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Gesundheit

Deutsche Leberstiftung schreibt Preis für wegweisende Publikation in der Hepatologie aus

Preis für eine herausragende hepatologische Publikation  Deutsche LeberstiftungMit ihrem Preis fördert die Deutsche Leberstiftung einmal jährlich eine herausragende hepatologische Veröffentlichung. Bewerbungen und Vorschläge sind bis zum 15. März 2017 möglich.

Die auszuzeichnende Publikation kann im Bereich der Hepatologie aus der klinischen Forschung, der Grundlagenforschung oder der Pharmakologie stammen. Mit dem „Preis der Deutschen Leberstiftung“ können Arbeiten ausgezeichnet werden, die in Deutschland erstellt worden sind. Der Erstautor sollte in Deutschland leben. Eine mögliche Ausnahme stellt der Studienaufenthalt im Ausland dar.

Die Arbeit (Vollpublikation oder Abstract) muss zwischen dem 1. März 2016 und dem 1. März 2017 publiziert (print oder online) oder zur Publikation angenommen worden sein.
Es ist möglich, sich als Autor mit einer Arbeit um den Preis zu bewerben, soweit sie die Voraussetzungen erfüllt. Außerdem können entsprechende Veröffentlichungen von Dritten für die Auszeichnung vorgeschlagen werden.

Die Begutachtung der Publikationen und die Entscheidung über die Vergabe der Auszeichnung erfolgt durch ein unabhängiges Gutachterkomitee, dem Prof. Dr. Hartmut Schmidt aus Münster, Prof. Dr. Herbert Tilg aus Innsbruck und Prof. Dr. Christian Trautwein aus Aachen angehören.

Der Preisträger wird auf dem 14. HepNet Symposium der Deutschen Leberstiftung (am 23./24. Juni 2017) bekanntgegeben. Das Preisgeld beträgt 7.500,- Euro und wird von der Norgine GmbH, einem Partner der Deutschen Leberstiftung, gestiftet.

„Die Deutsche Leberstiftung hat mit ihrem Preis eine großartige Möglichkeit, Arbeiten im Bereich der Hepatologie zu fördern. Die Veröffentlichung von Ergebnissen ist essentiell für die Weiterentwicklung der Forschung und für die Verbesserung der Patientenversorgung. Daher fördern wir mit dieser Auszeichnung wegweisende Publikationen, die beispielsweise neue Möglichkeiten in der Forschung oder in der Therapie von Lebererkrankungen aufzeigen“, erläutert Prof. Dr. Michael P. Manns, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Leberstiftung, das Ziel des Preises. „In den letzten Jahren hatten wir viele Bewerbungen mit hochrangigen Publikationen. Das zeigt die Bedeutung unseres Preises.“

Bewerbungen und Vorschläge können an die Deutsche Leberstiftung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (Dateien im pdf-Format, max 5 MB) gesendet werden. Einsendeschluss für Bewerbungen und Vorschläge ist der 15. März 2017 (es gilt das Datum des E-Mail-Eingangs). Weitere Informationen und die Unterlagen sind auf der Website der Deutschen Leberstiftung unter http://www.deutsche-leberstiftung.de/foerderung/preis abrufbar.

10 Jahre Deutsche Leberstiftung
Die Deutsche Leberstiftung befasst sich mit der Leber, Lebererkrankungen und ihren Behandlungen. Sie hat das Ziel, die Patientenversorgung durch Forschungsförderung und eigene wissenschaftliche Projekte zu verbessern. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit steigert die Stiftung die öffentliche Wahrnehmung für Lebererkrankungen, damit diese früher erkannt und geheilt werden können. Die Deutsche Leberstiftung bietet außerdem Information und Beratung für Betroffene und Angehörige sowie für Ärzte und Apotheker in medizinischen Fragen. Diese Aufgaben erfüllt die Stiftung seit ihrer Gründung vor zehn Jahren sehr erfolgreich. Weitere Informationen: http://www.deutsche-leberstiftung.de.

