Zum Hauptinhalt springen

Online-Vortrag: „Krankenhausreform und Krankenhausinsolvenzen – quo vadis?“

Im Online-Vortrag am 05. September 2023 beschäftigt sich Martin Hohmann
aus Sicht eines Restrukturierungsberaters mit Fragestellungen rund um die
aktuelle Krankenhausreform.

Immer mehr deutsche Krankenhäuser rutschen in die Insolvenz – dabei steht
die eigentliche Pleitewelle noch bevor. „Wir stehen wirklich am Vorabend
eines Krankenhaussterbens. Es werden leider auch Kliniken sterben, die gar
nicht mal schlecht sind“, gibt im Juni 2023 im Interview mit der „Zeit“
Bundesgesundheitsminister Lauterbach zu.
Um den wirtschaftlichen Druck auf die Krankenhäuser zu senken, die
deutsche Krankenhauslandschaft kontrolliert umzubauen und die
Behandlungsqualität zu steigern, initiierte Minister Lauterbach eine
Krankenhausreform. Deren Kern ist die Einführung eines Vorhaltebudgets und
damit die teilweise Abkehr vom Fallpauschalsystem. Doch schafft diese
Reform wirklich bessere Rahmenbedingungen für das Wirtschaften von
Krankenhäusern? Oder bleibt nach den langen Streitigkeiten zwischen Bund
und Ländern alles beim Alten?

Martin Hohmann referiert in seinem Online-Vortrag am 05. September 2023 ab
18:00 Uhr aus Sicht eines Restrukturierungsberaters über den aktuellen
Stand der Reform und zeigt auf, ob diese eine geeignete Antwort auf die
steigende Anzahl an Krankenhausinsolvenzen darstellt.

Zur Teilnahme benötigen Interessierte einen Computer mit Internetzugang
und Audioausgabe. Mit der Anmeldung bis 04. September 2023 per E-Mail an
studienorganisation(at)apollon-hochschule(dot)de erhalten externe
Teilnehmende die Zugangsdaten zum virtuellen Vortragsraum. Der Warteraum
ist ab 17:45 Uhr geöffnet. Studierende der APOLLON Hochschule entnehmen
die Anmeldemöglichkeiten und Zugangsdaten den Informationen auf dem
Online-Campus.

Martin Hohmann ist Partner im Bereich Turnaround & Restructuring Health
Care bei Deloitte – dem weltweit führenden Anbieter von Prüfungs- und
Beratungsleistungen. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung in
der Beratung von Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringen im
Gesundheitswesen. Vor seiner Tätigkeit bei Deloitte war Martin Hohmann für
andere internationale Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften
tätig.

Moderator Prof. Dr. Michael Masanneck arbeitet seit 2019 als Professor für
Klinikmanagement und medizinische Kompetenzvernetzung an der APOLLON
Hochschule der Gesundheitswirtschaft. Darüber hinaus engagiert er sich als
Mitglied der Deutschen Krankenhausgesellschaft (Fachausschuss Medizin) und
des Expertenbeirats des Innovationsausschusses beim Gemeinsamen
Bundesausschuss. Er ist zudem Aufsichtsratsvorsitzender eines kommunalen
Krankenhauses in NRW und Vorstand für Zentren und Medizin des KfH
Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e. V.

  • Aufrufe: 17

Achtung, hier lauern Bußgelder im Spanienurlaub! Vom "Aufstellen" eines Sonnenschirms bis zur Verwendung von Seife am Strand

Spanien zählt zu den beliebtesten Last-Minute-Sommerreisezielen der Deutschen. Doch viele Touristinnen und Touristen sind sich nicht bewusst, dass sie vor Ort in zahlreiche Kostenfallen tappen können, wenn Verhaltensregeln nicht beachtet werden. Um nicht unnötige Mehrkosten im Urlaub zu generieren, sollte man Bußgelder für falsches Verhalten im Urlaub meiden. Das Online-Reiseportal Urlaubsguru hat einige der Verstöße zusammengetragen.

“Damit der Urlaub in Spanien nicht durch unerwartete Ausgaben getrübt wird, empfehlen wir Reisenden, sich vorab über die regionalen Gesetze und Vorschriften zu informieren”, betont Annika Hunkemöller von Urlaubsguru. Vor Ort klären zudem Hinweisschilder an Stränden oder vor Sehenswürdigkeiten über Verhaltensregeln auf.

1. Einen Sonnenschirm aufstellen
Bis zu 750 Euro im Urlaubsort Benidorm oder 300 Euro an den Stränden von Málaga – es gibt viele spanische Orte, an denen es verboten ist, gleich am Morgen mit Sonnenschirmen oder Handtüchern die besten Plätze am Strand zu reservieren. Zusätzlich zum Bußgeld ist die örtliche Polizei für die Entfernung zuständig.

