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Gesundheit

Die unbestrittene positive Wirkung von regelmässigem Saunieren

Finnische SaunaMehrfach medizinisch belegt sind die positiven Auswirkungen von regelmäßigen Saunagängen auf die körperliche Gesundheit und das Wohlbefinden.

So zeigte beispielsweise eine finnisches Langzeitstudie, das mehrfach wöchentliche Saunagänger wesentlich seltener an einem plötzlichen Herztod sterben als Saunamuffel. Langzeitstudien aus Finnland zeigen eindeutige Ergebnisse: bei 2300 männlichen Probanden (42-60 Jahre) wurden fast 20 Jahre lang Todesfälle, Herzinfarkte und Herzkrankheiten akribisch dokumentiert und mit den Saunagewohnheiten in Verbindung gebracht. Das beeindruckende Resultat: bei regelmäßigen Saunabesuchern zeigte sich eine um 40 Prozent niedrigere Sterberate im Probandenalter.

Mehrfach wöchentliches Schwitzen kann:

die Durchblutung fördern.
Ähnlich wie bei einer Kneipkur fördern Wärme und Kälte einen verbesserten Durchblutungsfluss.

das Hautbild reinigen.
die Hitze werden sämtliche Poren weit geöffnet, Talg und Dreck werden mit dem Schweiß ausgeschwemmt

Muskelentspannung lösen.
Schmerzpatienten verspüren bei regelmäßigen Saunabesuchen eine Linderung von harten schmerzhaften Verspannungen. Durch zu viel Arbeit, Stress und falscher Körperhaltung ausgelöste Nacken- und Muskelsverspannungen lassen sich durch Wärmebehandlung effektiv lindern.

Gelenkschmerzen lindern.
Besonders wetter- und feuchtempfindliche Menschen verspüren eine Besserung von Gelenkschmerzen durch tiefenwärmende Saunabäder.

eine kräftigende Wirkung auf alle Organe haben.
Durch regelmäßige Dampfbäder kommt der Orgnaismus ordentlich in Schwung. Herz und Lunge werden durch den Wärme-Kälte-Wechsel angeregt und schonend trainiert. Studien zeigen hier auch bei regelmäßigen Saunagängern mit Lungenkrankheiten eine steigende Luftrate.

das Immunsystem stärken.
Ein starker und gesunder Organismus ist nicht so anfällig für den Befall von Bakterien, Keinem und Viren.

Kopfschmerzen lindern.
Gerade durch Verspannung ausgelöster Kopfschmerz ist mit Suanabesuche gut bekämpfbar, da die verspannten Muskeln gelöst werden und der Schmerz dort nicht mehr entstehen kann.

ganzheitliche Entspannung für Seele und Geist bringen.
Viele Saunabesucher berichten, dass die regelmäßige Auszeit vom Alltag stresslindernd wirkt und sie mit einem entspannten Gefühl den Saunaclub verlassen.

Einst verrufen und nur unter vorgehaltener Hand gemacht, ist Saunieren heute längst Normalität. Viele Saunaclubs bieten für Männer und Frauen entsprechende Wellness- und Entspannungsangebote sowie die unterschiedlichsten Saunaarten. Nicht nur das Image der Sauna ist in Deutschland gestiegen, auch aus medizinischer und gesundheitlicher Sicht ist das regelmäßige Heißbaden gesund. Im Vergleich zu Finnland haben die Deutschen hier noch ein großes Aufholpotenzial.

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Uniklinik Jena präsentiert Deutschlands ersten inklusiven Klinikführer

SBBS für Gesundheit und Soziales Jena, Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena gGmbH und UKJ erarbeiten Radiologieführer in Leichter Sprache

Wie läuft eine Ultraschalluntersuchung ab? Tut Röntgen weh? Und weshalb ist es bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) eigentlich so laut? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten die Patienten des Universitätsklinikums Jena (UKJ) nun in einem „Radiologieführer“ der besonderen Art, der heute (30. Mai) am UKJ vorgestellt wurde. In einem inklusiven Projekt der Staatlichen Berufsbildenden Schule für Gesundheit und Soziales Jena (SBBS), der Saale Betreuungswerk der Lebenshilfe Jena gGmbH und des Jenaer Uniklinikums haben Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam eine Broschüre in einer gut verständlichen Ausdrucksweise, der sogenannten Leichten Sprache, erarbeitet. Diese Darstellungsart hilft vor allem Menschen mit Lernschwierigkeiten oder geistigen Behinderungen dabei, Texte über komplexe Sachverhalte leichter zu verstehen. Das Projekt ist in dieser Form einzigartig in Deutschland. Die drei Projektpartner haben damit einen besonderen Beitrag zu mehr Inklusion geleistet.

„Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch mit seinen individuellen Begabungen einzigartig ist und mit Achtung und Respekt behandelt wird“, meint Grit Kersten, Geschäftsführerin des Saale Betreuungswerks der Lebenshilfe Jena gGmbH. „Jeder Mensch soll vollständig und uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben überall und jederzeit teilhaben können und dafür ist Leichte Sprache ein wichtiger Baustein“. Deshalb sensibilisiert auch Dr. Holger Gerlach, Lehrer an der SBBS für Gesundheit und Soziales Jena, angehende Heilerziehungspfleger jährlich in einem fest in den Lehrplan integrierten Projekt für das Thema Inklusion. „Damit möchten wir erreichen, dass Menschen mit Behinderungen ernst genommen werden. Denn auch sie sind kompetente Personen“, ist Dr. Gerlach überzeugt. „Uns ist es besonders wichtig, dass wir die Projekte mit den behinderten Menschen gemeinsam erstellen und nicht nur für sie.“

Die Projektbeteiligten beabsichtigen mit der Broschüre, die Teilhabe und Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung in einem besonders wichtigen Lebensbereich zu verbessern - der eigenen Gesundheit. Deshalb beschäftigen sich die 18 Schüler im dritten Ausbildungsjahr mit den Abläufen der radiologischen Untersuchungsmethoden Ultraschall, Röntgen, Computertomographie und Magnetresonanztomographie am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des UKJ. „Denn gerade in der Radiologie fällt es Patienten oft schwer, Untersuchungsabläufe und medizinische Fachbegriffe zu verstehen. Der Radiologieführer ist daher optimal, um alle Patienten angemessen zu informieren – egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung“, zeigt Prof. Ulf Teichgräber, Direktor des Instituts, den Nutzen der Broschüre auf.

Vor Ort stellten die Mitarbeiter des Jenaer Uniklinikums den angehenden Heilerziehungspflegern die Untersuchungsmethoden detailliert vor. Die eigentliche Herausforderung bestand für die Schüler anschließend darin, die Informationen in Leichter Sprache aufzubereiten. „Leichte Sprache ist gar nicht so einfach zu formulieren. Kurze Sätze, einfache Wörter und eine positive Sprache sind nur einige Kriterien, die beachtet werden müssen“, so Dr. Gerlach. Unterstützung erhielten die Schüler dabei durch sechs Beschäftigte der Werkstatt für Menschen mit Behinderung des Saale Betreuungswerkes, die ihre eigene Wahrnehmung in die Gestaltung des Klinikführers einfließen lassen konnten. Sie gaben Hinweise zu notwendigen Informationen, überprüften die Verständlichkeit die Texte und gaben Verbesserungsvorschläge. „Mir hat die Teilnahme an dem Projekt sehr viel Spaß gemacht. Außerdem finde ich so etwas wie den Radiologieführer sehr sinnvoll und ich würde gerne wieder an so einem Projekt teilnehmen“, freut sich Jens-Peter Hinrichs, Beschäftigter des Saale Betreuungswerks.

Die Broschüre ist jedoch nicht nur an Menschen mit Lernschwierigkeiten beziehungsweise geistigen Behinderungen gerichtet. Auch Kindern, älteren Personen oder Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, kann der Radiologieführer mit besonders großer Schrift, großem Zeilenabstand und anschaulichen Grafiken helfen, die Untersuchungen besser zu verstehen.

Hintergrund Leichte Sprache:
Leichte Sprache ist eine spezielle sprachliche Ausdrucksweise, die besonders gut verständlich ist. Neben Regelungen zu Sprache und Rechtschreibung umfasst sie auch Empfehlungen zur Typografie. Die Leichte Sprache soll beispielsweise Menschen mit Lernschwierigkeiten beziehungsweise geistigen Behinderungen dabei helfen, Texte leichter zu verstehen. Universitätsklinikum Jena,

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Brustkrebsfrüherkennung durch Fingerspitzengefühl BKK·VBU und discovering hands®laden am 14. Juni ein

(Bochum/Essen, 30.05. 2016) discovering hands® – das ist die Idee, blinde oder sehbehinderten Frauen als Medizinische Tastuntersucherinnen (MTU) im Rahmen der Brustkrebsfrüherkennung einzusetzen. Die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK·VBU) hat diese Früherkennungsuntersuchung als Zusatzleistung in ihr Leistungsportfolio aufgenommen und übernimmt die Kosten für ihre Kundinnen.

Die innovative Methode wurde von Dr. Frank Hoffmann, Gynäkologe aus Duisburg, vor über zehn Jahren entwickelt. Aus der Projektidee ist mittlerweile ein deutschlandweites Netzwerk mit über 20 Praxen – davon allein 14 in Nordrhein Westfalen entstanden. Im Rahmen einer 30- bis 60-minütigen Untersuchung orientieren sich die MTU mit Hilfe von haptischen Orientierungsklebestreifen an der Brust und tasten das Brustdrüsengewebe vollständig und gründlich in drei Ebenen ab. Das Ergebnis ist dabei um ein Vielfaches genauer als bei der eigenen Selbstabtastung, denn die MTU kann Gewebeveränderungen ab einer Größe von nur fünf Millimeter ertasten. „Wir wollen diese Methode bekannt  machen, denn jedes Jahr erkranken allein in Deutschland knapp 70.000 Frauen an Brustkrebs. Je früher Gewebeveränderungen festgestellt werden, desto höher sind auch die Heilungschancen. Die Tastuntersuchung ist sanft und tut nicht weh, sie kommt gänzlich ohne Geräte aus und schont so gleichermaßen Physis und Psyche“, macht Uwe Dirks, ServiceCenter- Leiter der BKK·VBU in Bochum, deutlich.

