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Gesundheit

Master Medizinökonomie für eine Führungsposition im Gesundheitswesen: Infoabend 20.6.16

Die RFH Köln informiert am 20. Juni 2016 über den zweijährigen Master-of-Science-Studiengang Medizinökonomie.

Absolventen wirtschaftlich-medizinisch orientierter Studiengänge oder Berufstätige aus der Gesundheitswirtschaft, die eine Führungsposition im Gesundheitswesen anstreben, spricht der Masterstudiengang Medizinökonomie (M.Sc.) der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) an. Im neustrukturierten zweijährigen Master-of-Science-Studiengang erlernen sie wissenschaftlich fundierte medizinökonomische Entscheidungen zu treffen. Studiengangsleiter Prof. Dr. Rainer Riedel stellt am Montag, 20. Juni 2016 um 18 Uhr in der RFH, Schaevenstr. 1a/b, 50676 Köln (Raum 015) den Masterstudiengang Medizinökonomie vor.

Zu den Studienschwerpunkten dieses Master-of-Science-Studiengangs zählen insbesondere das Medizin- und Behandlungsmanagement sowie die Gesundheitsindustrie. Mit den Studieninhalten verschaffen sich die Studierenden umfassende Kenntnisse der Patientenversorgung, die aus medizinökonomischer Sicht für zukünftige Arbeitgeber in Gesundheitseinrichtungen und in der Industrie eine hohe Relevanz haben. Dazu zählen unter anderem Medizinrecht, Medizin-Management (z.B. ambulante und operative Patientenversorgung, Intensivmedizin, Arzneimittelversorgung), Methoden der empirischen Gesundheitsforschung, Market Access, Case Management und strategisches, betriebswirtschaftliches Managementwissen im Gesundheitswesen.

Der Master Medizinökonomie richtet sich vor allem an Bachelor- oder Diplom-Absolventen der Medizinökonomie oder anderer gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge, aber auch an Berufserfahrene, die nach dem Studienabschluss eine anspruchsvolle neue Tätigkeit im Health Care-Management suchen. Der Studiengang wurde durch die FIBAA akkreditiert. Das praxisorientierte Studium ist auf vier Semester angelegt und endet mit der Masterarbeit. Das Studium findet in der Regel an Freitagen ab 13 Uhr und an Samstagen statt.

Die Gesundheitswirtschaft zählt mit rund 6 Millionen Beschäftigten zu den wichtigsten Arbeitgebern Deutschlands. Medizinökonomen mit einem Masterabschluss haben sehr gute Berufsaussichten, weil sie über fundierte medizinische und managementnahe Qualifikationen in der Gesundheitsbranche verfügen. In Zeiten von begrenzten finanziellen Mitteln sollen sie unter anderem Prozesse im Gesundheitswesen gestalten und steuern.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:
Studienberater Jonas Meschut, Tel.: 0221 20302-624, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Studiengangsleiter Professor Dr. med. Dipl.Kfm (FH) Rainer Riedel, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Weitere Informationen: http://www.rfh-koeln.de

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WEGWEISER Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland: Neues Online-Portal seit einem Jahr online

DGP: Suchportal erleichtert schwerkranken Menschen und ihren Familien die Orientierung

Ein Jahr nach Neustart des kostenfreien Online-Portals „Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland“ sind dort bundesweit bereits mehr als 3.000 Einträge zur Betreuung und Begleitung von Menschen mit einer nicht heilbaren Erkrankung zugänglich. „Für schwerkranke Patienten und ihre Angehörigen ist es wichtig, schnell und unkompliziert Ansprechpartner vor Ort in Erfahrung zu bringen.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).


Bundesweit Tausende von ambulanten und stationären Angeboten der Hospiz- und Palliativversorgung sind für Betroffene kaum zu überblicken. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat sich deshalb im vergangenen Jahr entschlossen, die Adressdatenbank in enger Abstimmung mit den Anbietern auf den aktuellen Stand zu bringen, eine neue und nutzerfreundliche Website zu programmieren und den "Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland" erheblich zu erweitern.

Als Angebote für Erwachsene haben sich bislang allein 304 Palliativstationen, 211 stationäre Hospize, 259 Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV), 1.273 ambulante Hospizdienste, 590 Palliativmediziner, 208 Bildungsangebote und Verbände sowie seit kurzem die ersten 25 Palliativdienste im Krankenhaus eingetragen. Hinzu kommen weitere Angebote für schwerkranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Über eine Suchmaschine sind Einrichtungen im Umkreis eines Ortes oder einer Postleitzahl leicht zu finden.

