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Auto/Motor

Bewegung an der frischen Luft in der Pause bringt den Kreislauf wieder in Schwung (Foto: DVR).

Schlafmangel erhöht das Unfallrisiko im Straßenverkehr Autofahrende sollten besonders vor langen Autofahrten ausreichend schlafen

Bewegung an der frischen Luft in der Pause bringt den Kreislauf wieder in Schwung (Foto: DVR).
Bewegung an der frischen Luft in der Pause bringt den Kreislauf wieder in Schwung (Foto: DVR).

Fast jeder kennt es, hin und wieder nicht abschalten zu können und entsprechend schlecht zu schlafen. Dies kann jedoch gefährliche Auswirkungen auf die Teilnahme am Straßenverkehr haben. „Wer nicht ausreichend schläft, riskiert einen Sekundenschlaf und einen Verkehrsunfall in der Folge", so
Dr. Wilfried Böhning, Chefarzt des Schlafmedizinisches Zentrums der Karl-Hansen-Klinik. Jede Stunde ohne Schlaf erhöht laut der AAA Foundation for Traffic Safety (2016) das Risiko für einen Verkehrsunfall: Im Vergleich zu einer Schlafdauer von sieben Stunden oder mehr ist nach nur vier bis fünf Stunden Schlaf, die Wahrscheinlichkeit für einen Verkehrsunfall 4,3-mal höher. Nach weniger als vier Stunden Schlaf ist das Risiko hierfür sogar 11,5-mal höher.

Immer mehr Menschen leiden an behandlungsbedürftigen Ein- und Durchschlafstörungen, andere wiederum an behandlungsbedürftigen Schlafkrankheiten wie etwa der Schlafapnoe, dem nächtlichen Schnarchen mit zusätzlichen Atemstillständen. Schlafmangel wie etwa bei Ein- und Durchschlafstörungen kann das Risiko für Stoffwechselerkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem und psychische Störungen erhöhen. „Schlafstörungen wie etwa bei der Schlafapnoe können das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und eine verkürzte Lebenserwartung erhöhen", ergänzt Dr. Böhning.

Zusätzlich kann sich die latente Müdigkeit negativ auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und damit auf das sichere Führen eines Fahrzeuges auswirken. Die aktuelle Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecken und künftige Entfernungen können falsch eingeschätzt werden. „Schon drei Sekunden Schlaf kommen bei einem Tempo von 100 km/h einem Blindflug ohne Kontrolle über das Fahrzeug von 83 Metern gleich – das kann tödlich enden", warnt Ute Hammer, DVR-Geschäftsführerin. Schlafmangel und Schlafstörungen gelten laut der European Sleep Research Society (2015) als Hauptgründe für einen müdigkeitsbedingten Verkehrsunfall: Zu wenig Schlaf in der Vornacht (42,5%) und grundsätzliche Probleme mit dem Schlaf (34,1%) wurden von den Befragten als Hauptgründe für einen müdig-keitsbedingten Verkehrsunfall wahrgenommen.

Schlafmangel und Schlafstörungen sollten daher ernst genommen und ggf. medizinisch untersucht werden. Wer sich morgens nicht ausgeschlafen, konzentriert und leistungsfähig fühlt, sollte die Fahrt lieber verschieben, nach einem Mittagschlaf starten und ggf. eine Zwischenübernachtung einplanen. Denn ausreichend Schlaf ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen und gleichzeitig wichtig für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Gesunder Schlaf dient der körperlichen Erholung, stärkt das Immunsystem, fördert die Gedächtnisleistung und sorgt für ein emotionales Gleichgewicht. Wer unterwegs dennoch erste Anzeichen von Müdigkeit wie häufiges Gähnen verspürt, sollte eine Pause auf einem Rastplatz machen. Diese kann bestenfalls mit etwas Bewegung zur Kreislaufaktivierung oder mit einem Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten kombiniert werden. „Autofahrer sollten von dem Versuch absehen, ihre Leistungsfähigkeit während der Fahrt durch koffeinhaltige Getränke oder andere Tricks wie ein offenes Fenster oder laute Musik zu verlängern, da diese nicht helfen", warnt Hammer ergänzend.

Hintergrund zur Kampagne:

Müdigkeit am Steuer ist ein unterschätztes Unfallrisiko im Straßenverkehr. In der Unfallstatistik wird Übermüdung für nur 0,5 Prozent aller schweren Unfälle als Ursache deklariert. Die Dunkelziffer liegt laut Experten jedoch weitaus höher. Jeder übermüdete Autofahrer und jede übermüdete Autofahrerin ist somit potenziell der Gefahr des Sekundenschlafs ausgesetzt. Der DVR hat deshalb gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) im Dezember 2016 eine Aufklärungskampagne mit dem Titel „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer" gestartet. Ziel der Kampagne ist es, alle Autofahrerinnen und Autofahrer für die Gefahren von Müdigkeit am Steuer zu sensibilisieren und präventive sowie akute Maßnahmen dagegen aufzuzeigen.

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Dieselmotor Symbolbild

Debatte um Dieselmotoren: Fragen an die Zukunft der Mobilität

Dieselmotor Symbolbild
Dieselmotor Symbolbild

Vor dem Hintergrund der öffentlichen Debatte um
Forschungsarbeiten zu Schadstoff-Emissionen am Arbeitsplatz und im
Straßenverkehr bietet die DGAUM im Rahmen der 58. Wissenschaftlichen
Jahrestagung vom 07.-09. März 2018 in München eine öffentliche
Veranstaltung des Forums der AG Umweltmedizin an, um einige wichtige
Aspekte eingehender zu reflektieren und zu diskutieren.

Forum der AG Umweltmedizin

Mittwoch, 7. März 2018
9:00 – 11:00 Uhr

Klinikum der LMU München
Hörsaalgebäude Großhadern, Hörsaal 3
Marchioninistr. 15
81337 München

Themen
1. Fragen an die Zukunft der Mobilität aus umweltmedizinischer Sicht
2. Forschungsethik und Forschungsdesigns: Was können wir aus der Debatte
um Forschungsvorhaben zu Schadstoff-Emissionen am Arbeitsplatz und im
Straßenverkehr lernen?
3. Die Aachener NO2-Studie: Anlass, Durchführung und Forschungsergebnisse
4. Perspektiven der weiteren Reduktion gesundheitsrelevanter Dieselabgase
5. Gesundheitliche Risiken von Stickstoffdioxid im Vergleich zu Feinstaub
und anderen verkehrsabhängigen Luftschadstoffen

Das detaillierte Tagungsprogramm und weiterführende Informationen finden
Sie online unter <https://www.dgaum.de/dgaum-jahrestagung/>. Die
Eröffnungs-Pressekonferenz findet am 7. März von 10:30-11:15 Uhr im
Seminarraum 17 (ZeUS) am Kongressgelände statt. Falls Sie als
Pressevertreter kostenlos an der Jahrestagung teilnehmen möchten, melden
Sie sich am Anmeldecounter des Kongresses an.

Pressekontakt DGAUM während der Jahrestagung:

Dr. Thomas Nesseler
Mobil 0170 / 9119750
Email <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

Berit Kramer
Mobil 0176 / 24254927
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V.
Schwanthaler Straße 73b • 80336 München
Tel. 089 / 330 396-0 • Fax 089 / 330 396-13
Email <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>  • Web <www.dgaum.de>

Über DGAUM:
Die DGAUM wurde 1962 gegründet und ist eine gemeinnützige,
wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin und der
klinisch orientierten Umweltmedizin. Ihr gehören heute über 1000
Mitglieder an, die auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin und Umweltmedizin
arbeiten, vor allem Ärztinnen und Ärzte, aber auch Angehörige anderer
Berufsgruppen wie etwa Natur- und Sozialwissenschaftlerinnen und
-wissenschaftler. Die Mitglieder der Fachgesellschaft engagieren sich
nicht nur in Wissenschaft und Forschung, um so bereits bestehende Konzepte
für die Prävention, die Diagnostik und Therapie kontinuierlich zu
verbessern, sondern sie übernehmen die ärztliche und medizinische Beratung
von Arbeitgebern und Arbeitnehmern an der Schnittstelle von Individuum und
Unternehmen. Darüber hinaus beraten die Mitglieder der DGAUM alle Akteure,
die ihren Beitrag zu der medizinischen Versorgung leisten und auf
Fachwissen aus der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention, der
arbeits- und umweltbezogenen Diagnostik und Therapie, der
Beschäftigungsfähigkeit fördernden Rehabilitation sowie aus dem
versicherungsmedizinischen Kontext angewiesen sind. Weitere Informationen
unter <www.dgaum.de>.

