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Pressekonferenzen anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses 2023

Aktuelle Studien belegen, dass immer mehr Menschen in Deutschland unter
rheumatischen Erkrankungen leiden – inzwischen schon bis zu 2,1 Millionen.
Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Erkenntnisse aus der Forschung
möglichst schnell für die Versorgung nutzbar zu machen. Dabei rückt das
Immunsystem immer mehr in den Fokus: Wie entwickelt es sich im Alter?
Warum ist ein Screening auf mögliche Immundefekte schon bei Kindern mit
Rheuma wichtig? Und welche Chancen auf nicht-medikamentöse Therapien
bietet die Neuroimmunologie? Diese und weitere Fragen beantworten
Expert:innen auf den beiden Pressekonferenzen anlässlich des Deutschen
Rheumatologiekongresses in Leipzig.

Weitere Themen werden zudem geschlechtsspezifische Unterschiede bei Rheuma
sowie neu entdeckte, seltene rheumatische Erkrankungen sein.

Als Medienvertreter:innen laden wir Sie herzlich ein, an den
Pressekonferenzen zum Deutschen Rheumatologiekongress teilzunehmen. Die
Termine und die jeweiligen Programme finden Sie untenstehend. Das Programm
des Kongresses können Sie online einsehen: https://dgrh-
kongress.de/programm/wissenschaftliches-programm.

Wir freuen uns darauf, Sie rund um den Kongress bei Ihrer
Berichterstattung zu unterstützen.

Terminhinweise:

Deutscher Rheumatologiekongress 2023 – hybrid
51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh)
37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädische
Rheumatologie (DGORh)
33. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie
(GKJR)

Termin: 30. August bis 2. September 2023
Ort: Congress Center Leipzig
Adresse: Seehausener Allee 1, 04356 Leipzig
Informationen und Onlinekongress unter https://dgrh-kongress.de/
Akkreditierung als Presse kostenfrei unter:
https://www.m-anage.com/Home/Index/Event/dgrh2023/de-DE

Vorab-Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses
2023 (online)
Termin: Mittwoch, 23. August 2023, 11.00 bis 12.00 Uhr
Link: https://attendee.gotowebinar.com/register/5452111357329858651

Vorläufige Themen und Referierende

Zunahme der rheumatischen Erkrankungen in Deutschland – wie kann die
Versorgung gesichert werden
Professor Dr. med. Baerwald, Kongresspräsident der DGRh, em. Leiter der
Abteilung Rheumatologie am Universitätsklinikum Leipzig
und
Rotraut Schmale-Grede, Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, Bonn

Alter und Rheuma: Mit den Lebensjahren leidet das Immunsystem und gibt
rheumatischen Erkrankungen Vorschub – was kann die Medizin dagegen tun?
Professor Dr. med. Ulf Wagner, Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen
Rheumatologiekongresses, Leiter des Bereichs Rheumatologie am
Universitätsklinikum Leipzig

One size fits all? Geschlechterspezifische Unterschiede in der
Rheumatologie
PD Dr. Uta Kiltz, Oberärztin am Rheumazentrum Ruhrgebiet

Phase IIb-Studie zur Präventivtherapie: Kann die Manifestation von Rheuma
bei Risikopatienten noch vor den ersten Symptomen unterbunden werden?
Professorin Dr. Andrea Rubbert-Roth, Leitende Ärztin und stellvertretende
Klinikleiterin der Klinik für Rheumatologie, Kantonsspital St.Gallen

Kongress-Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Rheumatologiekongresses
2023 (hybrid)
Termin: Donnerstag, 31. August 2023, 12.00 bis 13.00 Uhr
Ort: Congress Center Leipzig
Adresse: Seehausener Allee 1, 04356 Leipzig
Link: https://register.gotowebinar.com/register/7411399296782935896

Vorläufige Themen und Referierende

Begrüßung und Highlights des Deutschen Rheumatologiekongresses
und
Neuroimmunologie als Chance für die Rheumatherapie: Stimulation des
Vagusnervs und die Konditionierung des Immunsystems als Ersatz für
Medikamente
Professor Dr. med. Baerwald, Kongresspräsident der DGRh, em. Leiter der
Abteilung Rheumatologie am Universitätsklinikum Leipzig

Lokaltherapie bei entzündlichen Gelenkerkrankungen – wann hilft eine
Operation?
Professor Dr. med. Sebastian Seitz, Kongresspräsident der DGORh, Chefarzt
der Orthopädie am Klinikum Hochsauerland, Arnsberg

