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Schweiz:Art of Duo/Allblues Konzert, 7. November 2013 in der Kirche Neumünster, Zürich: Gianmaria Testa, Guitar/Vocals & Paolo Fresu, Trumpet/Flughelhorn, besucht von Irène Hubschmid

Der stilvolle Ort für dieses Konzerterlebnis. Kirche Neumünster in Zürich

 

Vorabinformationen des Veranstalters (Viva Italia!)
Gianmaria Testa ist in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten italienischen Liedermacher avanciert. Der norditalienische Poet zwischen Canzoni und Jazz schafft in seinen Songs mit seiner vollen, etwas verhangenen Sprechstimme wunderschöne Bilder, die unter die Haut gehen. Seine melomane Musik vereint, ganz ähnlich wie bei Paolo Conte, auf faszinierende Art und Weise Tango, Bossanova, Jazz, Habanera und gar Walzer. Begleitet wird er im Neumünster von einem anderen grossen Musiker Italiens, dem vielseitigen Trompeter aus Sardinien, Paolo Fresu, einem Meisterschüler von Enrico Rava, der mit seinem einzigartigen Ton immer wieder auch an Miles Davis oder gar Chet Baker erinnert. Seine Trompete und Flügelhorn passen wunderbar zur Musik und Stimme Testas. Es darf ein Fest der Melodien voller Sehnsucht und Leidenschaft erwartet werden.

Rezension:

Gianmaria Testa geboren 1958 in Cavallermaggiore, Provinz Cuneo ist ein italienischer Liedermacher. Als Sohn einer Bauernfamilie, in der alle Familienmitglieder sangen, beschäftigte er sich autodidaktisch mit Musik und begann zu komponieren. Vor Beginn seiner musikalischen Karriere war er Stationsvorsteher des Bahnhofs Cuneo.

Mit seiner melancholischen, rauchigen Stimme singt er poetische Texte über Einsamkeit, Fremde, verlorener und wiedergefundener Liebe und begleitet sich formidabel auf der Gitarre, in einem teils fetzigen, rockigen Stil. Knapp und präzis.

Im stimmungsvollen Ambiente der Kirche Neumünster mit deren guten Akustik waren die Verstärker eigentlich eher überflüssig. Testa startete das Konzert solo, begleitete sich dabei mit einer akustischen Gitarre. Nach etwa einer halben Stunde platzte eine Saite der Gitarre und Testa wechselte gezwungenermassen auf eine der bereitgestellten E – Gitarren. Als dann Paolo Fresu mit seiner Trompete durch den Mittelgang wie aus dem Nichts auftauchte war das Duo komplett. Eine instrumentale Einheit. Ohne die Technik hätte es das Gemüt sogar noch mehr elektrisiert.

Gian Maria Testa und Paolo Fresu

 

Fresu ist ein virtuoser Spieler. Er, der gebürtige Sarde, ist Jazztrompeter und Komponist. Sein lyrischer, dringlicher Ton und seine Spielweise erinnern sehr an Miles Davis.

Singore Testa trug noch ein von ihm kreiertes, tiefsinniges Gedicht vor, von seinen seit jeher ausgewanderten, italienischen Landsleuten, die jetzt keinen Platz hätten für die aus Afrika mit Booten kommenden Immigranten.

Mit viel Charme und musikalischem Können gewann das Duo die Herzen des zahlreich anwesenden Publikums.

Noch eine Hörprobe des Duos über diesen Link:

aufgenommen hier: Chiesa di S. Croce (Ittireddu), 18 agosto 2009: il cantautore Gianmaria Testa (voce e chitarra) con Paolo Fresu (tromba) raccontano storie di migrazioni. Una riflessione poetica, aperta e senza demagogia sugli enormi movimenti di popoli che attraversano questi nostri anni.

http://www.youtube.com/watch?v=1sfdL9-__ZU

Gian MariaTesta mit akustischer Gitarre

 

Hörprobe von Gian Maria Testa solo über diesen Link:

aufgenommen hier: L’esibizione live dell’artista ospite della sedicesima edizione del Festival. Macerata, Arena Sferisterio, 24 Giugno 2005.

http://www.youtube.com/watch?v=74G-HErVJjo

 

Text: www.irenehubschmid.ch

Fotos: www.allblues.ch und ab Homepages des beiden Künstler

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Schweiz:Remember Shakti im KKL in Luzern, organisiert von allblues.ch und vom Jazz Club Luzern, besucht von Léonard Wüst

Die Instrumentalisten von Remember Shakti auf der Bühne v.l.n.r. Zakir Hussain (Tablas), U. Shrinivas (Mandoline), John McLaughlin (E – Gitarre), V. Selvaganesh (Kanjira, Ghatam, Mridangam)

