Handwerk nennt Abbau der kalten Progression ''Beitrag zu Steuergerechtigkeit''
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat den Abbau der kalten Progression als unverzichtbaren Beitrag zur Steuergerechtigkeit für Betriebe und Beschäftigte bezeichnet. In einem aktuellen Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" begrüßte Generalsekretär Holger Schwannecke, dass mit dem Vorstoß aus der Union das Thema heimliche Steuererhöhung auf der politischen Agenda bleibe. Es gehe dabei auch um die Eigenkapitalbildung von Personenunternehmen und damit um deren Zukunftsentwicklung. Die kalte Progression hat laut ZDH in den vergangenen Jahren vor allem die Bezieher von kleinen und mittleren Einkommen und die Gewerbetreibenden Milliarden von Euro gekostet.
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Der Weltmarktführer für Bremsbeläge, TMD Friction, wird seine Produktion in Leverkusen Ende 2017 stilllegen. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger". Durch die Entscheidung fallen am Standort mehr als 500 Arbeitsplätze weg. Damit reduziert einer der wichtigsten industriellen Arbeitgeber am Ort seinen Personalbestand um mehr als die Hälfte. Rund 420 Jobs von TMD bleiben in Leverkusen in der Entwicklungsabteilung, dem Prüffeld für neue Beläge und im Hauptquartier der Deutschland-Niederlassung bestehen. Die Herstellung soll dann im Essener Werk gebündelt werden. Es solle zum modernsten Produktionsstandort der Welt ausgebaut werden, sagte Berthold Schlinge, Geschäftsführer der Leverkusener Niederlassung. 53 Millionen Euro sollen dafür investiert werden. Betriebsbedingte Kündigungen schloss Schlinge aus: "Wir brauchen die Mitarbeiter", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger".