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Gesundheit

Chancen im Wachstumsmarkt Gesundheit – jetzt noch für ein Studium bewerben

Der Gesundheitsmarkt ist einer der größten und weiterhin wachsenden Branchen in Deutschland. Nach einem erfolgreichen Studium erwarten die Absolventen attraktive und sichere Arbeitsplätze. An der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth werden noch bis zum 15.09.2016 Bewerbungen für ein Studium im Gesundheitsmanagement, der Gesundheitsökonomie oder dem Innovationsmanagement angenommen. In einem Beratungsgespräch kann diskutiert werden, welcher der angebotenen Studiengänge am besten zu jedem Einzelnen passt.
Die Wilhelm Löhe Hochschule ist eine junge, auf Gesundheit spezialisierte private Hochschule. Ihre Studiengänge stellen die Anforderungen an die spätere Tätigkeit in Einrichtungen des Gesundheitswesens in den Mittelpunkt, vermittelt werden die dazu notwendigen Kompetenzen und Wissensgebiete. Diese kommen aus den Bereichen Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Wirtschaft, Ethik, Projektmanagement u.v.a. Dies unterscheidet sich deutlich von anderen Ansätzen, in denen bspw. Gesundheitsmanagement häufig als Spezialisierung eines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums verstanden wird.
Durch die kleinen Studiengruppen wird jeder Einzelne wahrgenommen und erfährt in einem wertschätzenden Umfeld Unterstützung. Das Professorenteam arbeitet eng zusammen, Lehrinhalte werden abgesprochen, und Interdisziplinarität mit Leben erfüllt.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.wlh-fuerth.de

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Neue Weiterbildung: Gesundheitliche Präventionsberatung

An ihre Gesundheit denken die meisten erst, wenn sie krank geworden sind. Das Ziel sollte aber sein, es möglichst erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Mit dem weiterbildenden Studienangebot „Präventionsberatung und betriebliche Beschäftigungssicherung“ entspricht die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg dem steigenden Bedarf an qualifizierte Beratung hinsichtlich geeigneter Präventionsstrategien und Maßnahmen am Arbeitsplatz. Das zehnmonatige Studium ist berufsbegleitend und schließt mit einem Hochschulzertifikat ab. Die Studiengebühr beträgt 4.550 Euro.


Gute Arbeitsbedingungen zu schaffen, ist ein wichtiges Element erfolgreicher Personal- und Organisationsentwicklung. So können – ein Vorteil für das Unternehmen – die Beschäftigten ihr Leistungspotenzial ausschöpfen und – als Plus für die Beschäftigten – sich weiterbilden und für ihre Gesundheit sorgen. Entsprechend werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Weiterbildungsstudiums in fünf Lehrmodulen befähigt, Konzepte zur Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitsplätze zu entwickeln und in der betrieblichen Praxis umzusetzen. Das Studium richtet sich ebenso an Beschäftigte aus Personalabteilungen oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement wie auch an qualifizierte Berufstätige im Sozial- und Gesundheitswesen oder freiberufliche Berater und Beschäftigte von Unternehmensberatungen. Neben den fachlichen Inhalten spielen Methodenkompetenz zur gesundheitsorientierten Personal- und Organisationsentwicklung und nicht zuletzt die Kommunikation in der Prävention eine wichtige Rolle.

Während des Studiums absolvieren die Teilnehmer zusätzlich zum Fernlernen fünf einwöchige Präsenzphasen. Zwei Präsenzwochen finden bei den Kooperationspartnern – der Verwaltungsberufsgenossenschaf

t (VBG) in Duisburg und dem Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) in Dresden – statt. Drei weitere Präsenzphasen erfolgen am Campus Hennef und am Campus Sankt Augustin der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Das weiterbildende Studium beginnt am 16. Januar 2017. Interessierte können sich noch zum bis 31. Oktober 2016 für einen der 30 Studienplätze bewerben.