BUCHTIPP: „Das Leber-Buch“ der Deutschen Leberstiftung informiert umfassend und allgemeinverständlich über die Leber, Lebererkrankungen, ihre Diagnosen und Therapien – jetzt in zweiter, aktualisierter Auflage! „Das Leber-Buch“ ist im Buchhandel erhältlich: ISBN 978-3-89993-642-1, € 16,95: http://www.deutsche-leberstiftung.de/Leber-Buch.

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Neue Palliativdienste im Krankenhaus werden Lebensqualität von Schwerkranken erheblich verbessern

Als erheblichen Fortschritt für die stationäre Versorgung schwerkranker Menschen bewertet die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. die neu definierten Mindestmerkmale für Palliativdienste im Krankenhaus, die das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) aktuell in Form einer eigenen Ziffer im Klassifikationssystem OPS 2017 festgelegt hat. „Erstmals ist es gelungen, klare Kriterien für die Abrechenbarkeit und somit auch für die Planung und Gestaltung eines Palliativdienstes im Krankenhaus aufzustellen“ betont Dr. Bernd-Oliver Maier, Wiesbaden, welcher als Vorstandsmitglied der DGP wesentlich an der Erarbeitung des neuen Kodes 8-98h mitgewirkt hat.

Zu begrüßen sei aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) insbesondere die zukünftig flexible Erfassung des Zeitaufwands in Form einer einfachen Addition der Stunden, die vom Team des Palliativdienstes insgesamt geleistet werden. „Das ist eine wichtige Annäherung an die klinische Realität!“ erklärt Maier, der als Chefarzt einer Klinik für Palliativmedizin und Onkologie in Wiesbaden die Vielfalt und den höchst unterschiedlichen Umfang der medizinischen, psychosozialen und spirituellen Anliegen von Patienten und Angehörigen gut kennt. Das wesentliche Ziel, palliativmedizinische Kompetenz am Patientenbett deutlich spürbar werden zu lassen, wird durch den praxisnahen Kode nachdrücklich gefördert.

Maier ist sich sicher, dass es diese Regelung sämtlichen Abteilungen eines Krankenhauses deutlich erleichtern kann, einen internen oder externen Palliativdienst zu Rate zu ziehen, sollte bei einem lebensbedrohlich erkrankten Menschen ein spezialisierter Versorgungsbedarf auftreten.

Eine zukunftsweisende Entscheidung sei außerdem, dem Team des Palliativdienstes neben Ärzten und Pflegefachkräften erstmals mindestens einen Vertreter aus der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Psychologie/Psychotherapie oder Physiotherapie/Ergotherapie zuzuordnen. Nur eine enge multiprofessionelle Zusammenarbeit im Team, so die DGP, gewährleiste eine umfassende Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen. Neu ist schließlich auch, dass Krankenhäuser, die keinen eigenen Palliativdienst anbieten, die Leistungen eines externen Palliativdienstes in Anspruch nehmen können.

Da die Kalkulation durch das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (INEK) für das noch nicht bewertete Zusatzentgelt voraussichtlich erst Ende 2019 abgeschlossen sein wird, können für Palliativdienste, welche die Mindestmerkmale erfüllen, bis dahin krankenhausindividuelle Zusatzentgelte verhandelt werden, die bereits ab 1.1.2017 erlösfähig sind.

Die DGP wird die Implementierung des neuen Angebots sorgfältig beobachten und wissenschaftlich begleiten. Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Fachgesellschaft, betont, dass der Auftakt einer Definition der „Spezialisierten palliativmedizinischen Komplexbehandlung durch einen Palliativdienst“ auch der Politik eine große Chance für weitere Schritte möglicherweise „Meilensteine“ eröffne. Denn bislang verfügen nur ca. 15 Prozent der bundesweit rund 2.000 Krankenhäuser über Palliativstationen. Von den übrigen Krankenhäusern haben nur sehr wenige einen multiprofessionellen Palliativdienst.

Strukturkriterien z.B. in Form eines Palliativbeauftragten für jedes Krankenhaus oder eines verpflichtend anzubietenden Palliativdienstes bei einer Bettenzahl ab 200-250 Betten könnten den vom Gesetzgeber durch das Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) angeschobenen Ausbau palliativmedizinischer Versorgungsangebote nachdrücklich stärken, heißt es dazu in einer aktuellen Stellungnahme der DGP.

