Die Veranstaltungsreihe "KrankheitsErregend" nimmt die Immunabwehr unter die Lupe Shutterstock | Sebastian Kaulitzki
Unser Immunsystem ist ein äußerst fein ausbalancierter Schutzwall, der krankmachende Eindringlinge erkennt und bekämpft. Wie wir erliegt aber auch das Immunsystem manchmal einem Irrtum und greift aus Versehen Bestandteile des eigenen Körpers an. Außerdem stellen gleichzeitige Infektionen mit verschiedenen Erregern unsere Immunabwehr vor eine große Herausforderung. Wie das Gleichgewicht des Immunsystems in solch extremen Situationen erforscht wird, darüber informiert das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig am 28. Oktober 2017 in der Reihe „KrankheitsErregend“, die es bereits zum sechsten Mal ausrichtet.
Chronische Entzündungen – beispielsweise der Lunge – wirken sich auch auf das Immunsystem und damit auf die Abwehr von Krankheitserregern aus. Aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema präsentiert Prof. Dunja Bruder bei der ersten Veranstaltung der diesjährigen Vortragsreihe am 28. Oktober 2017. Bruder leitet die Arbeitsgruppe „Immunregulation“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Ausgehend von einer chronischen Lungenentzündung, einer der weltweit häufigsten Krankheiten, veranschaulicht sie in ihrem Vortrag, wie die unterschiedlichen Typen von Immunzellen funktionieren und die Immunantwort reguliert wird, ohne dass sie sich gegen körpereigene Strukturen richtet. In einem zweiten Vortrag beleuchtet Dr. Thomas Fühner, Chefarzt der Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin am Städtischen Klinikum Braunschweig, Angriffe auf das Immunsystem durch Krankheitserreger, insbesondere Infektionen bei chronischen Lungenerkrankungen.
Die Vortragsreihe: Bei der sechsten Ausgabe der Vortragsreihe „KrankheitsErregend“ steht diesmal das Immunsystem im Fokus: Am HZI informieren Experten an drei Samstagvormittagen darüber, was unser Immunsystem leistet, welchen Herausforderungen es gegenübersteht und woran aktuell geforscht wird. Am 18. November 2017 wird das Zusammenspiel des Immunsystems mit der Darmflora und am 25. November 2017 die Veränderungen der körpereigenen Abwehr im Alter thematisiert. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr im Forum des HZI in der Inhoffenstraße 7, 38124 Braunschweig. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Im Anschluss bietet eine moderierte Diskussion Gelegenheit für Zuschauerfragen.
Prof. Dr. med. Mathias Freund nimmt die Auszeichnung entgegen Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs
Herausragende Leistungen in der Pharmakologie und ehrenamtliches Engagement im Gesundheitswesen in Deutschland würdigte die deutsche Verlagsgesellschaft Springer Medizin am gestrigen Donnerstagabend (19. Oktober 2017) in Berlin. Die Schirmherrin des Galenus-von-Pergamon-Preises ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung Professorin Johanna Wanka. Stellvertretend für die Ministerin überreichte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Georg Schütte die Preise auf der Gala im AXICA, unweit des Brandenburger Tores.
Beispielhaftes Engagement im Ehrenamt stand ebenfalls im Fokus der Gala mit über 200 Gästen. Schirmherr des Springer Medizin CharityAwards ist der Bundesminister für Gesundheit Hermann Gröhe.
Das bundesweit einzigartige Projekt JUNGES KREBSPORTAL der Deutschen Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs wurde mit dem 3. Platz des Springer Medizin CharityAwards 2017 ausgezeichnet. Der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Prof. Dr. med. Mathias Freund, nahm den Preis entgegen und dankte nicht nur der Jury des Awards und Springer Medizin, sondern auch den jungen Betroffenen für die enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Stiftung sowie den beratenden Fachärztinnen und Fachärzten für deren ehrenamtliches Engagement innerhalb des JUNGEN KREBSPORTALS.
Junge Menschen, die im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs erkrankt sind oder waren sowie an einem Rezidiv leiden, erhalten im JUNGEN KREBSPORTAL kostenlos kompetente Antworten auf ihre Fragen rund um den Alltag mit der schweren Erkrankung. Die Themenbereiche des JUNGEN KREBSPORTALS, das im November 2015 eröffnet wurde, werden kontinuierlich erweitert. Aktuell können sich die jungen Krebspatientinnen und -patienten Expertenberatung zu sozialrechtlichen Fragen, zu Veränderungen im Hormonhaushalt und zu Immundefekten in Folge der Krebserkrankung und –behandlung einholen. Ein seit April 2017 eingeführter Konsilzugang für Fachkräfte ermöglicht darüber hinaus auch Ärzten, Pflegepersonal oder Sozialarbeitern die Nutzung der Expertise der Beraterinnen und Berater und den fachlichen Austausch mit ihnen.