Immundefekte und Rheuma: Warum ist es wichtig, schon bei Kindern auf das
Immunsystem zu schauen?
Dr. med. Maria Fasshauer, Kongresspräsidentin der GKJR, Oberärztin am
Zentrum für Kinder- und Jugendrheumatologie am Klinikum St. Georg, Leipzig

Neue und seltene rheumatische Erkrankungen entdeckt: IgG4-Erkrankungen,
Erdheim-Chester- und VEXAS-Syndrom
Professor Dr. med. Christof Specker, Präsident der DGRh, Direktor der
Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie an den Evangelischen
Kliniken Essen-Mitte

Systemimmunologie – Integrative Betrachtung von Blut und entzündeten
Geweben
Dr. Ricardo Grieshaber-Bouyer, Heidelberg

Kontakt für Journalist:innen:
Janina Wetzstein, Katrin Hammer
Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart
Fon +49[0]711/8931-457
Fax +49[0]711/8931-330599
wetzstein@medizinkommunikation.org; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.g
www.dgrh-kongress.de

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Stadtforschung für NRW in NRW: Landtagsabgeordnete Julia Eisentraut besucht ILS

v.l.n.r.: Dr. Sabine Weck (stellv. wissenschaftl. Institutsleitung), Ralf Zimmer-Hegmann (Kommissarischer Wissenschaftl. Leiter und Geschäftsführer), Julia Eisentraut (MdL), Dr. Andrea Dittrich Wesbuer (stellv. wissenschaftl. Institutsleitung)  Carsten Nawrath/ILS
v.l.n.r.: Dr. Sabine Weck (stellv. wissenschaftl. Institutsleitung), Ralf Zimmer-Hegmann (Kommissarischer Wissenschaftl. Leiter und Geschäftsführer), Julia Eisentraut (MdL), Dr. Andrea Dittrich Wesbuer (stellv. wissenschaftl. Institutsleitung) Carsten Nawrath/ILS

Besuch aus der Landespolitik: Die wissenschaftspolitische Sprecherin von
Bündnis 90/Die Grünen, Julia Eisentraut, hat heute das ILS - Institut für
Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund besucht. Die
Landtagsabgeordnete informierte sich vor Ort über die Arbeit des
Stadtforschungsinstitut. Die Wissenschaftler*innen des ILS gaben
Eisentraut dabei konkrete Einblicke in ihre Forschungen etwa zur
Nahversorgung im ländlichen Raum und gerechter Raumentwicklung.

„Die Arbeit am ILS ist wichtig, um den Wandel in Städten und Gemeinden des
Landes zu verstehen und Strategien für ihre nachhaltige Transformation zu
entwickeln. Nur wenn Bauen, Mobilität, ökogische und soziale Faktoren
zusammen gedacht werden, können wir erfolgreich sein. Dafür braucht es
eine starke Stadtforschung, die mit den Akteur*innen in der Region
zusammenarbeitet“, so Eisentraut.

Das ILS engagiert sich seit der Gründung in der Johannes-Rau-
Forschungsgemeinschaft, der Dachorganisation der außeruniversitären
Forschungseinrichtungen in NRW. „Die Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft
zeichnet sich durch anwendungsorientierte Forschungsinstitute auf höchstem
Niveau aus. Das ILS als Institut für Landes- und
Stadtentwicklungsforschung liefert zuverlässige Grundlagen und
Handlungsempfehlungen in Themenfeldern von Grund- und Nahversorgung im
städtischen und ländlichen Raum. Damit leistet es einen Beitrag zu
gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land. Projekte, die sich
mit der Beteiligung der Zivilgesellschaft zu einer gerechten
Raumentwicklung befassen, machen weiter deutlich, dass das ILS ein
wichtiger Partner für Kommunen und Land ist“, so die Landtagsabgeordnete.