 

Vorinformationen des Veranstalters:
Nach den High-Energy-Höhenflügen mit dem stark elektrifizierten Mahavishnu Orchestra wandte sich der Ausnahmegitarrist John McLaughlin, der von keinem Geringeren als Miles Davis von Grossbritannien in die USA gelotst wurde, in den 1970er-Jahren mit der rein akustischen Gruppe Shakti der indischen Musik zu. Damals entstand eine der facettenreichsten Varianten von Weltmusik, die bis heute nichts von ihrer Faszinationskraft eingebüsst hat. Meditative Stimmungen und atemberaubende Virtuosität gehen auch bei der vor über einem Jahrzehnt ins Leben gerufenen und äusserst hochkarätig besetzten Nachfolgeformation «Remember Shakti» Hand in Hand, die 2013 nochmals zu einer letzten Tournee aufbrechen wird. Für McLaughlin die Möglichkeit, seine 40-jährige musikalische Freundschaft mit Zakir Hussain zu feiern und sicher auch an den grossen indischen Sitar-Meister Ravi Shankar (1920-2012) zu erinnern, mit dem er über längere Zeit in engem Kontakt stand – und über den er sagte: «Der Westen hatte seine positive Energie nötig.»

 

Besetzung am Konzert im KKL in Luzern:

John McLaughlin, E –Guitar, Zakir Hussain, Tabla , Shankar Mahadavan, Vocals, U. Shrinivas, Mandolin  und V. Selvaganesh, Kanjira/Ghatam/Mridangam

 

Rezension: Indische Musik ohne Sitar? Unmöglich würde man meinen, hat man, zumindest wir älteren Semester, im Hinterkopf  noch immer den musikalischen Trip der Beatles mit Ravi Shankar latent präsent. Geht doch, wurde man an diesem aussergewöhnlichen Abend im erstaunlicherweise, obwohl das einzige Konzert in der Deutschschweiz 2013 der Band, nicht vollbesetzten Konzertsaal des KKL in Luzern eines Besseren belehrt. Erinnerte zu Beginn noch der Gesang von Shankar Mahadavan  an das psychedelische, entrückte der “Love-Generation”, der “Peace-Generation”, oder einfach der “Hippiezeit“. Als die Musiker dann aber nur instrumental zu performen begannen, wurde der musikalische Input von John McLaughlin immer deutlicher, da hatte die Mandoline keinen süsslichen, südseehaften Klang. Shrinavas und das Urgestein McLaughlin peitschten sich gegenseitig zu satten Riffs, virtuosen Soli und packenden Improvisationen, abwechselnd mit wechselseitigen Einlagen und Zwischenspielen der beiden gut aufgelegten Perkussionisten, entspannten sich regelrechte Dialoge in unterschiedlichen Zusammensetzungen, immer begleitet von anspornendem Fingerschnippen der andern Mitmusikern. Das ergibt einen Fusioncocktail von absoluter Einmaligkeit, unnachahmlich, spontan und authentisch. Nichts von das Konzertprogramm mal routiniert runterspulen, sondern pure Spielfreude, Emotionen, die sich auch unmittelbar auf das Spiel und das Publikum auswirkten, Indiz auch, die immer häufigeren spontanen Applauswellen, die die Protagonisten noch mehr anstachelten zu Höhenflügen, ja gar musikalischen Ueberflügen der besonderen Art. Explosionsartige Staccati der Perkussion ergänzt durch ultraschnelle, virtuose Mandolin- und Gitarrensoli brachten den Saal zum Kochen und das Publikum an den Rand der Ekstase. Fast überraschend, dass dieses ultraschnelle Fingerspiel keine Knöpfe in die Finger machte. Gegen Schluss des Sets reihte sich auch Shankar Mahadavan wieder in die Formation ein und brachte dann mit seinem Gesang auch noch den asiatischen Touch zurück. Ein fulminater Konzertabend, vom Publikum begeistert mit stehenden Oviationen gefeiert, von den Protagonisten mit einer Zugabe belohnt. Fazit des Abends: Yes, we will remember Shakti!

 

Remember Shakti,Alle Bandmiglieder in voller Aktion

 

 

Fotogalerie der Instrumente der Künstler von Remember Shakti

http://fotogalerien.wordpress.com/2013/10/28/fotogalerie-der-instrumente-von-remember-shakti-28-oktober-2013-kkl-luzern-veranstalter-allblues-und-jazzclub-luzern/

Fotogalerie der Künstler von Remember Shakti

http://fotogalerien.wordpress.com/2013/10/28/fotogalerie-von-remember-shakti-28-oktober-2013-kkl-luzern-veranstalter-allblues-jazzclub-luzern/

 

Fotoimpressionen des Konzertes und des Ensembles von Remember Shakti

http://innerschweizonline.ch/wordpress/impressionen-des-konzertes-von-remember-shakti/

das virtuose Mit- und Gegeneinander der beiden Perkussionisten Zakir Hussain links und V. Selvaganesh rechts

http://www.youtube.com/watch?v=FID9lAuOxEg&list=PL99AE3C0746405131

Video einer Konzertaufnahme in Wien:

http://www.youtube.com/watch?v=UfjxtcNYKz4

www.leonardwuest.ch

Allblues.chwww.allblues.ch

Jazzclub Luzernhttp://www.jazzluzern.ch/

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Schweiz:Luzerner Theater:„Kiss me, Kate“, ein Musical in zwei Akten von Cole Porter Text von Samuel und Bella Spewack, nach William Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“, besucht und rezensiert von Gabriela Bucher

„Haben sie’s schon gesehen“, fragt eine ältere Dame eine der Garderobieren des Theaters. „Nein“, sagt diese, „aber es soll gut sein, die Leute rühmen es. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen“.

Vergnügen hatten die Besucher durchaus am letzten Mittwoch bei der Aufführung von „Kiss me, Kate“. Denn das Musical hat so einiges zu bieten für Ohr und Auge. Der Swing sitzt bereits beim Einstimmen im Orchestergraben und macht sich im Saal breit. Die nicht ganz alltäglichen Töne machen neugierig auf das, was kommen wird. Chor und Solisten in ihren farbigen Morgenmänteln helfen mit viel Verve über den leicht langatmigen Einstieg in die Geschichte. Auffallend aber bereits hier die Spiellust und –leidenschaft von Marie-Louise Dressen als leicht naive und gleichzeitig aufreizende Lois Lane/Bianca. Flurin Caduff und Carlo Jung-Heyk ergötzen als trottlige Gauner mit gelungen Slapstick Einlagen und herrlich witzigen Kostümen. Todd Boyce als Fred Graham/Petruchio und die feurige, widerborstige Madelaine Wibom als Lilli Vanessi/Katharina ergänzen sich perfekt  und geben optisch und stimmlich ein tolles Paar ab. Die Tanzeinlagen bestätigen einmal mehr das hohe Niveau der Luzerner Truppe. Und dann ist da die Musik, schmachtend, swingend, fetzig, sogar gestandene Theaterbesucher lassen sich zu einem verstohlenen Kniewippen und Fingertippen hinreissen. Was die farbigen, Shakespeare’schen Kostüme betrifft, löste die doch recht prominent verpackte Männlichkeit bei den im Saal anwesenden Schülern zwar anfänglich etwas Belustigung aus, glücklicherweise legte sich diese aber nach einer Weile. Das Bühnenbild hat etwas leichtfüssiges, unkompliziertes, ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Theaterebenen und akzentuiert diese so.

 Marie-Luise Dressen, Chor und Ensemble des Luzerner Theaters, Tanz Luzerner Theater

Das Vergnügen steigerte sich nach der Pause zeitweise in Begeisterung, vor allem in der ersten Szene des zweiten Aktes: Da steht Bianca im verrauchten Lichtkegel in ihrem engen, schwarzen Glitzerkleid mit weisser Pelzstola und flirtet was das Zeug hält mit Mikro und Publikum, während sie mit lasziven Bewegungen ein grossartiges „Too darn hot“ hinlegt. Zusammen mit den Tänzern in schwarzen Fracks, welche in einer mitreissende Choreografie  über die Bühne fegen, entsteht das perfekte Cabaret-Feeling, irgendwo zwischen rauchig-kühl und erotisch-schwül, ein grossartiges Bild, welches einen herzhaften und sehr verdienten  Szenenapplaus auslöste.

„Kiss me, Kate“ bietet durchwegs grosses Vergnügen und zeigt wie wandelbar und vielfältig das Luzerner Ensemble ist.