Es sei nun essentiell darauf zu achten, dass die verhandelten krankenhausindividuellen und die ab 2019 bewerteten Zusatzentgelte die fachliche Qualität (Facharzt mit Zusatzweiterbildung / Pflege mit 160h Palliative Care / dritte Berufsgruppe) und die weiteren Strukturen (24 h Erreichbarkeit) auch kostendeckend gegenfinanzieren, hebt DGP-Vizepräsident Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Erlangen, abschließend hervor. Hierfür wird sich die DGP einsetzen.
Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.dimdi.de/static/de/klassi/aktuelles/news_0402.html
http://www.palliativmedizin.de

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Europaweit neue OP: Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft erfolgreich behandelt

Das interdisziplinäre Team aus Gynäkologen, Neurochirurgen, Anästhesisten, Neonatologen und Pflegern des Universitätsklinikums Heidelberg freut sich über die erfolgreiche Operation und die Geburt.  Universitätsklinikum HeidelbergEuropaweit einmaliges Operationsverfahren am Universitätsklinikum Heidelberg noch im Mutterleib kann schwere Rückenmarksschäden deutlich reduzieren / interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gynäkologen, Perinatalmedizinern, Neurochirurgen, Anästhesisten und Neonatologen des Universitätsklinikums Heidelberg / akribische Vorbereitung mit erfahrenen Operateuren aus den USA / Journalisten zu Interviews am 12. August in die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg eingeladen


Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur Welt kam. „Für den Eingriff während der Schwangerschaft haben wir die Gebärmutter ähnlich einem Kaiserschnitt eröffnet. Das Kind wurde vorsichtig ein Stück herausgehoben und blieb dabei mit der Nabelschnur verbunden“, erklärt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg. „Während der Operation wurden Rückenmark, harte Hirnhaut und Haut Schicht für Schicht verschlossen. So haben wir dem Baby den bestmöglichen Start ins Leben ermöglicht: das Risiko für einen Wasserkopf wurde reduziert und schwere Schäden am Rückenmark konnten weitgehend verhindert werden“, sagt Professor Dr. Andreas Unterberg, Geschäftsführender Direktor der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Die vor dem Eingriff im Ultraschall erkennbaren deutlichen Veränderungen am Gehirn des Kindes hatten sich noch während der Schwangerschaft zurückgebildet. „Das ist ein riesiger Erfolg, der nur durch intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich war“, betont Professor Sohn.

Bislang wurden Kinder mit offenem Rücken erst nach der Geburt operiert, doch das Fruchtwasser schädigt das offen liegende, ungeschützte Rückenmark irreparabel. „Die Studienergebnisse aus den USA belegen eindrucksvoll den großen Vorteil einer offenen fetalchirurgischen Operation der Spina bifida“, sagt die Kinder-Neurochirurgin Privatdozentin Dr. Heidi Bächli, die das Kind am Rücken operiert hat. „Die Kinder leiden seltener an einem Wasserkopf, das Kleinhirn verlagert sich weniger stark in den Wirbelkanal und das Ausmaß der Lähmungen kann deutlich reduziert werden.“ Das Heidelberger Team kooperiert mit einem der weltweit größten fetalchirurgischen Zentren in den USA, dem St. Louis Fetal Care Institute, das bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit diesem Verfahren behandelt. Die Expertise hierzu hatte das interdisziplinäre Heidelberger Team bestehend aus Gynäkologen, Neurochirurgen, Anästhesisten und Neonatologen in St. Louis erworben, die Kollegen aus den USA standen den Heidelbergern bei ihrem ersten Eingriff beratend zur Seite.