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Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer DVR (l.) und Olaf Hansen, Leiter Marketing Kommunikation Ford-Werke GmbH (Foto: DVR)

DVR Qualitätssiegel für Sicherheitsevent „Ford - Vorfahrt für Deine Zukunft“

Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer DVR (l.) und Olaf Hansen, Leiter Marketing Kommunikation Ford-Werke GmbH (Foto: DVR)
Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer DVR (l.) und Olaf Hansen, Leiter Marketing Kommunikation Ford-Werke GmbH (Foto: DVR)

Junge Pkw und Motorrad Fahrende gehören zur Hochrisikogruppe im Straßenverkehr. Wie gelingt es uns, sie von einer umsichtigen Fahrweise zu überzeugen? Unsere Antwort: Mit dem richtigen Fahrtraining - wie „Driving Skills for life - Ford - Vorfahrt für Deine Zukunft" von Ford. Für seine herausragende Qualität wurde es heute mit dem DVR-Qualitätssiegel ausgezeichnet. „Der DVR hat das Training auf Herz und Nieren geprüft. Jungen Menschen hinterm Steuer können wir das Angebot nur empfehlen“,  sagt Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des DVR. Das Qualitätssiegel des DVR zeigt an: Dieses Sicherheitsevent hat eine sehr hohe Qualität und ist seriös; sein Kernziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

„Wir freuen uns sehr, dass der DVR uns mit diesem Zertifikat ausgezeichnet hat. Die Sicherheit junger Menschen im Straßenverkehr liegt uns sehr am Herzen, und die kontinuierliche Nachfrage nach unserem Sicherheitstraining „Vorfahrt für Deine Zukunft“ unter anderem im Umgang mit den modernen Fahrerassistenzsystemen unserer Fahrzeuge bestätigt uns auf unserem Weg“, so Olaf Hansen, Leiter Kommunikation Ford-Werke GmbH.

Das Training, das Ford gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat entwickelt hat, thematisiert das häufig übermütige Fahrverhalten junger Menschen. Außerdem geht es auch auf die Ablenkung durch Smartphones beim Fahren, den Zusammenhang von Geschwindigkeit und Brems-/Anhaltewegen, Fahrerassistenzsysteme und - für Motorrad Fahrende besonders relevant - den Toten Winkel von Lkw ein. Ford ist europaweit der einzige Automobilhersteller, der ein so zielgerichtetes Fahrtraining für junge Menschen anbietet.

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An der «Tankstelle der Zukunft» können Besucherinnen und Besucher des Auto-Salons in Genf die Betankung eines Hyundai ix35 Fuell Cell mit Wasserstoff ausprobieren.  Empa

Empa zeigt «Tankstelle der Zukunft»

An der «Tankstelle der Zukunft» können Besucherinnen und Besucher des Auto-Salons in Genf die Betankung eines Hyundai ix35 Fuell Cell mit Wasserstoff ausprobieren.  Empa
An der «Tankstelle der Zukunft» können Besucherinnen und Besucher des Auto-Salons in Genf die Betankung eines Hyundai ix35 Fuell Cell mit Wasserstoff ausprobieren. Empa

Wie könnte die «Tankstelle der Zukunft» aussehen? Welche Services bietet
sie? Welche Treibstoffe können dort getankt werden und wo kommen diese
her? Mögliche Antworten auf diese Fragen gibt die Erdöl-Vereinigung mit
ihrem Stand in Halle 6 am Autosalon Genf, den sie gemeinsam mit ihren
Partnern, dem Forschungsinstitut Empa und Hyundai, betreibt.

Der Verband der schweizerischen Erdöl-Importeure ist 2018 zum ersten Mal
überhaupt an der traditionellen Automesse zu Gast und stellt dort die
Tankstelle als Mobilitäts-Hotspot ins Zentrum. Dank ihrer Infrastruktur
und Logistik spielt die Erdöl-Branche eine Schlüsselrolle bei der
Mobilität der Zukunft.

