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Wissenschaftsminister Clemens Hoch informiert sich über Verbundprojekt EMPOWER und lobt Innovation und Vernetzung

Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher, Projektleitung und Vizepräsidentin für Forschung & Transfer der Hochschule Mainz (2. v. l.), Wissenschaftsminister Clemens Hoch (Mitte) und Prof. Dr. Susanne Weissman (2. v. r.), Präsidentin der Hochschule Mainz  Henri Aalken  Hochschule Mainz
Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher, Projektleitung und Vizepräsidentin für Forschung & Transfer der Hochschule Mainz (2. v. l.), Wissenschaftsminister Clemens Hoch (Mitte) und Prof. Dr. Susanne Weissman (2. v. r.), Präsidentin der Hochschule Mainz Henri Aalken Hochschule Mainz

Sommerreise: Der rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Hoch gastierte
am 16. August 2023 an der Hochschule Mainz, um sich über das
Verbundprojekt EMPOWER zu informieren. Clemens Hoch, der die Stärke von
Hochschulen in ihrer Anwendungsorientierung sieht, zeigte sich beeindruckt
vom Innovationspotenzial der EMPOWER-Projekte sowie dem hohen
Vernetzungsgrad der an EMPOWER beteiligten Hochschulen.

Mainz/Ludwigshafen, 17.08.2023: Im Rahmen seiner Sommerreise machte der
rheinland-pfälzische Wissenschaftsminister Clemens Hoch gestern Station an
der Hochschule Mainz. Sein besonderes Interesse galt dabei dem
Verbundprojekt EMPOWER, an dem neben der Hochschule Mainz auch die
Katholische Hochschule Mainz, die Hochschule Worms, die Technische
Hochschule Bingen sowie die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft
Ludwigshafen beteiligt sind. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Susanne
Weissman begrüßte den Minister auf dem Hochschulcampus in Mainz und sagte:
„Wir freuen uns, Ihnen heute einen tieferen Einblick in das Verbundprojekt
geben zu können, das uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern
ermöglicht, unser Innovationspotenzial noch weiter auszuschöpfen, die
strategische Vernetzung in der Region voranzubringen und uns als
Impulsgeber bei der Lösung gesellschaftlich relevanter Fragen
einzusetzen.“

„Durch das EMPOWER-Projekt erhalten beteiligte Hochschulen die
Möglichkeit, ihr Innovationspotenzial noch weiter auszuschöpfen und ihre
strategische Vernetzung in der Region voranzutreiben. Gemeinsam mit
Kooperationspartnern können sie als treibende Kraft bei der Bewältigung
gesellschaftlich relevanter Fragen auftreten. Das Land Rheinland-Pfalz
beteiligt sich im Rahmen der Bundesinitiative 'Innovative Hochschule' mit
einer Gesamtsumme von knapp 1,3 Millionen Euro über die gesamte
Projektlaufzeit. Angesichts heutiger und zukünftiger Herausforderungen ist
es für modern aufgestellte Hochschulen unerlässlich, intensiv zu
untersuchen, wie ihre gewonnen Erkenntnisse in alle Bereiche der
Gesellschaft transferiert und nachhaltig genutzt werden können", so
Minister Hoch.

„EMPOWER dient der strategischen Stärkung eines forschungs­basierten
Ideen-, Wissens- und Technologietransfers zwischen den beteiligten
Hochschulen sowie externen Organisationen aus Gesellschaft, Wirtschaft und
Kultur und konzentriert sich auf die gesellschaftlichen Megatrend­themen
Connectivity, Health, Sustainability, Cyber Security und New Work. Die
Pilotprojekte greifen aktuelle relevante Fragestellungen in Wirtschaft,
Kultur und Gesellschaft auf und entwickeln zukunftsfähige Lösungen“,
erläuterte Prof. Dr. Anett Mehler-Bicher, Leiterin des Gesamtprojekts und
Vizepräsidentin für Forschung & Transfer der Hochschule Mainz, die
übergreifenden Ziele des Verbundprojekts EMPOWER.

