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Nachhaltigkeit in Arbeit, Beruf und Bildung – neuer Sammelband erschienen

Sammelband
Sammelband "Zum Konzept der Nachhaltigkeit in Arbeit, Beruf und Bildung - Stand in Forschung und Praxis"

Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) präsentiert den neu
erschienenen Sammelband "Zum Konzept der Nachhaltigkeit in Arbeit, Beruf
und Bildung – Stand in Forschung und Praxis". Herausgegeben von Dr. Iris
Pfeiffer und Heiko Weber, bietet dieser Sammelband einen umfassenden
Einblick in das Konzept der Nachhaltigkeit und seine Auswirkungen auf
Arbeit, Beruf und Bildung. Als Teil der vom Bundesinstitut für
Berufsbildung betreuten Schriftenreihe "Berichte zur beruflichen Bildung"
der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) ist diese
Publikation darauf ausgerichtet, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
als Schlüsselthema in der Berufsbildung zu etablieren.

Der Sammelband bündelt die neuesten Erkenntnisse aus verschiedenen
Initiativen, Ansätzen und Maßnahmen, die von betrieblichen und schulischen
Bildungseinrichtungen entwickelt wurden. Auf der Ebene des Arbeitsmarktes
werden die Veränderungen in beruflichen Anforderungen, Kompetenzen und
Tätigkeiten beschrieben und deren Auswirkungen auf Beschäftigung und die
Arbeitswelt analysiert. Im Fokus stehen auch die Integration von
Nachhaltigkeit in die betriebliche (Ausbildungs-)Praxis, die Rolle
beruflicher Didaktiken und die Professionalisierung des Bildungspersonals
in Unternehmen und Bildungseinrichtungen auf der Ebene der Lernorte.
Die Online-Version des Sammelbands steht allen Interessierten kostenlos
als Open Access zur Verfügung. Die Printversion kann in Kürze über den
Verlag Barbara Budrich bestellt werden:

Über das f-bb:
Das f-bb ist ein gemeinnütziges, bundesweit tätiges Forschungsinstitut mit
inhaltlichem Schwerpunkt im Bereich Berufsbildung. Es entwickelt in enger
Zusammenarbeit mit Auftraggebern aus Politik und Wirtschaft Konzepte
innovativer betrieblicher Bildungsarbeit und sichert ihre Wirksamkeit in
der Praxis.
https://www.f-bb.de/ueber-uns/das-institut/

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Nachhaltiger Umgang mit Regen- und Siedlungsabwasser: Software plant und optimiert Entwässerungssysteme automatisch

Das ZIGGURAT Gründerteam vor einem Regenwasserkanal (v.l.n.r.): Ralf Habermehl, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Dittmer, Timo C. Dilly, Dr.-Ing. Amin E. Bakhshipour, Marius Lauer.  Foto: RPTU/View, Voss.
Das ZIGGURAT Gründerteam vor einem Regenwasserkanal (v.l.n.r.): Ralf Habermehl, Prof. Dr.-Ing. Ulrich Dittmer, Timo C. Dilly, Dr.-Ing. Amin E. Bakhshipour, Marius Lauer. Foto: RPTU/View, Voss.

Um Regen- und Abwasser aufzusammeln, gibt es in Deutschland eine gut
ausgebaute Infrastruktur mit Kanalnetzen und Kläranlagen. Anders sieht es
in Entwicklungsländern aus, in denen dies oft fehlt. Ein Start-up der
Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)
will hier Abhilfe schaffen. Es bietet dazu seine Software „ZIGGURAT“ an,
die automatisch Entwässerungssysteme nachhaltig planen und optimieren
kann. Die Technik berücksichtigt auch die blau-grüne Infrastruktur, das
heißt, mögliche Wasserspeicher und technische Maßnahmen zur Versickerung
und Verdunstung von Regenwasser. Die Gründer werden mit einem EXIST-
Stipendium vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Slums, in denen Wellblechhütten dicht an dicht nebeneinanderstehen; direkt
daneben Müllberge und stehende Abwässer – solche Zustände gibt es in
vielen Gegenden der Welt. Rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebt nach
wie vor ohne Kanalisationsanschluss und stetig entstehen neue städtische
Flächen ohne geordnete Entwässerung. Dabei haben sich die Vereinten
Nationen in ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Fahne geschrieben, den
Zugang zu sauberem Wasser und sanitäre Anlagen für alle Menschen zu
ermöglichen. Um dies zu erreichen, braucht es allerdings eine
entsprechende Infrastruktur.