ILS-Geschäftsführer Ralf Zimmer-Hegmann betonte die Bedeutung des
Austauschs von Wissenschaft und Politik: „Wir freuen uns sehr über das
Interesse an unserer Forschung zur Lösung von zentralen planerischen
Herausforderungen, vor denen Städte und Gemeinden in NRW stehen. Dieser
aktive Dialog mit Politik ist wichtig für die Passgenauigkeit unserer
Arbeit.“

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Medizinphysiker mit Lehrpreis ausgezeichnet

Medizinphysiker Christian Kühnel erhielt den diesjährigen Lehrpreis aus den Händen von Sam Quaas (r.) von der Fachschaft Medizin und Fördervereinsvorsitzenden PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf.  Michael Szabó/UKJ  Universitätsklinikum Jena
Medizinphysiker Christian Kühnel erhielt den diesjährigen Lehrpreis aus den Händen von Sam Quaas (r.) von der Fachschaft Medizin und Fördervereinsvorsitzenden PD Dr. Dr. Michael Kiehntopf. Michael Szabó/UKJ Universitätsklinikum Jena

Die Fachschaft Medizin der Friedrich-Schiller-Universität Jena vergibt
ihren diesjährigen Lehrpreis an Christian Kühnel. Damit würdigen die
Studierenden das herausragende Lehrengagement des Medizinphysik-Experten
in der Klinik für Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Jena.

"Unglaubliche Arbeit wurde investiert für herausragende Lehre! Sehr
studierendenfreundlich und digital auf dem neuesten Stand!" – so lautet
eine Begründung des Votums für Christian Kühnel. Insgesamt acht Lehrende
und Lehrteams hatten die Medizinstudierenden der Friedrich-Schiller-
Universität Jena für den diesjährigen Lehrpreis nominiert. Der
Medizinphysiker an der Klinik für Nuklearmedizin des Jenaer Uniklinikums
erhielt 31% und damit die Mehrheit der abgegebenen 547 Stimmen.

Christian Kühnel ist in der Lehre im Querschnittsbereich Bildgebung im 6.
und 7. Fachsemester des Medizinstudiums aktiv. Hier betreut er die Anteile
der Lehrveranstaltung, die sich den technischen Aspekten der medizinischen
Bildgebung in der Nuklearmedizin widmen. Dabei ist er nicht nur als
Vortragender, sondern auch im Wortsinn bildgebend, nämlich als Kameramann
unterwegs. In der Pandemie hatte das Team des Querschnittsbereiches
schnell umfangreiches digitales Lehrmaterial erstellt, das nun sukzessive
erweitert wird. Zum Beispiel erstellte Christian Kühnel zusammen mit Prof.
Martin Freesmeyer interaktive Lernvideos, die den Lern- und
Verständnisprozess mit Zwischenfragen begleiten. Diese Online-Formate
ergänzen jetzt den Präsenzunterricht.

Besonders hervorgehoben wurde das von Kühnel und dem Lehrteam der Klinik
für Nuklearmedizin organisierte Praxisseminar, in dem die Studierenden in
Kleingruppen die moderne Medizintechnik wie PET/CT oder SPECT-Gammakamera
kennenlernen können, selbstverständlich unter den entsprechenden
Strahlenschutzvorkehrungen. „Ich versuche, die Inhalte so darzustellen und
zu vermitteln, wie sie mich selbst am meisten gefesselt hätten –
anschaulich und praxisnah. Dass das bei den Studierenden gut ankommt und
wir sie so für das Fach begeisterten können, freut uns sehr“, so der
Preisträger.

Mit der Auszeichnung würdigen die Studierenden dieses Engagement. „In den
Begründungen für die Stimmabgabe wurden besonders oft die Kreativität und
die technische Perfektion hervorgehoben, mit denen Christian Kühnel den
Stoff darstellt“, sagt Sam Quaas vom Fachschaftsrat und zitiert eine: „Er
macht die Lehre frisch und steckt Herz hinein."

Benannt ist der jährlich von der Fachschaft Medizin vergebene Lehrpreis
nach Janus Cornarius, dem ersten Dekan der Medizinischen Fakultät an der
Universität Jena. Er übersetzte im 16. Jahrhundert die Studienliteratur
seiner Zeit vom Griechischen ins Lateinische und ermöglichte so den
damaligen Medizinstudenten auf eine Vielzahl von Büchern zuzugreifen, die
für sie sonst nicht nutzbar waren. Die 500 Euro Preisgeld stellt
traditionell der Förderverein des Universitätsklinikums zur Verfügung.