Vielfalt an hochaktuellen und innovativen Projekten

Clemens Hoch informierte sich vor Ort über hochschulübergreifende
Pilotprojekte zu Smart Industry und Mixed Reality im Unternehmenskontext
sowie über Alternativen zum Batteriespeicher beim Umstieg auf elektrische
Energiegewinnung. Vertreterinnen und Vertreter aus den beteiligten
Hochschulen stellten ihm auch das New Venture Studio, das Kompetenzzentrum
Digitale Fertigung sowie den Think Tank Cyber Security vor. App-
Entwicklungen zu New Work sowie zur sozialen Teilhabe von Senioren
rundeten das Bild ab und trugen dazu bei, dass sich der
Wissenschaftsminister einen Eindruck über die vielfältigen, hochaktuellen
und innovativen Projekte verschaffen konnte, an denen die EMPOWER-
Partnerhochschulen gemeinsam arbeiten und forschen.

Über EMPOWER

EMPOWER ist ein 2023 gestartetes Verbundprojekt von fünf Hochschulen für
Angewandte Wissenschaften in Rheinland-Pfalz (Laufzeit bis Ende 2027). Als
hochschulübergreifendes Transferbündnis in Rheinhessen/Vorderpfalz ist es
das Ziel von EMPOWER, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und
Technologietransfer mit Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu
fördern. Dazu bringt jede der fünf am Transferbündnis beteiligten
Hochschulen inhaltlich ihre Expertise zu einem Megatrendthema ein:
Hochschule Mainz | Connectivity, Katholische Hochschule Mainz | Health,
Hochschule Worms | Cyber Security, Technische Hochschule Bingen |
Sustainability, Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen |
New Work. EMPOWER wird von der Bund-Länder-Initiative „Innovative
Hochschule“ mit insgesamt 13,2 Millionen Euro gefördert.

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Langfristig erfolgreich bleiben: New Work und eine gute Bilanz

Der Jahresbericht 2022 des Universitätsklinikums Dresden  Ketchum GmbH
Der Jahresbericht 2022 des Universitätsklinikums Dresden Ketchum GmbH

Mit dem Titel „Ankommen im New Work“ zieht das Universitätsklinikum Carl
Gustav Carus Dresden in seinem aktuellen Jahresbericht wirtschaftlich
Bilanz für das vergangene Jahr. Das Gesamtergebnis für 2022 liegt bei -2,7
Millionen Euro. Trotz des negativen Ergebnisses hat sich der
Jahresabschluss zum Vorjahr (2021: -10 Millionen Euro) deutlich verbessert
und zählt damit im bundesweiten Vergleich zu einem der besten. Der
aktuelle Jahresbericht widmet sich dieses Mal thematisch bewusst den
Mitarbeitenden des Uniklinikums, um den Fokus auf jene zu setzen, die
maßgeblich für den Erfolg des Dresdner Universitätsklinikums
verantwortlich sind.

Für die Mitarbeitenden bietet das Uniklinikum neben attraktiven Arbeits-
und Jobmöglichkeiten ein ansehnliches Paket an Benefits, um ihnen auch
außerhalb des Berufsalltags mit Unterstützung und Beratung zur Seite zu
stehen. „Erfolgreiches wirtschaftliches Agieren gelingt nur gemeinsam mit
zuverlässigen und hochmotivierten Mitarbeitenden, die auf Spitzenniveau
unsere Patientinnen und Patienten versorgen“, sagt der Medizinische
Vorstand Prof. Michael Albrecht. „Deshalb ist es uns so wichtig,
wertschätzend und bewusst mit unseren Mitarbeitenden umzugehen. Der
Jahresbericht gibt ein umfassendes Bild, wo und wie wir dies umsetzen“,
ergänzt der Kaufmännische Vorstand Frank Ohi.

