Mindestlohn führt zu mehr Schwarzarbeit
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stützt aktuelle Studienergebnisse, wonach die Schwarzarbeit durch die schwarz-roten Reformvorhaben wie Mindestlohn und Rente mit 63 in Deutschland zunehmen wird. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte DIW-Arbeitsmarktexperte Karl Brenke, "der Verdacht liegt nahe". Der Mindestlohn könne einen "Verdrängungswettbewerb" in Gang setzen. So sei es wahrscheinlich, dass vor allem in Branchen mit traditionell geringer Gewinnspanne wie dem Friseurhandwerk die Preise steigen. "Dies könnte den Effekt haben, dass eine Kundin ihre Friseurin fragt, ob sie ihr nicht die Haare auch abends zu Hause schneiden könnte. Für die Kundin wäre das preiswerter, und für die Arbeitnehmerin würde es keinen Unterschied machen", führte Brenke aus. Der mögliche Effekt sei gegenwärtig jedoch "unmöglich zu quantifizieren".
- Aufrufe: 349
Im Jahr 2013 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 94,6 Millionen Hektoliter Bier ab. Das war die niedrigste Menge seit der Wiedervereinigung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sank der Bierabsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,0 % beziehungsweise 1,9 Millionen Hektoliter. Damit setzt sich der seit 2007 anhaltende Rückgang des Bierabsatzes weiter fort. Alkoholfreie Biere, Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier sind hierin nicht enthalten. Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen machten 2013 mit 4,2 Millionen Hektolitern 4,5 % des gesamten Bierabsatzes aus. Gegenüber dem Jahr 2012 wurden in diesem Segment 1,9 % weniger abgesetzt.