Empfindliches Rückenmarks- und Nervengewebe Schicht für Schicht verschlossen

Für den Eingriff eröffneten die Gynäkologen um Professor Sohn die Gebärmutter mit einem acht Zentimeter langen Schnitt. Das Kind wurde vorsichtig so gedreht, dass der offene Rücken gut zugänglich war, und erhielt eine separate Narkose. Während Neurochirurgin Dr. Bächli operierte, überwachten Anästhesisten die Mutter und die operierenden Geburtshelfer das Kind. Die Neonatologen standen bereit, um bei Bedarf eingreifen zu können. Austretendes Fruchtwasser wurde während des Eingriffs kontinuierlich ersetzt. „Da die Schwangerschaft fortgesetzt werden sollte, mussten Eihäute und Gebärmutter nach dem Eingriff sorgfältig verschlossen werden – eine erhebliche technische Herausforderung für den Operateur“, erklärt Professor Sohn. Nach dem Verschluss der Gebärmutter trat kein weiteres Fruchtwasser mehr aus. Die Wunden bei Mutter und Kind heilten komplikationslos und stellten sich auch nach dem Kaiserschnitt als sehr gut verheilt dar.

Der als Spina bifida aperta bezeichnete Defekt entsteht zwischen dem 20. und 28. Tag in der Schwangerschaft, wenn sich die Wirbelkörper sowie häufig auch die Häute, die das Rückenmark umgeben, nicht verschließen. Je nach Ausmaß und Lage des Defektes sind die betroffenen Kinder später in ihrer Motorik stark beeinträchtigt und entwickeln häufig einen sogenannten Wasserkopf, bei dem sich Hirnwasser innerhalb des Schädels ansammelt. Eine schwere und häufige Form der Spina bifida, an der auch das nun in Heidelberg operierte Kind litt, ist die Meningomyelozele: Durch einen Spalt in der Wirbelsäule drückt sich Rückenmarksgewebe mitsamt Nervenfasern in einer Blase nach außen. Bei dem in Heidelberg operierten Kind erstreckte sich diese Blase über ca. 3,5 Zentimeter Länge an der Lendenwirbelsäule, durch die Druckveränderung im offenen Rückenmark waren Teile des Kleinhirns in den Wirbelkanal verlagert.

Interdisziplinäre Beratung am Universitätsklinikum Heidelberg

Vor dem Eingriff beraten Gynäkologen, Neonatologen, Kinder-Neurochirurgen und Anästhesisten umfassend und ergebnisoffen. Bei der Operation selbst wird jeder Schritt von dem jeweils zuständigen Experten vorgenommen, den Eingriff am kindlichen Rückenmark nehmen ausschließlich erfahrene Kinder-Neurochirurgen vor. In der Nachsorge sind noch weitere Disziplinen mit an Bord: Neuropädiater, Kinder-Neurochirurgen, Urologen und Nephrologen, Orthopäden, Kinderchirurgen, Physiotherapeuten und Sozialarbeiter kontrollieren gemeinsam die weitere Entwicklung des Kindes über die nächsten Jahre, um nötige Therapien und Hilfeleistungen frühzeitig in die Wege leiten zu können.

MOMS-Trial – amerikanische Studie belegt Erfolg und Nutzen des OP-Verfahrens
Es gibt einige wenige Arbeitsgruppen, die die Operation im Mutterleib endoskopisch versuchen. Das Heidelberger Team hat sich jedoch aufgrund der internationalen Datenlage für den offenen Zugang entschieden. Eine US-amerikanischen Studie, der „MOMS-Trial“ (Management of Myelomeningocele Study), prüfte von 2003 bis 2010 den Nutzen der offenen Fetalchirurgie bei Spina bifida aperta. Die betroffenen Kinder wurden zufällig einer von zwei Gruppen zugeteilt: Die einen wurden schon im Mutterleib operiert, die anderen erst nach der Geburt, wie bis dato üblich. Die Studie wurde vorzeitig abgebrochen, weil die Vorteile der vorgeburtlich operierten Kinder so groß waren, dass eine zufällige Zuteilung nicht mehr vertretbar war.

Die im Mutterleib operierten Kinder konnten sich besser bewegen, liefen später auch besser und waren selbständiger. Während mehr als 80 Prozent der nach der Geburt behandelten Kinder einen Wasserkopf entwickelten (Hydrocephalus) und bei ihnen dauerhaft überschüssiges Hirnwasser über einen sogenannten Shunt in die Bauchhöhle abgeleitet werden musste, war dies nur bei rund 40 Prozent der intrauterin operierten Kinder der Fall. Die Kinder des MOMS-Trials werden noch bis zu ihrem neunten Lebensjahr begleitet und ihre Entwicklung erfasst.