Die Planung solcher Kanalnetze für Schmutz-, Regen- oder Mischwasser ist
jedoch aufwendig und bedarf einer großen Expertise. „Dabei spielen
verschiedene Parameter wie Layout, der Grad der De- oder Zentralisierung,
die Kanaldurchmesser und das Gefälle, die Verlegetiefen, die Pump- und
Speicheranlagen eine Rolle“, sagt Timo Dilly vom Gründerteam.

Eine Software, mit der sich städtische Entwässerungssysteme automatisch
nachhaltig planen lassen, entwickelt derzeit das Team um Dilly von der
RPTU in Kaiserslautern. „Sie basiert unter anderem auf der Verknüpfung
einer Vielzahl allgemein gültiger technischer Regeln der Tiefbauplanung
und mathematischer Methoden, mit denen sich sinnvolle Lösungsvarianten
generieren lassen“, sagt Dilly weiter. „Dafür haben wir eigene Algorithmen
entwickelt. All dies beruht auf aktuellen Erkenntnissen aus eigenen
Forschungsarbeiten in der Siedlungsentwässerung und Hydroinformatik.“

Auch der Klimawandel spielt bei den Planungen solcher Entwässerungssysteme
eine Rolle, wie Dilly erläutert: „Der Umgang mit Regenwasser muss komplett
neu gedacht werden, wenn man sich zunehmende Wetterextreme vor Augen
führt. Wir brauchen Möglichkeiten zum Speichern von Regenwasser, aber auch
naturnahe Elemente wie ausreichend Grünflächen. Dadurch lässt sich in
heißen Sommermonaten das Stadtklima verbessern.“ In diesem Zusammenhang
spricht man auch von blau-grüner Infrastruktur, die bei der Planung neuer
Siedlungsentwässerungssysteme eine immer wichtigere Rolle spielt und auch
bei ZIGGURAT eingeplant ist. „Mit diesen Maßnahmen erhöhen Städte die
Resilienz gegenüber Extremen, senken Kosten und reduzieren negative
Auswirkungen auf die Umwelt“, betont Dilly.

In diesem Punkt eignet sich die Software auch für hiesige Städte und
Gemeinden, die ihre Entwässerungssysteme künftig anpassen wollen.

Am jungen Unternehmen beteiligt sind neben Dilly seine Kollegen Dr. Amin
E. Bakhshipour, Professor Dr. Ulrich Dittmer und Ralf Habermehl aus dem
Lehrgebiet Siedlungswasserwirtschaft an der RPTU in Kaiserslautern.
Unterstützt werden sie von Marius Lauer, der betriebswirtschaftliche
Kenntnisse miteinbringt.

Ihre Software ZIGGURAT möchten sie in Zukunft in einer Online-Plattform
zur Verfügung stellen, auf der sich Interessierte einen kostenpflichtigen
Account erstellen können. Das Team aus Kaiserslautern stellt neben der
Software auch seine Expertise zur Verfügung und bietet etwa Unterstützung
bei der Planung an.

Bei seinem Weg in die Selbstständigkeit wird das Unternehmen mit einem
„EXIST-Gründerstipendium“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Klimaschutz und dem Europäischen Sozialfonds zur „Existenzgründung aus der
Wissenschaft“ gefördert.

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Simulationsmodell gegen den Klimakollaps

Das Stadtklimamodell PALM-4U analysiert die Auswirkungen von städtebaulichen Maßnahmen auf das lokale Klima.
Das Stadtklimamodell PALM-4U analysiert die Auswirkungen von städtebaulichen Maßnahmen auf das lokale Klima.