Trotz gestiegener Personalkosten und zusätzlich eingestellter
Mitarbeitenden kann das Universitätsklinikum 2022 einen deutlich besseren
Jahresabschluss als im Jahr zuvor vorweisen – bei konstanter Leistung.
Dies ist auch vor dem Hintergrund gestiegener Kosten bemerkenswert. Um
dieses Ergebnis zu erreichen, war es einerseits nötig, Kosten zu senken,
etwa beim Einkauf von Medikalprodukten oder bei bestimmten
Dienstleistungen. „Des Weiteren haben wir hart mit den Kassen verhandelt,
um Ausgleichszahlungen in bestimmten Bereichen zu erhalten und neue
Vergütungsmodelle zu implementieren“, sagt der Medizinische Vorstand
Michael Albrecht. Sondereffekte wie Coronahilfen konnten die entstandenen
Defizite allerdings nicht so ausgleichen, wie es nötig gewesen wäre – denn
diesen Ausgleichszahlungen standen gestiegene Energiekosten gegenüber.
„Die Steigerung hier beläuft sich allein in diesem Bereich auf 15
Millionen Euro“, sagt Frank Ohi.

Gutes Ergebnis trotz Investitionen

Die Unsicherheiten auf dem Energiemarkt und alle weiteren ökonomischen
Herausforderungen haben dabei im vergangenen Jahr keineswegs Stillstand
bedeutet. „Das Uniklinikum hält an der Strategie fest, weiterhin in
Personal und Infrastruktur zu investieren“, sagt Frank Ohi. In den Bau des
Zentrums für Seelische Gesundheit etwa fließt ein dreistelliger
Millionenbetrag, der zeitlich trotz der zusätzlichen finanziellen
Belastung nahtlos weitergeführt wird. Die Eröffnung ist für 2025 geplant.
„Mit Blick auf die Gesamtinvestitionen ist das Ergebnis für das vergangene
Jahr bemerkenswert, da wir neben Bundes- und Landesmitteln einen
erheblichen Anteil an Eigenmitteln investieren. Insofern kann man von
einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit sowohl mit dem Freistaat als auch
dem Bund sprechen, wofür wir enorm dankbar sind“, sagt der Kaufmann.
Weiterhin investiert das Uniklinikum stetig weiter in seine Mitarbeitenden
– sowohl in die Bindung von langjährigen Kolleginnen und Kollegen als auch
in das Recruiting.

Motivierte und engagierte Mitarbeitende, die am Uniklinikum eine
berufliche Heimat finden und sich hier verwirklichen können, sind der
Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Deshalb widmet sich der Jahresbericht
2022 mit dem Titel „Ankommen im New Work“ thematisch den Mitarbeitenden
und jenen Benefits, von denen diese profitieren. Das umfangreiche Angebot
wird im Jahresbericht ausführlich vorgestellt. Mitarbeitende berichten
authentisch und persönlich, warum sie das ein oder andere Angebot
wahrnehmen. Mit der Vielzahl an Unterstützungsleistungen für den
beruflichen wie privaten Alltag wird das Universitätsklinikum Dresden
seiner Rolle und Verantwortung als einer der größten Arbeitgeber und als
Supramaximalversorger in der Region gerecht. „Eine zufriedene Belegschaft
als Aushängeschild für einen attraktiven Arbeitgeber – das ist ein
Schneeballeffekt, der sich auszahlt“, sagt Prof. Michael Albrecht. Der
Jahresbericht zeigt, wie vielfältig dieses Angebot ist, das die Bereiche
Gesundheit und Ernährung, Mobilität und Nachhaltigkeit, Engagement und
Teambuilding sowie Familie und Karriere umfasst.

New Work am Uniklinikum Dresden

Neben der Möglichkeit, sich an der Carus Akademie weiterzubilden oder
Beratungen zu Themen wie Familie und Pflege von Angehörigen wahrzunehmen,
stehen den Mitarbeitenden am Uniklinikum Dresden zahlreiche Benefits und
Unterstützungsangebote zur Verfügung. Diese sind:

