Fluggastrechte werden wohl schlechter
Die Bundesregierung sieht kaum noch eine Chance, die von der EU-Kommission geplante Absenkung des Schutzniveaus von Fluggästen bei Verspätungen und Annullierungen von Flügen zu verhindern. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Berlin sei zwar weiterhin dagegen, dass Passagiere künftig erst dann ein Anrecht auf eine Entschädigung haben sollen, wenn ein Flugzeug mit mindestens fünf Stunden Verspätung abhebt, heißt es darin. Bisher gibt es eine Entschädigung schon ab drei Stunden. "Ob die Position der Bundesregierung im Rat Erfolg hat, ist aber zweifelhaft, da eine deutliche Mehrheit der Mitgliedstaaten derzeit den Kommissionsvorschlag unterstützt", heißt es in der Antwort von Justizminister Heiko Maas (SPD).
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TUI Deutschland reagiert auf die Verschärfung des Reise- und Sicherheitshinweises für den Sinai und sagt alle Reisen nach Sharm el Sheikh bis einschließlich 14. März ab. Das Auswärtige Amt rät seit gestern Abend dringend von Reisen in die Badeorte der Sinai-Halbinsel ab, dies betrifft erstmalig auch Sharm el Sheikh selbst. Urlauber, die in den nächsten zwei Wochen eine TUI Reise nach Sharm el Sheikh gebucht haben, werden aktiv kontaktiert. Sie haben die Möglichkeit, gebührenfrei auf ein anderes Reiseziel umzubuchen oder ihre Reise zu stornieren. TUI Gäste, die sich derzeit in Sharm el Sheikh befinden, werden von der TUI kontaktiert. Gemeinsam mit den Gästen werden vorzeitige Rückreisen organisiert.
Nach intensiven Kooperationsverhandlungen mit dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) verabschiedet sich TUI Deutschland als aktuell größtes Touristikunternehmen weltweit von dem Angebot von Delfinarienausflügen. Die bisherigen Gäste-Offerten sollen so schnell wie möglich aus allen Katalogen und im Internetentfernt werden. TUI-Reiseleiter vor Ort werden angewiesen, keine Delfin- und Orca-Shows mehr anzubieten .Das WDSF hatte TUI auch über die aufsehenerregende Kino-Dokumentation "Blackfish" informiert, die den Tod von Orca-Trainern und die katastrophalen Haltungsbedingungen der Meeressäuger beleuchtet.