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Berufsbegleitend weiterqualifizieren: Management in der Weinwirtschaft (MBA)

Hochschule Geisenheim stellt Fernstudien vor

Am Montag, den 05. Juni 2023 ab 18:00 Uhr lädt die Hochschule Geisenheim
alle Interessierten zu einer Online-Informationsveranstaltung ein. Hier
stellen die Studiengangsverantwortlichen zum einen das berufsbegleitende
MBA-Fernstudium „Management in der Weinwirtschaft“ vor. Zum anderen
informieren sie über die vier themenspezifischen Kompaktkurse, die mit
einem Certificate of Advanced Studies (CAS) abschließen. Wer teilnehmen
möchte, kann sich direkt einloggen unter: <https://bbb-srv.hs-gm.de/b/ort-
lw7-fdg-h6h
>. Für Interessierte, die am 05. Juni nicht teilnehmen können,
gibt es am 03. Juli um 18:00 eine weitere Online-Veranstaltung unter dem
gleichen Link. Die Informationsveranstaltungen sind kostenfrei und
unverbindlich.

Bei der Durchführung der Fernstudienangebote unterstützt das zfh - Zentrum
für Fernstudien im Hochschulverbund in Koblenz die Hochschule Geisenheim
mit seinem Know-how in Sachen Fernstudien. Das zfh feiert in diesem Jahr
das 25-jährige erfolgreiche Bestehen des zfh-Hochschulverbunds.

Master of Business Administration (MBA)
Mit dem in dieser Form deutschlandweit einzigartigen MBA-Fernstudium in
deutscher Sprache erwerben die berufstätigen Studierenden praxisnahes und
anwendungsorientiertes betriebswirtschaftliches Wissen. Weiterhin
vermittelt das Fernstudium Führungs- und Managementkompetenzen, und greift
aktuelle, praxisnahe weinbauliche und oenologische Fragestellungen auf.
Die Studieninhalte umfassen Themen wie modernes Marketingmanagement,
Personalmanagement, Unternehmensführung und Finance & Controlling.

Das flexible Fernstudium bedeutet für die Studierenden rund 75 Prozent
zeit- und ortsunabhängiges Selbststudium. Hinzu kommen etwa sechs bis acht
Präsenztage pro Semester jeweils freitags und samstags vor Ort an der
Hochschule. Die Präsenzphasen dienen der Vertiefung und Anwendung des
erworbenen Wissens sowie dem fachlichen Austausch mit den Expertinnen und
Experten der Hochschule Geisenheim.

Certificate of Advanced Studies (CAS)
Die flexiblen Zertifikatskurse ermöglichen Fachkräften der Branche, ihre
Kompetenzen in den entsprechenden Bereichen gezielt auszubauen und zu
vertiefen. Sie umfassen jeweils zwei Module und sind speziell auf die
Bedarfe der beruflichen Praxis zugeschnittenen. Die Dauer der einzelnen
CAS-Kurse können die Teilnehmenden individuell planen, je nach
persönlicher Verfügbarkeit und Bedarf; in der Regel umfassen sie ein bis
zwei Semester. Wer sich anschließend zu einem MBA-Abschluss entscheidet,
dem werden bereits erbrachte Leistungen angerechnet.

Schnupperstudium
Wer erst einmal unverbindlich ausprobieren möchte, wie das Fernstudium
abläuft, kann ein oder zwei Module als Schnupperstudium belegen.
Interessierten, die anschließend weiterstudieren, einen CAS-Kurs oder
Einzelzertifikatskurs belegen möchten, werden die Kosten für das
Schnupperstudium komplett angerechnet. Für das Schnupperstudium sind
keinerlei Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen – es eignet sich auch für
Interessierte ohne Erststudienabschluss und ohne Berufserfahrung, die sich
ausgewählte Studieninhalte aneignen möchten.