2. Schlafen am Strand
Obwohl es keine staatliche Regelung gibt, ist es in Spanien generell nicht erlaubt, am Strand zu campen oder zu übernachten. An Orten wie Valencia gilt dies als schwerwiegender Verstoß und wird mit Bußgeldern von 40 bis 1.500 Euro bestraft.

3. Ohne Hemd auf die Straße gehen
Die hohen Temperaturen laden dazu ein, so wenig Kleidung wie möglich zu tragen. In Städten wie Marbella, Alicante, Barcelona oder Palma kann das aber zu einer Geldstrafe führen. In Palma sind es bis zu 200 Euro im Stadtgebiet.

4. Arm aus dem Autofenster halten
Es kann eine Geldstrafe verhängt werden, wenn man beim Auto fahren eine Hand aus dem Fenster hält oder einen Arm im Fenster liegen hat. Es ist zwar nicht explizit verboten, aber die vollständige Bewegungsfreiheit der fahrenden Person muss für die Sicherheit im Verkehr gewährleistet sein.

Ähnliches gilt übrigens auch beim Fahren in Flip-Flops. Da die sommerlichen Schuhe die Bewegung einschränken und das schnell gefährlich werden kann, sind Geldstrafen von bis zu 100 Euro möglich.

 

5. Am Strand mit Shampoo duschen
Die Verwendung von Chemikalien, die in Seife oder Shampoo enthalten sind, ist in allen Duschen an spanischen Stränden verboten und kann mit Geldstrafen von bis zu 750 Euro geahndet werden.

6. Urinieren im Meer
In Städten wie Vigo wird eine Strafe von bis zu 750 Euro für diejenigen verhängt, die ihre physiologischen Bedürfnisse auf See erfüllen. Der Grund: Die Harmonie zwischen den Badegästen soll bewahrt werden.

7. Wasserspielzeug benutzen
Aufgrund von überfüllten Küstengebieten im Sommer sahen sich einige Städte dazu gezwungen, das Spielen im Wasser zu regulieren. Benidorm und San Javier (Murcia) wenden dieses Gesetz beispielsweise an, um Dritten nicht zu schaden.

  • Aufrufe: 34

NFC-Technologie – wie funktioniert kontaktloses Bezahlen?

Mit NFC Technologie bequem kontaktlos bezahlen
Mit NFC Technologie bequem kontaktlos bezahlen

Eigentlich gibt es Near Field Communication (NFC) schon länger. Mit dieser Technologie gelingt es, an der Kasse eines Supermarkts, einer Tankstelle oder in der Apotheke innerhalb von Sekundenbruchteilen kontaktlos die Rechnung zu begleichen. Dabei werden einfach die Geldkarte, das Smartphone oder die Smartwatch in wenigen Zentimetern Abstand am Terminal vorbeigeführt und der Betrag vom Konto abgebucht.

Durch Corona jedoch erlebte NFC einen Boom. Es gelingt damit, ohne jegliche Berührung eines Geldscheins oder einer fremden Tastatur den Einkauf in einem Präsenzgeschäft zu bezahlen. Was anfangs dazu diente, die Übertragung des Virus zu verhindern, ist heute in den meisten Geschäften gang und gäbe. Was hat es damit auf sich?

 

Was wird unter kontaktlosem Bezahlen verstanden?

Kontaktloses Bezahlen erleichtert es, die vielen kleinen Anschaffungen des Alltags schnell und bequem zu erledigen. Der Bezahlvorgang geht ohne eine Unterschrift oder die Eingabe eines Pins innerhalb von Sekundenbruchteilen vonstatten. Auch Bargeld muss nicht mehr mühsam abgezählt werden, ganz zu schweigen vom Wechselgeld, das oft aus einer Vielzahl von Münzen besteht. Auf diese Weise erleichtert NFC das Leben sowohl der Kunden als auch des Kassenpersonals.

Um kontaktloses Bezahlen zu ermöglichen, müssen sowohl das Lesegerät an der Kasse als auch die Geldkarte oder das Smartphone mit NFC-Technologie ausgerüstet sein. Auch Besitzer einer Smartwatch können jetzt einfach bezahlen mit Fitbit Pay. Ob ein Geschäft kontaktloses Bezahlen anbietet, lässt sich an einem Funksymbol erkennen, das im Laden gut einsehbar angebracht ist.

Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen?

Bei NFC und kontaktlosem Bezahlen geht es um den Austausch von Daten, die für den Bezahlvorgang notwendig sind. Das Besondere an der Methode ist der Umstand, dass das Smartphone beziehungsweise die Smartwatch oder die Kreditkarte sehr nahe an das Lesegerät herangeführt werden muss, damit dieses die relevanten Informationen erkennt und nutzen kann.

