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Gesundheit

Wertschöpfung durch Wertschätzung: die Gesundheit der Mitarbeiter als Betriebskapital

Einladung zum 34. „Marktplatz Gesundheit“ nach Warnemünde – Kurhausgarten wird zur Gesundheits- und Erlebnismeile

Am Freitag, dem 9. September 2016, lädt das Kompetenzzentrum für Rückengesundheit in Kooperation mit der BioCon Valley® GmbH zum „34. Marktplatz Gesundheit“ in den Kurhausgarten nach Warnemünde (siehe Programm). Die in regelmäßigen Abständen stattfindende Veranstaltungsreihe widmet sich in dieser Ausgabe neuen Erkenntnissen, Anforderungen und Konzepten im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. In Zeiten alternder Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels ist die betriebliche Gesundheitsförderung für Unternehmen jeder Größe ein wesentliches Element der Fachkräftesicherung. Dabei spielt die Vermeidung von Volkskrankheiten, wie z. B. Rückenschmerzen, eine wesentliche Rolle. Für die Veranstaltung verwandelt sich der Kurhausgarten in eine Gesundheits- und Erlebnismeile. Neben Vorträgen und Talkrunden sind mehrere Aktionsstände geplant, an denen sich Firmenchefs, Angestellte sowie alle Interessierten über die verschiedenen Gesundheitsangebote informieren und diese vor Ort auch aktiv ausprobieren können. Der Eintritt ist frei!

Wann: Freitag, 9. September 2016, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Wo: Kurhausgarten, 18119 Warnemünde

Bis 2020 wird jeder dritte Beschäftigte 50 Jahre und älter sein. Um langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, müssen Unternehmen künftig konsequent in das Betriebsklima und in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren. Gerade die demografische Entwicklung mit dem einhergehenden Fachkräftemangel und einem hohen Anteil älterer Beschäftigter erfordert den Aufbau eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Unternehmen. Sie fördern damit nicht nur die Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter, sondern verbessern auch ihre Innovationskraft und entlasten die sozialen Sicherungssysteme. Zu den Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie zu modernen operativen Methoden an der Wirbelsäule versus nichtoperative Therapieansätze finden während der Veranstaltung jeweils eigene Talkrunden statt. Eine weitere Talkrunde diskutiert das Thema „Rostock auf dem Weg zur gesunden Kommune – im Einklang mit dem Gesundheitstourismus?“. An den zahlreichen Aktionsständen finden z. B. Wirbelsäulenvermessungen und Muskelfunktionstests statt, wird die rückengerechte Autositzeinstellung demonstriert oder auch die rückengerechte Einrichtung eines Büroarbeitsplatzes vorgestellt.

Über Ihr Interesse würden wir uns sehr freuen!

BioCon Valley GmbH
Robert Sington
Öffentlichkeitsarbeit
Walther-Rathenau-Straße 49a,
17489 Greifswald
T +49 3834-515 308
E Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
http://www.bcv.org
http://www.facebook.com/bioconvalley
Weitere Informationen finden Sie unter
Programmdetails

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Multiple Schicksale: Dokumentarfilm über Multiple Sklerose auf Kinotour

Der Dokumentarfilm „Multiple Schicksale“ erzählt vom Kampf um den eigenen Körper. Der junge Filmemacher Jann Kessler begleitet sieben Menschen, die mit Multipler Sklerose (MS) leben. Kessler ist selbst Sohn einer schwer MS-kranken Mutter. Er zeigt mit beachtlicher visueller Sensibilität, wie viele verschiedene Gesichter die neurologische Erkrankung hat und wie sie das Leben der Patienten sowie das ihrer Familien radikal verändert. Am 8. September 2016 ist Start der Preview-Tour in Deutschland, offizieller Kinostart ist der 15. September (Verleih: SpotOn Distribution).


„Der Film zeigt ungeschminkt die Realität dieser schweren neurologischen Erkrankung, an deren Therapie weltweit Tausende Wissenschaftler und Ärzte forschen. Aber er gibt auch Mut, sich als Patient aktiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen – ein wichtiger Faktor, der uns Ärzten bei der Behandlung sehr hilft“, sagt Professor Ralf Gold, MS-Experte, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des krankheitsbezogenen Kompetenznetz MS (KKNMS). Beide Organisationen unterstützen gemeinsam das Projekt zum Deutschlandstart.