Das zfh unterstützt die Hochschulen des zfh-Verbunds bei der Durchführung
berufsbegleitender Fernstudiengänge. Hier können sich Interessierte sowohl
für das MBA-Studium  als auch für die CAS-Kurse bewerben unter:
<https://www.zfh.de/anmeldung>

Weiterführende Links zu allen Studienvarianten:
<www.hs-geisenheim.de/management-in-der-weinwirtschaft-mba>
<www.hs-geisenheim.de/cas-kurse-weinwirtschaft>
und beim zfh unter <www.zfh.de/mba/weinwirtschaft>

Über das zfh
Das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund bildet gemeinsam mit
21 staatlichen Hochschulen den zfh-Hochschulverbund. Das zfh ist eine
wissenschaftliche Institution des Landes Rheinland-Pfalz mit Sitz in
Koblenz und basiert auf einem 1998 ratifizierten Staatsvertrag der
Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland. Neben den 15
Hochschulen dieser drei Bundesländer haben sich weitere Hochschulen aus
Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein
dem Verbund angeschlossen. Das erfahrene Team des zfh fördert und
unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer
Fernstudienangebote. Mit einem Repertoire von über 100 berufsbegleitenden
Fernstudienangeboten in wirtschaftswissenschaftlichen,
technischen/naturwissenschaftlichen und sozialwissenschaftlichen
Fachrichtungen ist der zfh-Verbund bundesweit größter Anbieter von
Fernstudiengängen an Hochschulen mit akkreditiertem Abschluss. Alle zfh-
Fernstudiengänge mit dem akademischen Ziel des Bachelor- oder
Masterabschlusses sind von den Akkreditierungsagenturen ACQUIN, AHPGS,
ASIIN, AQAS, FIBAA bzw. ZEvA zertifiziert und somit international
anerkannt. Neben den Bachelor- und Masterstudiengängen besteht auch ein
umfangreiches Angebot an Weiterbildungsmodulen mit Hochschulzertifikat.
Derzeit sind 6.575 Fernstudierende an den Hochschulen des zfh-Verbunds
eingeschrieben.

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Vertretungsprofessor Mirko Siegert ist Lehrpreisträger 2023 Ingenieur will Distanz in der Lehre abbauen!

Mirko Siegert ist Vertretungsprofessor im Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau. Er unterrichtet die Grundlagenfächer Technische Mechanik und Mathematik. Für seine Studierenden ist er dabei aber alles andere als eine Ersatzbesetzung: Auf ihre Empfehlung hin wird er in diesem Jahr mit dem Lehrpreis 2023 der Hochschule Bochum ausgezeichnet.

Was ihn in den Augen der Studierenden zu einem so guten Lehrer macht, wird in ihren Beurteilungen deutlich: "Lockeres Auftreten", "Ehrlichkeit" und "Seine bodenständige und persönliche Art" haben sie auf ihren Evaluationsbögen zu seinen Lehrveranstaltungen hervorgehoben.

Wer den 34-jährigen kennenlernt, könnte ihn auf den ersten Blick selbst für einen Studenten halten. Das mag auch daran liegen, dass ihm die persönliche Nähe zu den Studierenden nach deren distanzierenden Erfahrungen in der Zeit der Corona-Pandemie außerordentlich wichtig ist. "Ich möchte die Hemmschwelle zu ihnen möglichst niedrig halten, damit sie sich auch trauen, Fragen zu stellen. Darum biete ich den Studierenden bewusst das Du an. Und ich möchte, dass sie merken: ,Da ist jemand, der bemüht sich um mich!'"

Er selbst hat an der Hochschule Bochum solches Engagement auch erfahren und stellt gern fest, dass er in seinem Werdegang immer wieder ungewöhnliches Glück gehabt habe: Mirko Siegert hat an der Hildegardis-Schule in Bochum Abitur gemacht und an der Ruhr-Universität den Bachelor- und Masterabschluss im Maschinenbau erworben. 2017 kam er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Hochschule Bochum. Er betreute Lehrveranstaltungen für die Fächer Mathematik und Angewandte Strömungssimulationen und kam über die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Marcel Gurris und Prof. Dr. Erik H. Saenger zum Thema seiner Promotions-arbeit "Development of new simulation approaches for modelling pressure-dependent macroscopic properties of sandstones". Durch diese Forschung am Geothermiezentrum hat den "Dr. rer. nat." in Geowissenschaften erworben.

