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Freie Studienplätze im neuen Master-Studiengang „Management für Pflege- und Gesundheitsberufe“

Die Hochschule für Gesundheit  HS Gesundheit / Prime Avenue
Die Hochschule für Gesundheit HS Gesundheit / Prime Avenue

An der Hochschule für Gesundheit in Bochum (HS Gesundheit) sind für das
Wintersemester 2023/2024 noch Bewerbungen möglich.

Zum ersten Mal wird im Wintersemester 2023/24 der Studiengang „Management
für Pflege- und Gesundheitsberufe“ an der Hochschule für Gesundheit (HS
Gesundheit) in Bochum angeboten. Nun werden die letzten verbliebenen
Studienplätze per Losverfahren vergeben. Über diesen Weg können sich
Interessierte noch bis zum 31. August 2023 um 23:59 Uhr um einen Platz
bewerben.

Bei der Studienplatzvergabe über das Losverfahren spielen
Durchschnittsnote, Wartezeit oder andere Auswahlkriterien keine Rolle – es
wird gelost. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass zum Zeitpunkt der
Einschreibung die geltenden Zulassungs- und Studienvoraussetzungen
nachgewiesen werden können.

Angesichts der demografischen Entwicklung, der Zunahme chronischer
Erkrankungen sowie finanzieller und organisatorischer Herausforderungen in
der Gesundheitsbranche ergeben sich ständig neue Anforderungen an die
Verantwortlichen im Gesundheitswesen. Dabei spielt auch das Management in
Einrichtungen des Gesundheitswesens eine wichtige Rolle. Der Master-
Studiengang „Management für Pflege- und Gesundheitsberufe“ richtet sich
daher an Absolvent*innen eines Bachelorstudiengangs in den
Pflegewissenschaften oder einem anderen Gesundheitsberuf, die sich
betriebswirtschaftlich weiterqualifizieren möchten, eine Führungsposition
in Einrichtungen des Gesundheitswesens anstreben oder sich für veränderte
Anforderungen in ihrem Beruf vorbereiten wollen.

Der Studiengang wird erstmals ab dem Wintersemester 2023/24 an der
Hochschule für Gesundheit in Bochum an dem neu gegründeten Department für
Ökonomie und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen (DÖNG) angeboten. Die
Regelstudienzeit beträgt drei Semester.

Im Rahmen des Studiums entwickeln die Studierenden ein Verständnis für
betriebswirtschaftliche Prozesse und lernen politische und rechtliche
Rahmenbedingungen der Gesundheitswirtschaft kennen. Der Studiengang ist
interdisziplinär und anwendungsorientiert ausgerichtet, so dass die
Absolvent*innen anderem über Kompetenzen in den Bereichen des analytischen
und interdisziplinären Denkens, des Projekt- und Schnittstellenmanagements
und der unternehmerischen Sozialverantwortung verfügen. Im Studium
vermittelt werden zudem Wissen, Theorien und Methoden aus den Bereichen
Betriebswirtschaftslehre, Personalführung, Recht, Prozess-, Qualitäts-,
Risiko-, Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagement und Ethik.

Nach ihrem Abschluss sind die Studierenden für Führungs- und
Leitungsaufgaben im Gesundheitswesen qualifiziert. Mögliche berufliche
Einsatzfelder sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen,
Therapieeinrichtungen, medizinische Versorgungszentren, Prüfungs- und
Beratungsgesellschaften und Verbände des Gesundheitswesens.

Einschreibung für zulassungsfreie Studiengänge noch möglich
Darüber hinaus können sich Studieninteressierte noch bis zum 6. Oktober
2023 für die zulassungsfreien Studiengänge der Hochschule einschreiben.
Hierbei ist zu beachten, dass die Vorlesungszeit bereits am 25. September
2023 startet. Interessierte können sich für die Studiengänge über das
Online-Portal der Hochschule registrieren und dann ohne vorheriges
Auswahlverfahren einschreiben – einzig die geltenden
Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt werden. Zulassungsfrei sind die
sechs Bachelorstudiengänge „Clinical Research Management“, „Gesundheit und
Diversity“, „Gesundheit und Sozialraum“, „Gesundheitsdaten und
Digitalisierung“, „Pflege“ und „Pflegewissenschaft“ sowie die Master-
Studiengänge „Bildung im Gesundheitswesen - Fachrichtung Pflege“ und
„Gesundheit und Diversity in der Arbeit (Vollzeit)“.