Kontaktloses Bezahlen mit zwei Kommunikatoren funktioniert aus Sicherheitsgründen nur innerhalb eines Abstands von weniger als vier Zentimetern. WLAN und Bluetooth sind daher untauglich, weil sie Datenmaterial über größere Entfernungen austauschen und sicherheitsrelevante Bestimmungen nicht einhalten können. Die NFC-Technologie lässt sich mit mehreren Endgeräten nutzen.

Geld- oder Kreditkarte

Immer mehr Banken und Sparkassen statten ihre Giro- und Kreditkarten mit NFC-Chips aus. Mit diesen lassen sich Einkäufe bis zu 50 Euro kontaktlos bezahlen. Bei Summen über 50 Euro verlangt das System die Eingabe der PIN. Wie bei einer regulären Kartenzahlung werden die Beträge mit dem Girokonto verrechnet.

Smartphone

Um mit einem Handy kontaktlos zu bezahlen, muss vorab eine entsprechende App heruntergeladen werden. Die App ermöglicht die Verbindung vom Smartphone zur Geldkarte beziehungsweise der Kreditkarte. Beide wiederum sind mit dem Girokonto verbunden, von dem die entsprechenden Geldbeträge abgebucht werden. iPhone-Besitzer dagegen verbinden ihr Gerät mit Apple Pay und hinterlegen eine virtuelle Kreditkarte.

Alternativ dazu kann eine Guthabenkarte erworben werden. Diese enthält einen Code, der in die App eingegeben wird. Danach kann das Smartphone so lange für Bezahlvorgänge genutzt werden, bis das Guthaben aufgebraucht ist.

Smartwatch

Fitnessbegeisterte und Freizeitsportler können jetzt auch mit einer Smartwatch kontaktlos bezahlen. So müssen auf den Trainingsrunden weder das Mobiltelefon noch die Geldbörse mit sich geschleppt werden. Ähnlich wie beim Smartphone wird eine App auf die Smartwatch heruntergeladen, die mit einem Zahlungsmittel verknüpft wird. Derzeit bietet diese Möglichkeit die US-amerikanische Firma Fitbit an, die auf Fitness-Tracker aller Art spezialisiert ist.

PayPal

Auch mithilfe von PayPal ist kontaktloses Bezahlen möglich. Dabei muss bei der Einrichtung auf dem Smartphone darauf geachtet werden, dass das PayPal-Konto über den Google Pay Service mit der Kreditkarte oder dem Girokonto verbunden ist.

Ist kontaktloses Bezahlen sicher?

Laut den Angaben der Banken und der Kreditkartenunternehmen ist das Bezahlen mit der NFC-Technologie genauso sicher wie ein herkömmlicher Bezahlvorgang, bei dem die Karte ins Lesegerät eingesteckt wird. Zudem sind dieselben Anforderungen bezüglich des Datenschutzes gültig.

  • Aufrufe: 11

Amazon: von der Vision zur Wirklichkeit

Amazon Symbolbild von Andrew Stickelmann unsplash
Vision Amazon Symbolbild von Andrew Stickelmann unsplash

Als Jeff Bezos 1994 mit Amazon das weltweit erste Online-Kaufhaus gründete, hatte er die Vision, dass er mit seinem Warenangebot die Welt so versorgt, wie der für seine spektakulären Seitenarme berühmte Amazonas die Erde mit Wasser durchdringt. Dieses Versprechen hat er eingelöst. Auch hierzulande kommt das Konzept an, denn Deutschland ist der zweitgrößte Markt für den Weltmarktführer im Online-Verkauf hinter den USA.

 

Deutsche lieben Amazon

 

Die Zahlen sprechen für sich, denn 96 Prozent aller Deutschen haben schon bei Amazon eingekauft und 90 Prozent zählen sich zu den regelmäßigen Kunden. 41 Bestellungen sind es im Jahr, auf die Amazon-Käufer in Deutschland kommen. 17 Millionen Deutsche sind Mitglied bei Amazon Prime und profitieren von Vergünstigungen im Versand. Sogar Google hat die Amazon-Suchmaschine inzwischen abgehängt, denn in Deutschland wird Amazon heute häufiger als Google genutzt.

Damit gibt es gute Gründe für Betreiber von Online-Shops, das bekannte Amazon-Geschäftsmodell Amazon Pay-per-Click (PPC) zu nutzen. So wird nur bei tatsächlichen Kundenklicks auf die Reklame gezahlt, während Impressionen nicht berücksichtigt werden.