Beeindruckendes Langfilmdebüt

Janns Mutter leidet an Multipler Sklerose, seit er ein kleiner Junge ist. Als er heranwächst und mehr über die Krankheit wissen will, kann sie bereits nicht mehr sprechen. Janns Weg, mit diesem Schicksal umzugehen, ist außergewöhnlich: Auf der Suche nach Antworten reist er mit seiner Filmkamera quer durch die Schweiz und trifft sechs weitere Menschen, die ebenfalls mit MS leben. Dabei entsteht der 84-minütige Dokumentarfilm „Multiple Schicksale – Vom Kampf um den eigenen Körper“. Das Langfilmdebüt des heute 20-jährigen Schweizers Jann Kessler war ein Überraschungserfolg in Schweizer Kinos und ist ab 8. September 2016 auch in Deutschland zu sehen. Nach den Vorführungen sind Diskussionen mit dem Autor, Patienten und Ärzten geplant. Die von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V. (DMSG), dem Krankheitsbezogenen Kompetenznetz MS (KKNMS) und der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) unterstützte Kinotour startet in Leipzig in den Passage Kinos. Am 18. September, drei Tage vor dem 89. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (21. bis 24. September), läuft der Film auch am Kongressort Mannheim. Alle Orte, Termine und Informationen unter: www.ms-derfilm.de.

Eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste neurologische Erkrankung, die im jungen Erwachsenenalter zu bleibender Behinderung führt. Weltweit sind ca. 2 Mio. Menschen von MS betroffen, in Deutschland wird die Zahl der Erkrankten auf rund 200.000 geschätzt (Petersen et al, 2014). Eine Fehlsteuerung des Immunsystems löst eine chronische Erkrankung des Zentralnervensystems aus, die zum Abbau der Hüllschicht von Nervenfasern führt. Die Folge sind Seh- und Gleichgewichts-störungen, Lähmungen, Schmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwächen – die jeder Betroffene anders erlebt, weshalb MS auch als die Krankheit der 1000 Gesichter bezeichnet wird. MS ist trotz intensiver Forschung noch nicht heilbar, die Medizin kennt heute aber bereits viele Medikamente und Behandlungsmethoden, die das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und ihren Verlauf abmildern können.

Tiefe Einblicke in das Leben mit MS

Kesslers Film hilft, die unberechenbare und vielschichtige Krankheit MS zu verstehen. Seine Kamera gewährt tiefe Einblicke in ganz persönliche Schicksalsschläge und hält dennoch respektvoll Distanz. Er zeigt schonungslos, vor welche Herausforderungen das Leben mit MS die Erkrankten und ihre Angehörigen täglich stellt, erzählt von Verzweiflung und Wut – aber auch von Mut, Zuversicht und unbeschwert glücklichen Momenten. „Ich durfte extrem beeindruckende Personen kennenlernen, die mir geholfen haben, meine eigenen Kindheitserlebnisse zu verstehen und zu akzeptieren, wie es Mama heute geht“, sagt der junge Filmemacher über sein Projekt, das ursprünglich als Matura-Arbeit für die Schule konzipiert war und sich zu einem Kinofilm ausgewachsen hat. „Multiple Schicksale“ ist auch ein Film über die Suche nach den Chancen, die in einer schweren Krankheit – wie in jeder Krise – liegen. Der Film macht durch seine ehrliche Art Mut, sich mit schwierigen Dingen auseinanderzusetzen.

