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Gesundheit

Vor dem Saunabesuch am besten den behandelnden Arzt befragen Foto Pixabay

Wellness bei Krebs – Genießen mit Vorsicht

Vor dem Saunabesuch am besten den behandelnden Arzt befragen Foto Pixabay
Vor dem Saunabesuch am besten den behandelnden Arzt befragen Foto Pixabay

Vor allem in der dunklen Jahreszeit haben Wellness-Oasen mit Angeboten aller Art Hochkonjunktur. Ob Rotlicht, Fangopackung, Thermalbad oder eine Massage mit ätherischen Ölen – der Körper fühlt sich danach entspannt und wohlig warm. Auch Krebspatienten möchten die Wärme genießen. Ist dies in ihrer Situation ratsam? Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert das Für und Wider.Es regnet und schneit und der Wind bläst eiskalt. Vor allem in der dunklen Jahreszeit haben Wellness-Oasen mit Angeboten aller Art Hochkonjunktur. Ob Rotlicht, Fangopackung, Thermalbad oder eine Massage mit ätherischen Ölen – der Körper fühlt sich danach entspannt und wohlig warm. Auch viele Krebspatienten wünschen sich diese Behaglichkeit, sind aber häufig unsicher, ob dies in ihrer Situation ratsam ist. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erläutert das Für und Wider.

Keine wissenschaftlichen Belege für Tumoraktivierung
Grund für die Bedenken vieler Krebspatienten ist die diffuse Befürchtung, durch Wärme jeglicher Art könnte die Tumorerkrankung erneut ausbrechen oder sich beschleunigen. Eine weitere These: Tumorzellen könnten sich durch Massieren, Drücken oder Kneten im Körper verbreiten. „Für beides gibt es derzeit keine belastbaren Beweise. Wir empfehlen aber grundsätzlich im Vorfeld das Gespräch mit dem behandelnden Arzt“, so Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes am Deutschen Krebsforschungszentrum. Seit über 30 Jahren beantworten Ärztinnen und Ärzte kostenlos alle Fragen zum Thema Krebs telefonisch täglich von 8 bis 20 Uhr unter 0800-420 30 40 oder per E-Mail unter krebsinformationsdienst@dkfz.de

Problem Kreislauf
Ein heißes Bad, der Saunagang oder eine Massage – all das kann die Durchblutung verändern und so den Stoffwechsel beeinflussen. In Anbetracht der besonderen Situation von Krebspatientinnen und -patienten ist es daher ratsam, vorsichtig zu sein. Denn während und oft auch noch nach einer belastenden Behandlung kann der Kreislauf geschwächt sein. Zu viel Wärme verkraftet der Körper dann eventuell nicht. Das gilt übrigens auch schon für die Wärmflasche und das heiße Bad zu Hause.

Das ist zu bedenken
•    Viele Krebstherapien machen die Haut zeitweilig empfindlicher. Zu langes Baden in warmem Wasser kann sie aufweichen. Inwiefern Mineralsalze, ätherische Öle, Moorschlamm und andere Packungen oder Peelings und Massagen verwendet werden können, sollten die behandelnden Ärzte entscheiden.

•    Vor allem nach Operationen sollten Belastungen der Haut vor Abschluss der Wundheilung in der betroffenen Region vermieden   werden. Auch während der Strahlentherapie ist Vorsicht geboten.
•    Mechanische Manipulationen und Massagen an einem vermuteten oder bereits diagnostizierten Tumor sollten besser unterbleiben.

•    Wurden Lymphknoten entfernt oder bestrahlt, oder verlegt ein Tumor die Lymphbahnen, steigern Wärme oder unsachgemäße Manipulation das Risiko für ein Lymphödem.
•    Bei der Anwendung ätherischer Öle ist die Allergiegefahr zu berücksichtigen. Zu hoch konzentriert können sie die Haut oder die Atemwege reizen.

•    Schwimmbäder und Wellness-Einrichtungen werden von vielen Menschen frequentiert, so dass die Keimbelastung entsprechend hoch ist. Die körpereigenen Abwehrkräfte können therapiebedingt beeinträchtigt und damit überfordert sein.
Individuelle Entscheidung

Was der eine gut verträgt, kann negative Folgen für einen anderen haben: Die eine Brustkrebspatientin kann problemlos in die Sauna, bei der anderen entwickelt sich ein Lymphödem im Arm. Hat der eine Patient trotz Strahlen- oder Chemotherapie keine Probleme mit der Haut, zeigt der andere nach einer Fangopackung starke Hautreaktionen. Therapiefolgen, die eigentlich schon ausgeheilt sind, können erneut auftauchen. Daher gilt: Bei der Entscheidung für oder gegen Wärmeanwendungen jeglicher Art, Massagen und der Wellness zu Hause ist die individuelle Situation des Patienten ausschlaggebend. Ansprechpartner für eine Einschätzung ist der behandelnde Arzt.

