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Wirtschaft

Forschung: Deutsche Einkäufer suchen massiv nach Rabatten Monatlich 135.000 Suchanfragen für Rabatt Zalando image

Rabattcodes sind in Deutschland beliebter denn je. Die beliebtesten Webshop-Kategorien, um Geld zu sparen, sind Mode, Lebensmittel und Tagesausflüge. Das hat eine Untersuchung von TrustDeals ergeben. Zalando ist die absolute Nummer eins, wenn es darum geht, mit Rabatt einzukaufen. Jeden Monat gibt es 135.000 Suchanfragen nach Rabattcodes für den Bekleidungsriesen.
 
Die Coupon-Plattform hat die Suche der Deutschen nach Rabattcodes in verschiedenen Branchen untersucht. Die beliebtesten Webshops, die einen Rabattcode verwenden, sind Zalando, Shein und Douglas. Der allgemeine Begriff ,,Rabattcode" wurde in Deutschland durchschnittlich 22.000 Mal pro Monat gesucht. Neben diesem Begriff wird auch der Begriff "Gutscheincode" häufig eingegeben, um nach Rabattcodes zu suchen.
 
Deutsche suchen massenhaft nach Zalando
Der deutsche Webshop Zalando führt die Liste mit Abstand an. Jeden Monat gibt es 135.000 Suchanfragen nach einem Rabattcode. Auf dem zweiten Platz liegt die fast-Fashion Marke Shein. Trotz der niedrigen Preise des Webshops haben 90.500 Deutsche bereits nach einem Rabattcode für ihren Einkauf gesucht. Die Top fünf werden von Otto, Douglas und dem britischen Modehändler Asos fortgesetzt.
 
Günstige Lebensmittel und Getränke
Auch bei verschiedenen Restaurants und Lebensmittel-Lieferdiensten sind Rabattcodes sehr gefragt. Spitzenreiter in dieser Kategorie ist der Blitz-Lieferdienst Flink. Der Lebensmittel-Lieferdienst hat jeden Monat 22.000 Suchanfragen nach einem Code über Google. An zweiter Stelle steht Air Up, der relativ neue Trend, bei dem Wasser durch eine Duftkapsel aromatisiert wird. An dritter Stelle steht die Restaurantkette Domino's. Abgerundet werden die Top fünf durch den Blitz-Lieferdienst Gorillas und den Essenslieferdienst Lieferando.
 
Hier finden Sie die vollständige Liste der begehrtesten Rabattcodes nach Kategorien.
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Ist der digitale Yuan bereit, es mit dem US Dollar aufzunehmen??

Digitaler Yuan Symbolbild
Digitaler Yuan Symbolbild

Ein wichtiger Trend, der sich weltweit immer mehr durchsetzt, ist die Einführung von digitalen Währungen. Von der Zentralbank ausgegebene digitale Währungen, im Volksmund als CBDCs bekannt, sind jetzt Realität. Während noch nicht viele Regierungen ihre CBDCs eingeführt haben, hat China mit der Einführung des digitalen Yuan die Führung übernommen.

Der digitale Yuan befindet sich in einem frühen Entwicklungsstadium. Derzeit wird diese digitale Währung hauptsächlich auf dem Inlandsmarkt verwendet. Die Regierung beabsichtigt jedoch, den digitalen Yuan zu einer internationalen Währung zu machen. Und das geschieht bereits, da viele internationale Transaktionen den digitalen Yuan verwenden. Diese Entwicklung wird wahrscheinlich noch zunehmen, so dass der digitale Yuan international akzeptiert und verwendet werden kann.

Der digitale Handel ist weltweit auf dem Vormarsch, wobei immer mehr Handel auf digitalen Plattformen wie Brexit Millionaire stattfindet. Besuchen Sie die Immediate Connect, um mehr über die Plattform zu erfahren. Da der digitale Handel immer beliebter wird, steigt auch die Nachfrage nach digitalen Währungen wie dem digitalen Yuan.

In der Vergangenheit war das globale Finanz- und Wirtschaftssystem hauptsächlich vom US-Dollar abhängig. Die Hegemonie des US-Dollars kam mit der Entwicklung des Bretton-Woods-Systems zum Tragen. Dies machte die USA zur internationalen Reservewährung. Seitdem sind die globalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme mit dem US-Dollar verflochten.

Starke Position des US-Dollars

Der US Dollar dominiert die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte. Die chinesische Währung, der RMB, ist viel schwächer als der US-Dollar. Der RMB macht nicht einmal 5% der weltweiten Reservewährung für den internationalen Gebrauch aus. Die Einführung der digitalen Version des RMB scheint keine nennenswerte Auswirkung auf die Position des US-Dollars zu haben.

