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Neue Professur verbindet Fraunhofer IST und die TU Braunschweig

Gleich zwei neue Funktionen übernimmt Prof. Dr.-Ing. Sabrina Zellmer,
Abteilungsleiterin am Fraunhofer-Institut für Schicht- und
Oberflächentechnik IST in Braunschweig. Im April wurde Frau Dr. Zellmer
zur Professorin für Batterie- und Brennstoffzellenprozesstechnik an der
Technischen Universität Braunschweig berufen. Angesiedelt am Institut für
Partikeltechnik (iPAT) verstärkt die Professur den Schulterschluss
zwischen der TU Braunschweig und dem Fraunhofer IST. Zudem ist Prof.
Sabrina Zellmer seit 1. Juli 2023 stellvertretende Institutsleiterin des
Fraunhofer IST.

Seit vier Jahren ist Sabrina Zellmer als Abteilungsleiterin Verfahrens-
und Fertigungstechnik für nachhaltige Energiespeicher am Fraunhofer IST
tätig. Zum 15. April wurde sie als Professorin an die TU Braunschweig
berufen. Die Tenure-Track-Professur ist Teil des Bund-Länder-Programms zur
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Professur baut die
Verbindung zwischen der Universität und dem Fraunhofer IST aus und wird
das gemeinsame Profil in Forschung und Lehre zu Batterien und
Brennstoffzellen stärken.

Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig: »Wir haben mit Sabrina
Zellmer eine sehr erfolgreiche junge Wissenschaftlerin an die TU
Braunschweig berufen können. Darauf sind wir stolz, denn es zeigt zum
einen unser dezidiertes Interesse, junge Kolleginnen für unsere
Universität zu gewinnen, und zum anderen unser Bestreben, gemeinsame
Berufungen mit außeruniversitären Partnerinnen strategisch weiter zu
entwickeln. Frau Zellmers Position bei Fraunhofer und die Zusammenarbeit
von Fraunhofer IST und TU Braunschweig werden unsere Forschungsleistungen
im Bereich der Energiespeichersysteme der Zukunft enorm bereichern.«

Bereits in ihrer Doktorarbeit – ausgezeichnet mit dem Manfred Hirschvogel
Preis, vergeben an allen Maschinenbaufakultäten der TU9-Universitäten
durch die Frank Hirschvogel Stiftung, und dem Johannes Möller Preis,
vergeben von der Möller Stiftung für Wissenschaft und Forschung –  zum
Thema »Kleinmolekül-Stabilisierung und Sprühtrocknung von Metalloxid-
Nanopartikeln« betrachtete Sabrina Zellmer die gesamte Prozesskette
hierarchischer Partikelstrukturen von der Synthese, Stabilisierung und
Funktionalisierung bis hin zur Verarbeitung und Anwendung. »Daran möchte
ich jetzt mit meiner Arbeit an der Uni anknüpfen«, erklärt Zellmer. »Ein
Fokus wird die (Re-)Synthese von Funktionsmaterialien für Batterien und
Brennstoffzellen.« Die Prozessierung von Metall-Anoden und Entwicklung von
Schutz- und Grenzschichten, die Prozessierung und das Recycling von
Batterien und Brennstoffzellen sowie die chemische, physikalische und
elektrochemische Charakterisierung verfahrenstechnischer Prozesse entlang
der Prozesskette von Batterien und Brennstoffzellen sind weitere
Schwerpunkte ihrer Forschungstätigkeit. »Ich freue mich sehr darauf, mit
den Studierenden zu forschen und sie für meine Themengebiete zu begeistern
« erklärt die Professorin.