- das Familienbüro, das sich um eine Notfallbetreuung der Kinder ebenso
kümmert wie um Beratung rund um die Themen Schwangerschaft, Elternzeit und
Teilzeitbeschäftigung
- das Gesundheitszentrum Carus Vital, das Mitarbeitenden für zwölf Euro
monatlich mit einem umfangreichen Sport- und Entspannungsangebot zur
Verfügung steht und sich über mehr als 1.700 Nutzerinnen und Nutzer
erfreut
- das Mitarbeitendenrestaurant Caruso, das eine große Auswahl an
Mittagsgerichten ab 3,50 Euro anbietet und über eine große Salatbar
verfügt
- die Möglichkeit des BikeLeasings, das bereits knapp 700 Mitarbeitende
nutzen, die dabei mindestens ein Drittel am Kaufpreis ihres DienstRads
einsparen
- Teambuilding, das am Uniklinikum großgeschrieben und mit der Rewe-Team-
Challenge, dem Tag des Kuchens und gemeinsamen Aktivitäten gefördert wird
- attraktive Mitarbeiterrabatte – ob in der hauseigenen Klinikapotheke
oder auf verschiedenen Online-Portalen

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Auszubildende aus sechs Kommunen für Klimaschutz-Projekt prämiert

Webseite zum Projekt Kommunale Klimascouts
Webseite zum Projekt Kommunale Klimascouts

Azubi-Teams aus den Städten Bad Honnef und Leinefelde-Worbis, dem
Landkreis Freyung-Grafenau, dem Hohenlohekreis, der Verbandsgemeinde
Offenbach an der Queich sowie der Samtgemeinde Uchte sind die Gewinner des
Wettbewerbs „Kommunale Klimascouts 2023“.

Berlin/Köln. Die Gewinner-Kommunen des Wettbewerbs „Kommunale Klimascouts
2023“ stehen fest. Die Preise erhalten Auszubildende für ihre
vorbildlichen, selbst initiierten Klimaschutzprojekte in den Kommunen, die
sie innerhalb einer Qualifikation zu „Kommunalen Klimascouts“ entwickelt
haben. Jede Kommune erhält ein Preisgeld von je 3.000 Euro, das in
Klimaschutz-Aktivitäten zu investieren ist – beispielsweise zur
Weiterentwicklung des Azubi-Projekts oder für neue Ideen. Neben handfesten
Einsparungen durch Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen hat dieses
Engagement eine positive Strahlkraft nach außen und unterstreicht die
Vorbildfunktion der Kommunen im Klimaschutz. Der Wettbewerb wurde vom
Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ausgelobt und über die Nationale
Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Klimaschutz gefördert.

Die sechs Azubi-Teams und prämierten Projekte sind:

das Azubi-Team der Stadt Bad Honnef (Nordrhein-Westfalen) mit dem  Projekt
„Ihr Dach kann mehr – Informationskampagne zu Photovoltaik im Stadtgebiet
Bad Honnef“, unterstützt durch die Energieagentur Rhein-Sieg e.V.

das Azubi-Team des Landkreises Freyung-Grafenau (Bayern) mit dem Projekt
„Nachhaltige Adventsaktion – Challenges statt Energiesparregeln und
Verbote“, unterstützt durch die Energieagentur Oberfranken e.V.

das Azubi-Team des Hohenlohekreises (Baden-Württemberg) mit dem Projekt
„Hohenloher Kochbuch – regionale und saisonale Rezepte“, unterstützt durch
die Energieagentur Kreis Ludwigsburg (LEA) e.V.

das Azubi-Team der Stadt Leinefelde-Worbis (Thüringen) mit dem Projekt
„Klimakids – Klimaschutz fängt klein an“, unterstützt durch die
Energieagentur des Landes Thüringen (ThEGA)

das Azubi-Team der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich (Rheinland-
Pfalz) mit dem Projekt „Wald, Wiesen, Wehr – Tor zu den Queichwiesen – Der
Weg ist das Ziel“, unterstützt durch die Energieagentur Rheinland-Pfalz
GmbH

eine Auszubildende der Samtgemeinde Uchte (Niedersachsen) mit dem Projekt
„Klimaschutz spannend gemacht – Die Solarbank in Verbindung mit einer
Anzeigetafel“, unterstützt durch die Klimaschutzagentur Mittelweser e.V.

