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Universitätsambulanz Witten feierlich eröffnet: So funktioniert „Integrative Allgemeinmedizin“

Akupunkturbehandlung mit Dr. Ali Güz  UW/H
Akupunkturbehandlung mit Dr. Ali Güz UW/H
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Akupunkturbehandlung mit Dr. Ali Güz  UW/H
Akupunkturbehandlung mit Dr. Ali Güz UW/H

Bürgermeisterin Sonja Leidemann: „Freue mich darüber, dass die Bürgerinnen
und Bürger in Witten mit der neuen Uniambulanz eine weitere hochkarätige
Gesundheitseinrichtung bekommen“

Nun ist sie offiziell eingeweiht: Am 20. Februar wurde die neue
Universitätsambulanz für Integrative Gesundheitsversorgung und
Naturheilkunde an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) feierlich
eröffnet. Sie steht Versicherten aller Kassen (gesetzlich und privat) zur
Verfügung und bietet mehr als nur eine einfache allgemeinmedizinische
Behandlung. „Wir machen hier Hausarztmedizin Plus“, fasste Ambulanzleiter
Prof. Dr. Tobias Esch das Konzept zusammen. „Wir kümmern uns auch um ganz
‚normale‘ Erkrankungen wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Unsere Ärztinnen
und Ärzte sind in Allgemeinmedizin bzw. Innerer Medizin ausgebildet und
können jederzeit auch rein konventionelle hausarztmedizinische
Behandlungen durchführen. Darüber hinaus bieten wir jedoch ein weit
umfangreicheres Spektrum an. Unser Ziel ist es, stets den Menschen in den
Mittelpunkt der Behandlung zu rücken. Durch motivationsfördernde
Gesprächsführung und gesundheitsfördernde Strategien vermitteln unsere
Ärztinnen und Ärzte sowie Gesundheits-Therapeutinnen und -Therapeuten das
Wissen und die Fähigkeiten, die zu einem achtsameren und gesünderen
Lebensstil unserer Patienten beitragen können. Wir verstehen uns als eine
Versorgungseinrichtung, die ganzheitlich, fachübergreifend und
teamorientiert Hand in Hand mit den Patienten arbeitet.“

Spezialisiert ist die neue Ambulanz unter anderem auf Themen wie Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, Rückenschmerzen und Erkrankungen des
Bewegungsapparates, Atemwegserkrankungen, ernährungsbedingte Erkrankungen,
Magen-Darm-Funktionsstörungen, Stressreduktion und die Begleitung bei
notwendigen Lebensstilveränderungen. Neben den etablierten,
allgemeinmedizinischen Ansätzen bietet die neue Universitätsambulanz auch
naturheilkundliche Behandlungsangebote an. Das Konzept zur
Gesundheitsversorgung basiert auf wissenschaftlich evaluierten Programmen
zur Mind-Body-Medizin der Harvard Medical School. Die Ambulanz ist mit
modernen Geräten wie EKG und Ultraschall ausgestattet und deckt
ganzheitlich die Bereiche Allgemeinmedizin und Innere Medizin ab.

Bundesweit einzigartig ist dabei die Bereitstellung der individuellen
Patientenakte: Durch das Programm „OpenNotes“ können alle Patientinnen und
Patienten unabhängig von Ort und Zeit webbasiert und datengeschützt selbst
auf die eigenen Patientenakte zugreifen. Die elektronische Patientenakte
wird damit zu einer gemeinsam von der Ärztin oder dem Arzt und den
Patienten geführten Gesundheitsakte. Dazu steht der Ambulanz ein
multiprofessionelles Team aus Ärztinnen und Ärzten, Medizinischen
Fachangestellten, Case Managerinnen und Managern, Sozialkoordinatorinnen
und -koordinatoren sowie Therapeutinnen und Therapeuten für
Gesundheitsförderung zur Verfügung.

„Ich freue mich darüber, dass die Bürgerinnen und Bürger in Witten mit der
neuen Uniambulanz eine weitere hochkarätige Gesundheitseinrichtung
bekommen“, sagte Wittens Bürgermeisterin Sonja Leidemann.

„Die neue Universitätsambulanz ist auf verschiedensten Ebenen innovativ“,
sagte UW/H-Präsident Prof. Dr. Martin Butzlaff. „Wir freuen uns, unsere
Forschungs- und Lehrkonzepte nun auch hier vor Ort in die Praxis umsetzen
und Patientinnen und Patienten aus Witten und Umgebung ein hochmodernes
Versorgungskonzept anbieten zu können. Diese neue Art der
Gesundheitsversorgung und –vorsorge ist ein Modellprojekt für die Zukunft
der Medizin, von dem die hiesige Bevölkerung schon jetzt profitieren kann.
Vor allem möchten wir mit unserer neuen Ambulanz auch viele unserer
Studierenden für das spannende Fach der Allgemeinmedizin und hausärztliche
Versorgung begeistern.“