Durch den Klimawandel kommt es immer häufiger zu Extremwetterereignissen.
Langanhaltende Hitzeperioden, Unwetter und Starkregen sind auch für Städte
eine Belastung. Das Stadtklimamodell PALM-4U ermöglicht es Mitarbeitenden
von Kommunen sowie Stadtplanerinnen und Stadtplanern, die Auswirkungen
geplanter baulicher Maßnahmen auf das urbane Klima zu simulieren. Damit
lassen sich die Folgen extremer Wetterlagen im Vorhinein besser
einschätzen, die Lebensqualität in der Stadt verbessern und die Gesundheit
älterer oder kranker Menschen schützen. Forschende des Fraunhofer IBP
haben hierfür die Bedienoberfläche gestaltet.

Der Klimawandel stellt auch Stadtplanerinnen und Stadtplaner vor
Herausforderungen. Forschende erwarten in Zukunft vermehrt lange
Hitzeperioden, Starkregen und Unwetter. »Dicht besiedelte urbane Räume
sind besonders anfällig für diese extremen Wetterlagen. Diese belasten
nicht nur das Wohlbefinden. Für Menschen, die schwächer oder
gesundheitlich angeschlagen sind, beispielsweise in Seniorenheimen,
Kindertagesstätten oder Krankenhäusern, kann das extreme Wetter auch
gefährlich sein«, erklärt Matthias Winkler, Experte für Hygrothermik am
Fraunhofer IBP. Deshalb arbeiten Städte und Kommunen intensiv an der
Planung baulicher Maßnahmen, die geeignet sind, die Folgen des
Klimawandels abzumildern, das Klima in der Stadt bis zu einem gewissen
Grade beherrschbar zu machen und damit die Lebensqualität zu erhalten und
auszubauen.

Das Stadtklimamodell PALM-4U ermöglicht die Darstellung und Simulation
baulicher Maßnahmen auf das urbane Klima und unterstützt damit
Planungsbüros und Kommunen. So kann man beispielsweise simulieren, ob die
Begrünung einer Fassade oder das Pflanzen von Bäumen den thermischen
Komfort der Bewohnerinnen und Bewohner verbessert. Die
Stadtklimasimulation ermöglicht es auch, Schwerpunkte der Hitzebelastung
zu identifizieren und vor der Umsetzung baulicher Maßnahmen wie der
Platzierung von Grünanlagen oder Entsiegelung von Flächen deren
klimatische Folgen für das jeweilige Umfeld zu berechnen. Winkler und sein
Team haben für das komplexe Tool eine Bedienoberfläche entwickelt, die
PALM-4U GUI, die Übersichtlichkeit und logischen Aufbau bietet und
gleichzeitig die Einstellung aller nötigen Funktionen und Parameter
erlaubt.

PALM-4U wurde im Rahmen der Initiative »Stadtklima im Wandel« des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konzipiert und
entwickelt. Fraunhofer-Experte Winkler sagt: »PALM-4U ermöglicht nicht
nur, die klimatischen Folgen baulicher Maßnahmen zu bestimmen, sondern
auch, diese exakt zu quantifizieren.« Damit könnten Planende auch
abschätzen, ob sich die Investition in eine Baumaßnahme am Ende rentiert
oder eine andere Maßnahme kostengünstiger und zugleich ebenso effektiv
wäre.

Als Datenbasis für das Tool dienen einerseits meteorologische Daten,
beispielsweise die des Deutschen Wetterdienstes (DWD) oder auch aus
Regionalklimamodellen. Falls vorhanden, können Kommunen auch die
Wetterdaten ihrer regionalen Messstationen einbinden, also etwa
Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit aber auch die
Feinstaubbelastung an bestimmten Plätzen. Außerdem fließen die kompletten
Geodaten und Stadtkarten mit ein. Darin sind Straßen, Plätze, Häuser,
Gewässer und Grünanlagen verzeichnet. Je genauer und detailreicher diese
Elemente dargestellt sind, desto zuverlässiger gelingt die Simulation in
PALM-4U.