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Universität Witten/Herdecke startet Bewegung für planetare Bildung

Außenansicht der Universität Witten/Herdecke  Johannes Buldmann  Universität Witten/Herdecke
Außenansicht der Universität Witten/Herdecke Johannes Buldmann Universität Witten/Herdecke

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt sich den sozialen,
ökologischen und ökonomischen Krisen unserer Zeit entschlossen an und
bricht mit althergebrachten Denkweisen. Dazu läutet sie eine bahnbrechende
Bewegung für planetare Bildung ein, die am 14. und 15. September 2023 mit
einer zweitägigen Konferenz in Witten ihren Auftakt feiert.

„Die Menschheit steht mit Blick auf die Klimakrise, das Artensterben und
die wachsende soziale Ungerechtigkeit vor der wahrscheinlich größten
Transformations- und Anpassungsnotwendigkeit ihrer Geschichte. Um diese zu
meistern, müssen wir unser Verhältnis zu unserem Planeten radikal neu
denken“, sagt Sebastian Benkhofer, Geschäftsführender Direktor des
WittenLab. Zukunftslabor Studium fundamentale und des Professional Campus
der UW/H, der die Konferenz verantwortet.

„Neues Bewusstsein für die Wechselwirkungen zwischen Natur, Gesellschaft
und Wirtschaft schaffen“

Die SWITCH-Konferenz für planetare Bildung in Witten zielt darauf ab, ein
neues Bewusstsein für die komplexen Wechselwirkungen zwischen Natur,
Gesellschaft und Wirtschaft zu vermitteln und völlig neue Lösungen zu
entwickeln: Wie gestalten wir ein regeneratives und resilientes
Wirtschaftssystem? Wie setzen wir konkrete Nachhaltigkeitsziele um? Was
braucht es für neue Formen der Zusammenarbeit? Und schließlich: Wie können
und müssen wir uns selbst transformieren?

Das Format der Konferenz wird geprägt sein von Dialog und Partizipation.
Nach Perspektivwechseln und Impulsen durch Expert:innen am 14. September
folgt am 15. September ein Werkstattformat. Hier kommen Schüler:innen,
Auszubildende und Studierende aller Fachrichtungen, Aktivist:innen sowie
Mitarbeiter:innen und Entscheidungsträger:innen aus Unternehmen,
Organisationen und Regierungen zusammen: Gemeinsam mit t Expert:innen aus
Wirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten sie an konkreten Ideen und
Konzepten, mit denen sich die aktuellen Herausforderungen aus einer
planetaren Perspektive neu denken und verändern lassen.

Hochkarätige Referent:innen wie Prof. Dr. Kora Kristof (Vizepräsidentin
für Digitalisierung und Nachhaltigkeit am Karlsruher Institut für
Technologie (KIT)), Christian Schwägerl (Mitgründer der Journalist:innen-
Genossenschaft RiffReporter und Grimme-Preisträger), Dr. Christian Gessner
(Gründer und Leiter des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung),
Prof. Dr. Birger P. Priddat (ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für
Volkswirtschaftslehre und Philosophie an der UW/H) sowie Prof. Dr. Joscha
Wullweber (Direktor des International Centers for Sustainable and Just
Transformation [tra:ce] an der UW/H) werden spannende Impulse bieten.

Planetare Bildung soll Grundbestandteil in Bildungseinrichtungen werden

Die SWITCH-Konferenz markiert den Auftakt einer Bewegung für planetare
Bildung zum 40-jährigen Jubiläum der UW/H. Auch wer nicht zu Konferenz
kommen kann, ist herzlich eingeladen sich der Bewegung anzuschließen, sie
durch Partnerschaften, Kooperationen und finanzielle Mittel zu fördern und
neue Impulse einzubringen.

Die konkrete Ausgestaltung wird von allen Beteiligten gemeinsam
erarbeitet: „Wir verwerfen einseitige Expert:innen-Vorträge und
vorgefertigte Maßnahmen zugunsten einer demokratischen, kollaborativen
Herangehensweise. Nur durch gemeinsames Handeln können wir die
Transformation meistern und nachhaltig wirkende Veränderung herbeiführen“,
betont Marion King, Gründerin und Geschäftsführerin von Les Enfants
Terribles und Mitglied des Organisationsteams.

Damit bleibt Deutschlands erste Privatuniversität ihrem Gründungsgedanken
treu und treibt mit neuen Impulsen und Lehrformaten die sozial gerechte,
ökologische Transformation von Gesundheitswesen, Wirtschaft und
Gesellschaft voran.

Weitere Informationen finden Sie auf der Konferenz-Website:
https://planetare-bildung.de

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