Infos und Bewerbungsunterlagen: https://www.h-brs.de/de/sv/praeventionsberatung

Ansprechpartner und Beratung:
Vincenzo Cusumano
Tel. +49 2241 865-172
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.h-brs.de/de/sv/praeventionsberatung

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Heal Your Hospital – Studierende für neue Wege in der Gesundheitsversorgung

Interdisziplinäre Gruppe von UW/H-Studierenden zeigt Schwächen der deutschen Gesundheitsversorgung auf und skizziert Lösungswege

Mit kritischem Blick und Mut zur Veränderung haben sich Studierende der Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Politik und Philosophie der Universität Witten/ Herdecke (UW/H) in einer interdisziplinären Autorengruppe zusammengefunden und ihre Sicht auf die aktuellen Probleme und Herausforderungen des deutschen Gesundheitsystems zusammengetragen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun als Buch veröffentlicht, das im August 2016 beim Mabuse-Verlag erscheint.

Unter dem Titel „Heal your Hospital“ greift das Buch breitgefächert die großen relevanten Themen des Versorgungssystems auf und beleuchtet sie aus studentischer Perspektive in verständlicher Sprache und mit originellen Beispielen. „Unser Ziel ist es, möglichst viele mit unserem Buch zu erreichen, da wir die Notwendigkeit auf allen Ebenen sehen, sich mit dem Gesundheitswesen zu befassen”, erläutern die Autoren. „Dabei sollen aber nicht nur ‚Laien‘ angesprochen, sondern gerade durch die breite Fächerung, Komplexität und die einmalige Vielfalt der Themen auch Experten in den Diskurs eingebunden werden.”

Angefangen beim einzelnen Menschen, der sich in einer Zeit der individualisierten Medizin nicht selten alleingelassen fühlt, schreiben die Studierenden über Patientenempowerment und ein System, das auf dem Rücken der Mitarbeiter funktioniert. Sie sprechen über die moderne „Krankenfabrik” und Schnittstellen, die zu Bruchstellen werden. Dabei beschreiben sie nicht nur die institutionellen Herausforderungen, sondern insbesondere die Perspektiven hin zu einem menschengemäßen Gesundheitshaus. Es werden bereits existierende Alternativen zu Organisationssystemen aufgezeigt und innovative Konzepte in die Debatte eingebracht.

Im weiteren Verlauf des Buches wird der Blick auf die systemische Ebene gerichtet. Das Gesundheitssystem wird aus ungewohnt frischer Sicht beschrieben und dabei werden auch komplexe Thematiken wie Qualitätsmessung, leistungsabhängige Vergütung oder die integrierte Versorgung nicht ausgelassen.

Das Buch macht deutlich, wie kritisch und kreativ einige Gesundheits-„Profis“ von morgen über Ihr Berufsfeld denken. Auch wenn vermutlich nicht alle Visionen Wirklichkeit werden – „Heal Your Hospital“ blickt in die Zukunft des Gesundheitswesens.

Die Studierenden gewannen für ihr Werk drei prominente Rezensenten: Ein Vorwort schrieb Dr. Klaus Reinhardt, der Vorsitzende des Hartmannbundes, von Dr. h.c. Helmut Hildebrandt stammt ein Grußwort und den Klappentext verfasste Dr. med Eckardt von Hirschhausen.

„Wenn Studierende der Medizin sich Gedanken um die Zukunft des Krankenhauses machen, sollte jeder im Gesundheitswesen hellhörig werden. Ich habe schon viele Vorlesungen vor angehenden Ärzten gehalten, aber nie waren die Offenheit, die Diskussion und die Begeisterungsfähigkeit so groß wie in Witten. Der frische Blick und ein Menschenbild, was den Namen verdient, machen dieses Buch zu einer Fundgrube für die Frage: Was wollen wir?“ sagt von Hirschhausen über das Buch.

Dr. Klaus Reinhardt urteilt:
„Das Autorenteam bringt hier die Situation vieler Ärztinnen und Ärzten im deutschen Gesundheitssystem zwischen ökonomischen Zwängen und dem persönlichen und berufsethischen Anspruch, ausschließlich zum Wohl des Patienten zu handeln, auf den Punkt. (...) Dass dieses Buch von Studierenden geschrieben wurde, macht seine besondere Perspektive aus: Es freut mich zu sehen, wie viel Tatkraft, Engagement und intellektuelle Überlegung in dieses Buch geflossen sind – diese Haltung der ärztlichen und wissenschaftlichen Nachwuchsgeneration macht mich sehr zuversichtlich für die Zukunft unseres Gesundheitssystems. “