Thermischer Komfort, Windkomfort und Schadstoffbelastung

Die Analyse des urbanen Klimas legt den Schwerpunkt auf drei typische
Themenkomplexe: Erstens thermischer Komfort und nächtlicher
Kaltlufthaushalt. Dazu zählen beispielsweise die Wärmebelastung bei
Hochdruckwetterlagen in Gebäuden, Plätzen und Straßen sowie die Frage, ob
ausreichend Frischluftschneisen vorhanden sind, die das Gebiet nachts
durchlüften. Zweitens der Windkomfort. Dabei werden aus den Simulationen
und der lokalen Windstatistik Gebiete mit unterschiedlichen
Windkomfortkriterien identifiziert. Daraus lassen sich Aussagen über die
potenzielle Nutzbarkeit der Flächen ableiten, beispielsweise für die
Außengastronomie. Und drittens die Feinstaubbelastung der Luft, etwa
infolge von Hausbrand oder des Autoverkehrs – sofern die entsprechenden
Daten vorhanden sind.

Bei Bedarf stellt die PALM-4U GUI einen Expertenmodus zur Verfügung. Damit
können Anwenderinnen und Anwender weitere Simulationen benutzerdefiniert
ergänzen. »Das Tool ist skalierbar und kann das Klima der ganzen Stadt,
eines Viertels, einzelner Quartiere oder einzelner Plätze betrachten«,
sagt Winkler. Mitarbeitende in Kommunen und Stadtplanungsbüros prüfen mit
dem Tool beispielsweise, welche Folgen der Bau eines Hochhauses auf das
Nebengebäude, auf die umliegenden Straßen oder auf das ganze Quartier
hätte, um nur eines von vielen möglichen Beispielen zu nennen.

Vergleich verschiedener Planungsvarianten

Für die Berechnung einzelner Fragestellungen sind entsprechende typische
meteorologische Randbedingungen bereits hinterlegt, die durch die
Anwenderinnen und Anwender auf die lokalen Gegebenheiten angepasst werden
können. Für die Untersuchungen zum thermischen Komfort wird beispielsweise
eine sommerliche Hochdruckwetterlage angesetzt.

»Mit PALM-4U sind wir auch in der Lage, verschiedene Planungsvarianten
miteinander zu vergleichen. So können wir frühzeitig typische
Fehlplanungen vermeiden, die etwa dazu führen, dass Kinder auf einem
falsch angelegten Spielplatz starker Hitze ausgesetzt sind«, erklärt
Fraunhofer-Expertin Sabine Giglmeier, zuständig für Business Development
im Bereich Hygrothermik. Auf die gleiche Weise lassen sich auch der Anbau
für die Seniorenresidenz oder für das Krankenhaus bereits in der
Planungsphase auf klimatisch heikle Bedingungen abklopfen.

Unterstützung und Beratung für Kommunen

Die Simulationsergebnisse können über die Nutzeroberfläche analysiert und
visualisiert werden. Bei der Entwicklung der Bedienoberfläche haben die
Forschenden des Fraunhofer IBP auch das Feedback von Fachleuten aus der
Praxis genutzt. »Wir haben mit kommunalen Mitarbeitenden, zum Beispiel aus
den Städten Berlin, Stuttgart und Dresden zusammengearbeitet, um deren
konkrete Anforderungen besser zu verstehen und die Praxistauglichkeit des
Systems zu optimieren«, sagt Winkler. Auch die langjährige Erfahrung und
das Know-how des Fraunhofer IBP, vor allem in Fachbereichen wie
Hygrothermik und Raumklima, zahlen sich hier aus. Die Software arbeitet
Cloud-basiert, eine aufwändige Installation und Einbindung in vorhandene
IT-Systeme ist nicht erforderlich.

Das Fraunhofer IBP will Städte und Kommunen auch bei der Nutzung von PALM-
4U unterstützen. »Wir bieten Schulungen zur Qualifizierung von
Anwenderinnen und Anwendern an und wir beraten beim konkreten Einsatz von
PALM-4U, wenn es um die Entwicklung individueller Lösungen für eine Stadt
geht. Auf Wunsch führen wir auch stadtklimatische Untersuchungen durch«,
erklärt Giglmeier.

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Immer frisch durch den Tag: 6 Tipps, um unangenehme Gerüche auf der Kleidung, Haut und Co. zu vermeiden

Unangenehme Gerüche auf der Kleidung Symbolbild
Unangenehme Gerüche auf der Kleidung Symbolbild

Ein angenehmer Duft vermittelt nicht nur Sauberkeit, sondern trägt auch zu einem positiven Erscheinungsbild bei. Unangenehme Gerüche hingegen mindern nicht nur den Eindruck, sondern auch das eigene Selbstbewusstsein. Mit diesen 6 Tipps wird Gerüchen auf Kleidung, Haut und Co. den Kampf angesagt. Für ein anhaltend frisches Gefühl während des ganzen Tages.