Fotodiashow der Aufführung im Luzerner Theater über diesen Link:

 

http://fotogalerien.wordpress.com/2013/11/06/luzerner-theater-fotodiashow-von-kiss-me-kate-6-november-2013-rezension-gabriela-bucher/

 

Inszenierung Dominique Mentha, musikalische Leitung Florian Pestell, Bühne Werner Hutterli, Kostüme Mechthild Feuerstein, Licht David Hedinger, Dramaturgie Dr. Christian Kipper

Besetzung: Marco Bappert Gremio, Todd Boyce Fred Graham/Petruchio, Flurin Caduff Ganove 2, Carlo Jung-Heyk Cho Ganove 1, Szymon Chojnacki Lucentio, Marie-Luise Dressen Lois Lane/Bianca, Renata Kälin Hattie, Christoph Künzler Harry Trevor/Baptista/Harrison Howell, Robert Maszl Bill Calhoun/Hortensio, Sean Stephens Paul, Madelaine Wibom Lilli Vanessi/Katharina

Text: www.gabrielabucher.ch

Kurzer Film der Produktion: http://art-tv.ch/10358-0-Luzerner-Theater-Kiss-Me-Kate.html

Fotos: www.luzernertheater.ch  Ingo Höhn

www.leonardwuest.ch  www.irenehubschmid.ch

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Migros-Kulturprozent-Classics Konzert in der Tonhalle Zürich Budapest Festival Orchestra Leitung: Iván Fischer Maria João Pires (Klavier) Marysol Schalit (Sopran), besucht von Irène Hubschmid

Der grosse Konzertsaal der Zürcher Tonhalle

 

Programm: Teil 1

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791),Tempo moderato-Allegro moderato

„A Bernice“, „Sol nascente“, Rezitativ und Arie (licenza) für Sopran und Orchester KV 70

Ludwig van Beethoven (1770-1827), Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58

Allegro moderato, Andante con moto, Rondo Vivace

Programm: Teil 2

Johannes Brahms (1833-1897), Klavierquartett g-Moll op. 25 (arr. Arnold Schönberg)

Allegro, Intermezzo: Allegro ma non troppo, Andante con moto, Rondo alla zingarese

Budapest Festival Orchestra

 

 

Rezension:

Konzertbeginn war um 19:30 Uhr. Zuvor hielt im kleinen Tonhallesaal die Alt-Stadträtin Frau Dr. M. Weber einen mitreissenden Vortrag über Gottlieb Duttweiler ( den Gründer der MIGROS Genossenschaft), der 2013 seinen 125. Geburtstag gefeiert hätte. Er wollte die klassische Musik einer breiten Bevölkerung zugänglich machen. Aus diesem Grund rief er 1948 die „Klubhauskonzerte“ ins Leben.

Sechzig Jahre später wurden die Migros-Kulturprozent-Classics lanciert, bei denen Schweizer Solistinnen und Solisten die Gelegenheit erhalten, ihr Können einem breiten Publikum in der Schweiz vorzustellen – begleitet von bekannten Dirigenten und Orchestern.

Marysol Shalit, Sopran



 

 

Im grossen, vollbesetzten Saal, ertönte dann die Musik von W.A. Mozart, vokal interpretiert von der jungen Sopranistin Marysol Schalit, Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Mit ihrer glockenhellen, reinen Stimme verzauberte sie uns Zuhörer, sang sie doch das Rezitativ und die Arie so selbstverständlich, als hätte ihr Mozart diese Komposition auf den Leib geschrieben.

Solistin am Piano Maria João Pires

 

Die Solistin Maria João Pires am Klavier führte mit Beethovens Nr. 4, einen regelrechten Dialog mit Orchester und Dirigenten. Kein Wunder gewann die grossartige Künstlerin schon im Alter von neun Jahren in ihrem Heimatland Portugal den Jugendmusikwettbewerb. Am Samstag in der Tonhalle war ihr Spiel einfach fulminant.

 


 

Iván Fischer, DirigentNach der Pause war das von Brahms-Bewunderer Arnold Schönberg bearbeitete Werk Klavierquartett G-Moll an der Reihe (Eine Fassung nur für Orchester, ohne Piano als Soloinstrument). Tönt im Moment etwas erstaunlich (Klavierquartett ohne Klavier), aber der Reichtum orchestraler Klangfarben war auch so sehr beeindruckend. Besonders die der Blasinstrumente und nicht zu vergessen der zarte Triangel.

Die Zuhörer waren begeistert. Sie applaudierten dermassen, dass der Dirigent und das Orchester sich dazu bereit fühlten, noch zwei Zugaben zu bescheren. Der schöne Walzer eines japanischen Komponisten und natürlich noch einen, leider etwas kurzen ungarischen Tanz. Der bekannte Dirigent Iván Fischer gründete mit Zoltan Kocsis 1983 das Budapest Festival Orchester. Das Orchester legt auch grossen Wert auf ein pädagogisches Programm, das sich an Kinder, Heranwachsende und junge Erwachsene wendet.

Rezension: www.irenehubschmid.ch  

Eine Veranstaltung des http://www.migros-kulturprozent-classics.ch/de/Home

www.leonardwuest.ch      www.gabrielabucher.ch  www.literatur.li

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