Die Tankstelle ist «immer in Bewegung», so viel ist sicher. Auch in
Zukunft ist sie für die Bedürfnisse ihrer Kundinnen und Kunden da. Ihr
Serviceangebot hat sich vergrössert: An der Tankstelle finden Sie
zukünftig vielleicht eine Apotheke, einen Spa-Bereich oder eine Pick-up
Zone für Paketdienste.

Auch im Kerngeschäft ist einiges passiert. Es gibt ein breiteres Angebot
an Treibstoffen. Neben Benzin und Diesel können auch Gas, Biotreibstoffe,
synthetische Treibstoffe, Strom und Wasserstoff getankt werden.

Treibstoffe aus überschüssigem, erneuerbarem Strom

Die Empa nimmt die Besucherinnen und Besucher am Stand in Halle 6 mit ins
Jahr 2035: Im Sommer «erntet» die Schweiz viel mehr Ökostrom, als sie
verbrauchen kann. Die Empa präsentiert ein Konzept, wie diese
Überschussenergie für die Mobilität genutzt werden kann. Damit verhindert
man die Abschaltung von Solar- und Windanlagen zu Zeiten, wenn diese
besonders produktiv sind.

Die überschüssige Elektrizität kann in Wasserstoff, Methan (Gas) oder
flüssige Treibstoffe umgewandelt werden. Diese Energieträger sind dann als
CO2-neutrale Treibstoffe insbesondere für Langstreckenfahrer und den
Güterverkehr geeignet. Die Empa realisiert und untersucht solche Konzepte
in ihrem Mobilitätsdemonstrator «move» in Dübendorf und erprobt die
Herstellung und den Einsatz solcher Treibstoffe in der Realität.

Tankfüllung mit Wasserstoff

An der «Tankstelle der Zukunft» am Salon können alle Besucherinnen und
Besucher einen ersten Schritt in die Treibstoff-Zukunft wagen und die
Betankung eines Hyundai ix35 Fuell Cell mit Wasserstoff an einem Simulator
selbst ausprobieren.

Mit dem ix35 Fuel Cell startete Hyundai im Jahr 2013 als weltweit erster
Fahrzeughersteller die Serienproduktion eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs.
Nur fünf Jahre später stellt Hyundai jetzt am Automobilsalon Genf mit dem
Hyundai NEXO die nächste Generation vor.

Die Fortschritte beeindrucken: Der Hyundai NEXO steht für 163 PS, 395 Nm,
eine Reichweite von 800 km, eine Tankzeit von knapp 5 Minuten und alle
Vorteile, die Wasserstoff als Energiespeicher bietet:
• 100%-iger Elektroantrieb
• Null Abgase, nur Wasserdampf
• 100% erneuerbare Energien aus regionaler Strom-Produktion.

Über die Erdöl-Vereinigung
Die Erdöl-Vereinigung (EV) setzt sich als Verband der schweizerischen
Erdölwirtschaft für die Wahrung und Förderung der Interessen ihrer
Mitglieder ein. Die 27 Mitglieder tätigen rund 95% der schweizerischen
Importe von Rohöl und Erdölprodukten. Sie betreiben unter anderem ein Netz
mit etwa 3'400 Tankstellen und Shops. Mehr dazu unter immer-in-
bewegung.ch.

Über die Empa
Die Empa ist das interdisziplinäre Forschungsinstitut des ETH-Bereichs für
Materialwissenschaften und Technologie. Als Brücke zwischen Forschung und
praktischer Anwendung entwickelt sie Lösungen für die vorrangigen
Herausforderungen von Industrie und Gesellschaft und trägt so massgeblich
dazu bei, die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer
Wirtschaft zu stärken.

Über Hyundai
Hyundai setzt bei der Elektromobilität parallel zur Energiespeicherung in
Batterien seit 20 Jahren auch auf die Brennstoffzellentechnologie. Bereits
Anfang 1998 fällt im Unternehmen der Startschuss zur Entwicklung
wasserstoffbetriebener Brennstoffzellenfahrzeuge. Mit der Markteinführung
des weltweit ersten Brennstoffzellenserienfahrzeugs im Jahr 2013 sichert
sich Hyundai bis heute die Vorreiterrolle bei dieser Antriebstechnik.

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