Zwar könnte der digitale Yuan die derzeitige Hegemonie des US-Dollars irgendwann beeinträchtigen, doch wird dies in absehbarer Zeit nicht der Fall sein. Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Erstens genießt der digitale Yuan weltweit nicht so viel Vertrauen. Viele Menschen betrachten China auf der internationalen Bühne mit Misstrauen, weil es von der Regierung kontrolliert wird.

Die Regierung hat den digitalen Yuan eingeführt. Aus internationaler Sicht mag dies wie eine weitere von der Regierung geförderte Strategie erscheinen, um Chinas Einfluss auf die Welt auszuüben. Es wird nicht leicht sein, solche negativen Wahrnehmungen loszuwerden, wenn man bedenkt, dass China immer noch in Handelskriege mit den USA verwickelt ist.

US-Digital-Dollar

Die USA erwägen die Einführung eines digitalen Dollars, der digitalen Version des US-Dollars. Die Einführung des digitalen Yuan durch China könnte die USA dazu veranlasst haben, die Einführung ihrer CBDC zu erwägen, um mit ihr zu konkurrieren. Wenn die USA den digitalen Dollar einführen, was sehr wahrscheinlich ist, wird die Möglichkeit, dass der digitale Yuan es mit dem US-Dollar aufnimmt, geringer.

Mit ihrer CBDC machen die USA es dem digitalen Yuan schwerer, eine ernsthafte Bedrohung für den US-Dollar darzustellen. Da der US-Dollar international die beliebteste Währung ist, wäre die Einführung der digitalen Version einfach und würde die Position des Dollars sogar stärken. CBDCs bieten Vorteile gegenüber Fiat-Währungen, wie z.B. geringere Kosten und schnellere und nahtlose Transaktionen.

Fazit

Der digitale Yuan könnte eine potenzielle Bedrohung für den US-Dollar darstellen. Allerdings handelt es sich noch um eine Neueinführung, und es könnte Jahre dauern, bis er es mit dem Dollar aufnehmen kann. Der US-Dollar ist bereits fest mit den globalen Volkswirtschaften und Finanzsystemen verwoben, und es ist schwierig für den digitalen Yuan, diese Position in Frage zu stellen. Der digitale Yuan ist aus verschiedenen Gründen noch nicht bereit, es mit dem Dollar aufzunehmen. Aber das wird sich erst mit der Zeit zeigen, denn China ist sehr daran interessiert, diese digitale Währung zu entwickeln und weltweit akzeptabel zu machen.

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RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel weiterhin schwach

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im März gegenüber
dem Vormonat auf saisonbereinigt 118,1 Punkte nahezu unverändert. Damit
setzt sich die Schwäche des Containerumschlags der vergangenen Monate
fort.

Das Wichtigste in Kürze:

• Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und
Logistik (ISL) ist saisonbereinigt im März mit 118,1 Punkten gegenüber dem
Vormonat nahezu unverändert (revidiert 118,6).

• In den chinesischen Häfen ist der Containerumschlag deutlich gestiegen.
Der Index erhöhte sich im März auf 134,8 Punkte nach 128,7 im Februar.
Allerdings sind die Werte aufgrund der chinesischen Feiertage zu
Jahresbeginn erfahrungsgemäß unsicher.

• Dagegen setzte sich der Rückgang in den europäischen Häfen fort. Der
Nordrange-Index wichtiger kontinentaleuropäischer Häfen an der Nordsee ist
im März gegenüber dem Vormonat von 102,3 auf 90,4 kräftig zurückgegangen.
Trotz der starken Aufwärtsrevision des Februarwertes ist die Entwicklung
insgesamt weiterhin abwärtsgerichtet. So ist die Trendkomponente des Index
kontinuierlich von 121,5 im Juni 2021 auf 99,3 im März 2023 gesunken.

• Der RWI/ISL-Containerumschlag-Index für April 2023 wird am 31. Mai 2023
veröffentlicht.