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Einladung: Feierliche Eröffnung des Versuchszentrums für innovative Hafen- und Umschlagtechnologien (HaFoLa) am 04.09

Unter der Schirmherrschaft von Oliver Krischer, Minister für Umwelt,
Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, laden Sie die Johannes-Rau-
Forschungsgemeinschaft (JRF) und das Entwicklungszentrum für
Schiffstechnik und Transportsysteme (DST) im Rahmen einer „JRF vor
Ort“-Veranstaltung herzlich zur feierlichen Eröffnung des Versuchszentrums
für innovative Hafen- und Umschlagtechnologien (HaFoLa) am 04. September
2023 ein.

Häfen sind multimodale Güterverkehrszentren, verkehrsinfrastrukturelle
Knotenpunkte, zuverlässige Energiedrehscheiben und wirtschaftliche
Leistungszentren mit unterschiedlichen Wertschöpfungsaspekten und somit
unabdingbar für Deutschlands wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Zudem
gelten sie als Kristallisationspunkte wirtschaftlicher Megatrends wie
Automatisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel.

Trotz dieser herausragenden Funktion für die Logistik spielen Häfen in der
Forschung eine untergeordnete Rolle und werden meist lediglich aus der
Perspektive einzelner Disziplinen adressiert. Das JRF-Institut DST –
Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme widmet sich
seit Jahrzehnten der Hafenforschung, die sowohl aus ökonomischer als auch
technischer Perspektive einen prominenten Teil seiner Logistikforschung
darstellt. Zusammen mit dem Lehrstuhl für Mechatronik der Universität
Duisburg-Essen hat das DST mit dem Versuchszentrum für innovative Hafen-
und Umschlagtechnologien (HaFoLa) einen physischen Ort für die
Hafenforschung und damit die Entwicklung der Logistikinfrastruktur der
Zukunft geschaffen, um die Abfertigung von Binnenschiffen in den
Binnenhäfen bestmöglich weiterentwickeln zu können.

Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.


Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.jrf.nrw/veranstaltung/dst-hafola-eroeffnung/

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Expertise für digitale Energie-Zukunft Fachkonferenz „Smart Energy and Systems“ in Dortmund

Wer: FH Dortmund, Institut für Kommunikationstechnik & Ruhr Master School

Wann: 26. und 27. September 2023

Wo: Campus-Treff, Vogelpothsweg 120, 44227 Dortmund

 

Mit aktuellen Fragen zur Digitalisierung im Energieverteilnetz, im Quartier und im Smart Home beschäftigt sich die Fachkonferenz „Smart Energy and Systems“ am 26. und 27. September 2023. Ausrichter ist das Institut für Kommunikationstechnik der Fachhochschule Dortmund in Zusammenarbeit mit der „Ruhr Master School“, an der auch die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule beteiligt sind.

 

Die Konferenz ist ein Beitrag zur Digitalen Woche Dortmund und richtet sich primär an Fachleute aus Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Willkommen sind auch Master-Studierende mit technischer Ausrichtung, die sich für das Themenfeld interessieren, beispielsweise aus den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Informationstechnik oder Maschinenbau.

 

Am ersten Konferenztag stehen Konzepte, Modelle und wissensbasierte Software-Lösungen im Fokus. Die Keynote „Redispatch 3.0 – Datenraum und Intelligentes Energiemanagement im Verteilnetz“ hält Prof. Dr. Michael Laskowski vom Fachbereich Informationstechnik der FH Dortmund. Praxisorientierte Vorträge vertiefen das Thema in der folgenden Session. Eine zweite Session beschäftigt sich speziell mit Künstlicher Intelligenz in Quartieren und im Verteilnetz.

 

Der zweite Konferenztag setzt einen physikalisch-technischen Schwerpunkt. Um Wärme-Verbundnetze für Industrie, Quartiere und Haushalt geht es zum Auftakt in der Keynote von Oliver Warweg vom Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), wiederum gefolgt von einer Vortrags-Session. Die Systemsicht auf speicherkraftgestützte Strom- und Wärmenetze greift eine weitere Session auf. Das Programm mündet in einem Dialog des Auditoriums mit Experten aus der Industrie, von Energieversorgern und Forschungseinrichtungen.