Mit der ergänzenden Erfassung von Strukturdaten können die Versorgungslandschaft und vor allem die Lücken in der Versorgung beschrieben und damit auch ein Beitrag zur Entwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland geleistet werden, erklärt Radbruch. Im Herbst 2015 sind die ersten Daten in die gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung vorgelegte Studie „Faktencheck Palliativversorgung: Strukturen und regionale Unterschiede in der Hospiz- und Palliativversorgung“ eingeflossen, ergänzende interaktive Karten veranschaulichen die bundesweite Versorgungssituation. Weitere wissenschaftliche Auswertungen sind in Vorbereitung.

In der Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin mehren sich die Anfragen insbesondere von Angehörigen, welche sich um ein schwer erkranktes Familienmitglied sorgen. Die Nachfrage nach regionalen Ansprechpartnern bietet nicht selten Anlass für eine grundsätzliche Beratung. Auch in der Versorgung Tätige bitten um ergänzende Informationen. Eine knappe Übersicht „Wer bietet was wo?“ auf der Website erleichtert den Einstieg ins Themenfeld „Palliativ“ und „Hospiz“.

Für die Programmierung, Datenaktualisierung, Information und Beratung rund um den Wegweiser hat die DGP zum „ersten Geburtstag“ des neu gestalteten Portals einen Spendenaufruf gestartet. Dies insbesondere mit dem Wunsch, auch zukünftige Entwicklungen in der Palliativ- und Hospizversorgung übersichtlich abbilden zu können. Das Online-Portal ist als flexible an die Informationsbedürfnisse der Ratsuchenden angepasste Datenbank angelegt. Die spannende Perspektive und Chance besteht laut Radbruch darin, „dringend notwendige Forschungsdaten mit einem unmittelbaren Nutzen für schwerstkranke Patienten und deren Angehörige zu verknüpfen“.

Wegweiser Hospiz- und Palliativversorgung Deutschland:
www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP): Deren 5.200 Mitglieder aus Medizin, Pflege und weiteren Berufsgruppen engagieren sich für eine umfassende multiprofessionelle Palliativ- und Hospizversorgung in enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Im Zentrum steht die bestmögliche medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Behandlung und Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen. Gemeinsames Ziel ist es, für weitgehende Linderung der Symptome und Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen - in welchem Umfeld auch immer Betroffene dies wünschen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.wegweiser-hospiz-palliativmedizin.de
http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/faktencheck-palliativversorgung-modul-2/
http://www.palliativmedizin.de/neuigkeiten/informationen-fuer-patienten-und-angehoerige.html
http://www.palliativmedizin.de

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mein-Schmerz.de – DGS-PraxisRegister startet unabhängige Patientenplattform

Mit „mein-Schmerz.de“ eröffnet das DGS-PraxisRegister Schmerz ab Ende Juni 2016 eine Plattform für alle Schmerzpatienten in Deutschland – kostenlos und unabhängig von Versicherungsstatus und behandelndem Arzt. Damit haben Schmerzpatienten erstmalig die Möglichkeit, unabhängig von einem Arzt ihre Beschwerden unter Verwendung validierter Selbstauskunftsinstrumente online zu erfassen, in Berichtsform auszudrucken und damit zu ihrem Arzt zu gehen. Dieser kann sich so einen schnellen Überblick über die verschiedenen bio-psycho-sozialen Aspekte der zugrunde liegenden Schmerzerkrankung verschaffen, eine geeignete Therapie auswählen und zusätzlich sinnvolle Begleitmaßnahmen ergreifen.


„Durch die Möglichkeit der bedarfsadaptierten Verlaufsdokumentation ergeben sich für alle
Beteiligten nicht nur neue Ansätze zur Evaluation von Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer
Behandlungsmaßnahmen. Vielmehr bietet diese weltweit einmalige Ergänzung des DGS-PraxisRegisters Schmerz durch die Stärkung von Autonomie und Selbstbestimmung sowie die Förderung der Fähigkeit für selbständiges/selbstbestimmtes Handeln (sog. Empowerment) auch völlig neue Ansätze hinsichtlich der systematischen Stärkung der aktiven Teilhabe betroffener Patienten an der Behandlung ihrer Schmerzen (im Sinne partizipativer Entscheidungsfindungs- und Umsetzungsmaßnahmen). Dabei erweist sich – neben der Online-Konzeption und der unmittelbaren Verfügbarkeit der Daten für registrierte und seitens der Betroffenen entsprechend ermächtigte Ärzte und Therapeuten – insbesondere die flexible Struktur des Dokumentationsdienstes „mein-Schmerz.de“ als entscheidender Vorteil, da sie sich an den individuellen Bedürfnissen Betroffener ausrichtet und nicht an vorgegebenen externen Standards oder Verfahrensregeln“, beschreibt PD Dr. Michael Überall (Vizepräsident der DGS) das Projekt. „Das System orientiert sich am Patienten und richtet sich nach seinen individuellen Bedürfnissen, d.h. Instrumente und Zeitpunkte der Dokumentationen werden von den Betroffenen selbst festgelegt und nicht von externen Kriterien bestimmt. Gleichzeitig wird mit dem „mein-Schmerz.de“-Konzept auch die Datenhoheit vom Patienten übernommen, der auf diesem Weg zum aktiven Partner in der differenzialdiagnostischen Evaluation und Therapie seiner Beschwerden wird und seinen Therapeuten (den medizinischen Experten) auf Augenhöhe (als Experte seiner Beschwerden) begegnen kann“.