Der Co-Vorsitzende der Gesundheitskommission der Heinrich-Böll-Stiftung und Vorstand der OptiMedis AG sowie Geschäftsführer der Gesundes Kinzital GmbH Dr. h.c. Helmut Hildebrandt meint:
„Gemeinsam die "gute Medizin" zu gestalten und damit die Voraussetzungen für das bestmögliche Gesundsein zu ermöglichen, das ist das Anliegen dieses Buches. Solange es Studierende gibt, die sich diesem Anliegen verschreiben und dies so umfassend und engagiert entwickeln, wie es die Autoren dieses Bandes tun, so lange gibt es eine begründete Hoffnung für die wirklichen Innnovationen in der Organisation der Gesundheitsversorgung, die wir alle für uns selber, für unsere Verwandten und Freunde und für die gesamte Gesellschaft uns wünschen. All denen, die dafür brennen, empfehle ich dieses Buch.”

Unter folgendem Link können sie die Publikation vorbestellen.
www.startnext.com/hyh

Heal Your Hospital ist auch auf Facebook:
https://www.facebook.com/HealYourHospital/

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Hochschule Fulda verabschiedet 20 studierte und examinierte Hebammen

Studiengangsleiterin Prof. Dr. Babette Müller-Rockstroh (2.v.l.) mit den ersten Absolventinnen des Studiengangs Hebammenkunde des Fachbereichs Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda  Hochschule Fulda / Fotograf: Marius AuthDie erste Generation akademisch ausgebildeter Hebammen hat ihren doppelten Abschluss. Erstmals haben in Hessen im Rahmen eines Modellprojekts Hebammen sowohl ihr staatliches Examen als auch ihre Bachelor-Prüfung an einer Hochschule abgelegt. Der Fachbereich Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda hat jetzt 20 Absolventinnen verabschiedet.


Das Studium der Hebammenkunde ist in Deutschland noch recht jung. Die Fuldaer Absolventinnen gehören deutschlandweit mit zur ersten Generation von Hebammen, die einen Doppelabschluss haben: sowohl die Berufszulassung als Hebamme, als auch den Bachelor-Titel. Die Hochschule Fulda ist bislang die einzige Hochschule in Hessen, die diesen Doppelabschluss anbietet. Prof. Dr. Babette Müller-Rockstroh, die Leiterin des Studiengangs, zieht eine positive Bilanz des ersten Durchlaufs: Die intensive Zusammenarbeit mit den Kooperationseinrichtungen, Kliniken, Kinderkliniken und außerklinische Einrichtungen der Geburtshilfe, habe für alle Beteiligten neue Lernprozesse in Gang gesetzt. „Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden damit, wie diese neuartige Kooperation funktioniert. Gerne möchten wir die Kooperation mit weiteren klinischen und außerklinischen Einrichtungen zahlenmäßig ausbauen und inhaltlich intensivieren. Hierzu brauchen wir noch mehr qualitativ gut ausgebildete Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter. So kann die Geburtshilfe in Hessen gemeinsam weiterentwickelt werden.“

Während des vierjährigen Studiums absolvieren die angehenden Hebammen 3.000 Stunden in Praxiseinrichtungen, drei Viertel von ihnen in Häusern in der Region. Sie bringen durch ihr Studium das Rüstzeug mit, als Hebamme ihr tägliches Handeln in der geburtshilflichen Praxis auch wissenschaftlich begründen oder später wissenschaftlich arbeiten zu können. Schon jetzt können die 20 Absolventinnen – gut eingearbeitet durch die Kooperationspartner – neben der originären Hebammenarbeit auch in der Konzeptentwicklung (z.B. von Hebammenkreißsälen) oder im Qualitätsmanagement von Kliniken (etwa bei der Entwicklung von Standards) eingesetzt werden. Die neue akademische und praktische Hebammenausbildung biete daher auch für die Region in Zeiten immer größerer Versorgungslücken im Gesundheitswesen einen großen Vorteil, meint Dr. Müller-Rockstroh. Zufrieden mit ihrem Modellstudium zeigten sich auch die Absolventinnen. „Der große Vorteil gegenüber Hebammenschulen ist der doppelte Abschluss. Ich kann nach dem Studium als Hebamme arbeiten, es steht mir aber auch der akademische Weg offen“, sagte Sophia Boukerrouni (24). Sie wird in die Praxis gehen. Den akademischen Weg will ihre Kommilitonin Kathrin Ebel (23) einschlagen. Sie wird sich für ein Masterstudium einschreiben. Hochschule Fulda

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