahingehend nachlässig, dann kann das nicht nur sehr teuer werden, sondern auch das Tier hat das Nachsehen, da es unter Beschwerden und Schmerzen leidet. Studien haben ergeben, dass nahezu 85 Prozent der Katzen und Hunde schon ab dem vierten Lebensjahr mit Zahnbelag und Zahnstein ihre Probleme haben.

Daher sollten Tierbesitzer schon ab dem Welpenalter Zahnpflegerituale einführen und diese dann zur Routine werden lassen. In diesem Alter können Tiere noch gut an regelmäßiges Berühren im Kopf- und Maulbereich gewöhnt werden. Ist dieses Ritual etabliert, können auch die Zähne Stück für Stück miteinbezogen werden. Beispielsweise können schon dreißig Sekunden tägliches Putzen der Zähne stark zur nachhaltigen Erhaltung der Zahngesundheit beitragen.

Wurden Tiere in ihren jungen Jahren nicht an die tägliche Zahnpflege gewöhnt, dann kann ihr biologisch angelegter Kautrieb genutzt werden. Hilfsmittel wie Kauröllchen oder Kaustreifen können dabei zum Einsatz kommen. Sie helfen dabei, den mechanischen Weg zu nehmen, um die Bakterien der Zahnbeläge einzudämmen.

Zumindest einmal im Jahr sollte auch von ärztlicher Seite aus ein Zahncheck vorgenommen werden und dazwischen zuckerarmes, artgerechtes Futter verwendet werden. Wird die Zahnhygiene hingegen vernachlässigt, können sich Bakterien vermehrt ansiedeln und aus anfänglichen Zahnbelägen kann sich harter Zahnstein bilden. Auch Entzündungen des Zahnfleischs, Mundgeruch und Schwierigkeiten beim Kauen sind Folgen von vernachlässigter Zahnhygiene.

Im schlimmsten Fall kommt es zum Verlust von Zähnen und außerdem die im Zahnbelag angesiedelten Bakterien können sich über das Blut im Tierkörper weiter verteilen. So können weit über den Zahnraum hinaus weitere Organsysteme in Mitleidenschaft gezogen werden. Warum also nicht direkt im Welpenalter ansetzen oder falls dies nicht mehr möglich ist, dann zumindest im Erwachsenenalter des Tieres den ärztlichen Rat regelmäßig einholen und in der Zwischenzeit angeratene Zahnroutinen nicht schleifen lassen?

  • Fazit

Wie auch beim Menschen, gibt es für Tiere auf die Zahngesundheit spezialisierte Experten, die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Zwischen den regelmäßigen Terminen, gilt es, die angeratenen Routinen und Ernährungshinweise in die Tat umzusetzen, um die sich aus mangelnder Zahnhygiene ergebenden Folgen gar nicht erst entstehen zu lassen. Der Artikel lieferte diesbezüglich einige Anregungen und Denkanstöße.

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„Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ in die Datenbank Scopus aufgenommen

Seit Juni 2023 ist die Open-Access-Zeitschrift „Raumforschung und
Raumordnung | Spatial Research and Planning“ (RuR) Teil der Datenbank
Scopus. Die Zeitschrift, die von der ARL – Akademie für Raumentwicklung in
der Leibniz-Gemeinschaft und dem Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL),
dem ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, dem
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und dem Leibniz-
Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) herausgegeben wird, hat
damit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Alle Einrichtungen sind
Mitglieder des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Räumliches Wissen für
Gesellschaft und Umwelt (Leibniz R)“.

Mit der Aufnahme der „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and
Planning“ in die Scopus-Datenbank wird die hohe Qualität und die
Weiterentwicklung der Zeitschrift bestätigt. Denn der Aufnahme ist eine
intensive Evaluierung vorausgegangen. Scopus ist eine große Abstract- und
Indexdatenbank für wissenschaftliche begutachtete Literatur, die vom
Verlag Elsevier angeboten wird. Um Aufnahme zu finden, müssen die
Fachzeitschriften hohe wissenschaftliche Standards erfüllen.

Für die „Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“
verbinden sich mit der Aufnahme gleich mehrere Vorteile: Zum einen erhöht
die Aufnahme in Scopus die Sichtbarkeit der Zeitschrift und der darin
veröffentlichten Artikel. Zum anderen erreicht die Zeitschrift nun eine
noch größere internationale Leserschaft, die globale Reichweite erhöht
sich entsprechend. Auch mit Blick auf die Forschungsförderung ist die
Aufnahme ein wichtiger Schritt für die Autor*innen. Denn deren
Veröffentlichungen in Scopus-indexierten Zeitschriften sind häufig ein
Kriterium von Forschungsförderern oder wissenschaftlichen Einrichtungen
für Zuschüsse, Beförderungen und Stellenbesetzungen.

***

„Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning“ ist eine
Plattform für raumwissenschaftlich relevante Themen und Debatten. Die
interdisziplinär ausgerichtete Fachzeitschrift behandelt und diskutiert
Fragen der Raumentwicklung und räumlichen Planung in Deutschland sowie im
europäischen und internationalen Kontext. Im Fokus stehen Themen wie
Stadt- und Raumplanung, demografischer und stadträumlicher Wandel,
Landschaftsentwicklung, Umweltplanung, Nachhaltige Entwicklung, Anpassung
an den Klimawandel, Mobilität, ökonomische Geografie, Regional Governance
und Planungstheorien. Die Zeitschrift erscheint im oekom Verlag.
Eigentümer der Fachzeitschrift sind die ARL - Akademie für Raumentwicklung
in der Leibniz-Gemeinschaft, das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL),
das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, das
Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und das Leibniz-
Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS).

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Gesundheitskompetenz in Krisenzeiten - Jahrestagung mit aktueller Relevanz und hoher Resonanz

Welchen Beitrag zum Verstehen und Bewältigen von Polykrisen - wie sie
aktuell herrschen  -
können Sozialmedizin und Public Health leisten?

Heute beginnt in Hannover die wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen
Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), welche gemeinsam
mit dem Deutschen Netzwerk Gesundheitskompetenz und dem Nationalen
Aktionsplan Gesundheitskompetenz organisiert wird. Das Thema
„Gesundheitskompetenz in Krisenzeiten“ ist besonders aktuell, was die hohe
Teilnehmerzahl von mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
eindrucksvoll bestätigt. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie z. B.

•       Wie können gesundheitliche Risiken in Krisenzeiten reduziert
werden, um gesundheitliche Ungleichheit zu vermindern?
•       Welchen Beitrag zum Verstehen und Bewältigen der aktuellen Krisen
können Sozialmedizin und Public Health leisten?
•       Welche Strategien gibt es, um strukturelle Bedingungen zu
verbessern?

„Die große Resonanz der Tagung spiegelt die Relevanz des Themas und den
Bedarf an einem wissenschaftlichen Ausstauch wieder“ erklärt Prof. Dr.
Ulla Walter von der Medizinischen Hochschule Hannover, die gemeinsam mit
Prof. Dr. Eva Maria Bitzer (Pädagogische Hochschule Freiburg) den Kongress
leitet.

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