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Weltkrebstag: Bundesamt für Strahlenschutz prüft radiologische Verfahren zur Früherkennung schwerer Krankheiten

Der Weltkrebstag am 4. Februar stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der
Krebsprävention und Krebsfrüherkennung. Radiologische Verfahren können bei
der frühzeitigen Diagnose schwerer Krankheiten eine wichtige Rolle
spielen. Daher wurden im neuen Strahlenschutzgesetz die Möglichkeiten zur
Früherkennung ausgeweitet – allerdings unter strengen Voraussetzungen. Das
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) wird aus diesem Grund künftig intensiv
mögliche Verfahren bezüglich Nutzen und Risiko bewerten.

Ziel der Überprüfung ist es herauszufinden, ob neben dem Mammographie-
Screening weitere radiologische Verfahren zur Früherkennung geeignet sind.
Grundsätzlich in Frage kommen Untersuchungen zur Erkennung anderer
Krebserkrankungen oder Herzleiden. Die endgültige Entscheidung über die
Zulässigkeit eines solchen Verfahrens liegt beim Bundesumweltministerium.

Bislang ist die Röntgen-Mammographie die einzige
Früherkennungsuntersuchung mit ionisierender Strahlung in der
Bundesrepublik. Seit 2009 können in ganz Deutschland Frauen im Alter von
50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre eine Mammographie zur Früherkennung von
Brustkrebs in Anspruch nehmen. Von diesem Angebot macht etwas mehr als die
Hälfte aller Frauen dieser Altersgruppe Gebrauch. Ziel des
flächendeckenden, qualitätsgesicherten Mammographie-Screening-Programms
ist es, die Zahl der Erkrankungen mit tödlichem Ausgang zu senken. Das
Strahlenschutzgesetz, das am 31. Dezember 2018 in Kraft getreten ist,
eröffnet nun die Möglichkeit für weitere Verfahren.

„Radiologische Verfahren spielen eine wichtige Rolle bei der
Krebsfrüherkennung. Wir begrüßen ausdrücklich, dass das
Strahlenschutzgesetz die Möglichkeit für neue Früherkennungsmaßnahmen
eröffnet hat“, betonte die Präsidentin des BfS, Inge Paulini anlässlich
des Weltkrebstages. „Internationale Studien zeigen, dass die frühzeitige
Erkennung von schweren Krankheiten tatsächlich dazu führen kann, dass die
Überlebenschancen steigen. Allerdings muss sorgsam abgewogen werden, ob
der Nutzen einer derartigen Untersuchung die damit verbundenen Risiken
rechtfertigt. Dies werden wir nun umfassend prüfen.“

Denkbar sind Untersuchungsverfahren mit ionisierender Strahlung zur
Früherkennung von Lungen- oder Darmkrebs, Herzkranzgefäßverengungen oder
Osteoporose. Es handelt sich hierbei um schwerwiegende Erkrankungen, die
bereits in einem Frühstadium feststellbar sind und für die aufgrund von
Risikofaktoren (z.B. starkes Rauchen) eine Zielgruppe festgelegt werden
kann.

Mithilfe von radiologischen Früherkennungsverfahren und entsprechenden
Therapieformen könnten sowohl die Lebensqualität als auch Heilungschancen
und Lebenserwartung der betroffenen Personen verbessert werden. Jedoch
müssen auch Risiken abgewogen werden, darunter insbesondere das
Strahlenrisiko: Grundsätzlich gilt, dass jede Untersuchung mit
Röntgenstrahlung und radioaktiven Stoffen mit einem gewissen – wenn auch
vergleichsweise geringen – Strahlenrisiko verbunden ist. Eine medizinische
Strahlenanwendung ist daher grundsätzlich nur gerechtfertigt, wenn der zu
erwartende gesundheitliche Nutzen größer ist als das mit der
Strahlenanwendung verbundene Risiko. Aufgabe des BfS ist es, diese Nutzen-
Risiko-Abwägung verantwortlich durchzuführen.

Bundesamt für Strahlenschutz:
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für den Schutz des
Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS informiert
die Bevölkerung und berät die Bundesregierung in allen Fragen des
Strahlenschutzes. Die über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bewerten
Strahlenrisiken, überwachen die Umweltradioaktivität, unterstützen aktiv
im radiologischen Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr,
darunter im medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette
Strahlung und strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und
Energiewende sind weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische
Bundesoberbehörde betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und
internationalen Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter
www.bfs.de.

