Prognose, Diagnose, OP: Wo kann Künstliche Intelligenz in der Medizin helfen?
Diskussionsforum Die Debatte am 18. März in der Fusion Factory Berlin
Lernende Computersysteme sind nicht nur in der Industrie relevant, sondern
auch für die Medizin. „Prognose, Diagnose, OP: Wo kann Künstliche
Intelligenz in der Medizin helfen?“, fragt daher das Diskussionsforum Die
Debatte im März. Die Diskussion findet zunächst auf mehreren Online-
Kanälen statt. Höhepunkt ist eine Live-Debatte mit Fachleuten aus
verschiedenen Bereichen am Montag, 18. März 2019, um 18.30 Uhr in der
Fusion Factory, Rosa-Luxemburg-Str. 17 in 10178 Berlin. Der Eintritt ist
frei.
Die möglichen Anwendungsgebiete für Künstliche Intelligenz in der Medizin
sind vielfältig. Programme, die Muster erkennen, könnten Erkrankungen wie
Hautkrebs früh und zuverlässig diagnostizieren. Eine intelligente
Auswertung von Patientenakten könnte bisher unbekannte Zusammenhänge
erkennen und genauere Vorhersagen treffen. Und lernende
Computerassistenten, die den Verlauf von Operationen analysieren, könnten
zur Vermeidung von Risiken beitragen. Aber wie weit ist die neue Technik
wirklich? Inwieweit stößt sie bei Patientinnen und Patienten auf
Akzeptanz? Und welche Auswirkungen hat der Einsatz Künstlicher Intelligenz
auf das Gesundheitssystem?
Auf dem Podium zu Gast sind der Neurochirurg Dr. Dietmar Frey von der
Charité Berlin, der Physiker Dr. Oliver Stegle vom Deutschen
Krebsforschungszentrum und der Neuroethiker Dr. Philipp Kellmeyer von der
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Christoph Koch vom Stern und die
Journalistin Lisa Ruhfus moderieren die Veranstaltung.
Eine Besonderheit des Diskussionsformats Die Debatte besteht darin, dass
Interessierte sich schon vorab auf der Online-Plattform www.die-
debatte.org informieren, in die Diskussion einbringen und abstimmen
können. Die Veranstaltung wird auf der Plattform selbst und auf FAZ Online
(www.faz.net) per Livestream übertragen. Auch während des Events ist es
möglich, in den Sozialen Medien mitzudiskutieren.
Die Debatte ist ein Projekt von Wissenschaft im Dialog, dem Science Media
Center Germany und der Technischen Universität Braunschweig. Die Debatte
wird gefördert von der Volkswagenstiftung, dem Stifterverband, der Klaus
Tschira Stiftung und der Schering Stiftung. Die Frankfurter Allgemeine
Zeitung ist Medienpartner.