 

 

Mehr zum Programm und Anmeldung:

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos, aber eine Anmeldung erforderlich. Standardmäßig sind beide Tage, die sich auch einzeln auswählen lassen, Vor-Ort-Termine. Alternativ ist es möglich, sich online zuzuschalten. www.smart-systems-conference.de

 

Weitere Informationen:

Institut für Kommunikationstechnik: www.fh-dortmund.de/ikt

Ruhr Master School: www.ruhrmasterschool.de

 

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Technik für Sehbeeinträchtigte: Projekt VISITKO kurzzeitig verlängert

Die Universität Koblenz arbeitet im Rahmen des Projekts VISITKO an
bestmöglichen Studienbedingungen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung. Das
interdisziplinäre Projekt, das von der Stiftung Innovation in der
Hochschullehre gefördert wird, ist nun verlängert worden.

Das Projekt VISITKO startete im Herbst 2022 mit dem Ziel, Studierenden mit
Sehbeeinträchtigung den Zugang zum Studium an der Universität Koblenz zu
erleichtern. Realisiert werden soll dies mit einem technischen
Hilfsmittel, das betroffene Personen mit Hilfe akustischer Informationen
im Studienalltag unterstützen und navigiert. Im Projekt werden vorhandene
Geräte für diesen Zweck weiterentwickelt und die Rahmenbedingungen auf dem
Campus und in der Lehre auf Barrierefreiheit hin untersucht. Die
Förderdauer wurde nun bis Ende Februar 2024 verlängert.

„In Gesprächen zu Beginn des Projekts wurde uns von Menschen mit
Sehbehinderung immer wieder mitgeteilt, dass das Interesse am Studium bei
vielen Betroffenen groß ist. Im Studium bestehen allerdings noch größere
Herausforderungen, die viele Menschen daran hindern, den Schritt an die
Universität zu gehen“, erklärt Prof. Dr. Dietrich Paulus, Projektleiter
von VISITKO.

Umgesetzt wird das Projekt von der Arbeitsgruppe Aktives Sehen (AGAS) des
Fachbereichs Informatik und dem Interdisziplinären Karriere- und
Studienzentrum der Universität Koblenz (IKaruS). In der Arbeitsgruppe
wurde unter anderem ein Gerät weiterentwickelt, das in Mexiko bei einem
Kooperationspartner gefertigt wird. Es besteht aus einer Stirnkamera und
einem portablen Rechner, der mit Hilfe Künstlicher Intelligenz visuelle
Informationen in Sprache oder akustische Signale übersetzt. Damit ist es
möglich, Texte zu lesen, Objekte zu erkennen und vor Hindernissen gewarnt
zu werden. Die Einsatzmöglichkeiten des Geräts werden in der Informatik
getestet, während IKaruS für die Vernetzung mit Institutionen und
Betroffenenverbänden zuständig ist. Die Erkenntnisse aus den Interviews
mit betroffenen Menschen sind in die technische Entwicklung sowie die
Arbeit an Handreichungen für die Lehre eingeflossen.

Universitätsintern stößt das Projekt ebenfalls auf Interesse und die
Bereitschaft zur Mitarbeit. Als erste Veranstaltung, die für Betroffene
zugänglich gemacht wurde, diente „Pädagogik mit Ausrichtung
Migration/Heterogenität“ unter der Leitung von Prof. Dr. Wiebke Waburg.
Hierfür wurden Layout und Farbdesign bestehender Materialien der Vorlesung
so angepasst, dass Menschen mit Sehbeeinträchtigung diese besser lesen
können. Auch die eingesetzten technischen Hilfsmittel der
Sehbeeinträchtigten konnten die angepassten Folien besser verarbeiten. Zu
den einzelnen Veranstaltungen, die im Juni und Juli stattfanden, wurden
Personen mit Sehbeeinträchtigung eingeladen. Unter den Besucher*innen
waren auch Linda Kaiser und Rüdiger Merz von der EUTB Westerwald
(Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung), die den anwesenden Studierenden
mit Hilfe von Simulationsbrillen verschiedene Sehbeeinträchtigungen
erklärten.

Das Projektteam von VISITKO bedankt sich für die gelungene Kooperation mit
allen Beteiligten und will die bis hierhin gewonnenen Erkenntnisse bei den
weiteren Schritten mit einbeziehen. In den kommenden Monaten stehen die
Weiterentwicklung der Technik und das Bemühen um neue Möglichkeiten der
Förderung im Fokus.

„Die Arbeit am Gerät wird noch Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig
möchten wir im Austausch mit den Menschen für bestmögliche
Studienbedingungen an der Uni Koblenz sorgen“, erklärt Paulus. Mit der
verbleibenden Projektlaufzeit kann dieses Ziel nicht abschließend erreicht
werden. Daher bemüht sich das Projektteam aktuell um weitere
Fördermöglichkeiten.

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