Zukünftig wird Sabrina Zellmer zudem als neue Stellvertreterin der
Institutsleitung des Fraunhofer IST tätig sein. Der bisherige
stellvertretende Institutsleiter, Dr. Lothar Schäfer, ist Ende Juni in den
Ruhestand eingetreten. »In meiner neuen Funktion als stellvertretende
Institutsleitung möchte ich das Fraunhofer IST weiter nach vorne bringen
und bedanke mich sehr für das entgegengebrachte Vertrauen«, so Zellmer.
»Ich werde meine Fähigkeiten bestmöglich einbringen, um gemeinsam mit
allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nachhaltige technische und
konzeptionelle Lösungen für die unterschiedlichsten Branchen entlang der
gesamten Prozesskette zu entwickeln.« Institutsleiter Prof. Dr.-Ing.
Christoph Herrmann ergänzt: »Wir freuen uns, dass sich Sabrina Zellmer in
Verbindung mit der Berufung auch als neue stellvertretende
Institutsleiterin engagieren wird. Diese Funktion unterstreicht den engen
Schulterschluss des Fraunhofer IST mit der TU Braunschweig.«

Zur Person

Prof. Dr.-Ing. Sabrina Zellmer studierte Bioingenieurwesen mit dem
Schwerpunkt »Mechanische Verfahrenstechnik« an der Technischen Universität
Braunschweig. Von 2011 bis 2019 war sie am Institut für Partikeltechnik
(iPAT) der TU Braunschweig tätig, u.a. als Teamleiterin für den Bereich
»Partikelfunktionalisierung« und als Nachwuchsgruppenleiterin im
Forschungsfeld »All-Solid-State Batteries« (ASSB) in der Battery
LabFactory Braunschweig (BLB). 2020 schloss sie ihre Promotion an der
Fakultät für Maschinenbau erfolgreich ab. Seit 2019 ist Sabrina Zellmer
als Abteilungsleiterin für »Verfahrens- und Fertigungstechnik für
nachhaltige Energiespeicher« am Fraunhofer IST tätig. Ihre Schwerpunkte
liegen in der Material- und Prozessentwicklung sowie der Entwicklung
nachhaltiger Prozessketten und Fabriksysteme, vor allem im Hinblick auf
Batterie- und Wasserstofftechnologien.

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Neue moderne Studienschwerpunkte – SRH baut Studiengangportfolio aus

Die SRH Hochschule in Nordrhein-Westfalen hat vier neue Schwerpunktmodule
in die Master-Studiengänge der Psychologie und zwei in den Bachelor der
Sozialen Arbeit in ihr Studiengangportfolio integriert. Mit den
Schwerpunkten „Gesundheitspsychologie“, „Sportpsychologie“,
„Rechtspsychologie“ und „Personalpsychologie“ bietet die Hochschule ein
breites Spektrum an Fokusthemen an. In der Sozialen Arbeit können
Studierende sich in Richtung „Öko-Soziale Arbeit“ oder „Trauma und
Konfliktberatung“ spezialisieren – sowohl im dualen als auch im
Präsenzmodell.

Mit den neuen Schwerpunktmodulen im Bereich Psychologie eröffnen sich den
Studierenden vielfältige Karrieremöglichkeiten. Sie können mit ihrer
Schwerpunktwahl selbst entscheiden, in welchem Umfeld der Psychologie sie
später tätig sein möchten. „Mit der Einführung der neuen Schwerpunkte, wie
zum Beispiel der „Rechtspsychologie“ bewegen wir uns nah an aktuellen
gesellschaftlichen Bedürfnissen. Gerade das Thema „Kriminologie“ und die
psychologische Begutachtung mutmaßlicher Straftäter gewinnen zunehmend an
Bedeutung und stoßen auf sehr großes Interesse bei den Studierenden", so
Prorektorin und Psychologie-Professorin Dr. Sabrina Krauss.