Mit dem Springer Medizin CharityAward 2017 erhielt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs dank Sponsoren ein Preisgeld von 10.000 Euro und ein Medienpaket von Springer Medizin und wartezimmer tv im Wert von 40.000 Euro. Die Arbeit der Stiftung wird ausschließlich durch Spenden finanziert und ist als gemeinnützig anerkannt. Das Preisgeld fließt direkt in die Projektarbeit zugunsten junger krebskranker Menschen.
Mit den Plätzen 1 und 2 wurden die Arbeiten des Präventionsprojektes „Streetwork+“, das seit Anfang 2017 von der Off Road Kids Stiftung und der Bahn-BKK gemeinsam getragen wird, und der Münchner Studenteninitiative „AIAS – Studenten gegen Blutkrebs“ gewürdigt.
Prof. Tjalf Ziemssen, Leiter des MS-Zentrums, zeigt die Auswertung eines MS-Performance-Tests, den Patienten auf einem speziell konzipierten Tablet absolvieren. Felix Koopmann / Uniklinikum Dresden
Am Samstag, dem 14. Oktober, feierte das Multiple Sklerose-Zentrum am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden sein zehnjähriges Jubiläum der spezialisierten Versorgung von MS-Patienten. Zu diesem Anlass bietet das Zentrum nicht nur eine Patientenveranstaltung an, sondern eröffnet auch die neu eingerichtete Tagesklinik für Neurologische Infusionstherapien. Damit erweitert das MS-Zentrum sein Behandlungsangebot um einen entscheidenden Baustein und erhöht den Anteil möglicher ambulanter Therapien weiter. Die zumeist jungen Patienten haben so die Möglichkeit, die modernen Infusionstherapien zu erhalten ohne notwendige langwierigere stationäre Anwendung.
Zusätzlich greifen die Mediziner in der schon längere Zeit bestehenden Tradition auch auf weitere neue E-Health-Technologien zurück: Mit einem in internationaler Zusammenarbeit entwickelten MS-Performance-Test, der auf einem konfigurierten Tablet-PC absolviert wird, können die Ärzte um Zentrumsleiter Prof. Tjalf Ziemssen Veränderungen des Gesundheitszustandes frühzeitig erkennen und die Therapie gegebenenfalls anpassen. Über die modernen Entwicklungen in der MS-Therapie informiert das Zentrum am 14. Oktober ab 10 Uhr im Medizinisch-Theoretischen Zentrum (Haus 91) auf dem Gelände des Universitätsklinikums.
„Multiple Sklerose ist die Krankheit der tausend Gesichter. Deshalb müssen wir individuelle Behandlungsansätze entwickeln, wenn wir in der Therapie erfolgreich sein wollen“, erklärt Prof. Tjalf Ziemssen, Leiter des MS- Zentrums der Klinik und Poliklinik für Neurologie am Universitätsklinikum Dresden. Dazu nutzt das MS-Zentrum an die medizinischen Erfordernisse angepasste Tablets, die dabei helfen, den Gesundheitszustand des Patienten durch mehrere Tests über einen längeren Zeitraum hinweg zu analysieren. „Unsere Patienten kommen in der Regel alle drei Monate zu uns und machen zu Beginn ihres Termins den MS-Performance-Test. Nach mehreren Besuchen lässt sich so eine Formkurve ermitteln, die uns die Entwicklung der spezifischen MS-Erkrankung aufzeigt, sodass wir im Bedarfsfall die Therapie anpassen können“, erklärt Prof. Ziemssen das Verfahren, das im Rahmen der internationalen Forschungsgruppe „MS-Paths“ gemeinsam mit mehreren Universitäten in den USA entwickelt wurde. Damit der Test über eine hohe Aussagekraft verfügt, müssen die Patienten Aufgaben in den Rubriken „Lebensqualität“, „Verarbeitungsgeschwindigkeit“, „Kontrastsehen “, „Geschicklichkeit“ und „Gehgeschwindigkeit“ erfüllen. Zusätzlich werden bei der erstmaligen Nutzung allgemeine Gesundheitsdaten abgefragt, die den Hintergrund für die Testergebnisse bilden. „Wir betreuen unsere Patienten über einen langen Zeitraum hinweg – einige sind seit der Gründung unseres Zentrums bei uns in Behandlung. Durch das enge Monitoring können wir unseren Patienten künftig Vergleichswerte anzeigen, die auch punktuelle oder schleichende Veränderungsprozesse frühzeitig offenbaren. Das ist insbesondere bei einer chronischen und bis heute unheilbaren Krankheit wie Multipler Sklerose ein entscheidender Versorgungsvorteil“, erläutert Prof. Ziemssen.