Im Projekt „Kommunale Klimascouts“ werden Auszubildende aus Verwaltungen
und kommunalen Eigenbetrieben in Schulungen als Initiator*innen und
Multiplikator*innen für Klimaschutzaktivitäten qualifiziert. An den
Schulungen 2022/2023 nahmen mehr als 200 Azubis aus über 70 Städten,
Gemeinden, Landkreisen und kommunalen Eigenbetrieben teil. Die Azubis
durchlaufen dabei aufeinander aufbauende Schulungsphasen. So geht es um
Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise sowie Handlungsfelder und
Maßnahmen zum Klimaschutz. Aber auch Projektmanagement und
Kommunikationsaufgaben werden vermittelt. Den Abschluss bildet der
Einstieg in die Projektphase, in der die Azubis eigene Klimaschutzprojekte
realisieren. Die Schulungen wurden von Mitarbeiter*innen des Deutschen
Instituts für Urbanistik (Difu) sowie den kooperierenden Klimaschutz- und
Energieagenturen durchgeführt.

In diesem Jahr wurden über 60 Scouts-Projekte von den Azubis erarbeitet
und beim bundesweiten Wettbewerb um die besten „Klimascouts-Projekte“
eingereicht. Davon haben 39 Projekte den Sprung in die Vorauswahl
geschafft, aus der eine unabhängige Jury sechs gleichrangige Gewinner
ausgewählt hat.

Die Jury besteht aus Fachleuten

des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz,

der Initiative BildungsCent e.V., die seit vielen Jahren im
ThemenfeldUmweltbildung aktiv ist,

des bundesweiten Arbeitskreises „Kommunaler Klimaschutz“ sowie

der Deutschen Industrie- und Handelskammer, bei der das Projekt "Energie-
Scouts" mit Azubis in Unternehmen durchgeführt wird.

Die offizielle Übergabe der Preise findet am 16. November 2023 auf der
Kommunalen Klimakonferenz in Berlin statt, die das Difu ebenfalls mit
Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums
für Wirtschaft und Klimaschutz durchführt.

Hintergrundinfos zum Projekt „Kommunale Klimascouts – Azubis für mehr
Klimaschutz“

Mit dem Projekt „Kommunale Klimascouts“ soll das Thema Klimaschutz in die
Ausbildung von kommunalen Azubis integriert werden. Das Difu hat das
Projekt entwickelt und führt es – gefördert über die Nationale
Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Klimaschutz – von Januar 2021 bis Ende 2023 deutschlandweit durch. Seit
Projektbeginn im Januar 2021 wurden insgesamt 335 Azubis aus mehr als 120
Kommunen zu „Klimascouts“ qualifiziert. Kooperationspartner sind
Klimaschutz- und Energieagenturen im Bundesgebiet. Ziel ist es, den
Klimaschutz-Gedanken über Azubis in Kommunen zu verfestigen und in
unterschiedliche Ressorts zu tragen. Die Teilnehmenden erhalten dazu eine
kostenfreie Schulung und entwickeln eigene Klimaschutzprojekte. Neben
handfesten Einsparungen durch Klimaschutz- und Energieeffizienzmaßnahmen
hat ihr Engagement auch eine positive Strahlkraft nach außen und
unterstreicht die Vorbildfunktion der Kommunen im Klimaschutz.

Der Text ist selbstverständlich frei zur Weiternutzung – über ein
Belegexemplar bzw. einen Beleglink an die Difu-Pressestelle würden wir uns
sehr freuen.

Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes
Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-,
Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und
Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale
Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht,
Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige
Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) -
bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf
wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute
und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften
e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen
GmbH geführten Forschungsinstituts.

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Freie Studienplätze im neuen Master-Studiengang „Management für Pflege- und Gesundheitsberufe“

Die Hochschule für Gesundheit  HS Gesundheit / Prime Avenue
Die Hochschule für Gesundheit HS Gesundheit / Prime Avenue

An der Hochschule für Gesundheit in Bochum (HS Gesundheit) sind für das
Wintersemester 2023/2024 noch Bewerbungen möglich.

