Mehrere Hundert Forschungsprojekte, die durch technologie- und branchenoffene Förderprogramme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), das transnationale Fördernetzwerk Collective Research Networking (CORNET), das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) oder Mittelstand-Digital realisiert wurden, standen stellvertretend für zehntausende Forschungsvorhaben auf dem Innovationstag Mittelstand 2026 des Bundeswirtschaftsministeriums.
Symposium an der Goethe-Universität diskutiert Dringlichkeit seines Denkens. Das Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ der Goethe- Universität und der Suhrkamp Verlag laden für den 19. Juni 2026 zu einem internationalen Symposium in Erinnerung an den im März verstorbenen Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas ein. Unter dem Titel „Dass niemand wirklich frei ist, bevor es nicht alle sind“ diskutieren renommierte Wissenschaftler*innen sein Denken und die Zukunft der Kritischen Theorie.
Das RWTH-Spin-off TERNAfil entwickelte mit seiner Technologie MAXCarbon eine neue Hochleistungs-Hybridfaser, die die mechanische Performance von Carbon mit der Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit keramischer Werkstoffe kombiniert.
Eine sichere Aufzugsschachtentrauchung führt im Brandfall Rauch und heiße Brandgase kontrolliert über eine Öffnung am Schachtkopf ins Freie ab und trägt so dazu bei, Fluchtwege, Bewohner und Rettungskräfte zu schützen. Der Aufzugsschacht ist ein besonders kritischer Punkt vieler mehrgeschossiger Gebäude. Er verläuft vertikal über alle Etagen und kann im Brandfall wie ein Kamin wirken, in dem Rauch schnell nach oben steigt. Eine sichere Aufzugsschacht Entrauchung entscheidet daher mit darüber, ob ein Brandereignis beherrschbar bleibt oder eskaliert.
Warum der Rauchabzug im Aufzugsschacht so wichtig ist
Rauch ist bei Bränden die häufigste Todesursache (45 % aller Brandopfer 2023, Destatis). Aufzugsschächte sind besonders kritisch, weil sie hohe vertikale Hohlräume bilden, in denen sich Brandgase weitgehend ungehindert ausbreiten können. Ohne funktionierende Rauch- und Wärmeabzugsanlage (RWA) können Rauch und Hitze in obere Geschosse gelangen, Schächte für die Feuerwehr unpassierbar werden und tragende Bauteile durch Hitzestau Schaden nehmen. Eine normgerechte RWA im Aufzugsschacht schafft definierte Strömungsverhältnisse. Im Brandfall öffnet eine Entrauchungsklappe am Schachtkopf, Rauch zieht gezielt nach oben ab, und nachströmende Luft sorgt für klarere Sichtverhältnisse in den unteren Bereichen. Das schützt Menschen, erleichtert die Rettung und kann Sachschäden reduzieren.
Welche Normen und Vorschriften gelten
Die Entrauchung von Aufzugsschächten ist in Deutschland durch ein Zusammenspiel verschiedener Regelwerke geregelt. Maßgeblich sind unter anderem die Normenreihe DIN 18232 zur Rauch- und Wärmefreihaltung, einschließlich DIN 18232-10 (12/2024), die Aufzugsschächte ausdrücklich einschließt, die Normenreihe DIN EN 12101 zu Rauch- und Wärmeabzugsanlagen und ihren Komponenten, die jeweiligen Landesbauordnungen (LBO) sowie die MHHR für Hochhäuser ab 22 m Fußbodenhöhe, die eine allgemeine Entrauchungsfähigkeit fordert, aber keine RWA zwingend vorschreibt. Hinzu kommen energetische Anforderungen aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Eine RWA soll die Sicherheit gewährleisten, zugleich aber unnötige Wärmeverluste vermeiden. Für Planer, Architekten und Bauherren ergibt sich daraus ein Spannungsfeld zwischen Brandschutz, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit. Eine fachgerecht geplante Anlage kann diese Anforderungen aufeinander abstimmen, statt sie gegeneinander auszuspielen.
Worauf es bei einer modernen Anlage ankommt
Drei Kriterien sind in der Praxis entscheidend:
Infografik
Normkonformität und Zertifizierung. Eingesetzte Klappen, Hauben und Brandschutzkanäle sollten geprüft und zertifiziert sein, idealerweise nach den einschlägigen Normen wie DIN 18232 und DIN EN 12101.
Energieeffizienz. Thermisch getrennte, wärmegedämmte Entrauchungsklappen können Kondensatbildung verringern und Wärmeverluste reduzieren – ein wichtiger Beitrag zur GEG-Konformität.
Optimierte Strömungsführung. Erst die richtige Auslegung von Zuluft, Schachtgeometrie und Abzugsöffnung sorgt im Brandfall für die geforderte Entrauchungsleistung.
Gerade bei Bestandsgebäuden und denkmalgeschützten Objekten ist Augenmaß gefragt. Die Anlage muss den heutigen Schutzanforderungen entsprechen, ohne die historische Bausubstanz unverhältnismäßig zu beeinträchtigen.
Komplettlösungen aus einer Hand
Eine Entrauchungsanlage im Aufzugsschacht ist ein Zusammenspiel vieler Disziplinen. Trockenbau, Zimmerei, Dachdeckerei, Spenglerei, Elektroinstallation und die spätere Wartung müssen exakt aufeinander abgestimmt sein. Werden diese Schnittstellen auf mehrere Anbieter verteilt, können Verzögerungen, Verantwortungslücken und Mängel entstehen, die im Ernstfall die Funktion gefährden.
Als spezialisierter Anbieter setzt die Valva GmbH daher auf das Prinzip „alles aus einer Hand“. Planung, Lieferung und Umsetzung des kompletten Systems liegen in einer Verantwortung. Für Sie als Bauherr, Planer oder Immobilienverantwortlichen bedeutet das einen festen Ansprechpartner, eine definierte Gewährleistung für das Gesamtsystem und in der Regel kürzere Abstimmungswege – ein wesentlicher Vorteil bei komplexen Neubauten ebenso wie bei Sanierungen im Bestand und in denkmalgeschützten Objekten.
Frühzeitig planen lohnt sich
Wenn Sie den Rauchabzug erst im laufenden Bauprozess berücksichtigen, müssen Sie häufig aufwendig nachbessern. Sinnvoller ist es, die RWA bereits in der Entwurfsphase mitzudenken. Schachtquerschnitte, Anschlusspunkte, Steuerungsleitungen und Dachanschlüsse lassen sich dann sauber integrieren. Auch bei Modernisierungen, etwa beim Austausch eines alten Aufzugs, sollte die Entrauchung mit auf die Agenda. Häufig ergeben sich daraus Einsparungen bei Energie- und Betriebskosten.
Eine fachgerecht geplante und ausgeführte Aufzugsschachtentrauchung ist damit weit mehr als eine bauordnungsrechtliche Pflicht. Sie ist ein zentraler Baustein für den Schutz von Menschen, Werten und Investitionen und sollte entsprechend ernst genommen werden. Sprechen Sie die Valva GmbH frühzeitig an, um Ihr Projekt normgerecht, energieeffizient und wirtschaftlich umzusetzen.