Die neuen Schwerpunktmodule im Bereich der Sozialen Arbeit fokussieren im
Bereich der Öko-Sozialen Arbeit auf Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit,
Klimawandel, Klimagerechtigkeit und ökologisch-sozialer Transformation.
Vor dem Hintergrund komplexer werdender ökologischer und sozialer Probleme
und umfassender sowie vielfältiger Aufgaben der Sozialen Arbeit werden
akademisch ausgebildete Fachkräfte stetig gesucht. Erst aufgrund der
großen Expertise auf dem Gebiet der Öko-Sozialen Arbeit durch Professor
Dr. Ralph Kirscht war es der Hochschule möglich, diesen Schwerpunkt
anbieten zu können.

Der zweite neue Fokus in der Sozialen Arbeit „Trauma und Konfliktberatung“
richtet seinen Schwerpunkt auf die Folgen einer immer komplexer werdenden
Welt und auf die daraus folgenden sozialen Probleme in unserer
Gesellschaft. Dabei rückt das Thema „Trauma und Konfliktberatung“ immer
stärker in den Mittelpunkt. Hierfür braucht man Fachkräfte, die u. a. mit
traumatisierten Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen und mit Krisen und
konflikthaften Situationen umgehen können und das auf einem
professionellen Niveau, mit theoretischem Wissen und praktisch-
methodischen Kompetenzen.

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CHE-Hochschulranking – SRH in NRW ist die Nummer 1 im Studiengang Soziale Arbeit

Die Studiengänge der Sozialen Arbeit der SRH Hochschule in NRW belegten im
aktuellen CHE-Ranking in den Kategorien „Kontakt zur Berufspraxis“ und
„Unterstützung am Studienanfang“ sehr gute Positionen.

„Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg“, sagt Petra Richter, Leiterin der
Studiengänge im Bereich der Sozialen Arbeit. Das hohe Qualitätsniveau der
privaten SRH Hochschule in Hamm wird durch weitere hohe Ranking-Positionen
in den Bereichen „Praxisorientierung in der Lehre“, „Betreuung durch
Lehrende“, „Prüfungsorganisation“, „Einführung in wissenschaftliches
Arbeiten“, „Raumausstattung“ sowie „Abschlüsse in angemessener Zeit“
bestätigt. Folgerichtig stehen fast alle der Absolvierenden des
Studiengangs Soziale Arbeit kurz nach dem Abschluss in einem
Arbeitsverhältnis.

Besonders hervorzuheben ist die Bewertung in der Kategorie „Abschlüsse in
angemessener Zeit“ (bedeutet: Abschluss des Studiums in Regelstudienzeit
plus ein bzw. zwei Semester). Hier erreichte die SRH 100 %. Diesen Wert
konnte keine andere Hochschule in der Spitzengruppe erreichen. Petra
Richter erläutert diese einmalige Quote: „Wir sehen uns als private
Hochschule in der Verantwortung, unseren Studierenden die Aufmerksamkeit
zu geben, die sie benötigen. Dazu gehört auch, dass wir frühzeitig
erkennen, ob für einzelne Studierende mehr Unterstützung erforderlich
ist.“  Man sehe sich durch eine individuelle Begleitung nicht nur für
einen hochwertigen, sondern auch für einen möglichst schnellen Abschluss
in der Verantwortung.

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Falsche und ausartende Gewaltvorwürfe: Faktencheck entlarvt falsche Täter-Opfer-Darstellung

Angesichts der aktuellen Veröffentlichungen zu Gewalt in Partnerschaften weist das Fachportal hochstrittig.org darauf hin, dass zunehmend auch falsche Gewaltvorwürfe in familiengerichtlichen Verfahren erhoben und die insbesondere den Gewaltschutz von Frauen betonende Istanbul-Konvention von Aktivistinnen missbraucht wird. Ganz aktuell hat hochstrittig.org ein Faktencheck zum Fall der Anette W. veröffentlicht, welcher wiederholt auch durch die Medien als angeblicher Beleg für Missstände am OLG Celle und mangelnden Gewaltschutz proklamiert wurde.