Unterrichten, erzählt Dr. Siegert, sei sein Traumberuf. Erfahrung in der Vermittlung von Mathematik hat er in 12 Jahren durch das Erteilen von Nachhilfeunterricht und in fünf Jahren bei Lehrveranstaltungen erworben. Eine größere Herausforderung sei die Vermittlung der Mechanik. Alle seine Vorlesungen bereitet er minutiös vor, nutze auch für Mathematik einen Arbeitstag zur Erstellung eines Skripts, für die Technische Mechanik bereite er sich auch mehrere Tage vor. "Das ist schließlich eine doppelte Baustelle", erklärt er. "Da sind Mathematik und Physik gefragt". Übrigens bietet der Hochschullehrer seine Vorlesungen immer hybrid, also online und in Präsenz an. "So hat jede*r die Chance zur Teilnehme", sagt er. Auch dann, wenn persönliches Erscheinen schwierig wäre.

Ein besonderes Anliegen ist es dem Lehrpreisträger, die Hürden für die Studierenden beim Studieneinstieg zu verringern. So hat er sich gemeinsam mit seinen Kolleg*innen Prof. Dr. Claudia Frohn-Schauf und Jörn Becker für das "Projekt MB" stark gemacht. Dabei werden in der Ingenieurmathematik in seinem Fachbereich die Lernschritte kürzer, eine große Klausur wird durch Teilklausuren ersetzt, Hausaufgaben und Test erlauben das Üben und Überprüfen von Lernfortschritten.

Auch wenn seine Vertretungsprofessur im September 2024 zu Ende geht, wünscht sich Dr. Siegert, weiterhin "im Lehrzirkus" wirken zu dürfen. Seine Chancen, dann eine neue Stelle finden zu können, dürften durch den Lehrpreis sicher gestiegen sein!

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Universität Hamburg: Bilanz nach dreieinhalb Jahren Exzellenz

Weit mehr als 500 geförderte Personen und Projekte, zwölf zusätzliche
Professorinnen und Professoren, neue Zentren zu den Themen Nachhaltigkeit,
Digitalisierung und Transfer. Seit 2019 werden vier Exzellenzcluster in
den Bereichen Klima, Physik und Manuskriptkulturen gefördert. Die
Universität Hamburg hat in der ersten Halbzeit ihrer Förderung als
Exzellenzuniversität vieles erreicht.

Im November 2019 wurde die Universität Hamburg (UHH) vom Wissenschaftsrat
und der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Titel
Exzellenzuniversität ausgezeichnet – als eine von insgesamt nur elf
Universitäten und Universitätsverbünden bundesweit. Überzeugt hatte sie
mit dem Konzept einer „Flagship-University“: Als größte
Forschungseinrichtung in Norddeutschland übernimmt sie in der
Metropolregion Hamburg und darüber hinaus eine zentrale Rolle.

Momentan sind vier Exzellenzcluster an der UHH beheimatet –
interdisziplinäre Forschungsverbünde, welche die Voraussetzung für die Kür
zur Exzellenzuniversität sind. In diesen Forschungsverbünden gehen die
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuellen Fragen der Astrophysik,
der Klimaforschung und der Photonenwissenschaft nach und widmen sich der
Erforschung von Schriftartefakten.

Was ist seitdem geschehen? Mit den Fördergeldern aus der
Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder schafft die Universität
Hamburg den neuen Studiengang „Liberal Arts and Scienes“. Darüber hinaus
konnte sie das Studium Generale sowie das Angebot an interdisziplinären
Veranstaltungen deutlich erweitern. Ein neu gegründetes Zentrum
koordiniert die Angebote. Für die Studiengänge und in zentralen
Forschungsschwerpunkten wurden insgesamt zwölf neue Professorinnen und
Professoren dauerhaft eingestellt.

Sechs Nucleus-Professorinnen und Professoren bilden den Kern
zukunftsweisender Forschungsbereiche

So baut der Historiker Ulf Schmidt ein Zentrum zur Werte- und
Gesundheitsgeschichte auf. Stefano Panzeri trägt maßgeblich zur
Entwicklung der Neurowissenschaften bei – einem der drei Themen, mit denen
sich die Universität Hamburg und das Universitätsklinikum Hamburg-
Eppendorf um weitere Exzellenzcluster bewerben wollen.

