Bund und Länder planen Gratisparkplätze für E-Autos
Bund und Länder wollen die Nutzung von Elektroautos durch die Einführung von Gratisparkplätzen für solche Fahrzeuge ankurbeln. Das Bundeskabinett hat eine aktuelle Bundesratsinitiative der Länder Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Baden-Württemberg grundsätzlich begrüßt, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". Die Regierung werde das Anliegen der Länder aufgreifen und prüfen, wie die Länder-Vorschläge zur Förderung der Elektromobilität gesetzgeberisch umgesetzt werden können, erklärte eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums. Wie und wo die Park- und Gebührenvorrechte für E-Autos eingeführt würden, sollten die Länder nach eigenem Ermessen regeln.
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Noch in diesem Jahrzehnt soll die Reichweite von Elektroautos bei VW vervierfacht werden. Das erklärte Dr. Heinz-Jakob Neußer, seit Juli 2013 Entwicklungsvorstand der Wolfsburger, auf der 25. North American International Auto Show (NAIS) in Detroit, dem in Bielefeld erscheinenden Westfalen-Blatt. In einem ersten Schritt sei schon in zwei Jahren mit einer Verdoppelung zu rechnen. Als Grund dafür nennt Neußer eine deutliche Erhöhung der Energiedichte der Batterien. ''Das Thema E-Mobilität entscheidet sich langfristig über die Leistungsfähigkeit der Batterien und damit über die Langstreckentauglichkeit der Wagen. Aus diesem Grund müssen die Speichermöglichkeiten verbessert werden, ohne das Gewicht zu erhöhen.''