Zur Entwicklung des Containerumschlag-Index sagt RWI-Konjunkturchef
Torsten Schmidt: „Der weltweite Containerumschlag entwickelt sich nach wie
vor schwach. Hoffnungszeichen gibt es derzeit nur in den chinesischen
Häfen. Außerhalb Chinas ist der Containerumschlag weiterhin rückläufig.
Besonders stark ist der Rückgang in den europäischen Häfen. Hier sinkt der
Containerumschlag im Trend kontinuierlich seit Mitte 2021.“

Über den RWI/ISL-Containerumschlag-Index:

In den Index gehen die im Rahmen des ISL Monthly Container Port Monitor
fortlaufend erhobenen Angaben zum Containerumschlag in 94 internationalen
Häfen ein, auf die rund 64 Prozent des weltweiten Containerumschlags
entfallen. Die aktuelle Schnellschätzung für den Containerumschlag-Index
stützt sich auf Angaben von rund 72 Prozent des im Index abgebildeten
Umschlags. Da der internationale Handel im Wesentlichen per Seeschiff
abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge zuverlässige Rückschlüsse
auf den Welthandel zu. Weil viele Häfen bereits zwei Wochen nach Ablauf
eines Monats über ihre Aktivitäten berichten, ist der RWI/ISL-
Containerumschlag-Index ein zuverlässiger Frühindikator der Entwicklung
des internationalen Handels mit verarbeiteten Waren und damit auch der
weltwirtschaftlichen Aktivität. Der Containerumschlag-Index ist Teil der
Statistiken zum Außenhandel im „Dashboard Deutschland“ des Statistischen
Bundesamtes.

Datenreihen für einzelne Häfen sind im ISL Monthly Container Port Monitor
verfügbar.
Weitere Hintergrundinformationen zum RWI/ISL-Containerumschlag-Index
finden Sie unter www.rwi-essen.de/containerindex.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Torsten Schmidt, Tel.: (0201) 8149-287

Originalpublikation:
https://www.rwi-
essen.de/presse/wissenschaftskommunikation/pressemitteilungen/detail/rwi-
isl-containerumschlag-index-welthandel-weiterhin-schwach-1

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Kommentar: Deutsche Wirtschaft hat Talsohle erreicht, weitere Aussichten aber nur verhalten

Dr. Nils Jannsen (https://www.ifw-kiel.de/de/experten/ifw/nils-jannsen/),
Leiter Konjunktur Deutschland am IfW Kiel, kommentiert die aktuellen
Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2023 des
Statistischen Bundesamtes, wonach dieses stagniert hat:

„Die deutsche Wirtschaft hat die Talsohle infolge der Energiekrise wohl
erreicht, und die Wirtschaftsleistung dürfte bald wieder steigen. Die
Frühindikatoren hatten nach einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes im
vierten Quartal um 0,5 Prozent zuletzt sogar für einen Anstieg der
gesamtwirtschaftlichen Produktion zum Jahresauftakt gesprochen, statt nur
einer Stagnation. Insbesondere die Industrie hat ihre Produktion im ersten
Quartal wohl deutlich ausgeweitet. Die privaten Konsumausgaben sind
dagegen aufgrund des inflationsbedingten Kaufkraftentzugs der privaten
Haushalte abermals zurückgegangen und haben einem stärkeren Anstieg der
Wirtschaftsleistung entgegengestanden. Das in den vergangenen Monaten
spürbar verbesserte Geschäftsklima der Unternehmen spricht dafür, dass das
Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal steigen wird.

Die Bäume wachsen für die deutsche Wirtschaft aber nicht in den Himmel. So
belastet der Kaufkraftentzug durch die höheren Energiepreise weiter die
Konjunktur, auch wenn er deutlich geringer ausfällt, als es sich im Herbst
des vergangenen Jahres – zum Hochpunkt der Energiekrise – abgezeichnet
hatte. Insgesamt dürfte das Bruttoinlandsprodukt im weiteren Verlauf nur
verhalten zunehmen und im Jahresergebnis nur ein schmales Plus
herauskommen. Der leichte Anstieg des Bruttoinlandsprodukts verschleiert
die tatsächlich großen Auswirkungen der Energiekrise: Im Vergleich zu
Prognosen von vor dem Beginn des Kriegs in der Ukraine, die eine kräftige
Erholung mit den nachlassenden pandemiebedingten Hemmnissen vorhergesagt
hatten, dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr rund 3 Prozent
niedriger ausfallen. Auch mittelfristig sind die Aussichten für die
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands düster. So trüben sich die
Wachstumsaussichten durch den demographischen Wandel zunehmend ein und
werden durch die höheren Energiepreise zusätzlich belastet. Insgesamt
dürfte die deutsche Wirtschaft zukünftig durchschnittlich nur noch um rund
0,5 Prozent wachsen, während die Wachstumsraten zuvor im langjährigen
Mittel noch bei 1,3 Prozent gelegen hatten.“

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