Die BKK·VBU und discovering hands®laden alle interessierten Frauen zum kostenfreien Themenabend am 14. Juni 2016 um 17 Uhr ein, um sich über die Tastuntersuchung zu informieren. Die Veranstaltung findet in den Räumen des Fitnessstudios 4ever fit Lady aktiv (Frohnhauser Straße 383a, 45144 Essen) statt. Da die Plätze begrenzt sind, bittet die BKK·VBU um Anmeldung unter der Rufnummer (02 34) 23 95 49 26 50 beziehungsweise per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

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Bundesweiter AKTIONSTAG GEGEN DEN SCHMERZ + 7. Juni 2016 + kostenlose Patientenhotline (0800-181812

Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 7. Juni 2016

Service: kostenlose Patientenhotline (0800-18 18 120) sowie Aktionen an rund 300 Standorten

Auftakt-Pressekonferenz am 7. Juni 2016 um 11 Uhr in Berlin im Haus der Bundespressekonferenz


Berlin 30. Mai 2016. Die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. macht auf den diesjährigen bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 7. Juni 2016 aufmerksam. Bundesweit finden in rund 300 Praxen, Kliniken, Apotheken und Pflegeeinrichtungen Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Neben ausgewiesenen Schmerzexperten in Klinik und Arztpraxis beteiligen sich auch in 2016 wieder mehrere Dutzend Apotheken und viele Pflegeeinrichtungen an dem Aktionstag gegen den Schmerz.

Als Extra-Service stehen am 7. Juni 2016 in der Zeit von 9:00–18:00 Uhr in 10 gleichzeitig geschalteten Telefonleitungen rund 200 Schmerztherapeuten den Schmerzpatienten Rede und Antwort in einer kostenlosen Telefonhotline (Tel: 0800-18 18 120) der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. In Ergänzung der zuvor genannten Patienten-Telefonhotline beraten Pflegefachkräfte ihre Kollegen in Fortbildungsmöglichkeiten unter dem Expertentelefon der Pflege-Schmerzexperten (Tel. 0800-18 18 129.)

„Wir wollen erreichen, dass das Gesundheitssystem für die Schmerzpatienten da ist - oftmals läuft es derzeit leider umgekehrt,“ so Prof. Dr. med. Michael Schäfer, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. „Gerade im Bereich Schmerz haben wir es bei vielen Millionen Menschen mit einer starken Unter- und Fehlversorgung zu tun. Zwar hat die Gesundheitspolitik, beispielsweise mit der Resolution der jüngsten 88. Gesundheitsministerkonferenz der Länder, wesentliche Signale gesetzt, doch insgesamt bleibt viel zu tun“, so der Schmerzexperte.

„Die Patientenperspektive ist enorm wichtig! Deswegen haben wir viel Material für die Patienteninformation entwickelt, besonders hinweisen möchte ich auf unsere Schmerz-App sowie die gedruckte Patientenbroschüre, spezielle Flyer und auf die Homepage www.dgss.org“, so Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V.

Folgendes steht schon heute an Tipps und Hinweisen bereit:

• schmerzApp: Erste deutschsprachige App für das Medium Smartphone zu allen relevanten Schnell-Informationen und Kurzartikel rund um das Thema Schmerz, u. a. zu vielen verschiedenen Aspekten von Schmerz, Schmerzerkrankungen und -therapien etc.
Downloadlinks unter http://www.dgss.org/schmerzapp/
• Online-Übersicht über die regionalen Selbsthilfegruppen und Ansprechpartner von SchmerzLOS e. V. http://www.dgss.org/patienteninformationen-start/selbsthilfegruppen-schmerzlos-e...
• Online-Patienteninformation der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. mit ausführlichen Texten sowie Link zu einem gedruckten Patientenratgeber
http://www.dgss.org/patienteninformationen-start/
• Patientenratgeber: „Schmerz – eine Herausforderung“ Informationen für Betroffene und Angehörige, ISBN 978-3-662-48973-4
http://www.springer.com/de/book/9783662489734
• Faltblatt „Schmerzen verstehen: Akuter Schmerz – chronischer Schmerz“, auch mit Möglichkeit des individualisierten Eindrucks der abgebenden Institution/Praxis
http://shop.dgss.org/?s=patientenflyer

Hintergrundinformation zu den gesundheitspolitischen Handlungsnotwendigkeiten finden Sie hier:
• Dokumentation des jährlich im September stattfindenden Nationalen Schmerzforum
www.Nationales-Schmerzforum.de

Das Aktionstag-Logo können Sie gerne bei Meldungen nutzen, wir freuen uns auf Hinweise auf die für Patienten kostenlose Patientenhotline – Tel.: 0800-18 18 120 am 7. Juni 2016, 9:00–18:00 Uhr

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