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Neue Azubis starten an der FH Dortmund

Die Fachhochschule Dortmund hat sechs neue Auszubildende begrüßt. Kanzlerin Svenja Stepper stimmte sie auf einen spannenden Start in die Berufswelt der FH ein.

 

„Während Ihrer Ausbildung werden Sie bei uns vielseitige Aufgaben übernehmen, um gemäß unserem Leitsatz ,we focus on students‘ als Zukunftsmacher*innen in Ihren Bereichen mitzuwirken“, sagte die FH-Kanzlerin. Im Beisein ihres Stellvertreters Thomas Kendziorra, Leiter des Dezernats Finanzen und Drittmittel, überreichte sie den Azubis als Willkommensgeschenk „Onboarding-Boxen“, die unter anderem mit magnetischen Namensschildern überraschten.

 

Das Team des Ausbildungsmanagements hatte für die Neuen zum Auftakt ein informatives Kennenlernprogramm vorbereitet, um Einblicke in das Arbeitsumfeld an der Fachhochschule und dabei direkt erste Kontakte zu ermöglichen.

 

 

Neue Azubis und ihre Ausbildungsberufe:

Beck, Julia: Kauffrau für Büromanagement

Krüger, Yannick: Kauffmann für Büromanagement

Leveringhaus, Shayna: Kauffrau für Büromanagement

Maercklin, Franziska: Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste

Quint, Ole: Zerspanungsmechaniker mit berufsgleitendem Studium „Bachelor of Engineering Maschinen“

Yanik, Hediye: Kauffrau für Büromanagement

 

Weitere Informationen:

www.fh-dortmund.de/ausbildung

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Marktreife Lösung zur Reduktion von PFAS in kontaminiertem Wasser und Abwasser

Aufgrund ihrer besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften – wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil – sind Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) in vielen zukunftsrelevanten Technologien, aber auch Alltagsprodukten essenziell. Die hohe Stabilität der Verbindungen und ihre allgegenwärtige Verbreitung bergen jedoch Gefahren für Mensch und Umwelt, insbesondere in wässriger Umgebung und in Böden. Zudem sind PFAS teilweise toxisch, z. B. fortpflanzendgefährdend oder krebserregend. Die EU plant daher ein Herstellungs- und Einsatzverbot. Im Rahmen eines Informationsaustauschs besuchte NRW-Umweltminister Oliver Krischer die Cornelsen Umwelttechnologie GmbH, um gemeinsam mit Verantwortlichen der IHK, der ZENIT GmbH und der Business Metropole Ruhr GmbH über die künftigen Herausforderungen bei der Beseitigung von PFAS und im Speziellen über die Aufbereitungstechnologie PerfluorAd® zu sprechen. Ebenfalls mit dabei war das Fraunhofer UMSICHT als (Mit-)Erfinder der Technologie und Forschungspartner von Cornelsen.

Weiterlesen: https://s.fhg.de/93f

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NRW-Rezession nimmt Fahrt auf

Der NRW-Mittelstand äußert tiefe Besorgnis über den kontinuierlichen Rückgang der Wirtschaftsstimmung in der Region. Herbert Schulte, Landesgeschäftsführer Politik vom Mittelstandsverband BVMW fordert schnelles und entschlossenes Handeln, um die Belastungen für die Unternehmen zu mindern. „Die jüngsten Zahlen des NRW.BANK.ifo-Geschäftsklimaindex bestätigen die sich vertiefende Rezession. Unsere Unternehmen, unabhängig von ihrer Branche, erleben seit vier Monaten eine zunehmende Eintrübung der Geschäftslage, eingebettet in ein denkbar schlechtes Investitionsklima. Diese Entwicklung darf von der Politik nicht ignoriert werden", so Schulte. Schulte sieht die dringende Notwendigkeit, die Unternehmen zu entlasten. „Die hohen Energiepreise und die allgemein schwache Weltwirtschaft lasten auf unseren Unternehmen. Es ist an der Zeit, effektive Maßnahmen zur Unterstützung des Mittelstands einzuleiten, eine Steuerreform anzugehen, die gerade kleine und mittlere Betriebe entlastet. Wir erwarten von der Politik eine umfassende Initiative, die erstickende Bürokratieschraube zurückzudrehen", fordert Schulte.BVMW-Pressestelle