Eingespielte Strukturen erleichtern die Versorgung
Das durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft zertifizierte MS- Zentrum kann seit seiner Gründung vor zehn Jahren eine Patientenversorgung auf höchstem nationalen Niveau anbieten. Dazu trägt auch die am Standort vorliegende Infrastruktur bei: In internen Einrichtungen wie dem Zentrallabor und dem neuroimmunologischen Labor werden Proben deutlich schneller untersucht, als bei externen Dienstleistern. Auch die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie trägt dazu bei, die Behandlungs¬abläufe zu straffen und den Patienten schnellstmöglich die benötigte Therapie zukommen zu lassen.
Seit seiner Gründung ist das MS-Zentrum stetig gewachsen. Heute behandeln die Neurologen des Klinikums pro Monat circa 900 Patienten. Als eine der bundesweit größten und renommiertesten Einrichtungen dieser Art verknüpft das Zentrum die ambulante medizinische Versorgung der Patienten mit einem umfangreichen psychosozialen Beratungsangebot und einer regen Forschungstätigkeit. Die 2011 bezogenen Räume im ABAKUS-Gebäude an der Blasewitzer Straße bieten den Patienten, Ärzten und Forschern auf knapp 600 Quadratmetern optimale Behandlungsmöglichkeiten, die zukünftig noch um die Tagesklinik für Neurologische Infusionstherapien ergänzt werden. „Durch die neue Tagesklinik können wir auch die modernen und oft sehr wirksamen Infusionstherapien in ambulanter Behandlung anbieten – ein unschätzbarer Vorteil für unsere zumeist jungen Patienten, die zu einem großen Teil berufstätig sind und so lediglich wenige Stunden in der Klinik bleiben müssen. Die neue Tagesklinik erhöht die Angebotsvielfalt unseres Zentrums so noch einmal deutlich“, sagt Prof. Ziemssen mit Blick auf die zehnjährige Geschichte der Einrichtung. Für die hohe Qualität der medizinischen Versorgung steht auch die erneute Auszeichnung als bestes Multiple Sklerose-Therapiezentrum in der Focus-Klinikliste 2018. Für den Krankenhausvergleich wurden insgesamt 14.000 niedergelassene Fachärzte, Hausärzte und Klinikchefs in 18 Fachrichtungen nach den kompetentesten Behandlungszentren in Deutschland befragt. Neben der hervorragenden fachlichen Bewertung erhielt das MS-Zentrum der Klinik für Neurologie dabei auch in der Befragung der Patienten herausragende Werte und gehört auch bei der Patientenzufriedenheit zu den Spitzenzentren in Deutschland. Darüber hinaus ist das MS-Zentrum auch zu einem wichtigen Partner bei der Fortbildung von MS-Ärzten aus aller Welt geworden: Neurologen aus Lateinamerika, Nordamerika, Europa und einigen arabischen Ländern nahmen in den letzten Jahren an Schulungsprogrammen des MS-Zentrums der Klinik für Neurologie teil.
Über die neuen Entwicklungen in der MS-Therapie können sich Patienten, Angehörige und Interessierte am 14. Oktober von 10 bis 15 Uhr im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung in zwei Hörsälen im Medizinisch-Theoretischen Zentrum (MTZ) an der Fiedler Straße 42 (Haus 91) informieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei und ein Rollstuhlzugang vorhanden.
Die Therapiechancen von einigen Lebererkrankungen sind durch den Einsatz neuer Medikamente gestiegen. Die größten Therapie-Erfolge werden aktuell bei der Behandlung der chronischen Hepatitis C gemeldet: Mit den neuen interferonfreien Kombinationstherapien ist diese häufig auftretende Variante der Virushepatitis fast immer heilbar. Und auch bei seltenen autoimmunen Lebererkrankungen gibt es neue Therapieoptionen. Die drei Ausrichter des 18. Deutschen Lebertages am 20. November 2017 informieren über aktuelle Entwicklungen. Der diesjährige Deutsche Lebertag ruft unter dem Motto „An die Leber denken!“ Patienten und Ärzte dazu auf, den Fokus auf das lebenswichtige Organ zu lenken.
Allein in Deutschland sind zwischen 200.000 und 400.000 Menschen mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) infiziert – weltweit sind es circa 71 Millionen Infizierte. Die Heilung einer HCV-Infektion befreit die Patienten von der Sorge, dass sich ihre infizierte Leber krankhaft verändert und beispielsweise eine Leberzirrhose oder einen Leberzellkrebs (Hepatozelluläres Karzinom, HCC) entwickelt. Es gibt keinen Impfstoff gegen Hepatitis C. Die Behandlung der chronischen Hepatitis C hat in Deutschland eine sehr hohe Qualität. Seit 2014 wurden in Deutschland zahlreiche Medikamente zur Behandlung der Hepatitis C zugelassen, die direkt in den Vermehrungszyklus des Virus eingreifen (sogenannte DAAs – Direct Acting Antiviral Agents).