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Vergiftungsunfälle bei Kindern: Kostenloses Material informiert zu BfR-App Angebot für Arztpraxen, Apotheken, Schulen und Kitas

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt Plakate und Karten für
Arztpraxen, Apotheken sowie für Kinderbetreuungseinrichtungen zur
Verfügung, um auf die BfR-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ aufmerksam
zu machen. Die preisgekrönte App liefert Informationen zu Chemikalien,
Medikamenten, Pilzen und Pflanzen, die Vergiftungsunfälle bei Kindern
verursachen können - und wie sich diese vermeiden lassen. Auch ein Anruf
bei einem Giftinformationszentren ist im Notfall direkt aus der App
möglich. „Das Informationsmaterial sollte in jeder Arztpraxis, Kita oder
Schule ausliegen, damit Eltern und Betreuende von kleinen Kindern von der
App erfahren, sagt BfR-Präsident Prof. Dr. Dr. Andreas Hensel. „Die App
hilft, in Notfällen die richtige Entscheidung zu treffen.“ Vergiftungen
sind für Kinder nach Stürzen die häufigste Unfallart.

- <https://www.bfr.bund.de/de/plakate-karten.html>

Die App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ bietet Vorsorge-Beratung und
Notfall-Hilfe zugleich: Sie vermittelt Kenntnisse, um Babys und
Kleinkinder vor Vergiftungen zu schützen. Zudem enthält sie Empfehlungen
zur Unfallvermeidung, zum Beispiel durch kindersichere Aufbewahrung von
Medikamenten, Haushaltschemikalien und anderen Produkten.
„Vergiftungsunfälle bei Kindern“ kann den Notruf 112 zwar nicht ersetzen,
doch gibt die App Hinweise, die im Notfall Leben retten können. Auch ein
Anruf bei einem der acht deutschen Giftinformationszentren ist direkt aus
der App möglich. Vergiftungsunfälle müssen in jedem Fall fachgerecht
versorgt werden.

Für Ärztinnen und Ärzte sowie für Apotheken und
Kinderbetreuungseinrichtungen sind kostenlose Plakate, Aufsteller und
Memocards zur App erhältlich. Die Plakate zur App sind in der Größe A2
verfügbar. Nach Bedarf können Memocards mit oder ohne Aufsteller über die
Website des BfR, per E-Mail oder Post bestellt werden: Bundesinstitut für
Risikobewertung, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ wurde im August 2013 als erste
App des BfR veröffentlicht. In der Kategorie „Mobile und Apps“ erhielt die
BfR-App den Deutschen Preis für Onlinekommunikation 2014. Ende 2018 hat
das BfR die App technisch aktualisiert und inhaltlich erweitert.
Beispielsweise sind nun alle Pflanzen der offiziellen Liste giftiger
Pflanzenarten mit Bild aufgeführt. Für die Betriebssysteme Android und iOS
steht die App kostenlos zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen zur App und den Informationsmaterialien unter:

-
<https://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2018/36/vergiftet__die_bfr_app_fuer_den_notfall-206646.html>

- <https://www.bfr.bund.de/de/apps_vergiftungsunfaelle.html>

- <https://www.bfr.bund.de/de/plakate-karten.html>

Über das BfR

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich
unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die
Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und
Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in
engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.

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Mit KI gegen Lungenkrebs: Anwendungsszenario der Plattform Lernende Systeme

Krebspatienten sollen schneller von Forschungsergebnissen profitieren. Das
ist das Ziel der gerade ausgerufenen Nationalen Dekade gegen Krebs des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Wie Künstliche
Intelligenz (KI) in naher Zukunft die Heilungschancen für Krebspatienten
verbessern kann, zeigt die Plattform Lernende Systeme in ihrem neuen
Anwendungsszenario. Das Szenario veranschaulicht, wie Ärztinnen und Ärzte
mithilfe KI-basierter Assistenzsysteme auf weltweite medizinische
Informationsquellen zugreifen - von der Vorsorge über die Diagnose bis hin
zur Therapie – und so auf der Grundlage neuesten Wissens die
Überlebenschancen eines Lungenkrebspatienten steigern können.

München, 04. Februar 2019 – Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in
Deutschland. Fast 500.000 Menschen erkranken in Deutschland jedes Jahr neu
an Krebs, rund 220.000 sterben daran. Eine der häufigsten Krebsarten ist
der Lungentumor, bei dem nur etwa jeder fünfte Patient den Fünf-Jahres-
Zeitraum nach der Diagnose überlebt.