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 12.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 1.900 Betten werden jährlich rund 66.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg. www.klinikum.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen finden Sie unter
Fetale Therapie – Intrauterine Behandlungskonzepte, Universitätsklinikum Heidelberg
Spina bifida

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Digitale Gesundheitskommunikation

Das Thema des diesjährigen APOLLON Symposiums: Digitale Gesundheitskommunikation - Zwischen Meinungsbildung und Manipulation  © APOLLON HochschuleAPOLLON Symposium der Gesundheitswirtschaft widmet sich hochaktuellen Thema. Teilnahme zum Frühbuchertarif bis 3. Oktober buchbar.

Informative Impulsvorträge, thematische Foren und fachlicher Austausch warten auf die Teilnehmer des 8. APOLLON Symposiums der Gesundheitswirtschaft am Freitag, 25. November 2016 in Bremen. „Digitale Gesundheitskommunikation – Zwischen Meinungsbildung und Manipulation“ lautet das diesjährige Thema, zu dem die Hochschule unter anderem den Mediziner und einen der Pioniere digitaler Gesundheitskommunikation Dr. med. Johannes Wimmer begrüßt. Das Symposium widmet sich der Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung – einem Thema, das gerade im Gesundheitswesen eine besondere Bedeutung gewinnt.

Vorträge und Foren von und mit Experten
Insgesamt vier verschiedene Impulsreferate ausgewiesener Experten bilden den Rahmen des APOLLON Symposiums. Den Anfang – nach der offiziellen Begrüßung und einem Grußwort – macht Arzt und Fernsehmoderator Dr. Johannes Wimmer mit einem Vortrag zu Möglichkeiten und Grenzen der digitalen Gesundheitskommunikation. Der promovierte Mediziner nutzte als einer der Ersten das Internet für die Verbreitung von Gesundheitstipps und gesundheitliche Aufklärung.
Über Einfluss von Bewertungsportalen spricht Prof. Dr. Martin Emmert von der Friedrich-Alexander-

Universität Erlangen. Christoph Koch, Ressortleiter Wissenschaft, Medizin und Technik der Zeitschrift Stern, beleuchtet die gesundheitskommunikative Entwicklung im Spiegel gesellschaftlicher Wandlungsprozesse und Dr. Bernard Braun vom SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen identifiziert zum Thema Medienkompetenz und „Critical Thinking“ neue Must-haves der Gesundheitskompetenz.
In vier moderierten Foren werfen die Teilnehmer in kleineren Kreisen einen vertiefenden Blick auf Einzelaspekte der digitalen Gesundheitskommunikation.

Verleihung des APOLLON Studienpreises
Im Anschluss an die vier Foren findet gegen 16:00 Uhr die Verleihung des APOLLON Studienpreises für die besten Thesen statt, den in diesem Jahr die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, vertreten durch den medizinischen Direktor Prof. Dr. Christoph U. Herborn, stiftet. Das abschließende Get-together startet um 17:00 Uhr. Parallel zu der abwechslungsreichen und informativen Veranstaltung läuft ganztägig die jährliche APOLLON Branchenbörse, bei der sich diverse Akteure der Gesundheitsbranche vorstellen und sich zum Veranstaltungsthema präsentieren. Die Hochschullounge bietet die Möglichkeit sich rund um den Aspekt der digitalen Gesundheitskommunikation in lockerer Runde auszutauschen und sich mit teilnehmenden Besuchern zu vernetzen. Das medizinische Comedy-Duo Steptokokken sorgt für Unterhaltung.
Die Teilnahme kostet regulär 139,00 Euro, ermäßigt 59,00 Euro. Bis zum 3. Oktober 2016 gilt der reduzierte Frühbucherrabatt von 119,00 Euro, ermäßigt 39,00 Euro.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.apollon-hochschule.de
http://www.apollon-hochschule.de/symposium

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