Dazu Markus Witt, Gründer von hochstrittig.org: „Hier wird eine Mutter von Aktivistinnen-Gruppen rund um die feministische Autorin Christina Mundlos unter Bezug auf die Istanbul-Konvention als Opfer dargestellt, welche bei Betrachtung der Fakten Täterin ist. Sie reklamiert für sich einen ausartenden Gewaltbegriff, ignoriert jegliche Gerichtsbeschlüsse zum Schutze ihrer Kinder“. Es wurden zehn Aussagen zu dem Fall geprüft, von denen neun nachweisbar falsch und eine unbelegt sind.

Anette W. hat ihre Tochter entführt und lebt mit ihrer Tochter seit mittlerweile zwei Jahren in der Illegalität. Sie provozierte mehrere Polizeieinsätze, widersetzt sich jeglichen Vollstreckungsversuchen und wird von einem Umfeld abgeschirmt, welches durch das OLG Celle als „vergleichbar mit der Situation in einer Sekte“ bezeichnet wird. Hinzu kommt, dass nahezu jedes Verhalten, welches nicht den Erwartungen der Mutter entsprach, von ihr als Gewalt bezeichnet wird – selbst, dass der Vater sein eigenes Fahrzeug verkaufte und es nicht der Mutter überlies.

„Auch solche Fälle landen dann in der Statistik zu häuslicher Gewalt, welche nur die (auch falschen) Anzeigen im Hellfeld, nicht aber die Verurteilungen enthält“, erläutert Witt. Dies wird auch in Berichterstattungen und von den zuständigen Ministerinnen immer wieder falsch dargestellt. Dunkelfeldstudien zu häuslicher Gewalt zeigen, dass die Täter-Eigenschaft bei Häuslicher Gewalt zu etwa gleichen Teilen zwischen Männern und Frauen verteilt ist.

Auch im Fall Anette W. griffen sowohl der MDR als auch die taz unreflektiert das Bild „Mutter = Opfer – Vater = Täter“ auf, ohne die vorhandenen Fakten zu berücksichtigen. Insbesondere der MDR scheint in diesem Fall eine aktive Rolle bei den illegalen Aktivitäten der Mutter eingenommen zu haben, worauf auch das OLG Celle in seinem Beschluss hinweist. Die erforderliche journalistische Sorgfalt, Objektivität und professionelle Distanz wurden hier scheinbar nicht gewahrt.

Das Fachportal hochstittig.org mahnt angesichts dieser Umstände, sich nicht in eine Geschlechterdiskussion verwickeln zu lassen, sondern auf das Verhalten und nicht das Geschlecht abzustellen. Insbesondere die Medien haben in familienrechtlichen Fällen eine hohe Verantwortung, objektiv zu berichten und sich nicht instrumentalisieren zu lassen. Denn eines komme bei der Betrachtung von häuslicher Gewalt immer wieder zu kurz. Der Schutz von Kindern vor Gewaltanwendung, egal, welchen Geschlechts der oder die Täterin ist.

Hochstritig.org ist ein Fach- und Informationsportal rund um das Thema hochstrittige Trennungen und Scheidungen von Eltern. Es richtet sich sowohl am Eltern als auch an Fachkräfte. Hochstrittige Fälle beinhalten häufig Verhaltensmuster, in denen normale Beratungs- und Unterstützungsansätze für Eltern ungeeignet sind. Hochstrittige Trennungen von Eltern stellen insbesondere für die beteiligten Kinder eine hohe Belastung und erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Auch involvierte Fachkräfte werden erheblich belastet und es werden meist enorme Ressourcen gebunden, ohne, dass es zu guten Lösungen führt.

 

hochstrittig.org unterstützt hier mit alternativen Ansätzen, Lösungsmöglichkeiten und auch Informationen zu erfolgreichen Konzepten aus anderen Ländern, um zukünftig solche Fälle besser, kindgerechter und auch effizienter lösen zu können. Das Motto lautet: Hochstrittigkeit ist lösbar.

 

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