Literatur
Petersen, G., Wittmann, R., Arndt, V. et al. „Epidemiologie der Multiplen Sklerose in Deutschland“ Nervenarzt (2014) 85: 990. doi:10.1007/s00115-014-4097-4

Multiple Schicksale – Vom Kampf um den eigenen Körper
Regie/Buch/Kamera/Ton: Jann Kessler. Eine Produktion von Revolta Productions im Verleih von SpotOn Distribution CH 2015, 84 Min., Schweizerdeutscher Dialekt mit deutschen Untertiteln; www.ms-derfilm.de

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Wenn das Leben eine emotionale Achterbahnfahrt ist

Der größte trialogische Kongress Deutschlands im Themenbereich Psychiatrie findet dieses Jahr in Chemnitz statt - Mehr als 450 Teilnehmer werden erwartet

"Ausgeprägte Stimmungsschwankungen, in denen Patienten sich entweder himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt fühlen, sind nur die augenfälligsten Symptome der manisch-depressiven Erkrankung. Die auch als Bipolare Störung bezeichnete Erkrankung tritt meist in Episoden sehr unterschiedlicher Dauer auf, die durch extreme Stimmungs- und Antriebsübersteigerung in der Manie sowie anhaltende Antriebs- und Interessenlosigkeit in der depressiven Episode gekennzeichnet sind, aber auch in Form gemischter Episoden auftreten kann", erläutert Prof. Dr. Stephan Mühlig, Inhaber der Professur Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen Universität Chemnitz. Die Bipolare Störung zähle zu den schwerwiegendsten chronischen psychischen Erkrankungen. Weltweit sind ein bis zwei Prozent der Bevölkerung davon betroffen, das sind mehrere Hunderttausend allein in Deutschland. "Im Gesundheitssystem wird die Bipolare Störung häufig nicht richtig oder erst verspätet diagnostiziert und deswegen nicht immer auf Anhieb optimal behandelt", berichtet Mühlig. Die Bipolare Störung sei zudem die psychische Störung mit der höchsten Suizidrate. "Deshalb ist die rechtzeitige Erkennung und möglichst frühzeitige Behandlung enorm wichtig und kann letztendlich Leben retten", so der Chemnitzer Psychologe. Viele berühmte Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik und Wissenschaft waren bzw. sind an der Bipolaren Störung erkrankt. Große Beachtung erfährt in diesen Tagen der Schriftsteller Thomas Melle, der an einer Bipolaren Störung leidet. In seinem für den Deutschen Buchpreis 2016 nominierten Roman "Die Welt im Rücken" erzählt er von persönlichen Dramen und langsamer Besserung - und gibt einen außergewöhnlichen Einblick in das, was in einem Erkrankten vorgeht.

Vom 15. bis 17. September 2016 rückt auch bei der 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) an der TU Chemnitz das Thema „Bipolar – im Spannungsfeld zwischen Therapie- und Lebenszielen“ in den Mittelpunkt. Das Besondere: Der Kongress findet als Trialog statt, d. h. Ärzte und Psychologen, Betroffene und Angehörige tauschen sich aus, um voneinander zu lernen und die medizinische bzw. psychotherapeutische Behandlung Bipolarer Störungen gemeinsam zu optimieren. "Die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen nimmt mit dieser Form der Kommunikation auf dem Gebiet der Psychiatrie in der Bundesrepublik eine Vorreiterrolle ein", sagt Martin Kolbe, 1. stellvertretender Vorsitzender und Betroffenenvertreter im Vorstand der DGBS. Mit mehr als 450 Teilnehmern sei es die größte trialogische medizinische Tagung Deutschlands. "Am 17. September wird auch die Inklusion psychisch Erkrankter im Rahmen einer Podiumsdiskussion thematisiert", so Kolbe. An der Diskussion, die um 11 Uhr beginnt, nehmen neben Experten und Betroffenen auch Dr. Claudia Eberhard vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz sowie Dr. Kay Herklotz vom Psychosozialen Trägerverein Sachsen e.V. teil.

Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS)

Die DGBS wurde 1999 als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen. Als unabhängiger, trialogisch aufgestellter Bundesverband fördert die DGBS den Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten sowie am Gesundheitswesen Beteiligten. Hauptanliegen ist es, die Bedürfnisse von Menschen mit einer Bipolaren Störung in Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik zur Geltung zu bringen sowie die Forschung, Weiterbildung und Selbsthilfe zu fördern.