Thomas Kolbe
Pressesprecher BVMW NRW
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Immobilienpreise in Deutschland stabilisieren sich

Der Abwärtstrend für Immobilienpreise in Deutschland ist im zweiten
Quartal 2023 teilweise gestoppt. Gegenüber dem ersten Quartal 2023 ziehen
viele Preise sogar wieder leicht an, allerdings zeigt sich noch ein
deutliches Minus gegenüber dem Vorjahr und den Höchstständen. Dies zeigt
das jüngste Update des German Real Estate Index (GREIX), einem Projekt von
ECONtribute und des IfW Kiel, der die tatsächlichen Verkaufspreise
deutscher Immobilien nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards
auswertet. Alle Daten für momentan 18 deutsche Städte und ihre Stadtteile
sind frei verfügbar unter www.greix.de (https://greix.de/).

Häuserpreise haben laut jüngstem Update des Greix (German Real Estate
Index) die Phase der Preiskorrektur zunächst überwunden und ziehen
gegenüber dem Vorquartal wieder an. Die Preise für Eigentumswohnungen
gehen zwar zurück, allerdings nur noch leicht und regional sehr
unterschiedlich. In einzelnen Städten sind auch steigende Verkaufspreise
zu beobachten.

Verglichen mit dem Vorquartal, Q1 2023, gehen die Verkaufspreise für
Eigentumswohnungen um 0,3 Prozent zurück. Für Einfamilienhäuser steigen
sie um 2,3 Prozent, für Mehrfamilienhäuser um 1,8 Prozent.

Auch inflationsbereinigt sinken gegenüber dem Vorquartal nur die Preise
für Eigentumswohnungen (-1,5 Prozent), die Preise für Einfamilienhäuser
(+1,1 Prozent) und die Preise für Mehrfamilienhäuser (+0,5 Prozent) liegen
gemessen in aktueller Kaufkraft im Plus.

Gegenüber dem Vorjahresquartal, Q2 2022, liegen alle Wohnsegmente gemessen
am absoluten Verkaufserlös noch kräftig im Minus. Preise für
Eigentumswohnungen stehen im Vergleich 9,9 Prozent tiefer, Preise für
Einfamilienhäuser 10,5 Prozent und für Mehrfamilienhäuser 20,9 Prozent.

„Der deutsche Immobilienmarkt zeigt sich im zweiten Quartal durchaus
robust. Die Erwartung, dass die Zinserhöhungen der Europäischen
Zentralbank allmählich zum Ende kommen, hat dem Immobilienmarkt nach den
deutlichen Preiskorrekturen der letzten Monate ganz offenbar gutgetan“,
sagt Moritz Schularick, Präsident des IfW Kiel. „Dass sich die
Immobilienpreise auch inflationsbereinigt stabilisieren, ist für die
Konjunktur ein positives Signal.“

Top-7-Städte (Eigentumswohnungen, absolute Preise, Vergleich zum
Vorquartal):

Die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen in Deutschlands Top-7-Metropolen
(Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart)
stabilisieren sich und ziehen im Vergleich zum Vorquartal teilweise sogar
an. Ausreißer nach unten ist Hamburg, wo die Preise um 3,9 Prozent
zurückgehen. Den zweitkräftigsten Preisrückgang verzeichnet Frankfurt
a.M., mit minus 0,9 Prozent fällt dieser aber bereits recht moderat aus.
In Düsseldorf (+2,9 Prozent) und Berlin (+1,3 Prozent) steigen die Preise
für Eigentumswohnungen bereits wieder.

In Köln (-0,2 Prozent) und Stuttgart (-0,4 Prozent) sinken die
Verkaufserlöse nur noch minimal. Hinweis: Für München liegen in diesem
Update des Greix keine Daten für das zweite Quartal vor.

Weitere Städte (Eigentumswohnungen, absolute Preise, Vergleich zum
Vorquartal):

Auch außerhalb der Top-7-Metropolen ist das Bild uneinheitlich, und
Eigentumswohnungen werden je nach Region noch günstiger oder bereits
wieder teurer. In Erfurt zeigt sich gegenüber dem Vorquartal ein recht
deutlicher Zuwachs von plus 5,9 Prozent, gefolgt von Chemnitz mit plus 3,4
Prozent.