Im Zentrum des Anwendungsszenarios "Mit Künstlicher Intelligenz gegen
Krebs", das die Arbeitsgruppe Gesundheit, Medizintechnik, Pflege der
Plattform Lernende Systeme erarbeitet hat, steht ein KI-basiertes
Assistenzsystem, welches in rund fünf Jahren Ärztinnen und Ärzte bei ihrer
Entscheidungsfindung unterstützt. Über eine Datenplattform werden das
umfangreiche medizinische Wissen, neueste Leitlinien und weltweite,
anonymisierte Patientendaten miteinander verknüpft. Auch die individuellen
Daten eines Patienten fließen auf dessen Wunsch in die Plattform ein.
Künstliche Intelligenz ermöglicht es, die riesigen Mengen an
Versorgungsdaten und den stark wachsenden Wissensschatz auszuwerten und zu
analysieren. Mithilfe der Ergebnisse können Ärztinnen und Ärzte ihre
Patienten maßgeschneidert beraten und Prävention, Früherkennung und
Behandlung von Lungenkrebs verbessern.

"Wir stehen vor der Herausforderung, die Patientendaten aus verschiedenen
Quellen zusammenzuführen", sagt Klemens Budde, Oberarzt an der Charité
Berlin und Leiter der Arbeitsgruppe Gesundheit, Medizintechnik, Pflege der
Plattform Lernende Systeme. "Im Moment liegen die Daten in Datensilos, das
heißt die Hausärzte, die Krankenhäuser oder die Krankenkassen verfügen
jeweils nur über ihre eigenen Daten. Um die Daten auf einer Plattform zu
sammeln, brauchen wir die Zustimmung des Patienten zur freiwilligen
Datenspende. So können wir diese Daten in anonymisierter Form für
Forschungszwecke oder zur Verbesserung der Heilungschancen für
Krebspatienten verwenden."

Auch CT-Bilder der Lunge lassen sich mit Künstlicher Intelligenz genauer
auswerten: Neuronale Netzwerke werden mit mehreren tausend Präzedenzfällen
darauf trainiert, lokale Abweichungen vom gesunden Zustand des Gewebes zu
entdecken. Bei Operationen werden KI-basierte Navigationssysteme den
Chirurgen unterstützen, indem sie zum Beispiel warnen, wenn der Arzt einem
wichtigen Blutgefäß zu nahekommt.

Damit Lernende Systeme in Zukunft den Krebspatienten zu Gute kommen
können, sind noch einige rechtliche und technologische Herausforderungen
zu meistern. Wie schützen wir die personenbezogenen Daten vor Missbrauch?
Wer haftet für mögliche Fehleinschätzungen Lernender Systeme? Und wie
können die Einschätzungen von KI-Systemen transparent und nachvollziehbar
werden? Diesen Fragen widmen sich die Fachleute aus Wissenschaft,
Wirtschaft und Gesellschaft der Arbeitsgruppe Gesundheit, Medizintechnik,
Pflege der Plattform Lernende Systeme in ihren Handlungsempfehlungen, die
Mitte 2019 vorliegen sollen.

Mit den Anwendungsszenarien wagen Expertinnen und Experten der Plattform
Lernende Systeme einen Blick in die nahe Zukunft. Anhand ausgewählter
Themen zeigen sie auf, was in wenigen Jahren mit Hilfe von Künstlicher
Intelligenz technologisch möglich ist, was sich für den Menschen
verbessert und welche Fragen noch zu klären sind. Ein zweites Szenario,
das in Kürze veröffentlicht wird, zeigt, wie Lernende Systeme
Rettungskräfte bei Unglücksfällen und Katastrophen unterstützen.

Das Anwendungsszenario "Mit KI gegen Krebs" finden Sie unter https://www
.plattform-lernende-systeme.de/anwendungsszenario-onkologie.html

Bildmaterial und weitere Informationen ist verfügbar unter https://www
.plattform-lernende-
systeme.de/files/Downloads/Anwendungsszenarien/TwoPager_Onkologie.pdf und
https://www.plattform-lernende-
systeme.de/files/img/Anwendungsszenarien/OnkologieFINAL.jpg

Über die Plattform Lernende Systeme
Die Plattform Lernende Systeme wurde 2017 vom Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) auf Anregung des Fachforums Autonome Systeme
des Hightech-Forums und acatech gegründet. Sie vereint Expertinnen und
Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft aus
dem Bereich Künstliche Intelligenz. In Arbeitsgruppen entwickeln sie
Handlungsoptionen und Empfehlungen für den verantwortlichen Einsatz von
Lernenden Systemen. Ziel der Plattform ist es, als unabhängiger Makler den
gesellschaftlichen Dialog zu fördern, Kooperationen in Forschung und
Entwicklung anzuregen und Deutschland als führenden Technologieanbieter
für Lernende Systeme zu positionieren. Die Leitung der Plattform liegt bei
Bundesministerin Anja Karliczek (BMBF) und Karl-Heinz Streibich (Präsident
acatech).

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