Ausführliche Informationen zur Tagung, zur Erkrankung und zur DGBS: http://www.dgbs.de sowie http://dgbs.de/dgbs/jahrestagungen/jahrestagung-2016/

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Der Zertifikatslehrgang zum qualifizierten Medizinpraktiker eröffnet Qualität und Kontinuität

(von li.:) Zertifikatsteilnehmer mit Chefarzt Dr. Dinkel Professor Dr. Jürgen Seifert sowie Jochen Bocklet, Geschäftsführer Campus Bad Neustadt.  (Foto FHWS / Klein)In drei Semestern qualifizieren sich Gesundheits- und Krankenpfleger in der Anästhesie und Intensivmedizin weiter. Anmeldung noch bis zum 15. September möglich.

„Ich kann Ihnen allen gratulieren: Sie haben bestanden!“ Mit diesen Worten beglückwünschten Chefarzt Dr. Michael Dinkel von der Herz- und Gefäß-Klinik Bad Neustadt / Saale sowie Professor Dr. Jürgen Seifert von der Hochschule Würzburg-Schweinfurt die neun Absolventen des zweiten Moduls des berufsbegleitenden Zertifikatslehrgangs „Qualifizierter Medizinpraktiker“. Diesen bieten das Klinikum sowie die Hochschule Würzburg-Schweinfurt gemeinsam berufsbegleitend an.

Für die Weiterqualifizierungsmaßnahme gibt es zwei Beweggründe: Zum einen befindet sich das deutsche Gesundheitswesen im Wandel mit komplexeren und dynamischeren Arbeitsherausforderungen sowie einer hohen Konkurrenz und entsprechenden wirtschaftlichen Vorgaben bei gleichzeitig hohen Leistungserwartungen. Zum anderen ermöglicht die erfolgreiche Teilnahme Gesundheits- und Krankenpflegern mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in der Anästhesie und Intensivmedizin die Möglichkeit, sich auf einer akademischen Grundlage weiterzuentwickeln und delegierte ärztliche Aufgaben verantwortungsvoll zu übernehmen. Die Kurse werden nicht sporadisch mit unterschiedlichen Inhalten angeboten – durch die Kooperation von Klinik und Hochschule ist gewährleistet, dass den Teilnehmern ein kontinuierliches Kursangebot auf hohem Niveau bereitgehalten wird.

Der Zertifikatslehrgang erstreckt sich über drei Semester und vier Module, die komplett wie auch einzeln besucht werden können. Die Teilnahme findet berufsbegleitend an einem Tag pro Woche, in Blockveranstaltungen sowie an Wochenenden statt an der Hochschule in Würzburg und in der HGK Bad Neustadt. Da die Pflegekräfte die praktischen Anteile in ihren Kliniken absolvieren, ist der Aufwand für die jeweiligen Dienstplanungsabteilungen gering. Mit Erlangung des Zertifikats erreichen die Kursteilnehmer 60 ECTS-Punkte.

Die Teilnehmer erwarten mit der anerkannten akademischen Weiterbildung in den vier Modulen (Vermittlung von Basiskompetenzen im Bereich der Führung und Organisation, medizinische Basiskompetenzen und Notfallversorgung, Basis- und vertiefte Kompetenzen in der Intensivmedizin sowie wissenschaftliches Arbeiten) ebenso ein fundiertes Grundlagenwissen für Führungsaufgaben wie eine Vertiefung des Fachwissens in der Intensiv- und Akutmedizin. Parallel zu den theoretischen Inhalten trainieren sie die Umsetzung hinein in den klinischen Alltag auf Basis praxisorientierter Lehrmethoden wie z.B. dem Simulatortraining. Als Dozenten und Prüfer stehen Professoren und Hochschuldozenten als wissenschaftliche Experten für die entsprechenden Themengebiete sowie ausgewiesene Praktiker aus dem klinischen Alltag bereit.

Interessierte können sich bewerben für den Zertifikatslehrgang zum qualifizierten Medizinpraktiker bis zum 15. September.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.fhws.de/studium/campus_weiterbildung/zertifikatslehrgaenge/zertifikatslehrgang_qualifizierter_medizinpraktikerin.html

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