Datenhoheit liegt beim Patienten: Wer will, der kann – wer nicht will, muss nicht

Melden sich Patienten darüber hinaus mit eigenen Zugangsdaten beim System an, so haben sie die Möglichkeit, ihre Daten auch im Verlauf zu sammeln und zu analysieren und können so selbst differenzierte Einblicke in ihr Ansprechen auf verschiedene Therapiemaßnahmen gewinnen. Diese können jederzeit – nach Autorisierung durch die Betroffenen – mit Ärzten und sonstigen Therapeuten geteilt und gemeinsam bewertet werden, um Behandlungskonzepte zu evaluieren oder neue zu entwickeln. „Diese Stärkung der Autonomie Betroffener und die Möglichkeit des tiefergehenden Einblicks in die verschiedenen bio-psycho-sozialen Dimensionen der eigenen Schmerzerkrankung ist die entscheidende Neuerung für Menschen mit chronischen Schmerzen“, fasst PD Dr. Überall die Kernidee hinter der Patientenplattform zusammen.

„Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert die aktive Teilhabe Betroffener und dies wiederum setzt voraus, dass Patienten wissen, wie es ihnen geht und wo der Schuh drückt. Mit „mein-Schmerz.de“ katapultieren wir das Konzept des „patient empowerment“ um Lichtjahre in die Zukunft. Alles, was der Patient braucht, ist ein internetfähiges Endgerät, die Bereitschaft zur aktiven Teilhabe und Interesse, selbst aktiv zu werden“, so Überall weiter „Wir werden damit natürlich nicht jedem Schmerzpatienten und nicht jeder Schmerzerkrankung gerecht werden können. Aber wenn es uns gelingt, auf diesem Weg – also über die Patienten und deren Berichte aus „mein-Schmerz.de“ – auch Nicht-Schmerzspezialisten über die multifaktoriellen Probleme chronischer Schmerzkrankheiten zu informieren und damit für diese Betroffenen die Tür zu neuen Therapiekonzepten und neuen Behandlungsmaßnahmen zu öffnen, dann haben wir schon sehr viel gewonnen!“

„Mit dieser Erweiterung des Online-Dokumentationsdienstes iDocLive® machen die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) den nächsten Schritt auf ihrem Weg zur Stärkung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen und zur Erweiterung des DGS-PraxisRegisters Schmerz“, beschreibt Dr. Gerhard Müller-Schwefe (Präsident der DGS) das Engagement der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS).

DGS-PraxisRegister Schmerz - Weltweit größtes Datenregister für chronische Schmerzpatienten

Die Grundkonzeption des DGS-PraxisRegisters Schmerz beruht auf der Idee „Einer für Alle, Alle für Einen“, d.h. die Daten aller, die sich entweder über die Online-

Dokumentationsplattformen iDocLive® oder über „mein-Schmerz.de“ beteiligen, gehen in anonymisierter Form automatisch in den Bestand des DGS-PraxisRegisters Schmerz über
und stehen damit automatisch für zukünftige Versorgungsforschungsprojekte zu Verfügung. „Aufgrund dieser obligaten Verknüpfung werden wir zwangsläufig nicht alle Patienten und nicht alle Therapeuten bzw. Einrichtungen für eine aktive Teilnahme gewinnen können“, umschreibt PD Dr. Michael A. Überall eines der grundlegenden Probleme. „Natürlich wissen wir um die selbstverständlich vorhandenen Bedenken Betroffener über die Verwendung ihrer Daten und versuchen, diese entsprechend zu adressieren. Wir haben keinerlei Interesse an personalisierten Individualdaten, sondern ausschließlich an entpersonalisierten Kollektivanalysen. Aus diesem Grund erfolgt die Anonymisierung des Datentransfers in das DGS-PraxisRegister auch vollumfänglich, d.h. nicht nur ohne Bezug zum jeweiligen Patienten, sondern auch ohne jeglichen Bezug zum entsprechenden Schmerzzentrum. Auf diesem Weg sind sowohl Datenrückverfolgungen als auch Identifizierungen personenbezogener Angaben und/oder Krankheitsverläufe absolut ausgeschlossen und der Schutz individueller Daten gewährleistet.“

Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS)

Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) ist mit rund 4.000 Mitgliedern die größte Gesellschaft praktisch tätiger Schmerztherapeuten in Europa. Sie setzt sich für ein besseres Verständnis und für bessere Diagnostik und Therapie des chronischen Schmerzes ein. Bundesweit ist sie in 129 regionalen Schmerzzentren organisiert, in denen
interdisziplinäre Schmerzkonferenzen veranstaltet werden. Oberstes Ziel der DGS ist die
Verbesserung der Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen. Dies kann nur
durch die Etablierung der Algesiologie in der Medizin erreicht werden. Dazu gehört die
Qualitätssicherung in der Schmerzmedizin durch die Etablierung von Therapiestandards sowie die Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten der Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie für Ärzte aller Fachrichtungen. Um die Bedürfnisse von Patienten noch besser zu verstehen, arbeitet die DGS eng mit der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) zusammen. Die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) macht sich seit über 25 Jahren stark für die Belange von Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden und steht Patienten als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Die DGS gibt den Schmerztherapieführer heraus, in dem alle Mitglieder aufgelistet sind. Gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. organisiert die DGS den jährlich stattfindenden Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main. Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.,

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Gemeinsame Vortragsreihe von Tobias Esch und Eckart von Hirschhausen in Frankfurt

Was hilft heilen?“ am Frankfurter Institut für Allgemeinmedizin
An der Ringvorlesung „Was hilft heilen?“ an der Universität Frankfurt beteiligt sich neben anderen hochkarätigen Dozentinnen und Dozenten auch Prof. Dr. Tobias Esch, Professor für Integrierte Gesundheitsversorgung und -förderung an der Universität Witten/Herdecke (UW/H). Esch hatte den Ball ursprünglich ins Rollen gebracht und die Vortragsreihe gemeinsam mit dem populären Arzt und Komiker Dr. Eckart von Hirschhausen sowie Prof. Ferdinand Gerlach vom Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Frankfurt (Main) ins Leben gerufen. Die Vorträge eröffnen außergewöhnliche Perspektiven auf Gesundheit und Gesundheitswahn, auf Humor, Glück, Wohlbefinden und Heilung sowie auf Medizin und Medikamente im Übermaß.

Den Anfang macht am 1. Juni Eckart von Hirschhausen mit seinem Vortrag „Wie die positive Psychologie das Gesundheitswesen verändert“. Präsentiert werden unter anderem die Ergebnisse der Projekte, die seine Stiftung HUMOR HILFT HEILEN fördert.

Am 22. Juni wird Prof. Dr. med. Tobias Esch die Neurobiologie des Wohlbefindens erörtern. In einer interaktiven Vorlesung wird Esch den Standort des Glücks im Gehirn thematisieren und den Sinn von Glück und Unglück für Gesundheit und Lebensqualität diskutieren. Prof. Dr. med. Ferdinand M. Gerlach, Facharzt für Allgemeinmedizin und Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt, wird am 13. Juli unter dem Thema „Weniger ist manchmal mehr“ die bislang wenig beachtete „Quartärprävention“ in den Fokus rücken. An Hand spannender Beispiele wird er unter anderem zeigen, warum ein Stethoskop mehr ist als ein magisch-dekoratives Statussymbol ärztlicher Kunst und wie Über-, Unter- und Fehlversorgung zusammenhängen.

„Ziel der Ringvorlesung ist es, den Medizinstudierenden schon während der Ausbildung Einblicke in medizinische Themen zu gewähren, die in der Gesellschaft aktuell diskutiert werden und die sie früher oder später ohnehin erreichen werden“, erläutert Esch. „Dabei stehen die gewählten Themen nicht auf dem regulären Lehrplan des Medizinstudiums und werden durchaus kontrovers wahrgenommen. Neben einer wissenschaftlichen Basis haben auch persönliche Aspekte und Meinungen hier einen Einfluss. Wir wissen, dass sich viele Studierende mit den Themen beschäftigen, aber oftmals eher in privaten Kontexten. Wir fanden es eine gute Idee, Gesellschaft und akademische Medizin anhand des gewählten Formats etwas anzunähern und eventuell auch aneinander zu reiben.“

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft. Universität Witten/Herdecke,

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