Ebenfalls für einen unbefristeten Zeitraum hat die Exzellenzuniversität
Hamburg Institutionen geschaffen, die gesellschaftlich wichtige Themen wie
Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Wissenstransfer weiterentwickeln. Zu
ihnen gehören die Transferagentur, das Digital Office mit der an der
Universität neuen Position des Chief Digital Officer oder das
Sustainability Office unter der Leitung von Prof. Dr. Laura Edinger-Schons
als Chief Sustainability Officer. Das Thema Nachhaltigkeit ist auch im
Leitmotiv der Universität verankert: „Innovating and Cooperating for a
Sustainable Future“.

Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Postdocs und auch
Professorinnen und Professoren können sich für Förderungen in mittlerweile
15 neuen Förderprogrammen bewerben. Insgesamt wurden in diesen
Förderprogrammen in den vergangenen dreieinhalb Jahren weit mehr als 500
Einzelpersonen gefördert; dafür gab die Exzellenzuniversität rund 6,5
Millionen Euro aus.

Die Fördergelder aus der Exzellenzstrategie ermöglichten bisher 49
Promovierenden der UHH einen Auslandsaufenthalt. 51 Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler aus dem Ausland konnten ein Forschungsvorhaben an der
UHH verwirklichen; beispielsweise im Rahmen der jährlich ausgeschriebenen
Advanced Fellowships. Diese stehen auch Künstlerinnen und Künstlern offen.
Um Gäste aus dem Ausland zu unterstützen, hat die Universität eigens einen
Welcome Service mit fünf Mitarbeitenden eingerichtet.

Nationale wie auch internationale Kooperationen wurden ausgebaut

Zudem hat die UHH mehrere internationale, teilweise öffentliche
Konferenzformate initiiert. Auf dem „Hamburg Vigoni Forum“ verhandeln die
Teilnehmenden das Thema Europa, bei den „Hamburger Horizonten“ aktuelle
gesellschaftliche Themen. Zu den bisherigen Highlights gehörte die Rede
der Nobelpreisträgerin Esther Duflo zum Klimawandel, im April 2023 folgte
eine Veranstaltung mit dem lettischen Staatspräsidenten Egils Levits.

Mit regelmäßigen Veranstaltungen für die Öffentlichkeit setzt die
Exzellenzuniversität einen Schwerpunkt im Bereich Public Understanding of
Science and Humanities (PUSH). Stets ausgebucht sind beispielsweise die
kostenlosen „Vorlesungen für alle“, die an ungewöhnlichen Orten überall in
Hamburg stattfinden. In dieser Reihe sprach beispielsweise
Universitätspräsident Prof. Dr. Hauke Heekeren auf einem Schwimmkran über
sein wissenschaftliches Fachgebiet, die kognitive Neurowissenschaft und
biologische Psychologie. Am 13. Juni 2023 lädt die CSO Laura Edinger-
Schons zum Thema Nachhaltigkeit ins Zirkuszelt im Schanzenpark ein.

Neben weiteren etablierten Formaten wie „Wissen vom Fass“ oder der
„Kinder-Uni“ gibt es stets Neues zu entdecken: Beispielsweise eine App
über Hamburg koloniales Erbe oder ein Citizen-Science-Projekt, das
Hamburger Musikgeschichten sammelt. Das Internetportal „Wissen für alle“
informiert über alle Angebote.

Lesen Sie hier, was die Exzellenzcluster der Universität Hamburg seit
Förderbeginn erreicht haben:
https://www.uni-hamburg.de/newsroom/exzellenzstrategie/2023/0519-halbzeit-
qu.html

https://www.uni-hamburg.de/newsroom/exzellenzstrategie/2023/0502-halbzeit-
cliccs.html

https://www.uni-hamburg.de/newsroom/exzellenzstrategie/2023/0502-halbzeit-
cui.html

https://www.uni-hamburg.de/newsroom/exzellenzstrategie/2023/0511-halbzeit-
uwa.html

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EU-Projekt SMARTeeSTORY verwandelt historische Gebäude durch smarte Tools in klimaneutrale Denkmäler

13 Partner aus sechs Ländern trafen sich in Genua, Italien, um ihr
vierjähriges Projekt zu starten. Das Pilotprojekt SMARTeeSTORY
beschleunigt die digitale Transformation von historischen Gebäuden in
Lettland, den Niederlanden und Spanien. Durch die Kombination von
verbesserter Energieeffizienz, erneuerbaren Energiequellen sowie digitalen
und intelligenten Technologien zielt das Projekt darauf ab, lokale
historische Wahrzeichen wie beispielsweise das Rathaus der lettischen
Hauptstadt Riga in klimaneutrale Gebäude zu verwandeln und gleichzeitig
ihre einzigartige Identität zu bewahren.