In Potsdam (+1,2 Prozent) und Duisburg (+0,8 Prozent) steigen die
Verkaufspreise nur leicht. Deutliche Rückgänge sind in Dresden (-1,7
Prozent) und vor allem in Bonn (-2,7 Prozent) sowie in Wiesbaden (-3,7
Prozent) zu beobachten.

Rückgang seit Höchststand (Eigentumswohnungen, absolute Preise, Vergleich
zum Vorquartal):

Gegenüber den jeweiligen Höchstständen liegen die Verkaufspreise für
Eigentumswohnungen allesamt im Minus, sowohl für alle Städte der
Top-7-Metropolen als auch für den Greix selbst, also die Gesamtheit der 18
untersuchten Städte.

Die Intensität des Preisrückgangs ist dabei sehr heterogen. In Frankfurt
a. M. gingen die Preise seit dem Höchststand im zweiten Quartal 2022 am
stärksten um über 13 Prozent zurück. Ein ähnlich starker Preisrückgang ist
in Hamburg zu beobachten. Es folgen Düsseldorf, Stuttgart und München
(jüngste Daten von Q1/2023) mit einem Minus von über 11 Prozent.

Am geringsten ist der Preisverfall seit Höchststand in Köln mit knapp über
6 Prozent und Berlin mit knapp unter 5 Prozent.

Der aus allen 18 Städten zusammengesetzte Preisindex Greix verzeichnet
einen Rückgang von gut 8 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der
Preisrückgang außerhalb der Top-7-Metropolen geringer ausfiel als
innerhalb, da der Preisrückgang des Greix unterhalb des Durchschnitts der
Top-7-Städte liegt.

„Die jüngsten Zahlen des Greix zeigen, dass sich der Preisrückgang am
Immobilienmarkt abflacht und regional die Preise sogar bereits wieder
zulegen. Ob bereits eine Trendwende hin zu wieder steigenden Preisen
eingeläutet ist, bleibt abzuwarten. Nach einem historisch so ungewöhnlich
starken und schnellen Preisverfall, wie wir ihn gesehen haben, ist eine
Phase der Gegenbewegung durchaus normal, der abermalige Preisrückgänge
folgen könnten“, so Schularick.

Jetzt Kurzbericht lesen: „GREIX Q2 2023: Immobilienpreise stabilisieren
sich” (https://www.ifw-kiel.de/index.php?id=18439&L=1)

Über den Greix:

Was ist der Greix?

Der Greix ist ein Immobilienpreisindex für Deutschland auf Basis
tatsächlicher, notariell beglaubigter Verkaufspreise. Er bildet die
Preisentwicklung einzelner Städte und Stadtviertel bis zurück ins Jahr
1960 ab und basiert auf über zwei Millionen Transaktionsdaten. Mit Hilfe
des Datensatzes können langfristige Trends der Immobilienmärkte analysiert
und aktuelle Entwicklungen im historischen Kontext eingeordnet werden.

Welche Daten und Methoden werden zur Erstellung der Indizes verwendet?

Die Datenerhebung und Auswertung findet in Zusammenarbeit mit den
regionalen Gutachterausschüssen statt. Dabei werden alle
Immobilientransaktionen vollständig erfasst. Die Berechnung der
Preisentwicklung erfolgt nach aktuellsten wissenschaftlichen Standards und
statistischen Verfahren (hedonische Regressionsmethode). Der Greix steht
somit für höchste wissenschaftliche Datenqualität.

Wer finanziert den Greix?

Der Greix ist durch öffentliche Fördermittel finanziert und ein Projekt
des von der DFG geförderten Bonn-Kölner Exzellenzclusters ECONtribute und
des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) mit dem Ziel, die
Transparenz auf dem Immobilienmarkt zu erhöhen. Unterschiedliche
Preisindizes für 18 Städte sind unter www.greix.de frei zugänglich. Nach
und nach wird der Datensatz um weitere Städte erweitert werden.

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