„Die Effektivität der Hepatitis-C-Therapien konnte enorm gesteigert werden. Noch vor circa 25 Jahren lag die Heilungsquote bei nur fünf bis zehn Prozent. Mit den neuen Hepatitis-C-Therapien können deutlich mehr Betroffene behandelt und etwa 95 Prozent der behandelten Patientinnen und Patienten geheilt werden“, sagt Professor Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung, und führt weiter aus: „Doch wir ruhen uns nicht auf diesen Erfolgen aus. Jetzt müssen die Patienten identifiziert werden, die noch nichts von ihrer Erkrankung wissen.“
Um die Behandlung der Patienten mit einer chronischen Hepatitis C zu verbessern und die Wirksamkeit der neuen Medikamente zu prüfen, wurde im Jahr 2014 das „Deutsche Hepatitis C-Register (DHC-R)“ gestartet. Dafür hat die Deutsche Leberstiftung eine GmbH gegründet. Die „Leberstiftungs-GmbH Deutschland“ führt das Register in Kooperation mit dem Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng). Ebenso wichtig wie beispielsweise die Prüfung, ob die Behandlungsergebnisse im tatsächlichen Therapiealltag denen der klinischen Zulassungsstudien entsprechen, ist die Ausweitung der Zulassungen auf weitere Patientengruppen auf der Grundlage ergänzender Studien. Im Juli 2017 wurde ein Hepatitis C-Medikament für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren zugelassen, dessen Einsatz bis dahin nur für Erwachsene erlaubt war. Ergänzende Studien konnten belegen, dass es auch in dieser Altersgruppe sehr wirksam ist. Weitere Zulassungen werden erwartet.
„Es ist wichtig, dass wir auch unseren jüngeren Patienten eine optimal wirksame Therapie zur Verfügung stellen können. Häufig werden neue Medikamente zunächst nur für Erwachsene entwickelt und zugelassen. Erst nach weiteren Testphasen erfolgt eine Zulassungserweiterung auch für erkrankte Kinder und Jugendliche“, erläutert Professor Manns.
Neben den häufig vorkommenden Lebererkrankungen, die beispielsweise durch eine Virusinfektion, Alkoholmissbrauch oder fettreiches Essen verursacht werden, kann die Leber auch durch Fehlsteuerungen des Immunsystems geschädigt werden. Zu diesen sogenannten autoimmunen Lebererkrankungen zählen Erkrankungen wie beispielsweise die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) und die primär biliäre Cholangitis (PBC), bei denen der eigene Körper Zellen von Leber oder Gallenwegen angreift. Sowohl PSC als auch PBC können in eine Leberzirrhose übergehen. Bei Patienten mit PSC ist zudem das Risiko erhöht, ein Gallengangskarzinom zu entwickeln.
Bei PBC lässt sich ein Voranschreiten zur Zirrhose durch eine Behandlung mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) oft verhindern. Wenn diese Therapie allein nicht anspricht, kann diese mit der kürzlich zugelassenen Obeticholsäure kombiniert werden. Beide Substanzen werden in Tablettenform eingenommen. Ebenfalls für die PBC untersucht werden Kombinationstherapien mit Fibraten und anderen neuen Substanzen.
Für PSC gibt es noch keine zugelassene Therapie. Hier werden aktuell neue Medikamente in Studien untersucht.
Neue Medikamente sind also bereits zugelassen oder befinden sich in klinischer Prüfung – doch auch die Mitarbeit von Betroffenen ist wichtig: „Zurzeit werden neue Medikamente für die selteneren cholestatischen Lebererkrankungen wie die primär biliäre Cholangitis und die primär sklerosierende Cholangitis entwickelt. Für diese Entwicklungen und die damit verbundenen Studien brauchen wir auch die Unterstützung der Patienten und der Patientenorganisationen“, stellt Professor Manns fest.
Ob infektiöse oder nicht-infektiöse Lebererkrankung: Nur eine frühzeitige Diagnose und anschließende Behandlung nach aktuellen Standards optimiert die Behandlungschancen. Das Motto des diesjährigen Lebertages „An die Leber denken!“ ist ein Aufruf an alle Patienten und Ärzte.
Die Ausrichter des Deutschen Lebertages am 20. November 2017:
Deutsche Leberhilfe e. V. Prof. Dr. Claus Niederau, Vorstandsvorsitzender Krieler Straße 100, 50935 Köln Tel 0221 – 28 29 980 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. http://www.leberhilfe.org