Die 13 europäischen Partner von SMARTeeSTORY trafen sich vom 22. bis 23.
Mai 2023 in Genua, Italien, um ihr vierjähriges Projekt zu starten.
SMARTeeSTORY wird durch die EU im Rahmen des Forschungs- und
Innovationsprogramms Horizont Europa gefördert. Das Treffen bot dem
Konsortium die Gelegenheit, Allianzen zu schmieden, Ziele zu diskutieren
und einen Fahrplan für den erfolgreichen Abschluss des Projekts zu
erstellen.

Das Pilotprojekt SMARTeeSTORY beschleunigt die digitale Transformation von
historischen Gebäuden in Lettland, den Niederlanden und Spanien. Durch die
Kombination von verbesserter Energieeffizienz, erneuerbaren Energiequellen
sowie digitalen und intelligenten Technologien zielt das Projekt darauf
ab, lokale historische Wahrzeichen wie beispielsweise das Rathaus der
lettischen Hauptstadt Riga in klimaneutrale Gebäude zu verwandeln und
gleichzeitig ihre einzigartige Identität zu bewahren.

Historische Gebäude sind wichtige Wahrzeichen europäischer Städte und
spielen daher eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, der
Öffentlichkeit die Vorteile des grünen und digitalen Wandels vor Augen zu
führen. Aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs und der schwierigen
Nachrüstungsanforderungen ist jedoch ein spezieller Ansatz erforderlich.
SMARTeeSTORY wendet daher eine replizierbare und anpassbare technologische
Infrastruktur an, um die Energieeffizienz und das Wohlbefinden der
Gebäudenutzer auf der Grundlage der einzigartigen Merkmale und des
Potenzials der historischen Gebäude zu maximieren.

"SMARTeeSTORY erprobt die digitalen Lösungen an drei realen
Pilotstandorten in verschiedenen Klimaregionen, in denen eine energetische
Sanierung keine Option darstellt. Wir werden die gewonnenen Erkenntnisse
mithilfe zahlreicher Publikationen, Veranstaltungen und Workshops
weitergeben, damit die Digitalisierung historischer Gebäude mit dem Ziel
der Klimaneutralität in Zukunft in ganz Europa und darüber hinaus noch
weiter vorangetrieben wird,” sagt Matteo Porta, RINA-C, der
Projektkoordinator.

SMARTeeSTORY fördert aktiv den Austausch von Wissen und bewährten
Verfahren zwischen den Beteiligten, einschließlich Gebäudeeigentümern,
Energieversorgern und Behörden. Zu diesem Zweck werden im Rahmen des
Projekts Besuche vor Ort, Schulungen und Netzwerkveranstaltungen
organisiert, um die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch zwischen
verwandten Initiativen und Projekten sowie mit externen Zielgruppen zu
fördern.

Das Steinbeis Europa Zentrum verantwortet die Verbreitung der
Projektergebnisse innerhalb des internationalen Fachpublikums, aber auch
an die breite Öffentlichkeit.

Das SMARTeeSTORY-Konsortium besteht aus den folgenden Mitgliedern:

Rina Consulting Spa, Italien
Fundacion Tecnalia Research & Innovation, Spanien
Technische Universiteit Delft, Niederlande
Riga Municipal Agency "Riga Energy Agency", Lettland
Rigas Tehniska Universitatespa, Lettland
Pellini Spa, Italien
Agencia Andaluza De La Energia, Spanien
Cuerva Energia Slu, Spanien
Fundacion Cartif, Spanien
Schneider Electric Spa, Italien
Exus Software Monoprosopi Etairia Periorismenis Evthinis, Griechenland
Tera Srl, Italien
Steinbeis Europa Zentrum, Deutschland

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