Tipp 1: Die Achselhöhlen pflegen


Eine gründliche Körperhygiene ist der erste Schritt, um ungeliebte Schweißgerüche zu vermeiden – besonders in der Region der Achseln. Regelmäßiges Duschen mit milden Seifen oder Duschgels entfernt den Schmutz und auch die Bakterien, die für die Geruchsbildung zuständig sind. Wer zu einer starken Schweißbildung neigt, kann über den Tag verteilt zu Feuchttüchern oder Hygienetüchern greifen, um sich aufzufrischen. Ein geeignetes Deodorant oder Antitranspirant ist allerdings unablässig, um die Schweißproduktion zu regulieren und die Geruchsbildung zu minimieren.

Tipp 2: Die richtige Kleidung wählen


Die Wahl der Kleidung hat einen großen Einfluss auf den Körpergeruch. Atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen lassen die Haut wortwörtlich durchatmen und ermöglichen eine bessere Luftzirkulation. Dadurch kann der Schweiß verdunsten, anstatt sich auf Haut und Stoff abzusetzen. Synthetische Stoffe hingegen schließen die Feuchtigkeit oftmals ein – und das kann die Geruchsbildung begünstigen. Ebenfalls vorteilhaft ist Kleidung in der richtigen Größe, denn wenn der Stoff unter den Achseln scheuert, trägt er das Deodorant ab.

Tipp 3: Kleidung und Textilien regelmäßig reinigen


Unangenehme Gerüche können sich auch in Kleidung, Handtüchern und Bettwäsche festsetzen. Um die Gerüche effektiv aus der Kleidung zu entfernen, sollten diese regelmäßig mit einem geeigneten Waschmittel und in dem empfohlenen Waschgang gewaschen werden. Manchmal kann die Zugabe von etwas Waschmittel mit antibakterieller Wirkung hilfreich sein, da die Bakterien so keine Chance haben.

Tipp 4: Fußhygiene nicht vernachlässigen


Wer kennt es nicht: Man schlüpft aus den Schuhen und der Schweißgeruch, der hochkommt, ist kaum auszuhalten. Eine routinierte Fußhygiene hilft dabei, dem unliebsamen Fußschweiß den Kampf anzusagen. Gründliches Waschen der Füße ist unerlässlich, wobei besonders die Bereiche zwischen den Zehen viel Aufmerksamkeit benötigen – in den Zwischenräumen setzen sich Schweiß und Schmutz leicht ab. Wie bei der Kleidung helfen hierbei auch hochwertige Schuhe mit atmungsaktiver Eigenschaft. Durch das regelmäßige Wechseln von Socken, können Feuchtigkeit und Geruch außerdem reduziert werden. Und bei besonders hartnäckigen Fällen kann ein Fußdeodorant hilfreich sein.

Tipp 4: Auf die Ernährung achten


Die Ernährung hat ebenfalls einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Körpergeruch. Bestimmte Lebensmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, scharfe Gewürze und Alkohol werden über die Haut ausgedünstet und verursachen so Gerüche. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und ausreichend Wasser kann deshalb maßgeblich zu einem angenehmen Körpergeruch beitragen.

Tipp 6: Raumduft und Parfum dosiert einsetzen


Nicht nur die persönliche Hygiene spielt eine Rolle, sondern auch der Duft in der Wohnungsumgebung. Die Verwendung von dezentem Raumduft oder Parfum überdeckt manch unangenehme Gerüche. Wichtig ist hierbei, keine allzu intensiven Düfte zu nutzen und den Duft stets sparsam anzuwenden. Ganz nach dem Motto »Weniger ist mehr«. Sonst entsteht eine aufdringliche Duftwolke, die unter Umständen noch unangenehmer als eine Schweißwolke riechen kann. Ein angenehmer Raumduft schafft stattdessen eine frische Atmosphäre in den Wohn- oder Arbeitsräumen. Und diese wird beim Gang vor die Tür automatisch mit nach draußen getragen.

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