Zum ersten Mal wird im Wintersemester 2023/24 der Studiengang „Management
für Pflege- und Gesundheitsberufe“ an der Hochschule für Gesundheit (HS
Gesundheit) in Bochum angeboten. Nun werden die letzten verbliebenen
Studienplätze per Losverfahren vergeben. Über diesen Weg können sich
Interessierte noch bis zum 31. August 2023 um 23:59 Uhr um einen Platz
bewerben.

Bei der Studienplatzvergabe über das Losverfahren spielen
Durchschnittsnote, Wartezeit oder andere Auswahlkriterien keine Rolle – es
wird gelost. Grundvoraussetzung ist lediglich, dass zum Zeitpunkt der
Einschreibung die geltenden Zulassungs- und Studienvoraussetzungen
nachgewiesen werden können.

Angesichts der demografischen Entwicklung, der Zunahme chronischer
Erkrankungen sowie finanzieller und organisatorischer Herausforderungen in
der Gesundheitsbranche ergeben sich ständig neue Anforderungen an die
Verantwortlichen im Gesundheitswesen. Dabei spielt auch das Management in
Einrichtungen des Gesundheitswesens eine wichtige Rolle. Der Master-
Studiengang „Management für Pflege- und Gesundheitsberufe“ richtet sich
daher an Absolvent*innen eines Bachelorstudiengangs in den
Pflegewissenschaften oder einem anderen Gesundheitsberuf, die sich
betriebswirtschaftlich weiterqualifizieren möchten, eine Führungsposition
in Einrichtungen des Gesundheitswesens anstreben oder sich für veränderte
Anforderungen in ihrem Beruf vorbereiten wollen.

Der Studiengang wird erstmals ab dem Wintersemester 2023/24 an der
Hochschule für Gesundheit in Bochum an dem neu gegründeten Department für
Ökonomie und Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen (DÖNG) angeboten. Die
Regelstudienzeit beträgt drei Semester.

Im Rahmen des Studiums entwickeln die Studierenden ein Verständnis für
betriebswirtschaftliche Prozesse und lernen politische und rechtliche
Rahmenbedingungen der Gesundheitswirtschaft kennen. Der Studiengang ist
interdisziplinär und anwendungsorientiert ausgerichtet, so dass die
Absolvent*innen anderem über Kompetenzen in den Bereichen des analytischen
und interdisziplinären Denkens, des Projekt- und Schnittstellenmanagements
und der unternehmerischen Sozialverantwortung verfügen. Im Studium
vermittelt werden zudem Wissen, Theorien und Methoden aus den Bereichen
Betriebswirtschaftslehre, Personalführung, Recht, Prozess-, Qualitäts-,
Risiko-, Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagement und Ethik.

Nach ihrem Abschluss sind die Studierenden für Führungs- und
Leitungsaufgaben im Gesundheitswesen qualifiziert. Mögliche berufliche
Einsatzfelder sind Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen,
Therapieeinrichtungen, medizinische Versorgungszentren, Prüfungs- und
Beratungsgesellschaften und Verbände des Gesundheitswesens.

Einschreibung für zulassungsfreie Studiengänge noch möglich
Darüber hinaus können sich Studieninteressierte noch bis zum 6. Oktober
2023 für die zulassungsfreien Studiengänge der Hochschule einschreiben.
Hierbei ist zu beachten, dass die Vorlesungszeit bereits am 25. September
2023 startet. Interessierte können sich für die Studiengänge über das
Online-Portal der Hochschule registrieren und dann ohne vorheriges
Auswahlverfahren einschreiben – einzig die geltenden
Zugangsvoraussetzungen müssen erfüllt werden. Zulassungsfrei sind die
sechs Bachelorstudiengänge „Clinical Research Management“, „Gesundheit und
Diversity“, „Gesundheit und Sozialraum“, „Gesundheitsdaten und
Digitalisierung“, „Pflege“ und „Pflegewissenschaft“ sowie die Master-
Studiengänge „Bildung im Gesundheitswesen - Fachrichtung Pflege“ und
„Gesundheit und Diversity in der Arbeit (Vollzeit)“.

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