 

Spezialisten für Amazon-Kampagnen

 

Wir möchten in diesem Ratgeber Verkäufern Tipps für die Nutzung von Amazon PPC mit auf den Weg geben und das Verständnis für dieses kooperative Geschäftsmodell schärfen. Wer sich für seine Kampagnen auf Amazon eine professionelle Unterstützung wünscht, kann eine Amazon PPC Agentur beauftragen, wie die Homburg-Marketing GmbH. Das innovative Marketing-Unternehmen mit Sitz in Dortmund ist auf Handelsmärkte wie Amazon spezialisiert. Es bietet seine Zusammenarbeit an, um wichtige Fragen wie die Höhe der Gebote für die PPC-Kampagnen zu klären, die grundsätzlich der Keyword-Stärke angepasst sein sollten.

 

Merkmale des Amazon-Algorithmus und Unterschiede zu Google

 

PPC gehört mit seinem Charakter der bezahlten Werbung zum Suchmaschinen-Advertising (SEA). Doch anders als bei Google ist SEA bei Amazon auch Suchmaschinenoptimierung (SEO), weil die bezahlte Werbung sich positiv auf das organische Wachstum auswirkt. Gemeint ist mit diesem Begriff eine kontinuierliche Stärkung der Schlüsselwörter in der Amazon-Suchmaschine, die entsprechend aufgewertet werden.

Eine weitere wichtige Unterscheidung zum Google-Algorithmus besteht darin, dass die Suchintention auf Amazon ausschließlich der Kauf von Produkten ist, während Google-Nutzer mit ihrer Suche auch andere Absichten wie Information und Unterhaltung verfolgen. Der Linkaufbau wirkt sich auf Amazon nur indirekt aus. Bei der Gestaltung des Contents ist man auf Google frei und auf Amazon an vorgegebene Muster gebunden.

 

Dafür wirkt sich neben der Click-Through-Rate (CTR – wie viel Prozent der Nutzer klicken auf die Website?) die Conversion Rate als Kennzahl direkt auf die Platzierung in der Produktsuchmaschine aus. Diese beschreibt das Verhältnis der Leser, die zu Kunden werden. Wichtige Keywords und Longtails werden auf Amazon nur einmal gezählt. Das bietet Spielraum für Varianz, um ein breites Spektrum an Suchanfragen abzudecken.

 

Wie auf Google werden Keywords im Titel stärker gewichtet. Dies gilt ebenso für den beschreibenden Backend-Bereich. Kunden haben auf Amazon die Möglichkeit, negative Suchwörter zu setzen, um bestimmte Begriffe wie Teekesselchen auszuschließen.

 

Tipps für das Amazon PPC Marketing

 

Wer seine Artikel konsequent nach dem Amazon-Algorithmus ausrichtet, trägt zur verbesserten Sichtbarkeit bei. Einen besonderen Stellenwert hat bei der Gestaltung der Produktseite das Produktfoto, denn Bilder haben nach Verbraucherstudien bei Kunden die stärkste Auswirkung auf die Kaufentscheidung. Amazon selbst empfiehlt für jede Detailseite die Nutzung von sechs Fotos und einem Video. Die Auflösung der Produktbilder sollte hoch sein. Produktfotos mit glücklichen Anwendern stiften Identifikation und wecken Begehrlichkeiten.

 

Eine gründliche Zielgruppenrecherche senkt den Streuverlust der PPC-Kampagnen. Das Studium der Bewertungen von Kunden, einschließlich der Konkurrenz, hilft dabei, Aspekte, die Kunden mögen, auf die eigenen Produkte anzuwenden, und Aspekte zu vermeiden, die immer wieder Anstoß für Kritik geben. Amazon setzt hohe Qualitätsstandards für eine Zusammenarbeit, was sich unter anderem auf die Produktqualität, Lieferzeiten und den Umgang mit Retouren bezieht.

 

Welche PPC-Optimierung darf es sein

 

Verkäufern wird empfohlen, mithilfe geeigneter Tools anhand relevanter Kennzahlen wie Advertising Cost of Sale (AcoS – Werbekosten pro Verkauf), Return on Advertising Spend (RoAS – Berechnung des Nutzwertes von Werbekampagnen) und Cost per Click (CPC) den Erfolg der Kampagnen zu überwachen und bei Bedarf sinnvolle Feinjustierungen vorzunehmen. Der Erfolg der Keywords gibt nämlich Aufschluss über die Keywordstärke und diese wiederum auf die Höhe des Gebots.

 

Entscheiden können Seller darüber, ob sie diese Veränderungen manuell tätigen möchten oder anhand einer von Amazon zur Verfügung gestellten KI-basierten Automatisierung. Die Vorteile beim Aufwand wirken sich vor allem auf größere Unternehmen aus, während kleinere Unternehmen eher dazu bereit sind, sich für die manuelle Variante zu entscheiden, um einen Kontrollverlust zu vermeiden.

 

 

 

  • Aufrufe: 51